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Türchen Nummer 18: Romantische Weihnachten in Alaska mit Anna Augustin In Anchorage organisiert Louisa das perfekte Weihnachtsdinner und hat eine Überraschung für ihren Freund Patrick vorbereitet – doch dann kommt alles ganz anders als geplant. Aus Christmas in My Heart
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Veröffentlichungsjahr: 2025
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Diese Kurzgeschichte ist Teil des everlove Adventskalenders »Christmas in My Heart«.
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Cover & Impressum
18 – Alaska
Anna Augustin
The Holiday Train
Anna Augustin
Hat jemand die Weihnachtsgurke gesehen…
Inhaltsübersicht
Cover
Textanfang
Impressum
Ein verschneites Weihnachten in Alaska
Anna Augustin, 1988 im hohen Norden Deutschlands geboren, ist schon seit ihrer Kindheit hoffnungslos in Worte verliebt. Ihr Herz schlägt für Geschichten über starke Frauen und große Gefühle, für das Prickeln auf der Haut und intensive Blicke. Gemeinsam mit ihrem Mann und ihrer Tochter wohnt sie inmitten der brandenburgischen Seenplatte und arbeitet dort als Psychologin. Zuletzt erschien von ihr »Stronger than the Sea« – ein Roman über eine verbotene Liebe im wilden Alaska. Aktuelles zu der Autorin und ihren Büchern ist auf ihrer Website www.anna-augustin.de und auf Instagram unter @anna.augustin_autorin zu finden.
Hat jemand die Weihnachtsgurke gesehen?«, rief ich von der Trittleiter herunter, auf der ich balancierte, um den deckenhohen Christbaum zu schmücken. Doch meine Frage wurde von einem herrlichen Durcheinander aus Geschirrgeklapper, Lachen und Bing Crosbys laut aufgedrehtem White Christmas verschluckt.
Mein Herz quoll über. Das ganze Haus summte vor Vorfreude und Gemütlichkeit. So sollte ein Weihnachtsfest aussehen – voller kitschiger Deko und Girlanden aus Tannengrün, mit Plätzchenduft und einer kleinen Prise Chaos. Wie sehr hatte ich das in den Jahren vermisst, als es zu Weihnachten nur meinen Bruder Elliot und mich gegeben hatte. Dieses Jahr gab es keine Einsamkeit, keine Traurigkeit, denn wir verbrachten die Feiertage in großer Runde im Ferienhaus unserer Freunde Taya und Curtis. Mit unserer Mutter und mit den Menschen, die wir seit unserem Umzug nach Alaska vor knapp einem Jahr fest in unsere Herzen geschlossen hatten.
Selig lächelnd ließ ich den Blick durch das Wohnzimmer mit der offenen Küche schweifen. Mom stand mit Scott vor dem Backofen und begutachtete die wohl hundertste Ladung Plätzchen, mein elfjähriger Bruder Elliot und sein bester Freund Joey hatten die Köpfe auf dem Sofa zusammengesteckt, und Taya und Curtis deckten den langen Esstisch für das Weihnachtsdinner heute Abend.
Nur eine Person fehlte.
Ich stieg die Leiter herunter, stellte den Karton mit dem Christbaumschmuck beiseite und schlüpfte in Wintermantel und Stiefel.
Frisch gefallener Schnee knirschte unter meinen Sohlen, als ich durch den Garten runter zur Wasserkante der kleinen Bucht stapfte, in die sich das Ferienhaus schmiegte. Patrick zog es meist zum Wasser, wenn er einen Moment für sich brauchte. Als Rettungsschwimmer der Coast Guard waren die Wellen sein Element, sein Ruhepol.
»Wir müssen noch einmal in die Stadt fahren. Weihnachten ohne Weihnachtsgurke am Baum fühlt sich falsch an«, sagte ich. Patrick blinzelte mir entgegen. Die Morgensonne des 24. Dezembers setzte helle Lichtpunkte in seine Augen. Ohne etwas zu sagen, zog er mich in seine Arme, was mein Herz in diesem ganz besonderen Rhythmus stolpern ließ, der allein Patrick gehörte.
»Ist alles in Ordnung?«, murmelte ich gegen den rauen Stoff seines Parkas.
»Alles ist in Ordnung.« Er küsste mich, bevor ich etwas erwidern konnte, und ich gab mich der Wärme hin, die sich in meinem Bauch ausbreitete und von dort bis in meine Fingerspitzen wanderte.
