Und sie wussten, was sie tun - Illy Puli - E-Book

Und sie wussten, was sie tun E-Book

Illy Puli

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Beschreibung

Eine wahre Mobbinggeschichte. Jonka Köges ist glücklich mit ihrer Arbeitsstelle bei einer kirchlichen Behörde. Bis nach ein paar Jahren ein neuer Vorgesetzter ihr das Leben zur Hölle macht. Ohne zu wissen warum, steht sie sich ab nun Lügen, Intrigen und Schikanen in der vor allem von Männern geprägten Hierarchie gegenüber. Der Machtbesessenheit des Vorgesetzten ausgeliefert, wird das Arbeitsleben unerträglich. Aus Sicht der Betroffenen wird erzählt, wie Mobbing beginnen und verlaufen kann.

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Seitenzahl: 112

Veröffentlichungsjahr: 2018

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Inhaltsverzeichnis

Kapitel I

Kapitel II

Kapitel III

Kapitel IV

Kapitel V

Kapitel VI

Kapitel VIII

Kapitel IX

Kapitel X

Kapitel XI

Kapitel XII

Kapitel XIII

Kapitel XIV

Kapitel XV

Kapitel XVI

Kapitel XVII

Kapitel XVIII

Kapitel XVIIII

Kapitel XX

Kapitel XXI

Kapitel XXII

Kapitel XXIII

Kapitel XXIV

Kapitel XXV

Kapitel XXVI

Kapitel XXVII

I

Jonka Köges ist glücklich und aufgeregt. Gerade ist sie auf dem Parkplatz hinter dem Gebäude angekommen, in dem sie ihre neue Arbeitsstelle antreten wird. Es ist kurz vor 8.00 Uhr morgens, die Sonne scheint, und just in dem Moment, in dem sie die Autotür öffnet, um auszusteigen, erklingen die Kirchenglocken. Gab es ein besseres Omen?

Das Amt, in dem Jonka ab jetzt als Sachbearbeiterin in der Bauabteilung arbeiten sollte, war die übergeordnete Instanz für zahlreiche Kirchengemeinden.

Der oberste Chef, Herr Weichner, war gleichzeitig Vorsitzender des Gremiums, dem eigentlichen Arbeitgeber von Jonka. Dementsprechend war er der höchste Vorgesetzte.

In der Hierarchie folgten dann die Sachgebietsleiter der drei Abteilungen Bau, Personal und Kasse.

Herr Rosen war Leiter der Kasse und gleichzeitig Dienstältester. Die neuen Kolleginnen warnten vor ihm, da er sich gern profilierte. Außerdem hatte er die Gabe, Fakten in einem Satz so zu verdrehen, dass am Ende des Satzes genau das Gegenteil vom anfangs genannten herauskam, wenn er merkte, dass sein Gegenüber lieber das hören wollte.

Die Personalabteilung wurde vertretungsweise von Herrn Gusske geleitet, ein netter Kollege.

Jonkas Sachgebietsleiterin war Steffi Meiler. Die beiden verstanden sich auf Anhieb gut.

Jonkas und Steffis Büro befand sich in der obersten Etage des dreistöckigen Gebäudes. Hier waren auch die Büros der Personalabteilung.

Jonka fühlte sich sehr wohl. Sie hatte sich schnell eingearbeitet und bald war die Bauabteilung als lustige Abteilung verschrien, weil Jonka und Steffi viel lachten.

Aber an ein paar Gepflogenheiten musste sich Jona gewöhnen. Da gab es z.B. das Geburtstagssingen. Hierzu versammelte sich die gesamte Belegschaft im Flur, um das Geburtstagskind zu besingen. Dieses durfte sich zu diesem Anlass ein Lied wünschen. Eigentlich ein netter Zug, befand Jonka.

Auch gab es monatliche Morgenandachten in der Kirche. Es wurde gar nicht gern gesehen, wenn man diesen fernblieb. Da musste dann auch schon mal Arbeit liegenbleiben.

Nicht ganz gerecht fand Jonka, dass für die Versammlungen nur die Frauen zum Kaffeekochen und Tischdecken eingeteilt wurden. Und außerdem setzte man ehrenamtliches Engagement voraus. So z.B. das Kuchenbacken sogar für Veranstaltungen der Kirchengemeinde, an denen man selbst gar nicht teilnahm.

So unterschied sich die Arbeit in einer kirchlichen Einrichtung ein wenig von anderen Arbeitgebern, aber nachdem sie alles kennengelernt hatte, fühlte Jonka sich bald wohl.

Im Amt hatte Jonka nette Kolleginnen, mit einigen traf sie sich auch privat.

Ein Anlass war z.B. die Verabschiedung des Amtsleiters. Vier Kolleginnen und sie trafen sich ein paar Abende lang, um ein Abschiedslied zu dichten, dass dann mit allen Kollegen bei der Abschiedsfeier gesungen wurde. Der Amtsleiter war sehr gerührt.

Auch einen der jährlichen Betriebsausflüge plante Jonka zusammen mit diesen Kolleginnen. Sie führten eine Fahrradralley durch, von der alle begeistert waren.

Der Höhepunkt aber war die Vorführung eines Weihnachtsliederpotpourris zur jährlichen Weihnachtsfeier. Jonka selbst spielte Akkordeon, ein paar andere Kollegen ebenfalls Instrumente. Darum organisierten Steffi und Jonka ein paar Übungsabende, in dem das Potpourri einstudiert wurde. Herrn Weichner gegenüber wurde diese Aktion geheim gehalten, weil es eine Überraschung sein sollte. Der Auftritt bei der Feier war ein Riesenerfolg. Es gab Standing Ovations seitens der anderen Kollegen und es wurden Zugaben verlangt. Auch Herr Weichner war begeistert. Ab diesem Zeitpunkt musste Jonka jedes Jahr die Weihnachtslieder auf dem Akkordeon begleiten.

II

Als Jonka im zweiten Jahr beschäftigt war, ging Steffi für ein halbes Jahr auf einen Fortbildungslehrgang, so dass Jonka ihre Vertretung auch als Abteilungsleiterin übernahm. Steffi hatte sie gut vorbereitet, so dass sie mit allen Angelegenheiten vertraut war.

Während dieser Zeit wurde ein neuer Abteilungsleiter für die Personalabteilung eingestellt. Der vorherige hatte nach drei Monaten Beschäftigung gekündigt.

Der neue Kollege, Herr Brechner, war anfangs ein bisschen unsicher, Jonka merkte oft, dass er vor Nervosität schwitzte. Da sie auf derselben Etage arbeiteten, half Jonka ihm mit Informationen über die Besonderheiten in diesem Amt. Sie klärte ihn auch über die wöchentlichen Besprechungen im Sitzungsaal auf. Hierzu trafen sich Herr Weichner und die Abteilungsleiter, um wichtige Angelegenheiten zu besprechen, die in einem Protokoll festgehalten wurden.

Insgesamt verstanden sich Jonka und Herr Brechner sehr gut. Sie waren fast so etwas wie Verschworene der obersten Etage. Brechner vertraute Jonka sogar seine Meinung über Weichner an, den er als Chef für ungeeignet hielt.

Kurz vor der Rückkehr Steffis von ihrem Lehrgang wurde eine Kollegin aus der Personalabteilung schwanger.

Herr Brechner versuchte, Jonka davon zu überzeugen, dass sie doch die Vertretung übernehmen sollte. Sie sollte dann jeweils zur Hälfte in der Bau- und Personalabteilung arbeiten und hätte damit eine Ganztagsstelle. Jonkas Argumente, sie hätte doch von Personalangelegenheiten keine Ahnung, ließ Herr Brechner nicht gelten. Schließlich würde sie eingearbeitet und hätte ja auch seine Unterstützung.

Natürlich lockte das Angebot. Jonka würde durch die Aufstockung der Arbeitszeit mehr verdienen. Und das Geld konnten Torben und sie gut gebrauchen. Auf jeden Fall würde es mehr als sein als bei dem Nebenjob, den Jonka an zwei Tagen wöchentlich zusätzlich machte, um über die Runden zu kommen. Schließlich hatten sie erst ein paar Jahre vorher gebaut.

Außerdem wäre es eine neue Aufgabe und sie verstand sich ja auch super mit Herrn Brechner.

Nach der Rückkehr von Steffi arbeitete Jonka von nun ab also in zwei Abteilungen. In der Personalabteilung hatte sie ein eigenes Büro in einem Hinterzimmer. Das Fenster bot einen wunderschönen Blick auf einen See.

Viel Hilfe bei der Einarbeitumg bekam sie auch von den Kolleginnen Ilona Könnes, Sonja Stüss und Sandy Poller.

Schon bei der Einarbeitung war Jonka aufgefallen, dass die Personalakten völlig unsortiert waren.

Deshalb kam es ihr gerade recht, dass sie und Herr Brechner auf einer Wellenlinie schwammen. Denn dieser ordnete an, dass die Akten einheitlich sortiert werden sollten und legte mit Jonka zusammen eine Aktenordnung fest.

Aufgrund der gesamten Neuorientierung der Personalabteilung und der damit anfallenden Mehrarbeit schlug Herr Brechner die befristete Einstellung einer Aushilfe vor. Er hatte auch schon jemanden im Auge, nämlich seine Nachbarin. Diese hatte laut seiner Aussage weitreichende Erfahrung im Bereich Personalwesen und würde den Kolleginnen in allen Bereichen tatkräftig zur Seite stehen. Insbesondere sollte sie aufgrund ihrer Erfahrung Lohnabrechnungen vornehmen und die telefonische Beratung der Kirchengemeinden übernehmen.

Deshalb erfolgte auf Anraten Brechners, wie sonst unüblich, gleich die Einstufung in die höhere Gehaltsklasse.

Anni war eine nette Kollegin, wirkte aber ein bisschen unsicher. Der angekündigte Telefondienst hatte sich gleich erledigt, da Anni nur nachmittags nach Feierabend kommen konnte. Und auch das Gehaltsabrechnungsprogramm kannte sie nicht. Im übrigen erzählte sie selbst, dass sie lediglich in einem kleinen Büro als Bürokraft gearbeitet hatte. Hier hatte sie nur zwei Abrechnungen per Hand gemacht.

Also wurde Anni eine tatkräftige Hilfe beim Aktensortieren und wunderte sich selbst, dass sie dafür so viel Geld bekam.

Anni blieb 3 Monate. Häufig hatte sie den PC an Jonkas Platz in der Bauabteilung benutzt, um Inhaltsverzeichnisse auszudrucken.

Kurz nach Annis Weggang fielen Jonka in der Bauabteilung komische Zeichen auf dem Bildschirm auf. Zunächst vermutete sie Verunreinigungen, bis sie dann genauer hinschaute.

Sie glaubte ihren Augen kaum zu trauen. Anni hatte auf dem Monitor mit Bleistift Listenpunkte abgehakt. Jonka musste innerlich lachen, behielt aber fairerweise diese Beobachtung für sich.

Ein bisschen fragwürdig erschien ihr nur die hohe Gehaltseingruppierung für das Aktensortieren.

Weiterhin machte Jonka die Arbeit Spaß, auch weil sie langsam Fortschritte in Sachen Ordnung sah. Und auch in Sachen Personalangelegenheiten wurde sie immer sicherer. Oft konnte sie gar kein Ende finden, weil dieses und jenes noch zu erledigen war.

Knapp ein halbes Jahr war Jonka nun in der Personalabteilung beschäftigt. Demnächst sollte der Betriebsrat aus allen Beschäftigten des gesamten Kirchenkreises neu gewählt werden. Sonja und Herr Gusske waren schon Mitglieder des bisherigen Betriebsrates gewesen und traten auch wieder zur Wahl an. Herr Gusske war intern schon als Nachfolger für den bisherigen Vorsitzenden auserwählt, der demnächst in Rente gehen würde. Mit diesem hatte Herr Brechner schon ein paar Dispute gehabt.

Eines Tages trat Brechner mit dem Vorschlag an Jonka heran, sie solle sich für die Wahl aufstellen lassen. Jonka war überrascht.

„Ich habe noch nie mit dem Gedanken gespielt, in den Betriebsrat zu gehen“, erwiderte sie, „so viel Ahnung habe ich in der kurzen Zeit in Personalangelegenheiten auch noch nicht.“

„Die braucht man auch nicht zu haben. Die meisten aus den Gemeinden haben überhaupt keine Ahnung, da sind ja auch Reinigungskräfte usw. dabei. Und außerdem haben Sie sich ja ganz schön schnell in alles eingearbeitet, das muss ich mal sagen.“

Jonka fühlte sich geschmeichelt.

„Ich würde ich mich freuen, wenn außer Frau Stüss und Herrn Gusske noch jemand aus unserer Abteilung dabei wäre. Wie gesagt, die meisten haben keine Ahnung, und wir hätten es wesentlich leichter, die anderen auch gegen Vorschläge des Vorsitzenden zu überstimmen. Der übrigens meines Erachtens auch nicht allzu viel weiß.“

Jonka fühlte sich noch geschmeichelter. Dass er ihr zutraute, mit Fachwissen im Betriebsrat die Abteilung zu unterstützen. Da sie selbst noch unerfahren im Bereich Arbeitsrecht war, konnte sie die Fähigkeiten des Vorsitzenden schlecht beurteilen. Sie vertraute da auf die Erfahrung Brechners, mit dem sie weiterhin gut zusammen arbeitete.

Also ließ sie sich tatsächlich zur Wahl aufstellen und wurde zunächst als erstes Ersatzmitglied gewählt. Erst später, nach dem Ausscheiden des alten Vorsitzenden, rückte sie nach und wohnte regelmäßig den wöchentlichen Versammlungen bei.

III

Ein paar Monate später hatte Jonka zwei Wochen Urlaub.

Danach war sie am Montag den ersten Tag wieder im Büro.

Jetzt hatte,wie abgesprochen, Steffi Urlaub. Jonka war klar, dass einiges an Arbeit auf sie wartete. Zunächst die während ihres Urlaubs liegengebliebene eigene Arbeit in beiden Abteilungen und die Vertretung in der Bauabteilung.

Gleich bei der Begrüßung wurde Jonka von den Kolleginnen darüber informiert, dass Ilona, deren Vertreterin Jonka in der Personalabteilung war, sich krank gemeldet hatte.

Trotzdem freute sich Jonka auf die Arbeit. Besser zu viel als zu wenig, dachte sie sich und machte sich daran, die Unterlagen durchzusehen.

Im Laufe des Vormittags kam Herr Brechner.

„Ich habe einen Spezialauftrag“, sagte er, „für den runden Tisch in Bezug auf das Jugendheim benötige ich einige Aufstellungen, und zwar sämtliche Personalkosten zzgl. Überstunden und Zuschläge, Urlaubstage, Krankheitstage der Mitarbeiter für die letzten 4 Jahre, sowie Arbeitgeberkosten, Sozialversicherungsbeiträge usw., einzeln aufgelistet. Ich benötige die Unterlagen bis Mittwoch 12.00 Uhr.“

Obwohl Jonka solche Aufgaben liebte und sich sehr darauf freute, gab sie zu bedenken, dass sie ja gerade erst aus dem Urlaub zurück sei, zwei Vertretungen mache und auch Terminsachen zu erledigen seien.

„Das muss warten, am Montag in einer Woche ist der runde Tisch und ich muss mir die Unterlagen ja vorher noch angucken.“

Die Begründung leuchtete Jonka zwar nicht ein, denn immerhin waren es noch fast 14 Tage bis zum Termin, und sie sollte den Riesenauftrag innerhalb von 21/2 Tagen erledigen. Schließlich musste sie alle Unterlagen aufgrund der zurückliegenden Zeit aus dem nicht sortierten Archivkeller heraussuchen, Tabellen erstellen, Berechnungen anstellen usw.

Aber Herr Brechner war nun mal der Vorgesetzte.

Jonka begab sich sofort in den Keller, suchte alle Unterlagen zusammen und erstellte Listen. Pünktlich am Mittwoch kurz vor 12.00 Uhr überreichte sie Herrn Brechner die gewünschten Aufstellungen.

Danach machte sie sich daran, zumindest die wichtigsten Terminsachen zu erledigen.

Am Donnerstag, als sie Herrn Brechner in seinem Büro begrüßte, sah sie die Unterlagen noch an derselben Stelle auf seinem Schreibtisch liegen, an die sie hingelegt hatte, ebenfalls am Freitag. Und auch die ganze nächste Woche lagen sie unberührt am selben Fleck.

Na klasse, dachte sich Jonka, am Montag Mittag ist der runde Tisch und wenn noch Änderungen gewünscht sind, wie soll das gehen.

Aber das sollte ja nicht ihre Sache sein, auch wenn sie sich ein wenig darüber ärgerte, dass alles andere deswegen liegenbleiben musste.

Der Höhepunkt geschah jedoch am Montag morgen. Kurz vor 11.00 Uhr, der runde Tisch sollte um 13 Uhr beginnen, meldete sich Herr Brechner ab. Er müsse nach Hause fahren, er hätte die Unterlagen für das Jugendheim dort vergessen. Es wäre jetzt auch Zeit, er müsse sie ja noch durchgucken.

Dazu fiel Jonka nun nichts mehr ein, und sie ahnte nicht, was ihr noch alles bevorstand.

IV

Aufgrund einer Überprüfung der Akten war im November festgestellt worden, dass Meldungen für die zahlreichen Aushilfen bei den Kirchengemeinden falsch gemacht worden waren.

Im Januar nach den Feiertagen, rief Herr Brechner alle in sein Büro. Dort erklärte er den Sachverhalt, und dass sämtliche Meldungen der letzten 4 Jahre überprüft und neue erstellt werden müssten. Das bedeutete für manche Aushilfen bis zu 200 neue Meldungen,

„Deshalb ergeht jetzt für Januar und Februar Urlaubssperre und ich ordne Überstunden an“, erklärte Herr Brechner mit wichtiger Stimme, „die Überstunden werden jeden Montag und Donnerstag von 14.00-20.00 Uhr abgeleistet. In dieser Zeit wird sich nur um die Korrekturmeldungen gekümmert. Herr Gusske und ich werden in diesen Zeiten auch alles andere liegenlassen und die Meldungen überprüfen.“

Fast hätte Jonka gefragt, warum nun gerade diese Tage ohne Rücksicht auf Pläne der Kolleginnen festgelegt wurden, aber sie verbiss sich die Frage. Denn die Antwort konnte sie sich denken. Wie Herr Brechner einmal erzählt hatte, hatte seine Frau am Dienstag ihren Sporttag, am Mittwoch er selbst.