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Haben Sie schon etwas vom "Code der Menschheit" gehört? Es sind Charaktere und Eigenschaften, die unser Leben bestimmen. Möchten Sie etwas darüber wissen? Dann begleiten Sie mich doch bitte ein Stückchen. Das Wissen darüber soll uns allen dabei helfen, gut vorbereitet auch die schwierigen Aufgaben des Alltags wie Umweltzerstörung, gescheiterte Integration der Ausländer usw. zu meistern. Dabei dürfen wir aber unsere Augen vor den Problemen nicht verschließen. Viel Mut und Geduld wünsche ich uns allen! Peter Long Thu Bui
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Seitenzahl: 95
Veröffentlichungsjahr: 2021
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1.
Brief
Gesellschaftliche Probleme
Probleme mit ausländischen Mitbürgern
Die "höflichen und fleißigen" Vietnamesen
Ausländer fremder Kulturen und Religionen
Die Religion
Abschluss des ersten Briefes
2.
Brief
Meine Aktionen für mehr Fairness und Höflichkeit
Meine Berufung
Vietnam als Beispiel für Habgier in S-O-Asien
3.
Brief
Egoismus wichtiger als Umweltschutz
4.
Brief
Mensch nur als sterbliches affenähnliches Lebewesen
Unser Leben besteht eigentlich nur aus Spielen bzw. Spielsystemen
Spielsystem Religion
Spielsystem Lernen und Arbeiten
Spielsystem Politik
Hauptproblem der Spiele
Lehre für universelle Werte
Rückblick auf meine Briefe, Fazit
Meine Resignation
Nachtrag
Warum haben Umweltorganisationen wie Greenpeace eigentlich gar keine Chance im Kampf für den Umweltschutz?
Warum leugnen wir unsere Umweltzerstörung und Umweltverschmutzung?
Warum denken wir lieber an uns selbst und weniger an unsere kranke Umwelt?
Sie werden die Antworten in diesem Buch finden.
Bitte machen Sie sich selbst ein Bild darüber, ob ich verrückt bin oder Recht habe.
Viel Kraft, Mut und Ehrlichkeit
wünscht Ihnen
Peter Long Thu Bui
Sehr geehrte Leser,
unsere schöne Welt hat inzwischen viele Probleme. Die meisten Menschen trauen sich nicht, die Probleme zu nennen, weil die Probleme sehr groß und schlimm geworden sind. Außerdem sind diese Themen äußerst unbequem, so dass niemand gerne darüber spricht. Die Lösung der Probleme kann nur durch konsequentes Verzichten und durch die tägliche Arbeit an sich selbst erreicht werden. Das ist natürlich viel zu anstrengend für unsere „verwöhnte“ Gesellschaft.
In Europa leben wir in einer Demokratie, in der wir viele Freiheiten ohne Grenzen haben. Außerdem geht es uns finanziell nicht schlecht, d.h. wir leiden nicht unter Hunger und Not wie in vielen Teilen dieser Erde.
Zudem haben unsere Bürger nur Rechte aber gar keine Pflichten, beispielsweise für Werte. Unsere Gesetze kümmern sich in erster Linie um die Rechte, die jedem Bürger zustehen. Die Strafgesetze sind lückenhaft, so dass das Böse/Schlechte sich ungehindert vermehren kann.
Wir sind jetzt an einem Punkt angekommen, sodass wir durch die vielen Freiheiten kaum noch den Überblick über unsere Probleme haben.
Die Lösung der Probleme bzw. die Bekämpfung des Bösen stellt sich als sehr schwierig dar. Da die Probleme sehr groß sind, sehen die meisten Menschen dabei lieber weg, anstatt sie mit Anstrengung zu lösen. Wo sind unser Verantwortungsbewusstsein und unsere Ehrlichkeit?
Die meisten Menschen haben auch nicht gelernt, im Leben auf etwas zu verzichten, was nicht lebensnotwendig ist. Habsucht, Gedankenlosigkeit, Faulheit etc. kennen dabei keine Grenzen.
Habgier, Machtsucht und Frechheit als Freiheiten in unserer Ellbogen-Gesellschaft?
Unsere deutsche Gesellschaft ist „gefühlskalt“ geworden, so dass viele Menschen sich nach menschlicher Wärme sehnen. Die vielen Feiern dienen als Treffpunkt dieser einsamen und orientierungslosen Menschen. So schreien einsame Menschen, aber auch viele junge Leute, oft nach Vergnügungen wie Party, Sex oder Ähnlichem. Viele Menschen verwechseln Sex mit Liebe, weil man sich beim Sex sehr nahe ist. Ist aber diese Art von Nähe ein Trugschluss?
Kann auch diese Art von Feiern die tatsächlichen Probleme lösen? Die Vergnügungssucht wird außerdem immer größer und lenkt die Menschen von den eigentlichen Problemen ab.
Die vielen Freiheiten ohne Grenzen sind für die Menschen wie „Drogen“, nach denen sie von frühester Kindheit an süchtig sind. Die Menschen können sich jedoch von diesen „Drogen“ befreien, aber nur wenn sie sich täglich anstrengen und das Verzichten in die Tat umsetzen. Aber wer tut es? (Fast) niemand. Leider.
Die Menschen scheitern immer wieder, an ihren Versuchen sich zu ändern, weil sie keinen richtigen Druck von außen haben. Die vielen negativen Einflüsse, z.B. durch die Medien tragen weiter zum Misserfolg bei.
Das Geld hat wohl die Macht und nicht die Vernunft bzw. die universellen Werte.
Schließlich wird unsere Welt immer mehr vom Geld oder von der Gier nach Geld regiert. So geht die Zerstörung der Welt im vollen Gang weiter, weil wir durch die Zerstörung viel Geld verdienen, z.B. durch Abholzung der Wälder, durch Tötung der Elefanten fürs Elfenbein…
Für die Rettung der Welt bekommen wir kaum Geld oder Verständnis der Mitmenschen. Im Gegenteil, diese Umweltschützer oder „Weltretter“ sollten sogar beseitigt werden, weil sie beim Geschäfte-Machen oder bei der „Bequemlichkeit“ nur stören.
So denken die meisten Menschen lieber ans Geld-Verdienen bzw. ans Geld-Aufbewahren und nicht ans Schwitzen oder ans Opfer-Bringen für die Rettung der Welt.
Die meisten Menschen befinden sich bereits im Sog des Geldes, das den Charakter des Menschen immer mehr verdirbt.
Kann auch der Mensch durch das Geld zum Gott aufsteigen oder gottähnlich werden?
Probleme mit Ausländern
Ein weiteres Problem, das wir in Europa haben, sind die vielen Einwanderer. Viele von ihnen kommen mit nur wenig Kultur und Bildung nach Europa und dürfen ihre „einfachen Kulturen“ ausleben. Diese „einfachen“ oder „religionsfanatischen“ Kulturen erreichen nicht das Niveau unserer hoch zivilisierten Gesellschaft in Europa. Das Zusammenleben mit diesen Einwanderern stellt Probleme dar. Da wir aber kaum Pflichten für die Menschen haben, darf jeder Mensch so leben wie er mag. So stoßen wir täglich auf Probleme, von denen niemand gerne darüber spricht. Ist hier ein Hausbesitzer-Recht sinnvoll, was selbstverständlich ist?
Bedeutung der Religion
Nicht zuletzt möchte ich das Thema „Religion“ ansprechen, die für die Kultur von großer Bedeutung ist. Wie viele Menschen leben aber ohne Religion? Ist die Religion wirklich das Zentrum des Lebens? Wozu brauchen die Menschen den Glauben?
All diesen Fragen werde ich nun nachgehen.
Ich möchte mich vorstellen
Seit dem Jahr 1983, also seit knapp 30 Jahren, lege ich großen Wert auf das „Miteinander-Leben“, weil mir die zwischenmenschlichen Beziehungen besonders am Herzen liegen. Seitdem führe ich auch ein Tagebuch, für das ich mir täglich Zeit nehme, um das Erlebte reflektieren zu lassen. Mein Wissen beruht auf einem langjährigen Nachdenken und vor allem auf einem genauen Hinsehen.
Damit Sie sich ein Bild von mir machen können, habe ich Ihnen ein Foto von mir (mit meiner asiatischen Cousine) beigelegt.
Ich möchte mich vorstellen. Mein Name ist (Peter) Long Thu Bui. Ich bin während des Vietnam-Krieges (1965-75) in Südvietnam geboren.
In der katholischen Minderheit wuchs ich in Vietnam bis zum Jahre 1981 auf. Jeder Katholik bekommt bei seiner Taufe einen christlichen Namen. Ich erhielt den Namen „Peter“, der leider immer noch nicht im Pass steht.
Im Jahre 1981 floh ich ohne meine Familie (also ganz allein, mit einem entfernt verwandten Onkel) als „Boat people“ aus dem kommunistischen Vietnam und wurde später von einer deutschen Familie als Pflegekind im tiefen Niederbayern von Deutschland aufgenommen.
Auch dank meiner deutschen Eltern bin ich zum Klavierspielen gekommen, das mich dann später "bekannt" machte (Schulchor, Schulorchester, Musikleistungskurs im Abitur, Universitätschor, Pianist des Weihnachtschores der Universität, eigene Kompositionen in Semesterkonzerten an der Universität).
Ich bekam auch die Möglichkeit, in vielen Sportvereinen tätig zu sein, z.B. Fußball, Tischtennis, Leichtathletik und Basketball. Meine Mannschaft und ich waren sogar Landkreismeister oder niederbayerischer Meister. Ich war Spielführer von der Basketballmannschaft. Bereits im Jahre 1988, als ich noch nicht volljährig war, lief ich zum ersten Mal beim Münchener Marathon die Strecke von 42,2 km.
Weitere glückliche Erlebnisse für mich waren:
Ich durfte auch (meine Lehrer und meine deutschen Eltern vor allem meine deutsche Mutter Elke Buchner hielten mich für strebsam und lernfreudig) die 6. Klasse auf einem bayerischen Gymnasium überspringen: d.h. von der 5. direkt in die 7. Klasse, die 6. Klasse weggelassen.
In der 7. Klasse schrieb ich zum ersten Mal den besten Aufsatz der Klasse im Fach Deutsch.
Bereits in der Grundschule von Saigon/Vietnam übersprang ich ein Jahr, was eine Sensation für die damalige Zeit war.
Auch möchte ich nicht außer Acht lassen, dass es für mich sehr schwierig war, zwischen den zwei Kulturen und Familien zu leben. Zwar ging es mir finanziell in der deutschen Pflegefamilie gut, aber es war eine schwierige Zeit für mich.
Meine deutschen Großeltern aus dem „deutschen Bildungsbürgertum“, beide Seiten –Mann und Fraumachten das Abitur in den 20er Jahren (ca. im Jahr 1923), waren gar nicht stolz auf mich, weil ihre eigenen Enkelkinder nicht meinen Erfolg hatten. Sie waren neidisch auf meinen Erfolg.
Neid war ein wichtiger Grund, warum ich in meiner deutschen Familie nicht den erhofften seelischen Halt bekam. So hat mein Selbstbewusstsein während dieser Zeit sehr darunter gelitten.
Obwohl es oft sehr schwierig für mich in meiner deutschen Familie war, möchte ich aber gerne betonen, dass ich meinen deutschen Eltern viel zu verdanken habe. Der liebe Gott hat mich zu dieser Familie geführt, die noch dem alten „deutschen Bildungsbürgertum“ angehörte.
Meine deutsche Urgroßmutter Carin Hartmann, die ich nicht persönlich kannte, gehörte zu den ersten Frauen in Bayern, die bereits am Ende des 19. Jahrhunderts (ca. 1894) das Abitur machten. Ihre Schulfreundinnen waren auch Prinzessinnen (Hohenzollern, Wittelsbach) oder Adelige. Meine deutsche Großmutter Edeltraud(geborene) Hartmann legte natürlich später im Jahr 1923 auch das Abitur ab und studierte anschließend in München an der Ludwig-Maximilians- Universität. Natürlich waren ihre Ehemänner auch sehr erfolgreich. Mein deutscher Großvater Prof. Dr. Hans Buchner war ein bekannter Professor an der Universität in München für Biologie und Chemie. Er hat sogar ein Tier gezüchtet und entwickelt, das nach ihm benannt wurde.
Als mein bekannter deutscher Großvater im Jahr 1986 seinen 80. Geburtstag feierte, gratulierte ihm der zuständige bayerische Kultusminister zum Geburtstag.
Nur hier in diesem „deutschen Bildungsbürgertum“ konnte ich lernen, was hohe deutsche Kultur bedeutet. Ein Durchschnittsmensch hat doch gar keine Möglichkeiten dazu.
Ich kann mich noch gut an die „Kulturstunde am Sonntag“ in den 80er Jahren erinnern (wir mussten sogar in „Sonntagskleidung“ erscheinen), in der mein deutscher Vater uns Kindern viel über die Philosophie, Malerei, Baukunst, Literatur, Musik…erzählt hat.
Als Kind wollte ich natürlich etwas Anderes tun und nicht Philosophie oder Literatur hören. Aber genau dieses Wissen kommt mir jetzt zugute dank der disziplinierten Art meines deutschen Vaters. Diese tolerante Erziehung meiner deutschen Eltern hat mich auch zu einem deutschen Staatsbürger und zu einem weitsichtigen „Weltmenschen“ gemacht.
In der Regel hat kein Ausländer die Chance, in solch einen Kreis des konservativen deutschen Bildungsbürgertums zu kommen. Es war nur möglich, weil mein Vater Dr. Hans Buchner und mein Onkel Prof. Dr. Klaus Buchner sehr gebildet waren (promovierter Gymnasiallehrer und Universitäts-Professor) und gleichzeitig einen „verrückten“ Sinn für das Soziale entwickelt haben. So haben sie Kinder aus Indien und Vietnam aufgenommen. Meine stolzen, konservativen deutschen Großeltern waren anfangs gar nicht begeistert.
Diese hohe Bildung meiner deutschen Eltern und meines deutschen Onkels ist in erster Linie nur die Bildung aus Büchern. Der Sachverstand meiner deutschen Großfamilie ist daher gut ausgeprägt. Man könnte von einer Bildung aus der Theorie oder von einer Bildung aus den Fakten in den Büchern sprechen, die aber im täglichen Leben nichts mit den vielen Lebenserfahrungen oder mit der Charakterbildung zu tun hat.
Auch stammt meine leibliche vietnamesische Familie von einer kleinen „Herrscher-Familie“ ab. Die Vorfahren meiner leiblichen Mutter waren die kleinen Herrscher in Nordvietnam. In Vietnam waren die Großgrundbesitzer
