15,99 €
Gute Vorträge sind gut visualisierte Vorträge. Visualisierung ist die Umsetzung von Gedanken und Ideen in Bilder. Dieses Buch hilft mit vielen praktischen Tipps bei der professionellen und effektiven Gestaltung von PowerPoint-Präsentationen, Overhead-Folien und Flip-Charts. Die neue Auflage umfasst nun auch die Präsentations- und Grafik-Programme am Computer.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 153
Veröffentlichungsjahr: 2013
Uwe Scheler
Vortragsfolien und Präsentationsmaterialien
PowerPoint
Beamer
Overhead
Flip-Chart
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie. Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
Für Fragen und Anregungen:
3.Auflage 2012
© 2003 by Redline Verlag, ein Imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbH
Nymphenburger Straße 86
D-80636 München
Tel.: 089 651285-0
Fax: 089 652096
© 2003 by Wirtschaftsverlag Carl Ueberreuter, Frankfurt/Wien
Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und Verbreitung sowie der Übersetzung, vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme gespeichert, verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.
Umschlaggestaltung: [email protected]
Druck: Books on Demand GmbH, Norderstedt
ISBN Print 978-3-86881-440-8
ISBN E-Book (PDF) 978-3-86414-384-7
ISBN E-Book (EPUB, Mobi) 978-3-86414-818-7
Weitere Informationen zum Verlag finden Sie unter
www.redline-verlag.de
Beachten Sie auch unsere weiteren Verlage unterwww.muenchner-verlagsgruppe.de
eBook by ePubMATIC.com
Inhalt
Vorwort: Für wen dieses Buch geschrieben ist
Teil 1: Welches Präsentations-Medium wollen Sie einsetzen?
Nah- und Fern-Medien
Tafel-Medien
Projektions-Medien
Monitor-Medien
Welches Präsentations-Medium ist optimal?
Teil 2: Ausstattung – Was Sie für Ihr »Grafik-Studio« benötigen
Ihre Büroausstattung
Welche Software brauchen Sie?
Vektor oder Pixel?
Was sind Präsentations- und Business-Programme?
Andere Programme für die Erstellung von Präsentations-Materialien
Programme für spezielle Zwecke
Was Sie für Ihr Grafikstudio noch benötigen
Teil 3: Was Sie über Grafikprogramme wissen müssen
Die drei Grund-Ebenen: System, Programm und Datei
Die Vorlagen-Ebene
Die Ebene der automatischen Funktionen
Teil 4: Wie Sie in Ihrem Grafikstudio arbeiten
Texteingabe und Text-Formatierung
Diagramme automatisch erstellen
Objekte erstellen
Objekte positionieren
Autoformen
Objekte einfärben
Einfügen von Dateien
Digitale Bilder und Scans bearbeiten
Animation
Weitere Herstellungstechniken
Teil 5: Probieren geht über studieren
Schriftart und Schriftgröße
Kontraste
Farben und Farbtabellen
Präsentationen in schwarz-weiß als Hand-outs ausdrucken
Testfolien für die Justierung des Projektors
Heller oder dunkler Hintergrund?
Unerwünschtes Nebenlicht bei Overhead-Präsentationen
Formate
Teil 6: Bevor Sie beginnen – Was Sie zuerst entscheiden müssen!
Hoch- oder Querformat?
Welches Ausgabegerät?
Vorgaben beim Erstellungsauftrag
Farbiger Hintergrund
Corporate Identity
Teil 7: Warum visualisieren? Wie visualisieren? Was visualisieren?
Ziele einer Präsentation
Wie lassen sich Informationen visualisieren?
Zielgruppenorientierung
Klar und einfach
Komplexe Informationen aufteilen
Was visualisieren?
Teil 8: Texte als Textgrafiken gestalten
Verschiedene Typen von Text-Diagrammen
Organigramme und freie Textgestaltung
Teil 9: Zahlen als Bilder
Tabellen
Balken- und Linien-Diagramme
Vergleiche mehrerer Wertreihen
Teil 10: Anteile an einem Gesamt – Kreise und Stapel
Kreis- oder Torten-Diagramme
Vergleiche von Strukturen
Teil 11: Zweidimensional oder »3-D«?
Perspektivische Säulen und Balken
Linien werden zu Bändern und Kreise zu Torten
Teil 12: Rahmen, Pfeile und Symbole zur Orientierung und Motivation
Corporate Identity bei Präsentationen
Grafische Gestaltungselemente als Bedeutungsträger
Teil 13: Wichtiges über Farben und Farbgestaltungen
Farbsysteme
Bilder
Vier unterschiedliche Farbwirkungen
Die Kontrastfunktionen der Farben
Die funktionale Bedeutung der Farben
Farben in ihrer konventionellen Bedeutung
Das emotionale Farberleben
Teil 14: Auch Hand-outs zielgruppengerecht aufbereiten!
Teil 15: Check-up und Korrektur der Visualisierungen
Literaturhinweise
Vorwort
Vielleicht kennen Sie folgende Szene: Der Hauptabteilungsleiter sagt zum Abteilungsleiter: »In der nächsten Woche haben wir eine Delegation aus China im Hause zu Gast. Halten Sie doch mal einen kleinen Vortrag über unser Musterprojekt. Zeigen Sie auch ein paar schöne Folien, die unsere Leistungsfähigkeit herausstellen.«
Nachdem der Abteilungsleiter ein paar Zahlen und Skizzen zusammengestellt hat, sagt er zu seiner Sekretärin: »Erstellen Sie mir hiervon mal für meinen Vortrag ein paar schöne Folien. Mit dem neuen Tintenstrahldrucker können Sie die Schriften und Diagramme auch farbig machen.«
Die Sekretärin gibt sich redlich Mühe. Mit einem Textverarbeitungsprogramm schreibt sie die Textfolien. Mit einem Kalkulationsprogramm erstellt sie einige Diagramme und mit einem Malprogramm zeichnet sie auch Skizzen. Bei der Präsentation vor den Gästen aus China stellte sich allerdings heraus, dass die Folien nicht sonderlich gelungen waren. Die Gäste hatten bei der Konkurrenz schon Besseres gesehen. Was besonders negativ auffiel: Auf jeder Folie war viel zu viel an Informationen untergebracht; die Schrift war so klein, dass sie kaum lesbar war; auch Linien und Striche war so dünn, dass sie kaum zu erkennen waren und die Farben, die zur Differenzierung einzelner Diagramm-Segmente eingesetzt wurden, waren kaum zu unterscheiden.
Abb. 1: »Sehr gerne! Aber wie?«
Der Computer macht’s möglich, dass jedermann mit Diagrammen, Farben und Schriften umgehen kann wie ein Profi. Unsere Sekretärin und unser Vortragender haben keine Ausbildung als Grafiker. Die Kenntnisse zur Bedienung von Computerprogrammen genügen allein noch nicht, um Präsentations-Materialien zu erstellen. Dazu benötigen Sie noch eine Reihe von Informationen, die wir Ihnen hier in diesem Buch vermitteln wollen.
Sie brauchen jedoch keine Grafikerausbildung, um gute und erfolgreiche Präsentations-Materialien zu erstellen. Sie benötigen aber einige Kenntnisse über die Grundlagen der visuellen Kommunikation. Sachverhalte in Wort und Schrift vorzutragen, haben wir alle gelernt: der Vorgesetzte, der Vortragende, der Seminarleiter, der Präsentator, der Lehrer und alle anderen. Anders sieht es bei der Visualisierung von Aussagen aus. Was früher nur per Handzeichnung möglich war, lässt sich heute in vorzüglicher Qualität per Computer erstellen, wenn man weiß wie.
Wenn Sie audiovisuell informieren, vortragen oder unterrichten müssen, finden Sie in diesem Buch viele praxisorientierte Hinweise. Wenn Sie mit dem PC und einigen Programmen umgehen können, sich mit einem Textverarbeitungsprogramm gut auskennen und auch schon einmal ein Grafikprogramm eingesetzt haben, besitzen Sie die besten Voraussetzungen, um den eigenen audiovisuellen Vortrag zu gestalten. Die vielen Tipps in diesem Buch sollen Ihnen helfen, Ihren Umgang mit diesen Programmen zu optimieren.
Wenn Sie sich bisher gescheut haben, Präsentationsmedien einzusetzen, dann wollen wir Sie hiermit ermutigen, es doch einmal zu versuchen. Die Gestaltung einer visuellen Aussage ist ein kreativer Prozess, der auch ganz spontan verborgene Fähigkeiten freisetzen kann. Manche Menschen haben Hemmungen zu zeichnen und zu gestalten, aber wenn sie ihre Hemmungen einmal überwunden haben, haben sie Spaß an dem kreativen Gestaltungsprozess.
Wann immer Sie mit anderen Menschen kommunizieren, können Sie Visualisierungen einsetzen, bei Verkaufsgesprächen genauso wie bei betrieblichen Präsentationen, Kongressvorträgen, in der Aus- und Fortbildung, bei Arbeitssitzungen und Meetings als auch in der Schule und bei Seminaren.
Dieses Buch bietet allen Hilfe, die direkt oder indirekt mit der Erstellung visueller Materialien beschäftigt sind. Das sind zum einen die Vortragenden oder Unterrichtenden selbst, zum anderen diejenigen, die für andere solche Materialien erstellen. In unserem obigen Beispiel ist es die Sekretärin. Gerade von ihr wird vielfach diese Leistung erwartet, weil sie ja täglich mit dem Computer arbeitet.
Abb. 2: »Der Traum des Präsentators.« (Darstellung aus dem Buch von Hierhold: Sicher präsentieren – wirksam vortragen.)
Präsentations-Materialien lassen sich selbstverständlich auch durch Handzeichnungen oder klassische Grafikmethoden erstellen, auch darauf werden wir später noch kurz eingehen. Aber der eigentliche Schwerpunkt dieses Buches ist die Herstellung von visuellen Materialien mit dem Computer und entsprechenden Präsentations-Programmen. Hinweise, Erklärungen und Erläuterungen zu Computerprogrammen sind in einer einfachen, allgemein verständlichen Sprache gehalten.
Dieses Buch setzt beim Leser wie gesagt keine Grafiker- oder Schriftsetzerkenntnisse voraus. Es verzichtet auch auf alles theoretische Wissen, das man zur praktischen Lösung eines Problems nicht benötigt. Aber für Interessierte gibt es von Zeit zu Zeit Hinweise auf weiterführende Literatur.
Die Empfehlungen, die Sie in diesem Buch erhalten, sind in der Praxis erprobt. Der Autor hat als Professor an einer Fachhochschule in alltäglichen Lehrsituationen überprüft, welche Formen der Visualisierung von Informationen wirksam sind. Er hat ferner als Trainer Präsentationsseminare und Seminare zur visuellen Gestaltung von Informationen durchgeführt. Mit diesem Buch will er Ihnen zeigen, wie Sie Ihren Vortrag mit Hilfe vieler professioneller Visualisierungen noch wirksamer machen können.
Viel Erfolg!
Bergisch Gladbach im Mai 2003
Uwe Scheler
Teil 1
Welches Präsentations-Medium wollen Sie einsetzen?
Bei Vorträgen, Präsentationen und Seminaren können Sie so genannte Präsentationsmedien einsetzen. Sie präsentieren audio-visuell.
Audio-visuell präsentieren heißt: Ihr verbaler Vortrag wird visuell unterstützt, kontrastiert oder ergänzt.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
