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Wie leben ältere Menschen in und mit Umwelten, die sich immer rascher und komplexer entwickeln? Was haben dabei Lieblingsplätze, Wohngemeinschaften, die Autonutzung, Pflegeroboter und das Internet gemeinsam? Das Buch gibt anschaulich und wissenschaftlich fundiert Antwort auf diese und weitere Fragen. Speziell die Themenfelder Wohnen, Mobilität, Technik und Medien werden in ihrer sich ergänzenden Bedeutung für das Leben Älterer ausführlich dargestellt. Die Auseinandersetzung mit den Potenzialen und Risiken der Nutzung dieser eng miteinander verschränkten Umwelten zeigt auf, wie ein befriedigendes Zusammenwirken von alten Menschen und Umwelten gelingen kann.
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Seitenzahl: 305
Veröffentlichungsjahr: 2014
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Band 10
Eine Reihe in 22 Bänden
herausgegeben von Clemens Tesch-Römer, Hans-Werner Wahl, Siegfried Weyerer und Susanne Zank
Diese in sich geschlossene Taschenbuchreihe orientiert sich konsequent an den Erfordernissen des Studiums und der professionellen Praxis. Knapp, übersichtlich und verständlich präsentiert jeder Band das Grundwissen eines Teilbereichs.
Band 1
H.-W. Wahl/V. Heyl
Gerontologie – Einführung und Geschichte
Band 3
M. Martin/M. Kliegel
Psychologische Grundlagen der Gerontologie
Band 5
F. Schulz-Nieswandt
Sozialpolitik im Alter
Band 8
C. Tesch-Römer
Soziale Beziehungen
alter Menschen
Band 9
B. Leipold
Lebenslanges Lernen
und Bildung im Alter
Band 10
K. Claßen/F. Oswald/M. Doh/
U. Kleinemas/H.-W. Wahl
Umwelten des Alterns
Band 11
R. G. Heinze/G. Naegele/
K. Schneiders
Wirtschaftliche Potentiale
des Alters
Band 12
J. Werle/A. Woll/S. Tittlbach
Gesundheitsförderung
Band 13
S. Weyerer/C. Ding-Greiner/
U. Marwedel/T. Kaufeler
Epidemiologie körperlicher
Erkrankungen und
Einschränkungen im Alter
Band 14
S. Weyerer/H. Bickel
Epidemiologie psychischer
Erkrankungen im höheren
Lebensalter
Band 15
T. Gunzelmann/W. D. Oswald
Gerontopsychologische
Diagnostik und Assessment
Band 17
H. Gutzmann/S. Zank
Demenzielle Erkrankungen
Band 18
O. Dibelius/C. Uzarewicz
Pflege von Menschen höherer
Lebensalter
Band 19
S. Zank/M. Peters/G. Wilz
Klinische Psychologie und
Psychotherapie des Alters
Band 20
F. Schulz-Nieswandt/U. Köstler
Bürgerschaftliches Engagement im Alter
Band 21
A. Kruse
Das letzte Lebensjahr
Band 22
H. Helmchen/S. Kanowski/
H. Lauter
Ethik in der Altersmedizin
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Piktogramme
Beispiel
Definition
Erklärung
Merke
1. Auflage 2014
Alle Rechte vorbehalten
© W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart
Gesamtherstellung: W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart
Print:
ISBN 978-3-17-018065-9
E-Book-Formate:
pdf: ISBN 978-3-17-023899-2
epub: ISBN 978-3-17-025378-0
mobi: ISBN 978-3-17-025379-7
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M. Powell Lawton (1923–2001) gewidmet
1 Einführung
2 Grundlegende theoretische Sichtweisen mit Bedeutung für die Rolle räumlich-technisch-medialer Umwelten für gutes Altern
2.1 Erste Meta-Perspektive: Person-Umwelt-Austausch (P-U-Austausch)
2.2 Zweite Meta-Perspektive: Selektive Optimierung mit Kompensation (SOK)
2.3 Dritte Meta-Perspektive: Mediatisierung
3 Wohnen im Alter
3.1 Einleitung und übergreifende theoretische Einordnung
3.2 Konzeptuelle Grundlagen zum Wohnen im Alter
3.2.1 Konzepte des Wohnverhaltens (Agency)
3.2.2 Konzepte des Wohnerlebens (Belonging)
3.3 Wohnformen älterer Menschen
3.4 Befunde zum Privatwohnen im Alter
3.4.1 Wohnumweltbedingungen
3.4.2 Befunde zum Wohnverhalten (Agency)
3.4.3 Befunde zum Wohnerleben (Belonging)
3.4.4 Befunde zu Zusammenhängen von Wohnverhalten und Wohnerleben
3.4.5 Befunde zu Wohnfolgen
3.5 Umzug im Alter
3.5.1 Umzug in private Haushalte
3.5.2 Umzug ins Betreute Wohnen und ins Gemeinschaftliche Wohnen
3.5.3 Umzug ins institutionalisierte Wohnen (Heim)
3.6 Wohnen und Sterben
3.7 Interventionsperspektiven
4 Altern jenseits der Wohnumwelt: Außerhäusliche Mobilität und außerhäusliche Aktionsräume
4.1 Einleitung und übergreifende theoretische Einordnung
4.2 Begriffsbestimmung: Außerhäusliche Mobilität im alterns- und lebenslaufbezogenen Kontext
4.3 Implikationen des demografischen Wandels
4.4 Lebensstile und Mobilitätsbedürfnisse
4.4.1 Slow Modes
4.4.2 Automobil
4.4.3 Öffentliche Verkehrsmittel
4.5 Spezielle Problemfelder außerhäuslicher Mobilitätsentwicklung
4.5.1 Unfallexposition und Risikopotenziale
4.5.2 Mobilitätsrelevante Gesundheits- und Leistungseinbußen
4.5.3 Kompensationsmechanismen
4.6 Interventionsperspektiven
5 Technik im Alter
5.1 Einleitung und übergreifende theoretische Einordnung
5.2 Begriffsbestimmung, Klassifikation und Entwicklung von Technik
5.2.1 Begrifflichkeit
5.2.2 Gerontechnology: Konzeptuelle Einordnung
5.2.3 Dimensionen zur Ordnung und Klassifikation
5.2.4 Technische Entwicklung: Beschleunigung, Zugänglichkeit, Diffusion
5.3 Der Technik zugeschriebene Ziele und Funktionen
5.3.1 Allgemeine Ziele des Technikeinsatzes im Alter
5.3.2 Potenzial von Technik aus Sicht des älteren Techniknutzers
5.3.3 Potenzial von Technik aus Sicht von Pflegenden im häuslichen und institutionellen Bereich
5.4 Technikakzeptanz und Techniknutzung im Alter
5.4.1 Modell der Technikakzeptanz
5.4.2 Die Rolle von Personeneigenschaften
5.4.3 Die Rolle der Technik
5.4.4 Die Schnittstelle von Person und Technik
5.4.5 Die Rolle kognitiver Beeinträchtigungen
5.5 Kritische Betrachtung des Einsatzes von Technik im Alter
5.6 Interventionsperspektiven
6 Medien im Alter
6.1 Einleitung und übergreifende theoretische Einordnung
6.2 Mediatisierung: Dynamisierung medialer Entwicklung und ihrer Nutzung
6.2.1 Produktbezogene Innovationsdynamik
6.2.2 Nutzungsbezogene Diffusionsdynamik
6.3 Begrifflichkeit und Klassifikation von Medien
6.4 Zur Entwicklung »mediengerontologischer« Forschung
6.5 Befunde zum Mediengebrauch im Alter
6.5.1 Medienausstattung
6.5.2 Mediennutzung
6.5.3 Mediennutzung im Tagesverlauf
6.5.4 Funktionen der Medien
6.6 Potenziale und Barrieren digitaler Medien im Alter am Beispiel des Internets
6.6.1 Potenziale des Internets im Alter
6.6.2 Barrieren des Internets im Alter
6.7 Interventionsperspektiven
7 Umwelten älterer Menschen: Entwicklungschancen und -grenzen – ein Ausblick
7.1 Förderliches Potenzial von Umwelten
7.1.1 Szenario A: Frau Jansen
7.1.2 Implikationen des Szenarios A
7.2 Hemmnisse von Umwelten
7.2.1 Szenario B: Herr Huber
7.2.2 Implikationen des Szenarios B
7.3 Umwelten sind gestaltbar
7.3.1 Anforderungen an die älterwerdende Person zur Mitgestaltung
7.3.2 Anforderungen an die Politik zur Mitgestaltung
7.3.3 Anforderungen an die Forschung zur Mitgestaltung
7.4 Umwelten älterer Menschen – ein Ausblick
Literatur
Stichwortverzeichnis
Was haben Wohngemeinschaften für ältere Menschen, die Erschließung außerhäuslicher Räume durch Ältere etwa mit Hilfe des Autofahrens, Pflegeroboter als potenzielle Hilfen für pflegebedürftige alte Menschen und das Internet als ein zunehmend auch von Älteren genutztes Medium gemeinsam? Mit dieser möglicherweise etwas absonderlich, vielleicht gar ein wenig absurd klingenden Frage »im Gepäck« gehen wir in dem vorliegenden Buch davon aus, dass für diese auf den ersten Blick höchst unterschiedlich anmutenden Themenfelder eine Klammer existiert. Und nicht nur das! Wir behaupten, dass es notwendig und sinnvoll ist, eine derartige Klammer zu bilden und die Konsequenzen eines solchen »Verklammerns« ausführlich auszubuchstabieren. Wir behaupten weiter, dass wir viel über Altern lernen und in der Tat Altern besser verstehen können, wenn wir dies tun. Wie das?
Es geht uns in diesem Buch um Umwelten des Alterns. Umwelten des Alterns sind, wie unsere alltäglichen Umwelten insgesamt:
• belebt und unbelebt,
• real und virtuell,
• räumlich-dinglich und sozial,
• bestimmt durch Nahumwelten und ferne Blicke,
• »getönt« durch Lärm und Stille – und viele »Zwischentöne«,
• sichtbar um uns herum und unsichtbar in unseren Köpfen,
von der Natur oder von Menschenhand geschaffen,
• »anregend« und »beschränkend« durch Lichtverhältnisse, Geruchsschattierungen, Weite und Enge sowie ästhetische Eigenschaften von Dingen und Räumen,
• anreichernd und begrenzend auch in ökonomischer Hinsicht,
• konstant und in dauernder Veränderung begriffen – in großer Langsamkeit (z. B. Landschaften) oder sehr schnell (z. B. Tag-Nacht-Wechsel); aber auch sich verändernd über die eigene Biografie und die historische Zeit hinweg.
Was also ist das Gemeinsame, was die »richtige« Antwort auf die eingangs gestellte Frage? Wir würden sagen: Umwelten des Alterns! Wohngemeinschaften für Ältere gehören zu den »neuen« Wohnumwelten, die sich ein zunehmender, wenngleich noch relativ kleiner Teil der Altenbevölkerung als Lebensort ausgesucht hat. Aber es steckt ja viel mehr dahinter. Es geht auch um Wohnen im Alter ganz generell, drinnen und draußen – und diese Thematik betrifft älteren Menschen.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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