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" ... und verschwende dich nicht! " So beiläufig gesprochen weiss jede und jeder gleich Bescheid. Bei dem was einem bevorsteht, gilt es sich einen Ruck zu geben. Radikale Entscheidungen sind da so selten nicht. Für einen Moment im Leben wird alles auf den Kopf gestellt. Ein neuer Lebensweg öffnet sich. Ein Traum wird wahr. Oder die Erkenntnis kommt: 'Ich wäre so gern anders'. Und das Leben bleibt ein Traum. In 16 Episodenberichten von Menschen um die 20 bis um die 90 erfährst du deren Freude und Erschrecken. Ein Schlussteil ermöglicht dir selbst mitzumachen deine eigene Umbruchsituation zu begreifen und dich in neuem Lichte zu sehen. Dass Änderungen im Lebensablauf gelingen, bedarf zuweilen einer Unterstützung. Der Age Manager Karl Niemann tritt als Impulsgeber auf. Leichter geht's dann, alle Umstände im eigenen Leben zu erkennen und positiv für sich zu nutzen. Einen Stopp im bisherigen gewohnten Lebensablauf zu wagen, gehört gleichfalls dazu. Tun ist angesagt, " ... und verschwende dich nicht! "
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Seitenzahl: 88
Veröffentlichungsjahr: 2017
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In diesem Libellus (Büchlein)
liest du über Episodenberichte
von Leuten
'um die 20' bis 'um die 90'
mit Reflexion
und
Wirkungsanalyse
dazu das Modell zur ganz
persönlichen Weiterarbeit zu
'Was sagt mir das
für mein eigenes Leben?'
Karl Niemann - Age Manager
www.agemanager.de
Für dich
kann der Libellus
Wegweiser sein;
gleich
ob du JUNG oder ALT bist.
Immer dann,
wenn du vor Umbrüchen
in deinen Lebensphasen stehst!
Eberhard Gebauer
verschwendet kein VORWORT
Wo befinde ich mich gerade im Leben?
Dieses Buch zeugt von Wegfindungen, mit Lust im Bauch, Frust auch
16 Episodenberichte
um die 20
1) Elisa
2) Jan
um die 30
1) Anna
2) Thomas
um die 40
1) Miriam
2) Franziska
um die 50
1) Charlotte
2) Jörg
um die 60
1) Werner
2) Verena
um die 70
1) Gabriele
2) Wolf-Erwin
um die 80
1) Pia
2) Hilde
um die 90
1) Hans-Georg
2) Martha
Die Fragen:
Was steht im Vordergrund?
Was stört allzu oft?
Was führt konkret zur Entscheidung?
Und was habe ich davon?
Und die anderen?
Wie zufrieden / glücklich macht die Entscheidung sich eben nicht zu verschwenden?
+
Wie ist die Wirkung der Entscheidung auf jene die um mich herum sind?
Ende der reflektierten Episodenberichte
Was ich noch sagen will, damit's persönlich werden kann:
mein Aufruf:
„ … und verschwende dich nicht! “
Wie dir dieses Arbeitsmuster helfen kann,
ob du nun um die 20 oder um die 90 bist, oder irgendwo dazwischen!
Und nun:
Verschwende keine Zeit mehr!
„Nur noch kurz die Welt retten
…. die Zeit muss einfach sein“.
Am Anfang war das Wort. Und ganz am Anfang das Vorwort. Karl Niemann ist ein Lebenskünstler, ein Künstler achtsamer und wachsamer Lebensgestaltung. Statt einer Warteschleife eines gut gewählten Vorwortes, ist er eher ein Typ der Marke „Zur Sache Schätzchen“, um den Filmklassiker zu bemühen. Das Ihnen vorliegende Buch zeichnet sich durch seine Originalität der Geschichten aus und erhöht seine Aussagekraft durch die fachlich gelassene und kompetente Kommentierung des Autors, der dabei seine Lebenserfahrungen und Menschenkenntnis gut ins Spiel bringen kann.
Das Leben ist einmalig. Das Leben ist schön. Schön und gut. Es kommt wie überall auf die Betonung und den guten Ton an. Zum Träumen gehen wir gern ins Kino.
Ja, das Leben ist schön, man kann es nicht oft genug wiederholen. Der gleichnamige Film ist schon ein Kino-Klassiker. Der Spruch ziert als Memo fürs Leben so manche Pinnwand oder Kühlschranktür. Das wahre Leben ist nicht immer filmreif, sondern kann sich auch ganz schön ziehen. Zum Beispiel wenn gute Partner fehlen, weil sie gegangen sind oder wenn schlechte Partner gegangen wurden, weil sie fehl am Platze sind oder sein sollten.
Das Leben ist vor allem dann schön, wenn wir etwas aus ihm machen. Dass man etwas daraus machen kann und wie man es machen könnte, dazu gibt das Buch gegen die Selbstverschwendung viele Hinweise.
Der Appel Niemanns „Du sollst dich nicht verschwenden!“ wird von ihm, der auch Theologie studiert hat, wie ein elftes Gebot immer wieder in das Licht der Lebensfragen gerückt.
Karl Niemann hat mit eigenen Recherchen Geschichten entdeckt, die den Leser anrühren, erfreuen aber auch erschrecken können. Es sind Geschichten des sich Durchsetzens, sich frei Machens von oft begehrten und verehrten Ballaststoffen oder von Verlockungen am Wegesrand.
Die Episoden eröffnen eine ganze Bandbreite zwischen kostbarer Achtsamkeit und Augenmerk auf den Weg einerseits und Überfluss an Gefühlen und Verschwendung andererseits. Sie werden in diesem kleinen aber feinen Buch Seite für Seite viele Arten von Lebensvariationen kennenlernen von der sorgsamen Planung bis zum Laufen lassen des Lebens. Durch die Vielseitigkeit der Möglichkeiten erhält der Leser Hinweise von Verschwendung umzuschalten auf Eigenbedarf von Denken und Tun. Das Ablegen einer Uhr oder das Ignorieren eines beruflich vermeintlich wichtigen Anrufs stehen symbolisch für die Änderung von Richtung und Geschwindigkeit. Aber auch die Leitung eines Töpferkurses kann sinnvoll und sinnstiftend sein.
Es sind Frauen und auch Männer unterschiedlichster Lebenswege, denen Karl Niemann näher gekommen ist und die ihm ihre Gedanken geöffnet haben. Junge Leute sind dabei, die ihr Leben noch vor sich haben und mit dem Begriff der Lebensverschwendung noch gar nichts anfangen können, weil es für sie zum täglichen Brot gehört. Auch viele Ältere haben sich dem Autor zu Lebenswendungen und Lebensverschwendungen geöffnet.
Es sind ältere Mitmenschen, die nicht alle immer nur auf die mehr oder weniger schöne Vergan-genheit blicken und ansonsten nur warten. Es sind junge Menschen interviewt worden, die kurz noch die Welt retten, über 140 Mails öffnen und danach bei ihr oder sich sind, wie es Tim Bentzko so nachfühlsam und verschwenderisch zugleich erklingen lässt.
Karl Niemann beschreibt in den Episoden keine oberflächlichen Home-Stories oder belanglose Erlebnisse. Er versteht es sich zurückzunehmen, sich also auch persönlich nicht zu verschwenden. Weiß aber auch, wo er nachsetzen muss, um den Faden im Auge zu behalten. Er ist in dem Fall kein Steuermann sondern ein Moderator und vor allem ein aktiver Zuhörer. Mit seiner Lebenserfahrung und seinen hehren Interview-Absichten schafft er eine Atmosphäre von Vertrauen und Offenheit.
Er schafft es, Menschen zum Sprechen zu bringen über Themen, die sicher bislang tabu waren. Der Autor lässt die Gesprächspartner zu Wort kommen, auch wenn ihm selbst – aber auch dem Leser - bei dem einen oder anderen Moment die Worte fehlen könnten. Die kleinen Geschichten von Leben, Liebe und auch Tod, von Erfolgen und Misserfolgen, von Abschieden, Neuanfängen und Verlusten laden ein, mit den „Hauptdarstellern“ in einen gedanklichen Dialog zu treten.
Karl Niemann lässt seine Leser die Episoden nicht nur miterleben und mitleiden, er versucht daraus auch Lebenshilfen abzuleiten. Er ist kein Besserwisser sondern er sucht aus den Gesprächen die Störfaktoren des alten Lebens und baut daraus Leitplanken für das neue Leben auf. Er lässt den Leser bei der Interpretation der Lebensskizzen nicht allein, sondern hilft ihm, die Geschichten zu bewerten. Er bringt in das breite Spektrum - trotz aller Zufälligkeiten, mit denen Episoden per se leben müssen – eine Lebensordnung.
Niemann schreibt in seinem Buch keine Generationen-Komödie, Alt gegen Jung oder umgekehrt. Das Alter wird bei dem Autor oft nur zum formalen Ordnungskriterium. Inhaltlich haben viele, so alt oder jung sie auch sein mögen, trotz aller empfundener Einzigartigkeit verbindende Gemeinsamkeiten.
Das Leben ist oft ein Abfahrtslauf im Schnee, mit Menschen, die darauf abfahren, immer schneller ans Ziel kommen zu wollen. Niemann zeigt auf, dass das Leben doch eher ein Slalomlauf ist mit wechselnden Fahrrouten. Dabei geben die Slalomstangen die Richtung für die Slalom- und Lebensläufer vor. Wofür die Stangen stehen können, auch darüber hat sich Niemann mit der Aussagekraft der Episoden im Hinterkopf Sinnvolles an Lebenshilfen einfallen lassen.
Karl Niemann fordert seine Leser zum Weiterdenken, besser Leben und achtsamer Erleben auf.
Und so wird das Buch am Ende dann doch zu einem Ratgeber, zu einem Sachbuch, das „Zur Sache“ geht ob mit oder ohne „Schätzchen“. Und wenn das Vorwort die Lust auf Lesen im Sinne eines gedanklichen „Warming Up“ angeregt hat, dann waren diese Vorbemerkungen keine Verschwendung von Zeit und Raum. Karl Niemann zeigt in seinem Libellus klare Lebenslinien der Beteiligten auf. Er achtet dabei aber nicht nur auf das Große und Ganze, sondern er erfaßt zusätzlich die Details. Das betrifft auch das Format seines Impulsgebers und Lebensschrittmachers. Auch hier achtet der Autor, dass nichts verschwendet wird. Das gilt auch für das Format. Der Fachmann würde das im Sinne einer „Corporate Identity“ sehen, ein Wort, das Karl Niemann niemals in den Mund nähme. Für ihn ist das ganz einfach eine Frage von Sinn und Logik. Schließlich komme es ja auf das innere Format an. Niemann möchte damit auch vermeiden, dass sich sein kleines aber feines Werk im häuslichen Regal-Friedhof zwischen Koch- und Lebensrezepten auf nimmer Wiedersehen verabschiedet. Mit dem kleinen Format steigen die Chancen, dass das Buch dort bleibt, wo es gesehen und gebraucht wird und auch hingehört: Da wo das Leben spielt, ob zuhause oder auf Reisen, ob selber lesen oder vorlesen, ob unterm Kopfkissen oder auf dem Balkontisch, ganz egal. Sie haben es jetzt in der Hand!
Eberhard Gebauer
Mitglied im Verbund 'Manager in Excellence'
Wer kennt das nicht(?!):
Du siehst von deiner Arbeit auf, atmest kurz durch, blickst zum Fenster. Dich faszinieren die Blätter wie sie sich im Wind bewegen, du atmest noch einmal durch, diesmal etwas länger.
Dir kommt der Gedanke:
Warum verschwende ich mich eigentlich?
Für wen tu ich das?
Wofür?
Dann ist erst einmal Pause. Sie hast du dir redlich verdient.
Du hast es geschafft innezuhalten.
Ganz ohne Zutun anderer. Das heisst, andere waren schon daran beteiligt.
Mal mehr mal weniger.
So!
Den ersten Schritt hast du getan.
Es ist eine Befragung und Betrachtung von Umbruchsituationen, in die Frauen und Männer in ihrem Lebensverlauf gerieten.
Du liest von 16 Menschen zwischen > um die 20 bis um die 90 Jahre <.
Das Thema ist stets 'Verschwendung des eigenen Lebens oder auch gerade nicht'.
Teils nehmen sie direkt Stellung, teils betrachte ich sie aus der Ferne.
Ich nenne es 'Episodenberichte', weil es immer Episoden waren – kaum ein langes Daraufhinarbeiten – dass man sich Gedanken zu 'Verschwendung ' machte.
In den geschilderten Episodenberichten kommt ein Bedürfnis heraus, eben den richtigen Weg aufs Ziel hin zu wählen. Es gilt für jede Frau, jeden Mann, Das jeweilige Alter spielt da keine oder nur eine untergeordnete Rolle.
Klar – muss der Lebensweg, der rechte, erst gefunden werden.
Das Ziel auch!
Aber wie leicht ist das gedacht und gesagt.
Und wie schwer ist es getan.
Sehr schwer!
Vor allen Dingen gehört eine gehörige Portion Egoismus dazu, und doch verbunden mit dem geschätzten/geliebten Gegenüber - in der Nähe oder in der Ferne (im Geiste).
Eindeutig kannst du Zufriedenheit bei sieben der 16 Personen feststellen. Bei den anderen bedarf es einer differenzierten Betrachtung.
Elisa (um die 20) machte sogar den Sprung aus ihrem geliebten Elternhaus heraus und dann gleich weg ins Ausland. Dafür hat sie jahrelang Anlauf genommen.
Martha (um die 90) hat bei ihrem Zuhörer einen Schock ausgelöst. Hätte wahrscheinlich im direkten Gespräch jeden so getroffen. Passiert hoffentlich nur einmal im Leben, dass jemand von um die 90 zum Schluss eines Interviews zu den Worten findet „Ja, einen Grossteil meines Lebens habe ich verschwendet. Klingt fürchterlich, ich weiss.“
Dem Interviewer ist der Stift aus der Hand gefallen!
Eine Einteilung in jung, älter und alt habe ich vorgenommen, eben von um die 20 bis um die 90 Jahre. Nach Dekaden unterteilt!
