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120 GENUSSTOUREN AUF ÜBER 160 TIROLER BERGEN! Das aktuelle Nachschlagewerk für Skitourengeher Vom einfachen Skiberg für die ganze Familie bis zur anspruchsvollen Tour in hochalpinen Lagen, vom bekannten Klassiker bis zum überraschenden Geheimtipp - dieses Buch hat alles zu bieten, was das Tourengeher-Herz begehrt. Im Einführungskapitel erfahren Sie vom Expertenteam Harald Riedl und Walter Würtl, wie Sie im Lawinennotfall richtig handeln sollten. Der Hauptteil ist klar und übersichtlich strukturiert und enthält alle wichtigen Informationen zum Skianstieg. Auf einen Blick erkennt man Ausgangspunkt, Aufstiegszeit und Höhenmeter. Abgerundet wird das Ganze durch beeindruckende Fotos, die dazu einladen, mit dem "Skitouren Handbuch" wunderbare Winterabenteuer auf den Gipfeln Tirols zu erleben. •topaktuell, enthält viele neue Touren •120 herrliche Skitouren auf über 160 Bergen •Schwerpunkt auf Nordtirol, einzelne Touren in Südtirol und an der bayrischen Grenze •für Einsteiger ebenso geeignet wie für professionelle Skialpinisten •von den erfahrenen Bergexperten Kurt Pokos und Franz Hüttl •mit hunderten stimmungsvollen Farbfotos •übersichtlich gestaltet •exakte Routenbeschreibungen und Kartenausschnitte zu jeder Tour •wertvolle Tipps zu Anfahrt, Parken, Seilbahnfahrt und Übernachtung in Hütten "Die Bibel für Tourengeher" Bezirksblätter, Georg Larcher "Ein tolles Geschenk! Warum nicht auch für sich selbst ..." Tiroler Tageszeitung
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Seitenzahl: 364
Veröffentlichungsjahr: 2014
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Kurt Pokos, Jahrgang 1940; das Bergsteigen und Skifahren mit all seinen Facetten ist der rote Faden, der von Jugend an sein Leben durchzieht. Er betreute lange Jahre die wöchentlichen Tourenvorschläge für Bergsteiger, Wanderer und Skitourengeher in der Tiroler Tageszeitung.
Franz Hüttl, Jahrgang 1939; Bergsteigen, Klettern und Skitourengehen waren seine Hobbys und Zeit seines Lebens seine Leidenschaft; er war Mitautor der TT-Tourentipps-Serie. Verstorben 2008.
Von den Autoren sind im Löwenzahn Verlag zuletzt folgende Bücher erschienen: Tiroler Bergtourenhandbuch. 168 lohnende Ziele für Wanderer und Bergsteiger (2007), Tiroler Mountainbike Handbuch. Die 100 besten Touren in Nord-, Ost- und Südtirol (mit Christine Mühlöcker, 2010).
Erklärung der verwendeten Symbole:
Hauptroute
Variante
hier müssen die Ski getragen werden
… wurde für die Neuausgabe von Kurt Pokos auf den aktuellsten Stand gebracht und enthält neue Touren
… legt großen Wert auf Sicherheit: Die wertvollen Tipps und Hinweise der Lawinenexperten Harald Riedl und Walter Würtl können Leben retten!
… ist umfassend und hat ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis: Auf 432 Seiten beschreibt es nicht weniger als 121 herrliche Skitouren auf über 160 Bergen – von A wie Amthorspitze bis Z wie Zuckerhütl. Der Großteil davon liegt in Nordtirol, doch auch Südtirol und Bayern sind vertreten.
… ist für alle geeignet – eine umfangreiche Fundgrube für Anfänger und Profis, für die ganze Familie und für Top-Sportler.
… bietet Bergvergnügen für viele Monate: Die ausgewählten Touren sind – unter Berücksichtigung der aktuellen Lawinensituation – fast die ganze Skisaison über machbar.
… ist übersichtlich und anschaulich aufgebaut: Es enthält genaue Routenbeschreibungen und Kartenausschnitte sowie stimmungsvolle Fotos zu jeder Tour.
Tirol hat – wie Sie in diesem Handbuch sehen – besonders attraktive Skitouren zu bieten. Um Ihnen die Qual der Wahl zu erleichtern, haben wir hier für Sie unsere Top Ten zusammengestellt. Diese Auswahl ist naturgemäß subjektiv und auch abhängig von den Verhältnissen, die wir gerade vorgefunden haben. Bei strahlendem Wetter im stäubenden Pulverschnee oder rauschendem Firn wird jede Skitour zum Erlebnis und umgekehrt im Bruchharsch und Nebel der schönste Skihang zur Plage.
Vordere Rendlspitze – eine Skitour am Arlberg mit Klettersteig. Klingt ganz schön extrem, ist aber für in diesem Metier geübte Bergsteiger relativ leicht machbar. Man steigt vom Lift und schon klinkt der Karabiner in das Drahtseil ein. Die Skier kommen auf den Rucksack, denn nach der Gipfelüberschreitung wartet eine tolle Abfahrt. Tour 3
Vorderunutz – ein unscheinbarer Berg in der hinteren Kette des Rofangebirges. Seine riesige Latschenflanke verlangt aber immer eine satte Schneelage und die ist in dem als „Schneeloch“ bekannten Steinbergtal meist reichlich gegeben. Nur die äußersten Pinsel der Zwergkiefern sollten aus der dicken Schneedecke hervorlugen. Der Tiefblick zum Achensee und der Guffert sind die landschaftlichen Höhepunkte. Tour 22
Sonnwendjoch – das Berggasthaus am Rosskopf oberhalb von Kramsach hält seinen Winterschlaf. Der Lift ist eingestellt, wodurch den Tourengehern traumhafte Skihänge im ehemaligen Pistengelände zurückgegeben wurden. Wichtig ist nur, dass die Schneedecke bis ins Inntal herunterreicht. Dann aber nichts wie hin. Tour 26
Murmentenkarspitze – hinter dem Skigebiet von Jerzens. Eine Skitour für höhere Ansprüche an Kondition und skifahrerisches Können, die uns auf einen der nördlichsten Ausläufer des Geigenkamms und damit in ein fast unberührtes Skitourengebiet bringt. Mit der Hochzeigerbahn lässt sich der Anstieg etwas verkürzen, dafür kann man sich 2000 Höhenmeter Abfahrt einhandeln. Tour 36
K2 – auch ein einstiger Geheimtipp, der es geschafft hat, zum großen Renner zu werden. Nur ein Vermessungspunkt in den Landkarten, verdanken die Skitourengeher seine Entdeckung dem Bundesheer der Imster Kaserne. Idealtour schlechthin – der spaltenlose Mittlere Löcherferner hat Platz für ganze Kompanien. Tour 33
Nockspitze – das glattgebügelte „Leintuch“ ist wohl der idealste Skihang, den man sich vorstellen kann. Schade, dass das exzellente Skivergnügen so schnell vorbei ist, aber die Tour geht ja noch weiter. Auch die Abfahrt von der Schneiderspitze ins Lizumer Kar kann noch ganz toll sein. Tour 54
Fischers Napf – noch vor kurzem der absolute Geheimtipp im Schmirntal, gehört diese Tour schon zum Standard und ist auch fast immer angespurt. Nach etwas verzwicktem Beginn erreicht man lange und wunderschöne Pulverhänge. Tour 73
Maurerspitze – gar nicht so selten kommt es vor, dass die Schneelage südlich des Brenners besser ist als in Nordtirol. Vor allem das nahe Pflerschtal kann dann oft mit den idealen Verhältnissen aufwarten. Und es sind wahre Leckerbissen, die der trainierte Skitourengeher hier in den südlichen Stubaier Bergen vorfindet. Gehört die Maurerspitze zum Standardprogramm, so ist die Ellesspitze eher als elitär zu bezeichnen. Tour 82
Gabler – ein Prachtgipfel über dem Wildgerlostal, wenn die Verhältnisse passen. Lange Gehstrecke, viele Höhenmeter, eine richtige Monstertour für das fortgeschrittene Frühjahr. Immerhin brauchte ich für diese Tour drei Anläufe – dann aber hat es endlich geklappt. Die Schneegrenze sollte noch bis 1500 m Seehöhe herunterreichen. Tour 105
Lämpersberg – von den Kitzbüheler Bergen eine Skitour besonders hervorzuheben grenzt fast schon an Landesverrat. Bei diesem Berg in der Wildschönau hat sich bei den Tourengehern die ostseitige und – auf die Lawinenverhältnisse bezogen – nicht ganz ungefährliche Steilabfahrt eingebürgert. Ganz toll, aber nur bei niedrigster Gefahrenstufe. Tour 112
Vorwort zur Neuausgabe
Basisablaufschema im Lawinennotfall
1 Kaltenberg
2 Knödelkopf, Peischlkopf, Wirt
3 Vordere Rendlspitze
4 Sulzspitze
5 Bleispitze
6 Namloser Wetterspitze
7 Galtjoch
8 Kleines Pfuitjöchle
9 Roter Stein
10 Muttekopf, Scharnitzsattel
11 Simmering, Grünberg
12 Grünstein-Umfahrung, Hinterer Tajakopf
13 Wankspitze
14 Leutascher Dreitorspitze
15 Dammkar
16 Pleisenspitze, Larchetkarspitze
17 Zäunlkopf
18 Schafreuter
19 Eppzirler Scharte
20 Großer Solstein
21 Hochglückscharte
22 Vorderunutz
23 Juifen, Hochplatte
24 Stuhljöchl
25 Rofanspitze
26 Sonnwendjoch
27 Vordere Jamspitze, Schnapfenspitze
28 Pezinerspitze
29 Hohe Köpfe
30 Furgler
31 Weißseespitze
32 Hochjoch, Lahnkopf, Frudiger
33 K2, Rostizkogel, Wurmtaler Kopf
34 Ötztaler Wildspitze, Hinterer Brochkogel
35 Linker Fernerkogel, Rechter Fernerkogel
36 Murmentenkarspitze
37 Eiskögele, Mittlerer Seelenkogel
38 Breiter Grieskogel
39 Hohe Wasserfalle, Hochreichkopf
40 Brand
41 Kuhscheibe, Windacher Daunkogel
42 Pirchkogel
43 Schöllekogel, Kraspesspitze, Weitkarspitze
44 Samerschlag, Gleirscher Fernerkogel
45 Lampsenspitze
46 Zischgeles
47 Schöntalspitze
48 Lüsenser Fernerkogel
49 Hoher Seeblaskogel, Westl. Seeblaskogel
50 Fotscher Windegg
51 Gallwieser Mittergrat
52 Archbrandkopf, Brechten
53 Jochkreuz
54 Nockspitze
55 Waldraster Jöchl
56 Serles
57 Seblasspitze
58 Wildes Hinterbergl
59 Wilder Freiger
60 Hinterer Daunkopf
61 Zuckerhütl
62 Nößlachjoch
63 Weiße Wand
64 Kesselspitze
65 Padasterkogel
66 Muttenkopf
67 Hoher Lorenzen, Allerleigrubenspitze
68 Morgenkogel
69 Seeblesspitze
70 Pfoner Kreuzjöchl, Naviser Kreuzjöchl
71 Kleiner Kaserer, Höllscharte
72 Hohe Warte, Naviser Kreuzjöchl
73 Fischers Napf
74 Leiten, Ottenspitze, Windbichl
75 Alpeiner Scharte
76 Sumpfschartl
77 Sattelberg
78 Kraxentrager
79 Wolfendorn
80 Flatschspitze
81 Amthorspitze
82 Maurerspitze, Ellesspitze
83 Zinseler
84 Amjoch
85 Astjoch
86 Mittagsscharte
87 Glungezer
88 Largoz
89 Rosenjoch, Malgrübler
90 Eiskarspitze
91 Geier
92 Halslspitze, Hobarjoch
93 Proxenstand
94 Kellerjoch, Kreuzjoch (1) 95 Kellerjoch (2)
96 Gilfert (1)
97 Gilfert (2)
98 Kleiner Gilfert
99 Sonntagsköpfl
100 Rosskopf
101 Rastkogel
102 Torhelm, Brandberger Seespitze
103 Kirchspitze
104 Hoher Riffler
105 Gabler, Wildkarspitze
106 Loderstein, Wiedersberger Horn
107 Hochstand, Sagthaler Spitze
108 Großer Galtenberg
109 Schatzberg, Joel, Saupanzen
110 Sonnenjoch
111 Breiteggspitze, Wildkarspitze, Breiteggern
112 Lämpersberg
113 Kastenwendekopf, Pallspitze
114 Sonnenjoch, Niederjochkogel
115 Stanglhöhe
116 Dristkopf, Schafsiedel
117 Steinberg
118 Brechhorn, Floch
119 Kuhkaser
120 Weißkopfkogel, Sonnspitze
121 Ellmauer Tor
Erfreulicherweise für Verlag und Autoren ist das Tiroler Skitouren Handbuch so gut angekommen und von den Tourengehern so gut angenommen worden, dass sogar eine neue Ausgabe notwendig wurde. Ganz einfach unverändert nachdrucken wollten wir es aber nicht, denn immerhin sind mittlerweile ein paar Winter ins Land gezogen, und auf manchen Tourenanstiegen haben sich doch wichtige Neuerungen ergeben, die wir so gut wie möglich berücksichtigen wollten. Die Berge und Skianstiege zu den Gipfeln sind dieselben geblieben, aber gerade in Bezug auf Parkplätze, Fahrgenehmigungen und Fahrverbote und besonders bei den Preisen für allfällige Seilbahnunterstützungen gibt es doch beträchtliche Änderungen. Aufgelassene Skigebiete – auch das gibt es im Wintersportland Tirol – wurden sofort von den Tourengehern okkupiert, die aufgelassenen Pisten werden rasch wieder zu meist lawinensicheren und bequemen Genusstouren. Im Vordergrund steht aber immer die Absicht, die wichtigsten und schönsten Skirouten in allen Tourengebieten Tirols – vom Arlberg bis zum Pass Thurn und ein klein wenig über die Landesgrenzen hinaus – zu erfassen. Aber, und das geben wir gerne zu, die Auswahl wird angesichts der Vielzahl an Tourenmöglichkeiten immer subjektiv bleiben. Zu sehr ist das das Erlebnis auch für den Führer/Autor von den herrschenden Verhältnissen abhängig und beeinflusst auch seine Beurteilung. Außerdem wurde in der Neuausgabe ein Teil von weniger frequentierten Routen durch gängige Touren, die in keinem Skitourenwerk fehlen dürfen, ersetzt. Immerhin ein knappes Viertel der Skitouren wurde für dieser Ausgabe erneuert. Die verbliebenen Skitouren wurden durchforstet und überarbeitet.
In mehreren Wintersaisonen haben wir die schönsten Skitouren im Bundesland erkundet und viele davon in der Tiroler Tageszeitung beschrieben. Völlig Unbekanntes dürfen Sie sich nicht erwarten, aber viele Varianten und Alternativen, mit denen sich das Standardprogramm des Tourengehers erweitern lässt. Ab und zu taucht auch eine Skitour auf, die früher ein streng gehüteter Geheimtipp war, aber nach der Veröffentlichung in den Medien bald vermehrten Besuch von Bergfreunden erhielt. Denn wer kannte früher den K2, den Zäunlkopf, den Brand oder den Loderstein?
Die Tiroler Bergwelt unterteilt sich bekanntlich in 17 verschiedene Berggruppen und nicht alle sind gleichermaßen prädestiniert als Skitourengebiete. Darum werden sich die Tourengeher im Hochwinter vorwiegend in den Tuxer und den Kitzbüheler Bergen treffen, die mit ihrer sanfteren Struktur das ideale Gelände bieten. Die großen Touren führen uns später in die Zillertaler, Stubaier, Ötztaler und Silvrettaberge. Große weiße Flecken in unserer Skitourenlandkarte gibt es naturgemäß in den Lechtaler Alpen, im Karwendel und Wetterstein, wo sich aber – entsprechende Verhältnisse vorausgesetzt – überraschend schöne und ideale Skitouren finden.
Besonderes Augenmerk haben wir darauf gelegt, viele Touren zu beschreiben, die den größten Teil der Skisaison über machbar sind. Die Standardfloskel in den Medien „Von Touren außerhalb der Pisten wird abgeraten“ lässt sich nämlich leicht relativieren, wenn man sich auf Touren zurückzieht, die es – bedingt durch entsprechende Hangneigung oder sicheres Waldgelände – zulassen, auch bei einer höheren Lawinenwarnstufe (LWS) unterwegs zu sein. Schwerpunkt sind daher altbekannte, aber immer wieder gerne begangene Skianstiege, aber doch auch so mancher einstige Geheimtipp, der mittlerweile zum Standardprogramm der Tourengeher gehört.
Daneben stellen wir auch eine Reihe von ganz besonderen Anstiegen für den ausdauernden und erfahrenen Skialpinisten vor, wo alle Voraussetzungen genau zusammenpassen müssen. Beherzigen Sie bitte immer die Anmerkungen, die bei jeder Tourenbeschreibung auf die Lawinenverhältnisse Bezug nehmen, und stimmen Sie sie mit dem aktuellen Lagebericht (www.lawine.at) ab!
Besonders bemüht haben wir uns, auch bei altbekannten Skitouren den aktuellen Stand zu ermitteln. Denn war das Skitourengehen früher eher eine elitäre Sache, so ist es jetzt zu einem wahren Breitensport geworden. Und vieles ist heutzutage einfacher geworden: An den Ausgangspunkten der beliebten und viel begangenen Standardtouren kann man meistens mit geräumten Parkplätzen rechnen. Dass sie meist mit Geldschluckautomaten versehen sind, muss man einsehen oder wenigstens zähneknirschend in Kauf nehmen. Auch die vielfach kritisierten Forstwege lernt der Skitourengeher schätzen, erleichtern sie doch die Überwindung der engen Waldpassagen und verschonen Jungwald und Aufforstungsgebiete.
Abfinden muss man sich mit der Tatsache, dass man nicht mehr alleine unterwegs ist. Wer eine einsame Skispur durch die frisch verschneiten Hänge ziehen will, muss schon ein Frühaufsteher sein. Aber sehen Sie es positiv: Man trifft viele Freunde und Gleichgesinnte, man marschiert in einer festen Spur, rasch ausgefahrene Naturpisten erleichtern die Abfahrten auch bei schlechten Schneeverhältnissen.
Viel getan hat sich auch auf dem Ski- und Ausrüstungssektor. Denn alles, was wir an den Füßen durch den Schnee schleppen, ist bedienungsfreundlich, leicht und sicher geworden und soll auch den Aufstieg, der ja den größten Teil der Skitour ausmacht, schon zu einem Vergnügen machen.
Bis in den Sommer verlängern kann man die Skitourensaison in den hohen Regionen der Gletscherskigebiete, wo sich abseits des Pistenbetriebs noch einige besonders schöne Skianstiege finden, welche die Liftbauer bis jetzt übersehen haben. Das Positive bei der Lifterschließung für den Tourengeher ist aber, dass die Top-of-Tyrol-Berge wie Wildspitze, Zuckerhütl, Weißseespitze und manch andere Gletschergipfel ohne großen Aufwand als Tagesausflug mit kurzem Aufstieg und einer Riesenabfahrt möglich sind.
Ganz bewusst verzichtet haben wir in diesem Führer auf eine einheitliche Einteilung der Skirouten nach Schwierigkeitsgraden. Zu unterschiedlich, vor allem von sich stets ändernden Verhältnissen abhängig, sind eben winterliche Skitouren, als dass sie sich in ein starres Zeichenkorsett pressen ließen. Eine „leichte“ Skitour auf einen Kitzbüheler Grasberg ist eben mit einer „leichten“ Skitour auf einen Gletscherberg schwer vergleichbar. Darum haben wir uns besonders bemüht, die zu erwartenden Anforderungen genau zu beschreiben und zu analysieren.
Bleibt immer noch allgegenwärtig die Lawinengefahr, die trotz aller technischen Errungenschaften die permanente Bedrohung des Tourengehers bleiben wird. LVSGerät, Airbag oder Ballon können zwar das Risiko vermindern, sollen aber beileibe nicht als Lebensversicherung betrachtet werden. Die vielen Lawinentoten sollen uns eine Warnung sein. Lesen Sie bitte aufmerksam die Einführung unserer Lawinenexperten Harry Riedl und Walter Würtl – und beherzigen Sie ihre Ratschläge!
Viel Freude auf allen Skitouren wünschenKurt Pokos und Franz Hüttl
Jeder, der sich beruflich oder privat in den winterlichen Bergen bewegt, muss sich die Frage stellen, was im Falle eines Lawinenunfalles zu tun ist. Nach Auswertungen des Kuratoriums für Alpine Sicherheit und der Alpinpolizei müssen sich jede Wintersaison rund 200 Personen auch konkret dieser Situation stellen, da sie in Lawinenunfälle verwickelt sind. Wahrscheinlich ist die Zahl sogar noch höher, da es eine nicht zu unterschätzende Dunkelziffer gibt.
Charakteristisch für eine Notsituation ist, dass man mehr oder weniger unvorbereitet und plötzlich mit einer außerordentlichen Lage konfrontiert ist und dabei zumeist nur über beschränkte Ressourcen (Rettungsmittel) verfügen kann. Um trotzdem handlungsfähig zu bleiben, empfiehlt es sich, nach einem bestimmten Schema vorzugehen, mit dem man sich idealerweise schon vorher vertraut gemacht hat.
Walter Würtl
Harald Riedl
Checklisten oder Notfallalgorithmen für den Lawinenunfall haben den Vorteil, dass selbst Ersthelfer ohne viel Erfahrung zu guten Ergebnissen in der Lawinenrettung kommen und auch in komplexen Situationen handlungsfähig bleiben. Standardmäßig werden alle wichtigen Punkte erfasst – eine Grundlage für effiziente und gleichzeitig sichere Einsätze. Der Nachteil von festgelegten Checklisten ist, dass der Spielraum für situativ angepasste (variable) Lösungen wesentlich kleiner ist.
Profis mit viel Erfahrung und großem Know-how können dieses natürlich jederzeit einsetzen und von den Vorgaben der Checklisten abweichen. Die Praxis bei Lawineneinsätzen zeigt jedoch, dass es nur sehr wenige Personen gibt, die tatsächlich über so etwas wie „Routine“ bei Lawineneinsätzen verfügen. Wenn man als Bergführer, der nicht auch hauptberuflich als Bergretter tätig ist, schon wirklich viel Erfahrung mit Lawinenunfällen gesammelt hat, sollte man sich das eigene Risikomanagement überhaupt noch einmal überlegen.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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