Von der Zärtlichkeit Gottes - Stefan Federbusch - E-Book

Von der Zärtlichkeit Gottes E-Book

Stefan Federbusch

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Beschreibung

Tagtäglich werden wir von Menschen, Dingen und Ereignissen leiblich, geistig und seelisch berührt. Wohlwollende Berührungen tragen zur Entwicklung unseres Menschseins bei. Ebenso sind sie Teil unseres Glaubens und unserer Spiritualität. Etwas von dieser Zärtlichkeit Gottes spürbar werden zu lassen, ist Auftrag aller, die das Evangelium leben wollen. Aktuelle Entwicklungen lassen jedoch fragen, wie es mit einer heilenden Seelsorge von Kirche aussieht. Das Ausmaß sexualisierter Gewalt zeugt vom Missbrauch von Berührung. Die Abstandsregelungen der Corona-Pandemie mit Distanz als Form der Nächstenliebe lassen Begegnung und Nähe vermissen. Dieses Buch will zeigen, wie heilsame Berührung gelingen kann

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Stefan Federbusch

Von der Zärtlichkeit Gottes

Franziskanische Akzente

herausgegeben von Mirjam Schambeck sfund Helmut Schlegel ofm

Band 34

STEFAN FEDERBUSCH

Von derZärtlichkeit Gottes

Eine Theologie der Berührung

Herzlicher Dank geht an Marie-Therese Girerd für die sorgfältige Zuarbeit bei den Korrekturen sowie an die Sponsorinnen dieses Bandes, die nicht genannt werden wollen.

Der Umwelt zuliebe verzichten wir bei unseren Büchern auf Folienverpackung.

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über ‹http://dnb.d-nb.de› abrufbar.

1. Auflage 2022

© 2022 Echter Verlag GmbH, Würzburg

www.echter.de

Umschlag: wunderlichundweigand.de

Umschlagfoto: © christinarosepix / shutterstock.com

Innengestaltung: Crossmediabureau, Gerolzhofen

E-Book-Herstellung und Auslieferung: Brockhaus Commission, Kornwestheim, www.brocom.de

ISBN

978-3-429-05805-0

978-3-429-05234-8 (PDF)

978-3-429-06586-7 (ePub)

Inhalt

Berührt

Einführung

1Keep in touch – Die anthropologische Perspektive

Hautnah: Mehr als eine Berührungsfläche

Die Haut als Grenze

Die Haut als Sinnesorgan

Die Haut als Berührungsfläche

Die Haut als Wohlfühlindikator

Berührungspunkte: Begreifen und Verstehen

Menschwerdung: Entwicklungspsychologische Aspekte

Stolperstein: Die Corona-Pandemie als Beziehungskiller

Prüfstein: Der Missbrauchsskandal in der römisch-katholischen Kirche

2Die Zärtlichkeit Gottes – Die biblische Perspektive

Die Bibel: Ein Liebesbrief Gottes

Die Mütterlichkeit Gottes

Rührung und Erbarmen

Lieder der befreienden Zuwendung

Berührungen im Ersten Testament

Unnahbar: Gott auf Abstand

Berührt: Gott in Begegnung

Ansteckend: Rein und unrein

Anziehend: Berührungen zwischen Mann und Frau

Erkrankt: Die Haut als Spiegelbild

Beschnitten: Ein Bekenntnis

Berührungen im Zweiten Testament

Inkarnation – Gott wird berührbar

Heilsam nah: Die Berührungskraft Jesu

Die Heilungshandlungen Jesu

Heilung durch Berührung

Die Berührungskraft Jesu

Jesus lässt sich berühren

Der verwundete Heiler und Diener der Menschen

Ambivalenz des Auferstandenen

Höchst ambivalent: Der Kuss

3Nackt dem nackten Christus folgen – Die franziskanische Perspektive

Es begann mit einem Kuss:Franziskus und der Aussätzige

Nackt dem nackten Christus folgen:Franziskus und Christus

Berührung heute:Das geschundene Fleisch des anderen

4Zeichenhaft nah – Die sakramentale Perspektive

Siebenmal berührt: Die Sakramente

Segen für den Alltag: Die Sakramentalien

6Heilende Seelsorge – Aspekte einer Theologie der Berührung

Heilende Seelsorge

Systemrelevante Nähe

Zerbrechliche Verwundbarkeit

Gottes Zärtlichkeit

Nackte Kirche

Noli me tangere!

Ausblick

Anmerkungen

Abkürzungsverzeichnis

Der Autor

Berührt

Wann bin ich das letzte Mal berührt worden?

Wer oder was hat mich berührt?

Welches Gefühl hat die Berührung ausgelöst?

Mit diesen Fragen und den Antworten, die Sie darauf geben, sind wir schon mitten im Thema. Einem Thema, das eine jede, einen jeden von uns betrifft. Tag für Tag werden wir von Menschen und Dingen berührt, äußerlich und innerlich. Manche dieser Berührungen nehmen wir kaum wahr, da sie keine große Bedeutung für unser Leben haben. Andere erleben wir intensiver, weil sie unseren Alltag mitbestimmen oder gar unser ganzes Leben prägen. Berührungen lösen Emotionen aus und haben damit großen Einfluss auf unser Empfinden und Handeln.

Mein persönlicher Auslöser, mich mit dem Thema Berührung näher zu befassen, war das Vermissen der leiblichen Dimension von Berührung angesichts der Schutzmaßnahmen in Zeiten der Corona-Pandemie. Was bedeutet das Fehlen von Berührung für mein bzw. unser Beziehungsgeschehen?

Auf den ersten Blick scheint das Thema Berührung kein zentrales Element kirchlicher oder persönlicher Spiritualität zu sein. Doch kommt christliches Leben nicht ohne Berührungen aus. Als wesentliche Dimension des Menschseins wirkt sich Berührung auch auf meinen bzw. unseren Glauben aus. Im Wechselspiel von Lebens- und Glaubenserfahrungen sind Berührungen Teil meiner bzw. unserer Glaubenspraxis. Welche Folgen hat das Fehlen von Berührung für mein bzw. unser geistlich-spirituelles Leben?

Die folgenden Überlegungen möchten Sie mitnehmen, über den Aspekt der Berührung für unser Leben in Beziehungen nachzudenken und seiner Bedeutung für unser Leben aus dem christlichen Glauben nachzuspüren.

Einführung

„Das hat mich zutiefst berührt!“ Ich bin ergriffen von etwas, das mich in besonderer Weise anspricht – sei es durch ein Kunstwerk, das ich betrachte, oder von einer Musik, der ich lausche. Ich bin bewegt durch eine tröstende Geste, die mir guttut, oder durch ein hilfreiches Wort, das in meine Lebenssituation hineingesprochen wird. Ich bin ergriffen von dem, was meine Seele streichelt, was mich als Person im Tiefsten anspricht. „Das hat mich zutiefst berührt!“ Eine Erfahrung, die ich zumindest ab und an im normalen Alltag mache: Ich erlebe eine Berührung als Kostbarkeit. Eher seltener spreche ich davon, dass mich etwas „peinlich berührt“ hat, beispielsweise, wenn ich am liebsten im Boden versinken möchte, weil ich mich für mich selbst schäme oder für jemand anderen fremdschäme.

„Das hat mich zutiefst berührt!“ ist eine ganz individuelle und persönliche Erfahrung, die oft mit einer körperlichen Reaktion verbunden ist. Wir sprechen sie aus in Sätzen wie „Ich bin zu Tränen gerührt“ oder „Ich muss erst mal durchatmen“. Ich brauche Zeit, mich zu sortieren und wieder in der Wirklichkeit zurechtzufinden, oder ich nehme mir Zeit zum Genießen und zum Nachklingenlassen meines Glücksgefühls. Das ist weit mehr als eine oberflächliche Freude. Wenn es um ein existentielles Ergriffensein geht, um etwas Belebendes und Befreiendes, das mich anspricht, dann kann das meine Lebenswelt verändern.

Nur die Wenigsten werden eine so großartige Erfahrung machen können wie die des Overview-Effekts: Das bedeutet, den Blick von außen auf unsere Erde zu richten. Astronauten haben unseren blauen Planeten als „unfassbar schön“ und zugleich äußerst „verletzlich“ beschrieben. Richard Branson nannte seinen Ausflug ins All im Juli 2021 einfach „amazing“. Für den britischen Unternehmer und Multimilliardär war der Aufstieg in 86 km Höhe ein magischer Moment. Wenige Tage später tat es ihm Jeff Bezos gleich, der Gründer des Online-Versandhändlers Amazon. So berührend solche Außenansichten auch sein mögen, diese Form des Weltraumtourismus wird nicht zuletzt aus ökologischen Gründen hochumstritten bleiben.

Berührt zu werden ist ein hoch emotionaler Vorgang. Das äußere und/oder innere Berührtwerden setzt Gefühle frei, die eine intensive Wirkung haben. Davon zeugen Redewendungen, wenn sie mit Wärme- und Kälteempfinden in Verbindung gebracht werden. „Das lässt mich völlig kalt“, sage ich. „Das tangiert mich (äußerst) peripher“ beschreibt ebenso einen negativen Aspekt wie auch „Das interessiert mich überhaupt nicht, das prallt an mir ab, das ist mir gleichgültig, das bleibt außen vor“. „Das wärmt mein Herz“, „Das wärmt meine Seele“ verdeutlicht dagegen mithilfe einer Temperaturbeschreibung die eintretende positive Veränderung und meine innere Wahrnehmung.

Berührt zu werden hat also sehr stark mit der eigenen Leiblichkeit zu tun. Die körperbezogenen Redewendungen verweisen auf den engen Zusammenhang zwischen Ereignissen und ihren Auswirkungen auf die Organe, am stärksten in den Aussagen: „Das geht mir unter die Haut“, „Das geht mir zu Herzen“, „Das schlägt mir auf den Magen“, „Das geht mir an die Nieren“, „Da kommt mir die Galle hoch“, „Da spucke ich Gift und Galle“. Die Psychosomatik beleuchtet die Verbindungen zwischen dem, was belastet, und den Reaktionen des Körpers.

Was mich als Mensch ständig, zumindest unbewusst, berührt, ist mein Atem. Er ist so etwas wie die Brücke zwischen Außen- und Innenwelt. Ich atme ein und nehme etwas – ich atme aus und gebe etwas. Ich bin eine Art Transformator:in, denn ich atme Sauerstoff ein und Kohlendioxid wieder aus. Ich benötige das, was Pflanzen produziert haben, und gebe das zurück, was sie wiederum für ihren Stoffwechsel brauchen. Durch dieses Wechselspiel und Austauschprogramm bin ich in permanenter Berührung mit meiner Umwelt. Eine für viele Menschen bedeutsame Komponente ist das Singen. Gesang geht durch die Kehle, für die in der hebräischen Sprache dasselbe Wort steht wie für die Seele (vgl. „Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann darf ich kommen und erscheinen vor Gottes Angesicht?“ Ps 42,3). Eine höchst symbolische Übereinstimmung: Singen steht für Lebendigkeit und Lebensfreude, für die Erfahrung von Gemeinsinn und Gemeinschaft. In unserer Beschleunigungsgesellschaft geraten viele in Atemnot. Ihnen bleibt vor belastendem Stress die Luft weg. Unsere Atmung zeigt, wie wir leben und wie wir atmen, beeinflusst umgekehrt in Wechselwirkung unsere Befindlichkeit.

Berührung als leibliche Dimension in Beziehung setzt andere Menschen voraus. In den Bantu-Sprachen ist Ubuntu von zentraler Bedeutung, was so viel heißt wie „Ich bin, weil du bist“. Nur weil es nicht nur mich, sondern auch dich gibt, sind Menschlichkeit, Gemeinsinn und Nächstenliebe möglich. Als Einzelne:r bin ich immer Teil des Ganzen. Es bedarf der Geschwisterlichkeit und der sozialen Freundschaft, so verdeutlicht es Papst Franziskus in seiner Enzyklika Fratelli tutti. Oder säkular mit dem Soziologen Hartmut Rosa gesprochen: Wir Menschen sind Wesen in Resonanz.1

Der Begriff Berührung beinhaltet das Rühren als In-Bewegung-Setzen. Berührung kann anrühren oder aufrühren, gar in Aufruhr versetzen. Anstelle von Berührung ist in der Alltagssprache mehr von Kontakt die Rede. Seinem Wortsinn con-tacto nach verweist der Begriff allerdings auf ein Geschehen „mit Berührung“. Kontakt beinhaltet das handfeste, das taktile Element oder das materielle Element, wie beispielsweise bei Kontaktlinsen oder einem elektrischen Kontakt. Mit der Bitte um die Angabe von Kontaktdaten verbindet sich die Möglichkeit der Beziehungsaufnahme, sei es zu rein beruflichen oder kommerziellen Zwecken, sei es zur Anbahnung von privaten und persönlichen Begegnungen. Während der Begriff Berührung stärker in einem emotionalen Rahmen steht, ist der Begriff Kontakt trotz seiner sinnlichen Bedeutung der Fühlung tendenziell eher zu einem neutralen, sachlichen und distanzierten Begriff geworden.

Was es heißt, existentiell berührt zu werden, ohne in Körperkontakt zu treten, hat die serbische Performance-Künstlerin Marina Abramović mit ihrer Aktion „The Artist Is Present“ (Die Künstlerin ist gegenwärtig) gezeigt. Drei Monate lang saß sie 2010 im Museum of Modern Art in New York Tag für Tag auf einem Stuhl und schaute insgesamt 1565 Besucherinnen und Besuchern in die Augen – schweigend. In ihrer Autobiografie „Durch Mauern gehen“ beschreibt sie ihre Erfahrung dieser sehr speziellen Form der Präsenz und Zugewandtheit: „Ich war da für jeden, der da war … Meine körperlichen Schmerzen waren eine Sache. Aber der Schmerz in meinem Herzen, der Schmerz der reinen Liebe, war viel größer … Ich hatte das Gefühl, dass mein Körper grenzenlos war; dass Schmerz keine Rolle spielte, dass überhaupt nichts eine Rolle spielte.“2 Sie formuliert eine Grenzerfahrung der besonderen Zuwendung und Nähe.

Berührung hat heutzutage auch eine starke technische Komponente. Viele Apparate, die eine Bedienung erfordern, sind mit Touchscreens ausgestattet, wie Smartphones, Geld- oder Fahrkartenautomaten. Es reicht eine kleine Berührung auf diese Bildschirme, um die entsprechenden Dialogfelder aufzurufen. Das Wischen über den Touchscreen eines Smartphones ist neben dem Tippen mit den Daumen zu einer der häufigsten Handbewegungen unserer Zeit geworden.

1Keep in touch – Die anthropologische Perspektive

Hautnah: Mehr als eine Berührungsfläche

Als Menschen haben wir einen Körper, aber wir sind „Leib“ im Sinne einer ganzheitlichen Einheit aus Körper, Geist und Seele. Bereits seit der Frühgeschichte der Menschheit sind unsere Sinne von existenzieller Bedeutung. Sie ermöglichen den Kontakt mit unserer Außenwelt und die Wahrnehmung der Wirklichkeit. Ohne Sinne ist ein sinn-volles Leben nicht möglich oder positiv formuliert: Ein sinnenvolles Erleben ermöglicht ein sinnvolles Sein.

Die Haut als Grenze

Die Haut bedeckt je nach Körpergröße eine Fläche von ca. 1,5 bis 2 Quadratmetern. Als „Außenhaut“ ist sie die Hülle, die als Schutzfunktion meinen Körper zusammenhält. Sie markiert die leibhaftige Grenze meiner Person, meines Ichs. Sie begrenzt mich in meinem Sein und grenzt mich von anderen ab. In gewissem Sinn ist sie eine durchlässige „offene Grenze“, da sie den Energieaustausch zwischen Außen und Innen ermöglichen muss. Wie Nase und Mund mit dem Atem den Luftaustausch über die Lunge eröffnen, ist die Haut ein weiteres, häufig unbeachtetes Atemorgan. Unzählige kleinste Körperöffnungen stellen Verbindungskanäle her zwischen dem Körperinneren und der Umwelt. Über die Nase gewährleistet sie den Luftaustausch, meinen Atem. Als Lebensodem transportiert er Sauerstoff in meine Lungen und gibt Kohlendioxid ab. Über den Mund ermöglicht sie Nahrungsaufnahme und über die Ausscheidungsorgane deren Abgabe nach ihrer Verarbeitung. Über die Augen wird mir das Sehen ermöglicht und über die Ohren das Hören. Die Haut selbst ist die große Fläche für das Fühlen und Spüren. Über ihre Rezeptoren geschieht Temperaturwahrnehmung. Schwitzen signalisiert dabei große Wärme und eine Gänsehaut eine Unterkühlung.

Die meisten Menschen haben ein Gespür für angemessene Nähe und Distanz. Manchen mangelt es jedoch an diesem Grundgespür. Wenn mir jemand zu nah auf die Pelle rückt, ist dies als Grenzverletzung unangenehm und übergriffig. Arthur Schopenhauer hat es ins Bild der Stachelschweine gebracht, die sich an einem kalten Wintertage recht nah zusammendrängen, um sich durch die gegenseitige Wärme vor dem Erfrieren zu schützen. Da sie sich durch ihre Stacheln verletzten, rückten sie wieder auseinander. Im Wechselspiel von Nähe und Distanz fanden sie schließlich jene Entfernung voneinander, in der sie es am besten aushalten konnten. Und diese Entfernung nannten sie Höflichkeit und feine Sitte. Im allgemeinen Umgang mangelt es manchen an Feingefühl, an Fingerspitzengefühl und Taktgefühl. Der Umgang gerät dann grob und roh statt behutsam und sanft.

Die Haut als Sinnesorgan

Unser größtes Sinnesorgan ist unsere Haut. Das Nervensystem und die oberste Schicht der Haut entwickeln sich