Wahrheit und Dichtung - Karl Pseudo 2018 - E-Book

Wahrheit und Dichtung E-Book

Karl Pseudo 2018

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Beschreibung

Betrachtungen über Gerechtigkeit, Politiker wie z:B. Donald Trump, Regierungsformen, Religionen, "schlechte Kunst", Lebenskunst. Dabei wird besonders der Zeitraum der letzten 500 Jahre, sowie der nächsten 500 Jahre betrachtet. Zum Schluss ein (humorvoller) Blick in die Zukunft.

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Seitenzahl: 217

Veröffentlichungsjahr: 2018

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Karl Pseudo 2018

Wahrheit und Dichtung

Gedanken zum Nachdenken

 

 

 

Dieses ebook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

Denkspruch

1. Das Märchen von der Polizei

2. Das Märchen vom neuen Gott

3. Das Märchen vom faulen Teufel

4. Tier und / oder Mensch

5. Gerechtigkeit / Ungerechtigkeit

6. Über Religionen

7. Über Regierungen

8. W i r und A n d e r e

9. Millionendorf München

10. Schlechte Kunst

11. F r e m d s e i n - Wenn einer eine Reise tut

12. L e b e n s k u n s t

13. Der T R U M P – e l

14. Und die Zukunft ?

15. Und der Schluss !

Impressum neobooks

Denkspruch

Es gibt drei Wege zum klugen Handeln:

Durch N a c h d e n k e n - der Edelste,

durch Nachahmen - der Leichteste,

durch Erfahrung - der Bitterste.

Konfuzius, chinesischer Philosoph, um 500 vor Chr.

1. Das Märchen von der Polizei

u n d

Die Polizei - Dein Freund und Helfer !

Sie möchten einmal wie James Bond sein ? - Ich hatte einmal dazu die

Gelegenheit :

Eine Fahrtrichtung der Autobahn war total gesperrt. Auf der Mittellinie ein Polizeiauto - die Türen rechts und links geöffnet. Ich e wollte die Totalsperrung mit 110 km/h durchbrechen. Die Polizistin rettete sich mit einem Sprung ins Auto. Noch 100 Meter, 3,3 Sekunden, dann hätte ich es geschafft. Da tritt der Polizist in meine Fahrspur und geht zweimal mit ausgestreckten Arm in die Hocke - so wollte er mich zum langsameren Fahren auffordern. Ich blieb aber stur bei 110 km/h. Leider fehlten 2 cm an Platz und so rammte ich die offene Tür und musste deshalb halten. - Wie der Polizist das überlebt t hatte, weiß ich nicht (und er wohl auch nicht) .

Als der Unfall dann aufgenommen wurde, bekam ich eine Verwarnung über 35 € - keine Punkte in Flensburg ! ! ! - Grund: „Auffahren auf ein haltendes Fahrzeug“.

Ist das nicht märchenhaft ?

Gedankenstrich

Natürlich sind nicht alle Märchen wahr - auch dieses nicht ! In diesem Fall einzig der Aufprall auf die Tür und die Verwarnung über 35 Euro wegen „Auffahren auf ein haltendes Fahrzeug“ (und keine Punkte in Flensburg).

Die Vorgeschichte

Meine Frau hatte die Alzheimer Krankheit. Beim Einsteigen in die S-Bahn zog sie im letzten Moment das Bein zurück und kam so zwischen Waggon und

Bahnsteig. - Panik ! - Mit einem Bein auf dem Bahnsteig stehend, mit dem anderen Beim im Waggon, versuchte ich meine Frau aus dieser Lage zu befreien - dauernd die sich schließende Tür im Rücken. Würde diese schließen,

würde der Zug abfahren und meine Frau zu Tode gequetscht (zu dieser Zeit

schauten die S-Bahn-Führer vor der Abfahrt nicht raus). - Geschafft, aber diese

Situation nicht noch einmal !

In Asien gibt es vielfach „Platforms“ - da kann man leichter ein- und auch aussteigen da gleiche Höhe. Der Spalt zwischen Zug und Plattform ist gering (nur Achtung bei Schuhen mit Pfennigabsätzen) und wird oft noch mit einer ausfahr-baren Schiene überbrückt.

Wegen obigen Vorfall entschloss ich mich, noch mit 65 Jahren den Führerschein

zu machen und kaufte einen Renault-Kangoo (Schiebetür zum behilflichen Ein- und Aussteigen). Kein Vollkasko, da nur wenige Fahrten im Jahr. Anlässlich einer

Fahrt in die ehemalige DDR zum Besuch von Verwandten und Freunden dann

der Verkehrsunfall - mit der Polizei:

Noch eine ältere Autobahn ohne Standspur - eine weitgezogene Kurve. Geringer

Verkehr - ich folge mehreren Lastfahrzeugen in etwa 200 m Entfernung mit glei-

cher Geschwindigkeit von etwa 110 km/h. Ein Polizeiauto mit Blaulicht blockiert

die rechte Fahrspur. Grund: Ein Wohnwagengespann mit einer Reifenpanne, es

ragt in die Fahrspur hinein. Die vorausfahrenden Lastwagen wechseln auf die Überholspur und passieren das Polizeifahrzeug, ohne dabei ihre Geschwindigkeit zu verringern. Auch ich setzte zum Überholen an. Als ich noch etwa 75 m vom Polizeiwagen entfernt war, reißt der Polizist die Fahrertür auf - springt raus und tobt ! Ohne Toben hätte ich wohl den Abstand zur Tür etwas vergrößert und wäre vorbeigekommen. So aber machte ich eine Vollbremsung! - Ich streifte die Tür und kam nach etwa 10 Metern zum Stehen. (Aufprall-Geschwindigkeit noch etwa 45 km/h). Hinter mir traten Lastwagenfahrer in die Bremse - so parkte ich den Wagen direkt hinter dem Wohnwagen. - Auch das Polizeiauto schloss sich an - die Tür war umgebogen und ließ sich nicht mehr schließen.

Nach einer Stunde kam ein anderer Polizeiwagen, um den Unfall aufzunehmen.

0,0 Promille - Ehrensache, die Autofahrt war ja geplant. Auf die Frage, was ich

denn falsch gemacht hätte, ging der Polizist zum Fahrzeug und schaltete die

Brückenanzeige an. Da lief nun das Band „HALT“ und danach „POLIZEI“ ab. Er

wollte mir weißmachen, dass man so laufenden Autobahnverkehr stoppen kann.

Gedacht ist diese Anzeige, um sich vor oder direkt hinter einem Fahrzeug zu setzen, welches man zum Anhalten bewegen will. - Ich hatte den Eindruck, dass beide Polizisten ehemalige VOPOS ( Volkspolizisten ) aus den neuen Bundes-ländern waren. Wenn möglich, lassen sie sich von alten DDR-Bürgern berichten,

welches Image VOPOS damals hatten. Wenn nicht, dann muss hier ein alter

DDR-Witz reichen:

„Warum sind VOPOS immer zu zweit?“

„Damit sie insgesamt wenigstens 10 Jahre Volksschule zusammenbringen!“

Übrigens, die „Fahrerin“ (laut Fahrtenbuch) saß ja auf den Beifahrersitz - aber

bei einem Blaulicht-Einsatz wollte der Chef offenbar selbst gerne fahren. Sie hat während der Wartezeit den Wagen nie verlassen und fühlte sich unbeteiligt. Kam ich in ihre Nähe, vermied sie jeglichen Augenkontakt - sie wollte sich her- aushalten und genoss die warme Sonne. -

Ich hatte keine Vollkasko-Versicherung und mein Schaden für die Reparatur be-lief sich auf ungefähr 6.000 €. Bekanntlich gibt es für die Polizei eine „Selbst-

Versicherung“, aber wo liegen da mal so schnell 20.000 € (Gesamtschaden) in

Zeiten „knapper Kassen“ rum? -

Wären die Schäden, die bei Polizei-Einsätzen anfallen, wirklich so gering, dann wären wohl auch die Prämien entsprechend. - Jeder Autofahrer weiß ja, wie genau die Versicherungen das Risiko jeweils abschätzen können. –

In meinem Fall also hier eine denkbar schlechte Anfangsbedingung ! - So kommt

der Leser nun in den Genuss eines weiteren Märchens - diesmal von der Polizei geschrieben. Dafür brauchte sie allerdings sehr viel Zeit und ich musste meine

Versicherung mehrmals von einer vorzeitigen Regulierung abhalten.

Nun das Märchen:

Das Polizeifahrzeug parkte jetzt nicht mehr rechts von der Mittellinie sondern

stoppte mittig, beide Türen geöffnet. - Die LKWs konnten so natürlich nicht mehr überholen und standen nun 20 m vor dem Streifenwagen. Beide Polizisten befanden sich nun bereits außerhalb ihres Fahrzeuges, um Reifenteile auf Höhe des Streifenwagens zu beseitigen. Der Polizeibeamte erkannte schon 100 m (!) vor der Kollision mein Auto, begab sich noch 2 Meter (!!) auf den linken Fahrstreifen, um mich durch verkehrsübliche Handzeichen zu verlangsamen und anzuhalten. Ich aber zeigte keine erkennbare Reaktion und fuhr, nach eigenen Angaben mit 110 km Geschwindigkeit (!!!) in die geöffnete Tür. Gedankenstrich!

(100 Meter, 110 km/h, nach etwa 3 Sekunden wäre er wohl tot gewesen!).

Mit einem Reflex konnte sich auch die „Fahrerin“ noch in Sicherheit bringen (durch einen Sprung in den Streifenwagen). Viele Stunden später bekam sie

dann noch einen Schock und war 2 Wochen krankgeschrieben!

Da durchbricht jemand auf der Autobahn eine T o t a l s p e r r u n g ( wegen eines geplatzten Reifens ! ? ), die Fahrerin rettet sich durch einen Sprung ins Fahrzeug, vielleicht noch einen Toten (hätte man die Aussage des Polizisten einmal nachgestellt ).

Wie würden S i e so einen Idioten bestrafen? - Der Führerschein wäre wohl weg, und, und, und !

Für all das bekam ich damals bei der Unfallaufnahme n u r eine Verwarnung über 35 € ( wegen Auffahren auf ein stehendes Fahrzeug ). - Keine Punkte in Flensburg, da keine Personenschäden auch keine Strafanzeige.

Ist das nicht m ä r c h e n h a f t ?

Der Richter fand das jedenfalls alles schlüssig und beendete das Verfahren mit

der Mitteilung, dass uns das Urteil schriftlich zuginge. Ich ging damals davon aus, dass ich vor Gericht gewinnen würde und bat zwei lokale Zeitungen, dem Prozess beizuwohnen. Vielleicht war gerade eine Katze entlaufen oder aber sie kannten bereits den Ausgang - die Presse war jedenfalls nicht vertreten.

Da meine Frau schwerbehindert war, wäre ein Gerichtstermin am Ort sinnvoll gewesen. Wer schon einmal einen kurzfristigen Termin für eine Kurzzeitpflege haben wollte, wird dies verstehen - Laut Gesetzgeber: Nein, geht nicht !

Wann dürfen Polizisten ohne Risiko lügen? - Wenn sie sicher sein können, dass dies nicht rauskommt! - Das ist gewährleistet, wenn Polizisten ihren Richter kennen! Dies ist eher möglich, wenn das Gericht am Ort des Beschuldigten zuständig ist ( Berufsbedingt haben Polizisten zu Richtern und Staatsanwälten eher Kontakt und kennen sich persönlich - in diesem Fall vielleicht sogar noch eine alte „Seilschaft“ aus DDR-Zeiten.)

Die Beschuldigten bekommen also Heimvorteil. Gut, dass Deutschland den Krieg verloren hat - hätte sonst vielleicht nach Wladiwostok fahren müssen. Natürlich

wollte auch mein Rechtsanwalt nicht herumreisen und schickte eine Vertretung, die sich „natürlich bestens“ in die Materie eingearbeitet hätte (?). Wiederum ein Heimvorteil für den Beschuldigten (denn seine Rechtsanwälte waren ja vor Ort).

Der Richter gab mir die alleinige Schuld! - Dieses Urteil erging im Namen des Volkes, also auch in dem vom Leser ! ! ! - Gedankenstrich -

Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt.

Die Wahrheit steht von alleine aufrecht.

(Thomas Jefferson)

Im deutschen Strafprozess gilt die Freiheit der Beweiswürdigung!? - Der Richter

darf - ohne die Aufhebung seines Urteils durch das Revisionsgericht befürchten

zu müssen - glauben, was er will, solange es vertretbar ist, solange es auf einer von ihm in seinem Urteil nachvollziehbar dargestellten Tatsachengrundlage

beruht, und so lange der Richter nicht selber an der festgestellten Tatsachen

zweifelt - selbst wenn die Unschuld des Angeklagten wahrscheinlicher erscheint

als seine Schuld. - (Dieser Absatz ist abgeschrieben - also nicht von mir).

„Nach bestem Wissen und Gewissen“ - an was könnte es gelegen haben ? Sein

Gewissen ließ vielleicht nicht zu, dass die „Kleinen“ (wozu ich Polizeibeamte

rechne) wegen so etwas ihren Job / Pension verlieren. Ein Politiker, der Mist baut, tritt einfach zurück und geht seinem gesicherten Beruf als Lehrer / Rechts-

anwalt / usw. nach. Und ein Vorstandsmitglied, das „zurückgetreten wird“, erhält

vertragsgemäß noch eine hohe Summe dazu. - Ist doch ungerecht - oder ?

Innenminister Schäuble konnte sich damals nicht erklären, warum die Übergriffe

auf Polizisten jedes Jahr zunehmen. Ich hätte ihm da einen Tipp geben können.

Bei den Überriffen auf Polizeibeamte ist übrigens meist Alkohol mit im Spiel. Wegen dem Reinheitsgebot bei Bier können deshalb keine Beruhigungsmittel beigemischt werden - wie schade.

Einzelfall ? - Die Süddeutsche Zeitung schrieb am 1. 7. 2008: In allen post- kommunistischen Ländern gehören die Polizei, ebenso wie die Justiz zu den problematischen Sektoren ! - In Tschechien gab es damals bei etwa 47.000 Polizisten 238 Straftäter.

Die Polizei gilt immerhin als „Repräsentanz des Staates“. - So, so … sollte man sich vielleicht merken!

Axel Wendler und Helmut Hoffmann haben ein Buch geschrieben (Kohlhammer Verlag, Stuttgart, 2009): Technik und Taktik der Befragung in Gerichtsverfahren. Urteile begründen, Urteile prüfen, Lüge und Irrtum aufdecken.

Da Korruption, Staatsanwalt, Polizei alles Ländersache ist, befindet sich dies auch meist unter derselben Adresse, quasi im Nebenzimmer. Man kennt sich

also ! - Besondere Vorsicht bei Beschwerden: Ein falsches Wort und sie haben

eine Beleidigungsklage am Halse (kann sehr teuer werden). Durch den schrift-

lichen Zugang des Urteils bin ich davon verschont geblieben.

Korruption ? Die ist in Deutschland oft gut versteckt. Die Versicherung wollte ja gleich regulieren. Einfach mal so um die 14.000 Euros zahlen. Solche Beträge zahlt der Versicherte anteilmäßig mit, ohne es zu merken !

Bedenkt man die Ungerechtigkeiten vom Dritten Reich, so sind diese der BRD

geradezu Peanuts - 6.000 € für die Reparatur (immerhin bei Hartz-IV so viel wie dort ein Jahreseinkommen). – In den USA hätte man mich vielleicht auch gleich

erschossen!

N a j a ….. g e l i t t e n u n t e r A n g e l a M e r k e l

mit ihrem „sogenannten Rechtsstaat“ - oder schwäbisch „Rechtsstäätle“ !

Ein prima Beispiel für eine misslungene Gewaltenteilung: Ein Gesetzgeber mit

Abgeordneten, die gut schwätzen können, dafür aber weniger denken. Und

dann noch Zusammentreffen von Exekutive und Judikative (alte DDR-Seilschaft

oder persönlich Bekannte aus ihrer täglichen Arbeit).

So hat der Staat wenigstens schon mal 20.000 € für die Flüchtlingshilfe:

6.000 €, die er mir vorenthalten hat und 14.000 €, die die Versicherten der

Haftpflicht an den „Polizeistaat“ bezahlt haben.

Damit ist dieses „Märchen“ zu Ende und auch hier der Schlusssatz:

„Und wenn sie nicht gestorben sind (diese Polizisten),

dann leben sie noch heute ! ! ! “

Aber da war doch noch was: - Die Polizei - dein Freund und Helfer ?

In Taiwan besuchte ich im Süden einen Küsten-Nationalpark. Der Busfahrer sagte, dass der letzte Bus um 18:00 Uhr zurückfahren würde. Der Parkplatz

leerte sich, die Souvenirhändler machten ihre Buden dicht - aber kein Bus !

Ein Polizeiauto fuhr vor. Die Polizisten stiegen aus und unterhielten sich mit den Buden-Besitzern. Dann sprachen sie mich an mit der Mitteilung, dass kein Bus mehr fahren würde.

Deshalb brachten sie mich freundlicherweise mit ihrem Polizeiauto etwa 10 km weit zu einer Bus-Haltestelle in einer Stadt an der Hauptstraße, von der ich weiter kommen konnte. –

Das war auf T a i w a n - dasselbe in Deutschland ? ? ?

N a c h t r a g :

Habe mir dann Gedanken gemacht, wie man in Deutschland so ein Verhalten von deutschen Polizisten vermeiden, ja unmöglich machen kann.

Annahme:

Polizei, Feuerwehr, Rettungswagen, Hubschrauber, usw. sind alle mit Computern ausgerüstet und können ihre Position und ihre Einsatzbereitschaft mitteilen.

Die Verkehrsteilnehmer nehmen permanent Bilder auf ( der letzte Zeitraum wird dabei gespeichert ). - Bei einem Unfall werden die gespeicherten Schluss- Bilder, zusammen mit GPS-Daten, Zeit, KFZ-KZ, Anzahl-Personen, usw. über Satellit an ein CALL-Center weitergegeben und auch gespeichert.

Im Call-Center gibt es jeweils zwei Bildschirme. Einer mit den Bildern und Daten

des Fahrzeuges, der andere mit den GPS-Daten aller Hilfskräfte im Umkreis.

Das Call-Center entscheidet dann und wählt entsprechend der Lage die Hilfs-kräfte aus. Diese haben somit auch den Zugriff auf die Daten und Bilder und

können sich schon jetzt auf die Situation einrichten. Das CALL-Center ist dabei jederzeit und weltweit in Betrieb. Der Unfall kann in Echtzeit behandelt werden. Eine schnellere und vollständigere Unfallmeldung ist nicht vorstellbar!

Aber der Fahrer kann mittels INFO-Taste selbst die Verkehrssituation mitteilen,

z.B. Staumeldung, Verkehrsgefährdungen (Taste vor und nach Überholvorgang) oder leichtere Unfälle - wie mir geschehen. Dann gäbe es halt ein „Märchen“ weniger! Die Polizei hätte jedenfalls keine Chance mit ihrer Darstellung gehabt.

Ich habe dieses Verfahren mehreren Autoherstellern angeboten, - letztlich haben alle abgesagt. Teilweise hatten sie eigene Vorstellungen. Die EU beschloss dann die Einführung des eCall. Dabei werden wichtige Unfalldaten gespeichert und dann im Internet (mit Vorrang) weitergeleitet. - Das Auswerten dieser Daten ist später ein gefundenes Fressen für Rechtsanwälte, mit völlig offenem Ausgang. Die beim Unfall gespeicherten Bilder sind dagegen eindeutig - die Schuldfrage ist leicht zu klären. Bilder sagen mehr als tausend Worte / Lügen!

Vielleicht in der Zukunft:

Die GPS-Satelliten sind praktisch simple (genaue) Uhren auf den Umlaufbahnen.

Die europäischen Galileo-Satelliten können jedoch auch Daten aufnehmen und diese zwischenspeichern, möglicherweise aber keine größeren Mengen.

Es wäre nicht das erste Mal, dass die Zeit für eine solche Erfindung noch nicht gekommen ist. - Dann halt in naher oder ferner Zukunft.

Vielleicht will sich ja einmal die VR China oder ein anderes Land tausende von Rechtsanwälte für das Verkehrsrecht sparen ? -

F a z i t :

SOLL : G e w a l t e n t e i l u n g für Gesetzgebung - Executive - Judikative.

IST : Das Volk ist oft unbedacht, damit auch die Volksvertreter/Abgeordneten,

letztlich der Gesetzgeber. - Regelt er, wie üblich, so unbedacht den

Gerichtsort, ist das ein großer Vorteil für den Beschuldigten/Verbrecher.

Dadurch kann sich eine Verbindung von Executive mit der Judikative

ergeben! - Ist, wie hier, die Polizei die Beschuldigte, verschweißt die

Executive mit der Judikative - man kennt sich vielleicht sogar persönlich !

Unwahrheit / Lüge haben gute Chancen - niemand ist argwöhnisch

Ein Staat, der seine eigenen Prinzipien verrät, ist „unter meiner Würde“ !

2. Das Märchen vom neuen Gott

Vor langerlanger Zeit lebte in einem Dorf ein Mädchen namens Efa. Ihre Eltern waren früh verstorben und sie war von ihrer Großmutter aufgezogen worden.

Zu ihrer Zeit war das Leben / Überleben noch schwieriger als zu Zeiten von Efa.

Von ihr bekam Efa dadurch viel Wissen über Essbares mit, was andere Dorfbe- wohner nicht wussten oder was angeblich als „ giftig“ angesehen wurde, wie z.B. die Vogelbeeren. - Das Dorf selbst lag in einer bergigen Gegend. Andere Dörfer lagen etwa eine Tagesreise entfernt und nur durch Trampelpfade verbun-den, wie heute noch z.B. in Nepal. Die Bewohner waren so arm, dass sie keine Steuern oder Abgaben zahlen konnten / brauchten.

Die armselige Hütte von Efa lag am Rande des Dorfes, aber meist lebte sie fernab vom Dorf in einem Weidenzelt. Dort fertigte sie auch ihre Korbwaren,

die sie später im Dorf gegen Nahrungsmittel eintauschte. So war es für sie ein-

facher, zumal das Sammeln von Beeren, Pilzen, Obst, Esskastanien, und vieles

mehr ergiebiger war. - Hier im Tal hatte sich der Gebirgsfluss ein breiteres Flussbett geschaffen mit Sandbänken in der Trockenzeit und es gab Stellen, wo man dann zum anderen Ufer durchwaten konnte. Eines Tages, sie hatte gerade erfolgreich gefischt, traf sie dort einen jungen Mann. Er kam von weit her und war auf den Rückweg zu seinem Fischerdorf, welches zwei Tagesreisen entfernt war und wo dieser Fluss ins Meer mündete. Sie fanden Gefallen aneinander und so blieb Atam bei Ihr. Er konnte viele Geschichten erzählen, unter anderen die von Kai und Apel (oder so ähnlich). - Gerne hätte Atam sie mit in sein Dorf genommen um sie zu heiraten, aber Efa konnte sich nicht von ihrer vertrauten Gegend, ihrer Heimat, loslösen. So musste sich der traurige Atam alleine wieder auf den Weg machen, auch wenn beiden der Abschied sehr schwer fiel.

Als Efa bemerkte, dass sie schwanger war, entschied sie sich, ein größeres Wei-

denzelt unter dem Felsvorhang zu bauen. Sie wusste, dass sie geächtet würde.

Aber dass auch ihr Kind von den anderen geächtet würde, konnte sie einfach

nicht verstehen: Wo war denn dessen Schuld? - (Gedankenstrich !) Falls es ein

Knabe würde, wollte sie ihn in Gedenken an ihren verlorenen Liebsten auch „Atam“ nennen. Doch dann gebar Efa Zwillinge - beides Knaben. So entschied sie sich für „Kai“ und „Apel“ in Erinnerung von Atams Erzählungen.

Die beiden Jungen waren gesund und wurden grösser und grösser. Beide ver-

trugen sich gut, schienen sehr intelligent und einen guten Charakter zu haben.

Eine gute Freundin von Efa holte nun die fertigen Körbe ab, um sie im Dorf zu verkaufen. Efa war eine Künstlerin und ließ es sich nicht nehmen, jedem Korb ein eigenes Muster einzuflechten, was den Kunden im Dorf sehr gefiel. Kam die

Freundin mit den Körben ins Dorf zurück, so wirkte sie immer sehr glücklich.

Das machte die Leute stutzig und sie wurden neugierig. So kam es, dass die

kleine Familie doch entdeckt wurde. Aber die beiden fröhlichen Buben erober-

ten die Herzen aller und so war auch Efa in ihrem Dorf wieder gerne gesehen.

Mit der Zeit kannten sie alle essbaren Pflanzen, Früchte und Pilze und auch wie

man sie zubereiten musste. Brachten sie etwas mit, was Efa noch nicht kannte

aber nutzbar erschien, so probierte Efa immer erst ein kleines Stück, ob es giftig sein könnte aber auch um eine geeignete Zubereitungsart zu finden. So

hatte sie manchen ungenießbaren Pilz durch mehrmaliges Abkochen doch noch

essbar machen können. - Doch eines Tages starb Efa unverhofft, ob es an dem

Stück Pilz lag, war nicht sicher. - Für die beiden Knaben, inzwischen etwa zehn

Jahre alt, brach eine Kindheitswelt zusammen - plötzlich mussten sie erwachsen

sein. Der Dorfrat entschied, dass Kai die Schafe im hügeligen Umland und Apel die Ziegen in den Bergen hüten könnte. Für beide begann nun eine ungewohn-

te Zeit, waren sie doch getrennt und konnten sich nur selten sehen. Alleine in

der Natur lernten sie diese nun noch besser kennen - vor allem das Wetter.

War man sich im Dorf mit der Wetterentwicklung nicht sicher, so besuchte man gerne Kai, der ja in den nahen Hügeln leicht zu finden war. Eigentlich war Erntezeit, aber das Wetter war ungünstig gewesen in diesem Jahr. Zu viel

Regen, zu wenig Sonne und alles zur falschen Zeit - die Ernte würde mager aus-

fallen. Da kam gutes Wetter auf und man hätte noch gerne mit dem Abernten

gewartet. Also besuchte der Dorfrat Kai bei seinen Schafen, um dessen Mei-

nung einzuholen. Auch Kai freute sich über dieses Wetter und er war sich sicher, dass es noch Tage halten würde. Aber diesmal hatte er sich geirrt! -

Eine ungewöhnliche Wetterlage - bereits am nächsten Tag brach ein Unwetter

los und vernichtete die ganze Ernte. Kai verstand die Welt nicht mehr -

brauchte er auch nicht - die aufgebrachten Bauern setzten ihm arg zu und schließlich schlugen sie ihn tot. - Sie hatten fast die ganze Ernte verloren - die Hungersnot im kommenden Winter war vorhersehbar und Kai war schuld daran. Apel hörte von dem Unglück erst viele Tage später.

Nun war Apel allein. Not würde er nicht erleiden, auch wenn er nun dieses Jahr Kein Getreide für das Hüten der Ziegen erwarten konnte. Eva hatte durch

ihr Wissen Apel ein Überleben auch in solchen Zeiten ermöglicht - er hatte gut

vorgesorgt. Aber er ahnte, dass nun die Dörfler ihn wegen Wettervoraussagen aufsuchen würden und wusste von der Gefahr einer Fehleinschätzung. Die Leute

vom Dorf trauten sich nachts nicht aus dem Dorf heraus, hatten Angst vor

wilden Tieren und glaubten auch an Geistern. - Das war die Lösung!

So erfand er den „Wettergott“! - Nicht er würde das Wetter voraussagen, Sondern der Wettergott, aber durch seinen Mund. Bei einem Irrtum wäre er damit schuldlos. - In der Nähe seiner Wohnhöhle stand eine gewaltige Eiche, die nun für unantastbar und heilig erklärt wurde. Davor gab es einen größeren, flachen

Stein - auch dieser wurde für sein Vorhaben eingespannt. Er wollte sich für die

Wettervorhersage „bezahlen“ lassen. Eines Tages beobachtete er, wie sich einige Leute auf dem Zick-Zack-Weg zu ihm hinaufbemühten. Da holte er schnell die schönsten Früchte aus der Höhle und legte sie auf diesen Stein. Als nun die Besucher aus dem Wald hinaustraten, wo sie Apel sehen konnten, fing dieser an, sich vor dem Stein zu verbeugen, hob die Arme in die Luft und murmelte

Unverständliches. Die Leute waren darüber sehr verwundert und baten Apel um

Auskunft für sein seltsames Verhalten. So konnte er ihnen nun vom Wettergott erzählen, dem er gerade die Früchte opfern wollte. Wie vermutet, wollten sie wegen eines Festes Auskunft über das Wetter. Sofort klaubten sie ihre Weg-

zehrung zusammen und legten sie auch auf den Stein. Daraufhin murmelte Apel weiter seine unverständlichen Sprüche und konnte dann die Gesellschaft mit einer guten Voraussage glücklich, aber hungrig ziehen lassen. - Apel hatte die Welt verstanden!

Er war jetzt etwa zwanzig Jahre alt, gesund und gut aussehend. Leider hatte er

sich ausgerechnet in die Tochter des Dorfvorstehers verliebt. Diese war sehr angetan von Apel und in großer Sorge, dass ihr Vater sie mit jemandem aus dem Dorf verheiraten würde, der ihm noch mehr Reichtum und Ansehen ver-

schaffen könnte. In keinen von diesen Kandidaten konnte sie sich verlieben.

Dort, in den Felsen, wo der Fluss durch eine Schlucht in das breite Tal austrat,

hatte Apel eine Höhle entdeckt. Ein ideales Liebesnest auf halber Strecke zwischen Dorf und Apels Wohnhöhle. Immer wenn Isis, so hieß die Tochter, Pilze

oder Beeren sammeln sollte, trafen sie sich dort. Apel hatte dann bereits einen

vollen Korb mitgebracht und so fanden sie genügend Zeit für gemeinsame Stun-

den. Danach dann, wenn Apel wieder alleine in seiner Wohnhöhle lag, zerbrach

er sich den Kopf über ihrer beide Zukunft.

Eines Tages bekam Apel Besuch von einem Fremden. Er war über die Berge ge-

kommen aus dem Fischerort am Meer. Dies war sehr ungewöhnlich, gab es doch keinerlei Wege oder Pfade dorthin. Sie kamen ins Erzählen und unter- hielten sich über das Wetter. Dabei bekam Apel den Eindruck, dass der Fremde ziemlich intelligent und klug war. Er besuchte auch das Dorf und kam dann mit den Einheimischen zurück, die von Apel die Wetterentwicklung erfahren wollten. Nach der Zeremonie ließ der Fremde sich diese von Apel erklären. Dabei bekam Apel das Gefühl nicht los, dass dieser ihm nicht glaubte, ja womöglich gar den Trick mit dem Wettergott durchschaute. - Immerhin hatte der Fremde vorher die Wetterentwicklung ebenso richtig vorhergesagt und das ohne einen Gott !

Nach einigen Tagen verließ der Fremde die Gegend wieder in Richtung Meer.

Die Menschen im Dorf waren froh, dass dieses Jahr die Ernte sehr gut ausfallen

würde. Durch das Unwetter im letzten Jahr litten sie große Not im Winter und einige waren sogar verhungert. Apel hatte den Winter dank dem Wissen seiner

Mutter Efa gut überstanden. Besonders die vielen Vogelbeeren, die nach einem

Frost besonders gut schmeckten, hatten ihm das Überleben erleichtert. Auch Isis

wurde von Apel in ihrem Liebesnest verwöhnt und brauchte Keinen Hunger lei-

den. Nur für ein dauerndes Zusammensein hatten sie noch keine Lösung gefun-

den.

Die gute Ernte war eingebracht. Da erschien der Fremde vom Frühjahr erneut,

allerdings jetzt als Anführer von einer Kriegerhorte. Er stellte sich als Fürst Igor vor. Ein prächtiger roten Mantel und ein goldener Helm hoben ihn von dem Rest der Krieger ab. - Apel teilte er mit, dass er vom Dorf Tribut in Form von Getreide und Tieren fordern will ansonsten er sich diese erkämpfen würde. Ver- schmitzt deutete er an, dass sein „Kriegsgott“ stärker wäre als sein sogenannter Wettergott. Zum Beweis dafür ließ er die „heilige Eiche“ fällen. - Apel fühlte sich ertappt.