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Bei vielen Schulungen, Unterrichten und Weiterbildungen kommen Präsentationen zum Einsatz, um ausbildungsrelevante Inhalte zu vermitteln. Oft sind diese jedoch nicht interessant und zielführend gestaltet, was sich z. B. durch ein Übermaß an Text auszeichnet. Die Autoren stellen alternativ eine visualisierte Aufbereitung von Inhalten vor. Ziel ist es, komplexe Sachverhalte als einfache Bilder und Skizzen komprimiert darzustellen. Mit Hilfe der vorgestellten Methoden können beispielsweise Übungen effizienter vorbereitet, Einsätze übersichtlich erfasst, aber auch alltägliche Situation vereinfacht kommuniziert werden.
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Seitenzahl: 44
Veröffentlichungsjahr: 2023
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Die Wiedergabe von Warenbezeichnungen, Handelsnamen und sonstigen Kennzeichen in diesem Buch berechtigt nicht zu der Annahme, dass diese von jedermann frei benutzt werden dürfen. Vielmehr kann es sich auch dann um eingetragene Warenzeichen oder sonstige geschützte Kennzeichen handeln, wenn sie nicht eigens als solche gekennzeichnet sind.
Die Abbildungen stammen – sofern nicht anders angegeben – von den Autoren.
1. Auflage 2023
Alle Rechte vorbehalten
© W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart
Gesamtherstellung: W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart
Print:
ISBN 978-3-17-037370-9
E-Book-Formate:
pdf: ISBN 978-3-17-037372-3
epub: ISBN 978-3-17-037373-0
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Einleitung – oder: Warum überhaupt Visualisieren?
1
Was ist Visualisierung und worum geht es?
2
Voraussetzungen – Jeder kann Visualisieren!
3
Worauf es wirklich ankommt – Reflektion der notwendigen Inhalte
4
Das Handwerkzeug
4.1
Struktur – Denn die Struktur einer visuellen Botschaft ist wichtig
4.2
Vorgehen – Operative Tricks, die das Visualisieren leichter machen
4.3
Die glorreichen Sieben – Sieben Elemente, die für Visualisierungen essenziell sind
4.3.1
Einfach und unkompliziert
4.3.2
Symbole und Piktogramme
4.3.3
Figuren
4.3.4
Schrift
4.3.5
Grafiken
4.3.6
Effekte
4.3.7
Farbe
5
Die Anwendungsfelder
5.1
Kommunikation
5.2
Dokumentation
5.3
Probleme und zwischenmenschliche Konflikte lösen
6
Beispiele
6.1
Visualisierung in Übungen
6.2
Visualisierung im Einsatz
6.3
Beispiele aus dem Alltag
7
Jetzt seid ihr an der Reihe – Vorlagen und Übungen
7.1
Die kleine Zeichenschule
7.2
Übungen
Fazit
Literaturhinweise
Wer kennt das nicht? Bei vielen Schulungen, Unterrichten und Weiterbildungen kommen PowerPoint-Präsentationen zum Einsatz, welche durch epische Länge, Unmengen von Informationen und Text charakterisiert sind. Gleiches findet sich auch in Standardeinsatzregeln oder Einsatzkonzepten wieder. Auch spielt der Faktor Zeit immer eine größere Rolle in der Gesellschaft. Wieviel Zeit kann und möchte ich mir für neue bzw. komplexe Sachverhalte nehmen?
Eine mögliche Folge davon ist, dass die meisten Zuhörer binnen kürzester Zeit gedanklich abschalten, den Wortregen über sich ergehen lassen und dabei andere Dinge in den Fokus ihrer Aufmerksamkeit stellen. Die Autoren zeigen auf, wie und warum der Zuhörer zu einem Zuschauer werden sollte – sprich: Wie die zu vermittelnden Aspekte und Informationen als einfache Bilder komprimiert dargestellt werden können, um damit den größtmöglichen Erfolg der Wissensvermittlung zu erzielen.
Die nachfolgenden Seiten setzen sich mit dieser Art von Perspektivenwechsel kontrovers auseinander und geben für den Praxisalltag mögliche Lösungsansätze. Die beiden Autoren sind sich dabei einig: »Visualisierung ist keine Kunst, sondern clevere Kommunikation!«
Der Einstieg in dieses Buch erfolgt – wie sollte es auch anders sein – mit einer Abbildung.
Eine effektive Kommunikation verlangt heutzutage andere Kompetenzen als früher. Es genügt nicht mehr, einfach das geschriebene Wort vorzulesen. Vielmehr ist die visuelle Kommunikation wichtiger geworden. Es gilt zu verstehen, welche Macht den Bildern bei der Vermittlung wichtiger Botschaften innewohnt.
Wer kennt es nicht? Man sitzt vor einem Haufen Informationen, den man sich beim Lernen in kürzester Zeit einprägen muss und weiß überhaupt nicht, wie man all diese Wörter in seinem Kopf behalten soll. Oder man möchte einfach nur schnell etwas nachlesen, findet aber nicht sofort die richtige Stelle und muss sich erst mal durch unzählige Wörter wühlen. Und genau da setzt Visualisierung an.
Durch Visualisierung werden also Gedankengänge bildlich in Form von Textgestaltung oder einfachen Grafiken veranschaulicht oder verdeutlicht. Damit werden bestimmte Regionen im Gehirn angeregt, die es ermöglichen, sich Sachverhalte besser vorstellen und merken zu können und in kurzer Zeit die wichtigsten Informationen zu erfassen.
Wagt man einen Blick in das Feuerwehrleben, so können wir die beschriebenen Aspekte auch hier finden. Aus- bzw. Fortbildungseinheiten, bei denen es im Rahmen eines Unterrichtes um die Vermittlung von theoretischen Inhalten geht, gelten generell bei den Feuerwehren nicht zu den beliebtesten Veranstaltungen. Gerade bei ehrenamtlichen Feuerwehren liegt eine zusätzliche Herausforderung vor, da hier die Aufmerksamkeit der Teilnehmer nach einem bereits absolvierten Berufsalltag erschwert gewonnen werden muss. Wie können wir also unsere Zuhörer erreichen?
Und genau darum geht es in diesem Buch. Es ersetzt kein Kunststudium und macht sie nicht zu einem Künstler, es ist kein Zeichenkurs und kein Design-Guide. Aber das soll es auch nicht und das brauchst Du auch nicht, Du wirst großartig zurechtkommen auch ohne künstlerische Ausbildung. Visualisieren hat nichts mit Kunst zu tun, wobei eine wirklich gute Visualisierung eine »Kunst« ist, aber wegen anderer Aspekte, wie Du im Verlauf des Buches lernen wirst!
