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Wir verhätscheln unsere Haustiere, spenden für den Tierschutz und empfinden tiefes Mitgefühl für leidende Lebewesen. Doch am selben Abend servieren wir völlig selbstverständlich das Fleisch industriell verarbeiteter Tiere. Wie erträgt unser Gehirn diesen eklatanten moralischen Widerspruch, ohne zu zerbrechen? Das Fleisch-Paradoxon ist ein Meisterstück der menschlichen Verdrängung. Um die kognitive Dissonanz zwischen Tierliebe und Fleischkonsum aufzulösen, nutzt unser Gehirn einen komplexen Filter aus sprachlicher Verschleierung, emotionaler Abspaltung und sozialer Normierung. Aus einem empfindsamen Schwein wird abstraktes "Pork", und der blutige Prozess der Schlachtung wird konsequent aus unserem Sichtfeld verbannt. Dieses Buch seziert die psychologischen Tricks, mit denen wir unsere moralischen Bedenken am Esstisch betäuben. Es zeigt, wie die Lebensmittelindustrie diese mentale Barriere durch gezieltes Framing und unsichtbare Lieferketten aktiv aufrechterhält, um unseren Konsum nicht zu gefährden. Durchbrechen Sie die Mauer der Verdrängung. Verstehen Sie die Psychologie hinter Ihren alltäglichen Ernährungsentscheidungen und lernen Sie, Ihre moralischen Werte mit Ihrem Verhalten auf dem Teller in Einklang zu bringen.
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Veröffentlichungsjahr: 2026
