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Sie möchten Ihre Präsentationen durch Visualisierung am FlipChart noch eindrucksvoller gestalten? Ihre Zuschauer werden es Ihnen danken, denn es ist wissenschaftlich erwiesen, dass sich Menschen Inhalte besser merken, wenn sie ihnen bildhaft vermittelt werden. Nicht von ungefähr heißt es "Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.". Bettina Schöbitz erklärt Ihnen, wie Sie das FlipChart am besten einsetzen. Sie zeigt Ihnen, wie Sie es wirksam gestalten und clever strukturieren, damit Sie am FlipChart eine richtig gute Figur machen. Viele Beispiele und Tipps aus der Praxis illustrieren dieses vierfarbige Buch. Schritt-für-Schritt-Anleitungen helfen Ihnen, Texte eindrucksvoll zu gestalten und eigene einprägsame Visuals zu erstellen, auch wenn Sie glauben, nicht gerade ein Zeichen-Talent zu sein.
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Seitenzahl: 254
Veröffentlichungsjahr: 2020
Visualisieren am Flipchart für Dummies
Der Weg zu Ihrem ersten Flipchart ist nicht weit:
Bevor Sie beginnen, überlegen Sie, was auf Ihr Flipchart wirklich drauf soll. Hier gilt unbedingt: »Weniger ist mehr«. Orientieren Sie sich an der Kernbotschaft und sortieren Sie den Rest drum herum. Welche Art von Flipchart wollen Sie zeichnen (siehe Kapitel 4)? Welchem Zweck dient es?Der schwarze Keilmarker mit einer nicht verwischenden Tinte ist Ihr wohl wichtigstes Arbeitsmaterial am Flipchart. Dazu kommen Grau für Schatten und Hellblau für Weiß und Transparenz sowie Spiegelungen als unverzichtbare Basismarker. Diese drei zählen für mich nicht als »Farben«, sondern sind die Grundausstattung.Doch welche Art von Markern wollen Sie verwenden: Keilmarker? Rundspitze? Pinselmarker? Was haben Sie im Vorrat? Und welche Farben wollen Sie einsetzen? Hier spielen Thema, Zielgruppe, Kreativität und auch der von Ihnen gewünschte Eindruck eine Rolle. Auch an dieser Stelle sind weniger Farben oft wirkungsvoller als wenn es am Ende zu bunt wird. Es gibt grandiose Schwarz-Weiß-Flipcharts. Doch das muss einfach auch zu Ihnen als Präsentator passen. Mehr zu Markern erfahren Sie in Kapitel 13.Bevor Sie mit Ihren Inhalten beginnen, gehört als Erstes Ihr Branding aufs Flipchart, damit jeder erkennen kann, wer da so kreativ war. In Kapitel 7 finden Sie mehr zu diesem Thema. Mit dem zu Beginn gesetzten Branding stellen Sie sicher, dass Ihnen nicht am Ende der Platz dafür fehlt.Ihr zentrales Bild ist wichtig, weil es den größten Teil Ihrer Botschaft transportiert. Es darf daher auch etwas ungewöhnlicher, frecher, niedlicher oder auch manchmal verstörender sein. Wichtig ist, dass es auffällt, einen zentralen Platz auf Ihrem Blatt bekommt und ausreichend groß ist.»Erst der Text, dann der Container«, lautet einer der wichtigsten Merksätze. Warum? Mehr dazu finden Sie in Kapitel 8. Schreiben Sie also erst den Text in einer angemessenen Größe aufs Papier. Dabei dürfen Sie es sich leicht machen: Schreiben Sie von vornherein niemals absichtlich gerade aufs Flipchart. Schreiben Sie gleich schräg – das gibt Ihnen viel mehr Freiraum und Variabilität.Nun zeichnen Sie die von Ihnen als passend gewählte Art von Container(n) um Ihre Texte – ebenfalls schräg und dynamisch. Keine geschlossenen Linien und niemals, wirklich niemals … mit einem Lineal.Jetzt setzen Sie Pfeile, sofern Sie welche brauchen oder einsetzen möchten. Wählen Sie dabei eine Pfeilform, die sich flexibel dem verfügbaren Platz anpasst und die sich leicht in die gewünschte Richtung bringen lässt. Weiche Pfeile mit geschwungenen Linien sind oft flexibler als kastige Pfeile. Verschiedene Pfeile finden Sie in Kapitel 8.Sobald Sie alles auf Ihrem Blatt haben, was Sie dafür vorgesehen haben, ziehen Sie einen lockeren Rand außen herum. Mit ein paar Zentimeter Abstand vom Papierrand.Jetzt kommt die Effekthascherei Nummer eins am Flipchart: Schatten. Denn damit bekommen selbst einfache Figuren und Formen ganz schnell einen grandiosen 3D-Effekt. In Kapitel 9 können Sie nachlesen, wie das mit dem Schatten so funktioniert.Ich empfehle Ihnen, den Schatten immer außen an den Figuren und Formen zu zeichnen, denn auf diese Weise haben Sie innen Platz für Farbe.Jetzt wird Ihr Flipchart bunt. Gestalten Sie die Formen und Figuren, Schriften und Details mit den von Ihnen ausgesuchten Farben attraktiver. Da Sie die Schatten im vorhergehenden Punkt außen an die Figuren und Formen gesetzt haben, bleibt Ihnen innerhalb der Formen Platz für die Koloration.Zeichnen Sie am Flipchart die Figuren niemals komplett mit Farben aus. Das würde auf Dauer immens teuer, außerdem wirken vollflächig eingefärbte Flächen noch viel bunter. Deuten Sie daher die Farben nur an. Und wenn Sie es ein wenig kompakter mögen, greifen Sie auf Wachsmalblöcke oder Pastellkreide zurück. Probieren Sie es aus und finden Sie Ihren Stil. In Kapitel 10 finden Sie eine kleine Farbenlehre.Ein Tipp für den krönenden Abschluss: Fotografieren Sie Ihre Werke ab. Dazu gibt es wundervolle Apps am Markt, bei denen Sie Ihre Kunst später noch nachbearbeiten können. So entstehen Fotoprotokolle oder tolle Bilder für Ihre kreativen Postings in den sozialen Medien.Visualisieren am Flipchart für Dummies
Bibliografische Informationder Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie;detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
1. Auflage 2020
© 2020 WILEY-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim
Wiley, the Wiley logo, Für Dummies, the Dummies Man logo, and related trademarks and trade dress are trademarks or registered trademarks of John Wiley & Sons, Inc. and/or its affiliates, in the United States and other countries. Used by permission.
Wiley, die Bezeichnung »Für Dummies«, das Dummies-Mann-Logo und darauf bezogene Gestaltungen sind Marken oder eingetragene Marken von John Wiley & Sons, Inc., USA, Deutschland und in anderen Ländern.
Das vorliegende Werk wurde sorgfältig erarbeitet. Dennoch übernehmen Autorin und Verlag für die Richtigkeit von Angaben, Hinweisen und Ratschlägen sowie eventuelle Druckfehler keine Haftung.
Coverillustration: © Bettina SchöbitzKorrektur: Frauke Wilkens, München
Print ISBN: 978-3-527-71699-9ePub ISBN: 978-3-527-82627-8
Bettina Schöbitz ermutigt Menschen, die vor Publikum präsentieren (müssen), ihren eigenen Weg zu finden und zu gehen. Die ehemalige Börsenhändlerin ist seit 2002 als Unternehmensberaterin selbstständig. Sie arbeitet heute als Businessmentorin, Zeichnerin und Rednerin rund um Mikro und Marker. Zu ihren Kunden gehören Solounternehmer ebenso wie Behörden, Verbände und zahlreiche größere Unternehmen im deutschsprachigen Raum.
Aus langjähriger Erfahrung ist sie überzeugt: Jeder kann zeichnen!
Sie hat sich darauf spezialisiert, mit visuellen Mitteln Themen strukturiert und humorvoll darzustellen – eben merkWÜRDIG. Sie visualisiert komplexe Prozesse, protokolliert Events und Vorträge in Klein- und Großformat vor Publikum, illustriert Bücher, gibt Workshops und steht selbst als Rednerin auf Bühnen.
Ihre Mission: Menschen für den gehirngerechten Einsatz von Visualisierungen im Businesskontext zu begeistern – und dafür zu sorgen, dass Präsentierende wertschätzend mit der Lebenszeit ihrer Zuhörer umgehen. Indem sie diese niemals langweilen.
Sie möchten mehr wissen oder direkt Kontakt aufnehmen? https://BettinaSchoebitz.de oder https://Visutrainment.de
Ich widme dieses Buch meinem Vater Arnulf Schöbitz, der im Juni 1993 plötzlich verstarb. Da ihm – als ehemaligem Wirtschaftsjournalisten – so sein Traum versagt blieb, ein Buch mit seinem Namen zu veröffentlichen, habe ich als liebende Tochter das jetzt voller Stolz für ihn getan. Papa, du fehlst.
Kapitel 1
Tabelle 1.1: Die drei häufigsten Lerntypen im Überblick
Kapitel 3
Tabelle 3.1: Vor- und Nachteile transportabler Ständer mit ausziehbaren Beinen
Tabelle 3.2: Rollbare Ständer und ihre Vor- und Nachteile
Tabelle 3.3: Vorteile und Nachteile des Maseratis unter den Flipchart-Ständern
Tabelle 3.4: Klappbare Ständer und ihr Vor- und Nachteile
Tabelle 3.5: Tisch-Flipcharts
Tabelle 3.6: Der Butler unter den Flipcharts
Tabelle 3.7: Garderobenhaken: Metall oder Kunststoff, das ist hier die Frage
Tabelle 3.8: Elektrostatisches Flipchart-Papier und seine Vor- und Nachteile
Tabelle 3.9: Vor und Nachteile von elektronischen Flipcharts
Kapitel 10
Tabelle 10.1: Farben und ihre Wirkung
Kapitel 1
Abbildung 1.1: Das Flipchart stellt sich vor.
Abbildung 1.2: Alle Sinne ansprechen
Abbildung 1.3: Na, läuft Ihnen das Wasser im Mund angesichts der Zitrone zusam...
Abbildung 1.4: Sketchnote des Vortrags zum Thema »Plan B« (mit freundlich...
Abbildung 1.5: Visualisierung – ein Zeichen von Wertschätzung
Abbildung 1.6: Ein Beispiel für den Einsatz von Flipcharts in der Schule: die...
Abbildung 1.7: Visualisierung – ideal in Workshops und Trainings.
Abbildung 1.8: Nicht nur für Keynote-Speaker: der Einsatz von Flipcharts in V...
Kapitel 2
Abbildung 2.1: Malen, Zeichnen, Visualisieren
Abbildung 2.2: Übung macht den Meister!
Abbildung 2.3: Grundformen (obere Reihe: Punkt – Linie – Welle –...
Abbildung 2.4: Erlaubnis zur Imperfektion
Kapitel 3
Abbildung 3.1: Flipchart-Varianten in der Übersicht
Abbildung 3.2: Idealer Standplatz für Rechtshänder am Flipchart
Abbildung 3.3: Vorsicht bei kommerzieller Nutzung von Texten und Abbildungen, die ...
Kapitel 4
Abbildung 4.1: Das typische Begrüßungs-Flipchart
Abbildung 4.2: Selbstvorstellung am Flipchart
Abbildung 4.3: Das Thema in den Fokus bringen …
Abbildung 4.4: Schönere Agenda-Flipcharts
Abbildung 4.5: Regeln des Miteinanders
Abbildung 4.6: Merksatz auf einem Poster-Flipchart
Abbildung 4.7: Holen Sie Ihre Teilnehmer ans Flipchart.
Abbildung 4.8: Ziele am Flipchart visualisieren
Abbildung 4.9: Sammlung der erzielten Ergebnisse
Abbildung 4.10: Anleitung für eine Übung oder Aufgabe
Abbildung 4.11: So könnte Ihr Feedback-Flipchart aussehen …
Abbildung 4.12: Regionale Flipcharts
Abbildung 4.13: Jahreszeitliche Flipchart-Motive
Abbildung 4.14: Flipcharts zu besonderen Anlässen
Kapitel 5
Abbildung 5.1: Markerhaltung horizontal
Abbildung 5.2: Markerhaltung vertikal
Abbildung 5.3: Der gestreckte Mittelfinger …
Abbildung 5.4: Moderationsschrift
Abbildung 5.5: Meine Basisschrift
Abbildung 5.6: Variationen meiner Basisschrift
Abbildung 5.7: Einfach absichtlich schräg schreiben …
Kapitel 6
Abbildung 6.1: Weiche und harte Schriftarten
Abbildung 6.2: Zwei Alphabete, links in meiner Lieblingsschrift, rechts in einer Scha...
Abbildung 6.3: Blockschrift ist auch variabel.
Abbildung 6.4: Farbe für Blockschrift
Abbildung 6.5: Schmale versus breite Schrift
Abbildung 6.6: Getrennte (orange) und verbundene (pink) Schriften
Abbildung 6.7: Rückwärts verbundene Schrift – nur für Linksh...
Abbildung 6.8: Schmale und weite Abstände zwischen Buchstaben
Abbildung 6.9: Genug Abstand zwischen Wörtern lassen
Abbildung 6.10: Die mittleren Linien einfach hoch- oder runtersetzen …
Abbildung 6.11: Optische Wirkung verschiedener Schriftarten
Abbildung 6.12: Varianten von Schrifttypen – und alle wirken individuell
Abbildung 6.13: Visualisierung von Wörtern
Kapitel 7
Abbildung 7.1: Lassen Sie Freiraum auf Ihren Flipcharts! Dieses Flipchart ist vi...
Abbildung 7.2: Ihr Raster für eine gelungene Flipchart-Struktur
Abbildung 7.3: Spannung durch die richtige Platzierung kreieren
Abbildung 7.4: Überschriften stehen keineswegs zwingend immer oben.
Abbildung 7.5: Ihre Hand als Maßstab für Ihre Key Visuals
Abbildung 7.6: Die Sau wird grafisch durchs Dorf getrieben.
Abbildung 7.7: So sehen meine beiden Brandings aus.
Kapitel 8
Abbildung 8.1: Verschiedene Textcontainer
Abbildung 8.2: Variantenreiche Pins
Abbildung 8.3: Stecknadelköpfe immer nach außen zeichnen
Abbildung 8.4: Pfeile – freuen Sie sich auf zahlreiche Varianten.
Abbildung 8.5: ein Doppelpfeil mit wenigen Strichen
Abbildung 8.6: Ganz viele verschiedene Bullet-Points
Abbildung 8.7: Trenner dürfen auch ungewöhnlich sein.
Kapitel 9
Abbildung 9.1: Kleine Effekte schaffen große Wirkung.
Abbildung 9.2: Rahmen können ganz unterschiedlich aussehen.
Abbildung 9.3: Ihr Ausgangsbild fürs Thema Schatten
Abbildung 9.4: Durch Licht entsteht Schatten.
Abbildung 9.5: Licht und Schatten
Abbildung 9.6: Zarte Koloration ermöglicht, Schatten doch innen zu zeichnen.
Abbildung 9.7: Perspektive in Ihr Bild bringen
Abbildung 9.8: Perspektive ist kein Hexenwerk.
Kapitel 10
Abbildung 10.1: Das Farbrad
Abbildung 10.2: Die drei zentralen Mischfarben
Abbildung 10.3: Farbkontraste und ihre Wirkung
Abbildung 10.4: Kalte und warme Farben
Kapitel 11
Abbildung 11.1: Ihre ersten Zeichenversuche: acht Grundformen
Abbildung 11.2: Pizza, Erdnuss und Trampolin kommen dazu.
Abbildung 11.3: Ihre ersten Visuals
Abbildung 11.4: Grundform Quadrat
Abbildung 11.5: Grundform Kreis
Abbildung 11.6: Von vorne nach hinten
Abbildung 11.7: Zeichnen Sie ein Buch, einmal geöffnet, einmal geschlossen.
Abbildung 11.8: Aktenordner, ganz fix gezeichnet
Abbildung 11.9: Ein Klemmbrett zeichnen
Abbildung 11.10: Für Kurzsichtige: Brille und Lupe
Abbildung 11.11: Genauer hingeschaut
Abbildung 11.12: Ein Desktop-Computer: Bildschirm und Tastatur zeichnen
Abbildung 11.13: Und jetzt kommt der Laptop dran.
Abbildung 11.14: Telefon statt Smartphone – altmodisch, aber gut erkennbar
Abbildung 11.15: Schritte zeichnen
Abbildung 11.16: Manches gehört einfach in den Müll.
Abbildung 11.17: Vom kreisrunden Rad …
Abbildung 11.18: … zu einer ganzen Vielfalt an Abbildungen
Abbildung 11.19: Kaffee oder Tee, das ist hier die Frage.
Abbildung 11.20: Eine Form – mehrere Verwendungszwecke
Abbildung 11.21: Visuals fürs Büro
Abbildung 11.22: Visuals für Handwerker
Abbildung 11.23: Visuals im Haushalt
Abbildung 11.24: Ein visualisiertes Rezept
Abbildung 11.25: Visuals für die Schule
Abbildung 11.26: Ein paar Tiere
Abbildung 11.27: Typische Symbole
Kapitel 12
Abbildung 12.1: Grundformen als Ausgangsbasis
Abbildung 12.2: Grundformen mit Eiern
Abbildung 12.3: Nun kommen Arme und Beine dazu.
Abbildung 12.4: Hand und Fuß
Abbildung 12.5: Verschiedene Hände und Handhaltungen
Abbildung 12.6: Ovale Füße zeichnen
Abbildung 12.7: Die menschlichen Proportionen
Abbildung 12.8: Ein paar Beispiele für Figuren
Abbildung 12.9: Die Gesichtermatrix
Abbildung 12.10: Ganz unterschiedliche Gesichtsausdrücke und Emotionen –...
Abbildung 12.11: Fröhliche Gesichter
Abbildung 12.12: Hier kommen auch weniger positive Gesichtsausdrücke dazu.
Abbildung 12.13: Alle möglichen Emotionen
Abbildung 12.14: Gesichter für Fortgeschrittene
Abbildung 12.15: Die Position der Nase und die Stellung des Kopfes sind entscheidend.
Abbildung 12.16: Augenpaare – von fröhlich bis ängstlich
Abbildung 12.17: Von Mund zu Mund
Abbildung 12.18: Jetzt kommt Bewegung ins Spiel.
Abbildung 12.19: Ein paar Figurenrohlinge für Sie
Abbildung 12.20: Bewegte Figuren
Abbildung 12.21: Jetzt wird's dynamisch.
Kapitel 13
Abbildung 13.1: Keilspitze
Abbildung 13.2: Marker mit Pinselspitze
Abbildung 13.3: Fineliner mit dünner Rundspitze
Abbildung 13.4: Leermarker zum Selbstbefüllen
Abbildung 13.5: Duschhalterungen für griffbereite Marker am Flipchart
Abbildung 13.6: Kühlschrankboxen: einfacher und sicherer Transport!
Abbildung 13.7: Ein Materialkarton – wie man an den Visuals sieht, mi...
Abbildung 13.8: Flipcharts transportieren
Abbildung 13.9: Wachsmalblöcke in verschiedenen Varianten
Abbildung 13.10: Haftkleber als Stift und Sprühkleber
Kapitel 14
Abbildung 14.1: Fehlern am Flipchart entspannt begegnen
Abbildung 14.2: Souveräner Umgang mit Patzern
Abbildung 14.3: Reiter – für Ihre Flipcharts
Abbildung 14.4: Rollen Sie sich zusätzlichen Platz einfach aus …
Kapitel 15
Abbildung 15.1: Verwischen vermeiden
Abbildung 15.2: Links schreiben – wie die Rechtshänder
Abbildung 15.3: Einen Malstock verwenden
Kapitel 16
Abbildung 16.1: Mehr Professionlität am Flipchart
Kapitel 17
Abbildung 17.1: Die zehn Toptipps
Kapitel 18
Abbildung 18.1: Ihr Notfallkoffer
Abbildung 18.2: Was Ihr Notfallkoffer enthalten sollte.
Kapitel 19
Abbildung 19.1: Zehn Arten, eine Glühlampe zu zeichnen
Abbildung 19.2: Zehn Schriftarten zur schnellen Übersicht
Abbildung 19.3: Zehn Variationen des Buchstabens A
Kapitel 20
Abbildung 20.1: Anlässe zum Visualisieren
Abbildung 20.2: Gute Nachrichten
Abbildung 20.3: Begriffe, die mit dem Buchstaben A beginnen
Abbildung 20.4: Gegenstände auf Ihrem Schreibtisch
Abbildung 20.5: Meine Einkaufsliste
Abbildung 20.6: Ihr Traumurlaub!
Abbildung 20.7: Die visualisierte To-do-Liste
Abbildung 20.8: Nudeln kochen, ganz visuell
Abbildung 20.9: Vorträge zeichnen
Abbildung 20.10: Visualisierte Sprichwörter
Abbildung 20.11: Das Wasser reichen
Cover
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»Ich kann nicht zeichnen!« – das ist fast immer der erste Satz, den Menschen mir entgegnen, wenn sie hören, dass ich als Businesszeichnerin mein Geld verdiene. Gefolgt von: »Ich finde das so toll, wenn andere das können. Das kriege ich n i e hin! Ich würde auch so gerne tolle Flipcharts einsetzen!«
Gehören Sie auch zu dieser Gruppe? Genau für Menschen wie Sie habe ich dieses Buch geschrieben. Sie kriegen doch eine ungefähr gerade Linie, ein Quadrat, einen Kreis und eine Wellenlinie aufs Papier, oder? Alles das braucht keineswegs »schön« zu sein. Es reicht, wenn es erkennbar ist. Das klappt? Na, dann bringen Sie alles mit, was Sie brauchen, um am Flipchart im Unternehmenskontext überzeugend zu präsentieren. Wetten?
Sie glauben mir nicht? Dann ist dies das richtige Buch für Sie!
Ich lade Sie jetzt ein, dieses Buch durchzuschmökern und munter auszuprobieren, was Sie schon im ersten Moment anspricht. Mit dem Visualisieren ist es nämlich wie mit dem Lernen einer neuen Sprache: Es braucht Mut, Geduld, Übung und eine aktive Nutzung. Das darf Spaß machen. Ich versichere Ihnen: Wenn das Zeichenvirus Sie einmal erwischt hat, wollen Sie mehr! Und das kriegen Sie. In diesem Buch.
Sie können mit diesem Buch sofort durchstarten. Dafür brauchen Sie zunächst kein teures Materialpaket, sondern lediglich einen Stift und einen Zettel. Hier gilt: Jeder Stift ist besser als keiner. Als Papier können Sie mit simplem Kopierpapier, der Papiertischdecke im Restaurant oder der Rückseite eines Kassenzettels durchstarten. Habe ich Ihnen nun jede Ausrede genommen? Tja, so bin ich. Schließlich habe ich ja den Auftrag, Ihnen den Nutzen des und die Freude beim Visualisieren am Flipchart nahezubringen.
Gehen Sie mit mir Ihre ersten Schritte in die Welt der Visualisierung. Behalten Sie dabei im Hinterkopf, dass Sie Ihren eigenen Stil entwickeln und eigene Wege gehen dürfen. Gestatten Sie sich, Fehler zu machen. Lernen Sie die Kunst des Weglassens von Unnötigem – weil es eh nur Zeit kostet und keinen Zusatznutzen bringt. Erfahren Sie, wie Sie Ihren Flipcharts eine sinnvolle Struktur geben, Schrift zielführend einsetzen und lebendige Visuals aufs Papier bringen. Lernen Sie die Tricks der Profis für wirkungsvolle Effekte. Ich ermutige Sie auf Ihrem Weg, liefere Ihnen jede Menge hilfreicher Praxistipps, und Sie dürfen auch direkten Kontakt zu mir aufnehmen und mir Ihre Fragen stellen.
Darf ich Ihnen jetzt den Marker reichen und Sie bitten, sich Ihren persönlichen Startpunkt ins Buch im Inhaltsverzeichnis auszusuchen? Na, dann los!
Um Ihnen die Orientierung in diesem Buch zu erleichtern, verwenden die … für Dummies-Bücher feste Konventionen. So können Sie wesentliche Aspekte einfacher und schneller registrieren:
Fettdruck findet Anwendung, um wichtige Elemente bei Aufzählungen oder Schritt-für-Schritt-Anleitungen hervorzuheben
Kursiv werden in den … für Dummies-Büchern neue Wörter oder Begriffe geschrieben.
Gerne dürfen Sie das Buch von vorn bis hinten lesen, wenn Sie mögen. Sie können aber auch einfach in das Thema hineinspringen, das Sie besonders anzieht. Denn ich habe das Buch für Sie so aufgebaut, dass Sie jederzeit und überall einsteigen können.
Die grauen Kästen im Buch sind nette und lesenswerte Ergänzungen. Sie erreichen Ihre Ziele jedoch auch, ohne diese Kasteninhalte zu lesen.
Themenbereiche, die Sie ohnehin bereits beherrschen, brauchen Sie logischerweise erst gar nicht zu lesen.
Wer – wie Sie – am Flipchart visualisieren möchte, der hat meist eine lehrende Aufgabe. Zumindest im weitesten Sinne. Egal ob Sie als selbstständiger Trainer oder Beraterin, als Projektleiter in einem Unternehmen, Speakerin/Redner, Präsentatorin oder Lehrkraft an einer Schule tätig sind, so haben Sie eines gemeinsam:
Sie nehmen wahr, dass die Vermittlung von Botschaften an Menschen heute neue Wege braucht. Sinkende Konzentrationsspanne, sprachliche und kulturelle Hürden und mangelnde Lesefähigkeit erfordern neue Maßnahmen. Weg vom »betreuten Vorlesen« mittels Beamerpräsentation – hin zu aktivierenden und gehirngerechten Lernmethoden.
Sie möchten Menschen für Ihr Thema oder Ihre Botschaften begeistern.
Sie möchten Ihre Inhalte tief und nachhaltig in den Köpfen der Menschen verankern.
Sie möchten selbst mehr Spaß an der Präsentation und aktiver Methodenvielfalt entwickeln.
Sie möchten sprachliche, kulturelle und intellektuelle Grenzen visuell überwinden.
Sie möchten kreativer und merkWÜRDIGER (= des Merkens würdig) vorgehen und Menschen auf einer tieferen, emotionaleren Ebene erreichen.
Damit Sie sich gut in diesem Buch zurechtfinden, habe ich es in sechs Teile aufgeteilt.
Flipchart – das klingt erst mal ein wenig »aus der Zeit gefallen«, oder? Viele Unternehmen bevorzugen Beamerpräsentationen. Doch Sie werden feststellen, dass gerade dieses »Analoge« zu den großen Vorteilen des Flipcharts gehört. Im ersten Teil erläutere ich Ihnen detailliert, warum und wofür der Einsatz von Flipcharts Sinn macht.
Sie dürfen an Ihrem Glaubenssatz arbeiten, falls Sie der Ansicht sind, Sie könnten nicht zeichnen. Sie lernen Vorteile und Grenzen von Flipcharts kennen und machen Bekanntschaft mit der ganzen Flipchart-Sippschaft, die vermutlich größer ist, als Sie dachten.
Danach wird es »bunt«, denn Sie bekommen eine Übersicht über eine Menge möglicher Anwendungsfälle für Flipcharts – in Wort und Bild.
Am Flipchart zu schreiben ist für viele Menschen eine arge Herausforderung. Klar – nicht jeder hat die deutsche »Normschrift« gelernt und bringt diese im Affenzahn aufs Papier. Doch mit ein paar kleinen Tricks, die Sie in diesem Teil erfahren, wird Ihre Handschrift am Flipchart enorm professioneller daherkommen.
In diesem Teil beschäftigen Sie sich mit »Typen« und schnuppern quasi am Bleisatz vergangener Zeiten. Denn die Welt der Schriften ist gigantisch und Ihnen eröffnen sich neue Perspektiven, um mit Schrift Wirkung zu erzielen.
Ein kurzer Blick in die Flipchart-Grammatik sorgt für Verständnis und Klarheit, ohne Ihr Gehirn mit zu viel Theorie zu überfrachten. Gerade am Flipchart braucht es einen strukturierten und zielführenden Aufbau, damit das Auge sich gut orientieren und das Gehirn dem Inhalt nachvollziehbar folgen kann.
Begeistern wird Sie vermutlich der Bereich, in dem es um »Special Effects« geht – denn hier erfahren Sie, wie Sie aus einem … nun ja … eher simplen Arbeits-Flipchart ein professionell wirkendes Flipchart entwickeln. Mit einigen wenigen Strichen und Effekten. Und auch Farben sind Bestandteil dieses Kapitels, denn die Wirkung von Farben wird leicht unterschätzt. Doch bunte Flipchart-Marker sind auch manchmal sehr verführerisch. Dabei ist weniger oft mehr.
»Ran an den Stift« heißt hier das Motto und das erleben Sie in diesem Teil dann auch live. Legen Sie schon mal Papier und Stifte bereit, damit Sie in diesem Teil mit dem Zeichnen direkt durchstarten können.
Schritt für Schritt zeige ich Ihnen, wie Sie zunächst einfache Grundformen und schon bald mit wenigen Markerstrichen erste Zeichnungen erstellen und dabei auch noch Spaß haben. Konzentration aufs Wesentliche und der Mut zur Imperfektion helfen Ihnen, mutig draufloszuzeichnen. Ganz zum Schluss erhalten Sie ein paar praxiserprobte Anregungen, um Ihre Zeichenkompetenz im Alltagsumfeld sanft und mit Freude zu erweitern.
Damit Sie unnötige Fehlkäufe vermeiden und mit gutem Werkzeug starten, geht es zunächst um Marker und Materialien, mit denen Profis arbeiten – und welches »Zeug« ich Ihnen ans Herz lege.
Pannen? Passieren auch den Profis. Damit Sie nicht jeden Patzer selber erleben müssen, bekommen Sie praktische Tipps zur Vermeidung – oder zum souveränen Umgang damit. Das sind kleine, teils durchaus witzige und Grenzen sprengende Impulse, die Ihnen das Leben leichter machen. Ideen, die Ihre Teilnehmer zum Lachen bringen oder überraschen. Und da Emotionen beim Lernen helfen, passt das genau ins Konzept.
Linkshänder bekommen in diesem Buch ein eigenes Kapitel voller Praxistipps. Darunter auch solche, die Sie vielleicht noch nicht auf dem Schirm hatten. Alle Angebote wurden von Linkshändern geprüft und für »tauglich« befunden.
Der Top-Ten-Teil ist eine Spezialität der … für Dummies-Bücher. Hier gibt es übersichtliche, schnell nutzbare Tipps. Zehn an der Zahl und knackig in der Darstellung. Vier Kapitel à zehn Anregungen habe ich Ihnen hier zusammengestellt, damit Sie – auch unter Zeitdruck – einfach mal schnell nachschlagen können, welches die zehn wichtigsten Schritte zum ersten Flipchart sind, welche zehn Profitipps Ihnen Selbstsicherheit am Flipchart vermitteln, was Sie in Ihr persönliches »Notfallköfferchen« packen könnten, um für unerwartete Momente und Anforderungen gewappnet zu sein. Und ganz zum Schluss erhalten Sie noch ein paar zeichnerische Impulse für mehr Variabilität auf Ihren Flipcharts.
