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Es geht darum zu zeigen, dass das Leben auf einer physikalischen Grundlage beruht und man mit einem geringen Aufwand das Maximum im Leben erreichen kann. Es geht um unser aller Leben-und um die Anwendungen der universellen Gesetzmäßigkeiten in unserem Alltag! Um ein Prinzip, das ein Jeder in seinem Leben ohne großen Energieeinsatz anwenden kann. Es geht um das Prinzip Leben!
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Seitenzahl: 157
Veröffentlichungsjahr: 2016
Dieses Buch ist all denen Menschen gewidmet, durch die die universelle Intelligenz wirkt, vor allem aber allen Müttern außergewöhnlicher Kinder, die mit ihrer bedingungslosen Liebe unsere Welt mit Schönheit und Menschlichkeit füllen.
Erster Teil
Das Problem der Konditionierung
1. Gut und Böse
Das Grundproblem des Menschen ist Urteilen und Verurteilen
2. Mangel an Urvertrauen oder an den Ur-Gott
Was hindert mich daran, ein machtvoller Mensch zu sein?
2.1 Das Opferspiel
2.2 Wer suchet, der findet nicht
2.3 Ist das Leben vielleicht doch einfach?
2.4 Das Kopfdenken hindert an der Entfaltung
Zweiter Teil
Das Gesetz der Anziehung
1. Die Auswirkungen im täglichen Leben
1.1 Gleiches zieht Gleiches an
1.2 Gedanken sind frei
1.3 Der Geist steht über der Materie
Was ist Realität?
Schlank durch Gedanken?
1.6 Alles hängt mit allem zusammen
Dritter Teil
Ursache und Wirkung
1.1 Erfolg ist planbares kommt darauf an, was Sie denken
1.2 Was ist Ihre Welt?
Seien Sie ein machtvoller Mensch
1.3 Die geniale Organisation des Universums
Zufälle haben hier keinen Platz
2. Akzeptieren der Umstände Nutzen Sie die universelle Intelligenz
2.1 Leben oder Tod – was wollen Sie?
2.2 Anzapfen der universellen Intelligenz
2.3 Wo bleibt unnötig Energie auf dem Weg?
2.4 Stellen Sie auf Autopilot
2.5 Besinnung auf dasWesentliche
Vierter Teil
Die größte Kraft im Universum: die Liebe
1.1 Das universelle Bewusstsein
1.2 Je mehr Liebe, desto weniger Probleme
1.3 Liebe und Dankbarkeit – der Schlüssel für eine bessere Welt
Ausklang und Dank
Ein Gedicht für Caroline
Literaturverzeichnis
„Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als eure Schulweisheit sich träumen lässt.“
William Shakespeare
Schon längere Zeit trage ich mich mit dem Gedanken, meine Erfahrungen, die ich mit den bestehenden Gesetzmäßigkeiten des Universums gemacht habe, einen weiten Kreis von Menschen zugänglich zu machen. In vielen Gesprächen, die ich mit den unterschiedlichsten Menschen geführt oder philosophiert habe, stießen meine Aussagen stets auf eine enorme Neugier. Meist kam schnell eine rege Diskussion in Gang, oft vermischt mit eigenen Ansichten oder selbst erlebten Begebenheiten.
In frühen Kindheitstagen machte ich Erfahrungen, die mit normalen Erlebnissen in diesem Alter nicht viel gemein hatten. Anfangs wunderte ich mich über so manche Geschehnisse. Später wurde ich immer neugieriger zu erfahren, ob es dafür Erklärungen gab. So stieß ich bereits in jungen Jahren auf die Werke alter Mystiker und erfuhr so, dass sich viele meiner Denkweisen, die ich ohnehin schon in mir angelegt hatte, und die daraus resultierenden Begebenheiten mit den Thesen jener Mystiker oder Philosophen überschnitten. Ich spürte schon sehr früh, dass etwas in mir schlummerte, von dem ich annahm, dass das nicht bei jedem Menschen so unbedingt ausgeprägt ist. Ich lernte, dass es Lebensgesetzmäßigkeiten geben musste, die, wenn man sie richtig anwendet, sich seine Ziele ohne großen Aufwand erreichen lassen. Fortan und bis heute, versuche ich im Wissen und Anwenden dieser Gesetzmäßigkeiten mein Leben zu gestalten.
In der Schule wurde uns immer nur der Stoff vermittelt, der in den Lehrbüchern festgelegt wurde und der für die nächste Klausur von Bedeutung war. Selten bis gar nicht wurden die philosophischen Fragen der Mystiker der alten Epochen diskutiert, geschweige denn über die Funktionsweise des Lebens gelehrt.
Wir haben Formeln der Chemie, Mathematik oder Physik gepaukt, damit das Versetzen in die nächsthöhere Klasse gewährleistet war. Dass alles war, und ist natürlich auch notwendig. Ohne eine vernünftige Grundausbildung ist ein Bestehen in unserer Gesellschaft auch nicht möglich bzw. nur eingeschränkt vollziehbar. Gerade heute steigen die Anforderungen an die Kinder und Schüler und die Arbeitnehmer in so hohem Maße, dass der Stress in allen Bereichen der Gesellschaft extrem zugenommen hat. Der Begriff Globalisierung treibt sein ausuferndes Unwesen und versetzt so manch einen, der sich bisher bequem in seinem Leben eingerichtet hat, in Angst und Schrecken.
Flexibilität wird heute von den berufstätigen Menschen erwartet. Mobilität wird zwangsläufig zur Bedingung. Nur so wird es möglich sein, den wachsenden Anforderungen begegnen zu können. Die Welt stürzt auf uns ein, egal, wo in der Welt wir zu Hause sind.
Der Begriff, frei nach Rainer Werner Fassbinder, Angst essen Seele auf, schwingt wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der Menschen. Die Hoffnung, die in all dem steckt, ist, dass wir voneinander lernen werden. Die Weisheit der neuen und der alten Welt wird unsere Erfahrungen lenken und uns helfen, zusammen weiterzukommen.
Gerade in diesen Zeiten täte uns allen etwas Verlangsamung gut. Einfach mal innehalten und nachdenken, worauf es in unserem Leben wirklich ankommt.
Die Weisheiten und Lehren alter Mystiker, die immer schon um das Geheimnis des Lebens wussten, diese Einfachheit, um die es in einem jeden Leben geht, die ist uns Menschen abhandengekommen.
Voltaire, Laotse, Hermann Hesse, Meister Eckhart, Plato, Buddha oder Jesus, der Atomphysiker J.E. Charon und Krishnamurti sprachen von Lebensgesetzmäßigkeiten in ihren Weisheitslehren.
Ich versuche, die Ansichten dieser einzigartigen Personen mit meinen eigenen Erkenntnissen in Einklang zu bringen. Jedoch habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Weisheiten nicht auf irgendeinen Kontinent oder Bereich einzugrenzen sind, da, wenn es sich um Gesetzmäßigkeiten handelt, sie überall Anwendung finden müssen! Ich weiß, das Leben ist reine Physik, und das bleibt es auch nach unserem stofflichen Ende. Um es gleich vorwegzunehmen: Ich halte rein gar nichts von den so genannten esoterischen Erfahrungen oder einem Mantra oder wie immer diese Guru– Geschichten auch bezeichnet werden mögen. Meiner Meinung nach ist der Begriff „Esoterik“ aber zu negativ besetzt. Vieles, was mit Esoterik rein gar nichts zu tun hat, stellt man in dieselbe Ecke und glaubt, dass das alles Teufelszeug sei. Esoterik bedeutet lediglich nach innen gerichtet sein, und seiner inneren Stimme mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Es gibt zwischen Himmel und Erde eine Kraft, der es lohnt, mehr Beachtung zu schenken. Nicht nur die Ratio ist für ein glückliches und erfolgreiches Leben wichtig, sondern mindestens im gleichen Maße das Herzdenken, auf das ich in diesem Buch eingehen werde. Ich möchte Ihnen zeigen, wie Sie mit einem geringen Aufwand das Maximum in Ihrem Leben erreichen können.
Schon als kleiner Junge war ich neugierig auf das Leben und musste alles hinterfragen und auch so manches Mal meiner Umwelt auf den sprichwörtlichen Geist gehen. Ich hatte damals außerkörperliche Erfahrungen und meiner Seele fiel es schwer den „Heimathafen“ der bedingungslosen Liebe zu verlassen und mit der Stofflichkeit tauschen zu müssen. Aber im Irdischen angekommen, wusste ich als Kind davon zunächst nicht viel damit anzufangen.
Dafür bemerkten meine Eltern und älteren Geschwister umso eher davon, dass ich „den sechsten Sinn“ haben müsste.
Verstärkt in der Annahme, da ich zudem an einem Sonntag, der ein Muttertag war, geboren wurde, wunderte sich zumindest meine Mutter über gar nichts, was ich von spirituellen Erlebnissen zu berichten wusste.
So konnte ich zum Beispiel immer genau sagen, wann ein Verwandter gestorben war, da all diese Seelen sich in ihrer Todesstunde bei mir verabschiedeten.
Im Kleinkindalter machte ich die Erfahrung mit einer verirrten Seele, die über drei Wochen pünktlich um Mitternacht, mit dem Heulen der Hunde aus der Nachbarschaft, im Schlafzimmer meiner Eltern auftauchte und allen einen mächtigen Schauer über den Rücken jagte. Dieser Verstorbene lebte zuvor als Untermieter in der Wohnung meiner Eltern und gehörte eine Zeit lang quasi zur Familie. Die Begegnungen waren für meine Eltern und Geschwister so real, dass sie sofort in diesem Spuk den verstorbenen Untermieter erkannten. Trotz Weihwassereimern, die vor die Schlafzimmertüren postiert wurden, nahm der Besuch zunächst kein Ende.
Wie mir meine Eltern und Geschwister später erzählten, nannte ich den „Geist“ beim Vornamen und verfolgte mit meinem Blick die Position des Seelenkörpers. Ich war zu dieser Zeit gerade mal zwei Jahre alt. Erst einige Jahre später erfuhr ich die Zusammenhänge und erkannte, dass der Verstorbene zu materiell verhaftet war und dadurch augenscheinlich nicht realisierte, verstorben zu sein.
So führte es ihn immer wie selbstverständlich in seine irdische Wohnung zurück. Er konnte nicht loslassen. Dadurch war es auch für weniger sensitive Menschen möglich, diesen „Geist“ wahrzunehmen.
Diese und andere spirituelle Erfahrungen prägen mein Leben bis heute.
Offenbar hat meine Seele den jenseitigen Kontakt zum „Heimathafen“ nicht ganz verloren, sodass sich mir kausale Zusammenhänge der Gesetzmäßigkeiten des Universums erschließen und ein Teil des All-Wissens mit dem Eintritt in den stofflichen Körper nicht gänzlich verschüttet worden sind. Ich weiß, Tod gibt es nicht, nur Leben. Leben in verschiedenen Formen, gefüllt mit einem persönlichen Bewusstsein.
Schon Hermes Trismegistos, der Hüter des alten Wissens, wusste von den Geheimnissen des Lebens. Seine Weisheiten sind eingebrannt in einer Smaragdtafel und bestehen aus zwanzig Sätzen. So wusste schon er zu sagen, „dasjenige, welches unten ist, gleicht demjenigen, welches oben ist: Und dasjenige, welches oben ist, gleicht demjenigen, welches unten ist, um zu vollbringen die Wunderwerke eines einzigen Dinges.“
Jedermann bekannt dürfte der Begriff „hermetisch“ sein, der im Zusammenhang mit Hermes steht oder man kennt „hermetisch abgeriegelt.“ Das ist es, was heute noch im Zusammenhang mit Hermes bekannt ist.
So machte und mache ich Erfahrungen, die zeigen, dass alles, was uns passiert, von unserem Innern kommt und nichts auf Zufall aufgebaut ist. Viele Menschen machen sicherlich Erfahrungen, die sie logisch nicht erklären können, ihnen stellt sich kein Zusammenhang mit ihrem Verhalten und dem Sein in ihrem Leben her. Weil sie nicht wissen, dass es sich um universelle Gesetzmäßigkeiten handelt.
Mir geht es darum aufzuzeigen, dass das Leben einfacher ist, als so mancher Mensch glaubt, dass es ist. Dass man trotz der scheinbar großen Hürden, dass einem das Leben stellt, den vermeintlich schlechteren Voraussetzungen, die man gegenüber anderen hat, mit einem geringen Aufwand sein Ziel erreichen kann. Alles, was uns widerfährt, beruht auf physikalischen Grundlagen. Schon der große Denker Jiddu Krishnamurti erwähnte in seinen Vorträgen, dass konditioniertes Denken den Blick auf das große Ganze verklärt.
Es geht hier um unser aller Leben – und um die Anwendungen der universellen Gesetzmäßigkeiten in unserem Alltag! Um ein Prinzip, das jedermann in seinem Leben ohne großen Energieeinsatz anwenden kann. In meinem privaten Leben und im Beruf, unter anderem als Mediaberater im Vertrieb bei einem Radiosender konnte ich diese Gesetzmäßigkeiten für mich sehr positiv nutzen.
Dieses Buch will bewusstseinsbildend wirken, Ihr Bewusstsein schärfen, dass es sich lohnt, die Dinge mal von einer anderen Seite zu betrachten und Sie dazu animieren, Ihre Ziele, wie immer diese aussehen mögen, schneller erreichen zu können.
Träume nicht Dein Leben, lebe Deinen Traum!
„Wenn Sie eine Frage stellen, ohne nach einer Antwort zu trachten, werden Sie die Antwort finden. Wenn Sie jedoch die Frage stellen in der Hoffnung, die Antwort darauf zu finden, dann wird Ihre Antwort Ihrer Konditionierung entsprechen.“
Jiddu Krishnamurti, Mensch sein
Wahre Worte sind nicht schön,
schöne Worte sind nicht wahr.
Tüchtigkeit überredet nicht,
Überredung ist nicht tüchtig.
Der Weise ist nicht gelehrt,
der Gelehrte ist nicht weise.
Der Berufene häuft keinen Besitz auf.
Je mehr er für andere tut,
desto mehr besitzt er.
Je mehr er anderen gibt,
desto mehr hat er.
Des Himmels SINN ist fördern, ohne zu schaden.
Des Berufenen SINN ist wirken, ohne zu streiten.
Laotse, Tao te king
Der Mensch trägt ein uraltes Problem in sich, das er über all die Jahrhunderte nicht ablegen konnte.
Das Problem ist materieller Art und heißt Aufteilen in Gut und Böse.
Der Mensch ist es gewohnt über alles, auch über sich selbst, zu urteilen in Gut und Böse.
Das sind konditionierte Moralvorstellungen, die ein ordentliches Potenzial an Konflikten auslösen. Diese Konflikte breiten sich dann auf die zwischenmenschlichen Beziehungen aus, die teils in ganzen Krisenherden enden. Das Unterteilen in Gut und Böse findet aber vor allem auch im Menschen selbst statt. Solange wir Menschen über andere urteilen können – und das tun wir meistens, indem wir die anderen schlechter wegkommen lassen, so lange fühlen wir uns über die anderen gestellt und glauben somit, dass wir in diesem Moment die Besseren sind. Das ist ja auch durchaus eine Möglichkeit, sein Selbstwertgefühl aufzubessern!
Wir sagen nicht: „Ich bin neidisch!“ oder „ich habe dazu nicht den Mut!“, sondern: „Wie kann man nur in seinem/Ihrem Alter eine(n) so jungen Partner/in haben?“ Durch moralische Selbsterhöhung kaschieren wir unseren Neid! Lieber ängstigen wir uns zu Tode, als unser Leben zu ändern. Der amerikanische Philosoph Ralph Waldo Emerson sagt:
„Es kommt in der Erziehung eines jeden Menschen eine Zeit, in der er zur Überzeugung gelangt, dass Neid Unwissenheit, dass Nachahmung Selbstmord ist, dass er in Freud und Leid sich als sein Schicksal akzeptieren muss, dass, obgleich das Universum voll von guten Dingen ist, kein einziges nahrhaftes Korn zu ihm kommen kann, außer durch seine Arbeit, die er dem Fleckchen Erde widmet, das ihm zur Bearbeitung gegeben ist. Die Kraft, die in ihm wohnt, ist neuer Art, und niemand, als er allein weiß, was er zu tun vermag; und auch er weiß es so lange nicht, bis er es ausprobiert hat.“
Schauen wir aber in die Natur, so müssen wir feststellen, dass es dort kein Aufteilen in Gut und Böse gibt.
Wäre ja auch furchtbar, wenn die Natur in Gut und Böse unterscheiden oder richten würde. Stellen Sie sich das dann auftretende Chaos mal vor. Nicht auszudenken, wenn dann zum Beispiel der Nachbar für seine Gartenpflanzen mehr Regen abbekommen würde, als Sie selber, nur, weil der Nachbar vielleicht gerade eine gute Tat einem Kollegen gegenüber vollbracht hat und Sie nicht! Wenn jeder sein eigenes Wetter begehrte, je nach Gusto.
Aber warum urteilt der Mensch? Die Antwort kann uns vielleicht die Bibel geben. Dort heißt es in der Geschichte von Adam und Eva – und soweit müssen wir hier zurückgehen – sie haben gegessen vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse.
Da sich bekanntlich Adam und Eva im Paradies befanden, hat es vor dem Biss in den Apfel, um diesen handelte es sich nämlich, keine Unterscheidung in Gut und Böse gegeben.
Das heißt doch bei genauerem Betrachten, dass es in diesem Paradies eine Existenz gab, die weder Gut noch Böse kannte. Erst mit der Vertreibung aus dem Paradies, der Biss in den Apfel führte bekanntlich dazu, urteilte der Mensch fortan in Gut und Böse!
Ergo wird der Zustand, in dem weder in Gut noch Böse unterschieden wird, Paradies genannt.
Das Weglassen oder Nichturteilen in Gut und Böse ist offensichtlich ein Geisteszustand, der Adam und Eva im Paradies verweilen ließ.
Das bedeutet dann auch, dass der Mensch sich jederzeit wieder in das Paradies zurück versetzten kann. Er braucht nur das Verurteilen weglassen, und schon versetzt er sich in paradiesische Zustände.
Die menschlichen Probleme begannen in dem Augenblick, als der Mensch freiwillig aus dem Paradies gegangen ist. Und das tat er ja nun mal. Adam und Eva aßen freiwillig vom Baum der Erkenntnis! Damit begann das Dilemma, die Dualität von Gut und Böse setzte in der Gedankenwelt des Menschen ein. Und dort ist es bis heute auch geblieben.
Aber leider hat es der Mensch nie verstanden oder sollte nie verstehen lernen, dass es einzig an seiner Geisteshaltung liegt, die ein friedlicheres Miteinander möglich macht.
Kann es sein, dass die Religionsführer aus reinen Machtgründen diese Interpretation der Bibel nicht zugelassen haben?
Die Idee der Erbsünde ist aus dem alttestamentlichen Mythos von Adam und Eva entstanden. Die symbolische Bedeutung des Apfels reichte aus, um das Essen dieser Frucht zur Sünde aller Sünden zu machen. Das Geschenk des ewigen Lebens wurde ihnen damit genommen. Fortan erlebten die Nachkommen alles nur unter erschwerten Bedingungen. Hier wurde die Geschichte von Adam und Eva durch die Religionsvertreter irrtümlicherweise wörtlich genommen. Es geht nicht um zwei Menschen aus Fleisch und Blut. Nun muss man erst einmal wissen, dass der Name „Adam“ von „Adama“ hergeleitet ist, was so viel wie „erdbezogen“ bedeutet. Adam stand auch nicht nur für einen Mann. Vielmehr bedeutet es, dass „Adam“ für das Zeitalter der damals existierenden Menschen steht und eine ganze Epoche umfasste. Wir bezeichnen uns heute als Menschen des Computer-Zeitalters. Gemeint war damals wie heute die gesamte Menschheit, die damit in Verbindung zu bringen ist. So ist ja der Mensch des Atomzeitalters auch nicht nur ein Mensch. So war es auch mit „dem Adam.“
Er war eine Rasse aus Fleisch und Blut, die vor Tausenden von Jahren nach einer globalen Katastrophe vereinzelt auf der Erde lebte. Erst danach schloss sich das Evazeitalter an.
In der Heiligen Schrift wird nur in Gleichnissen gesprochen, sodass der Einwand, Gott schuf Eva aus der Rippe Adam, keine Geltung hat. Stellen Sie sich mal vor Eva wäre die Vorgängerin aller weiblichen Menschen gewesen. Dann wären ja auch wir Menschenopfer, basierend auf Inzest. So lehren es aber alle Kirchen- bzw. Glaubensgemeinschaften, und erklären, dass Gott Eva aus der Rippe von Adam erschuf. Um ein besseres Verständnis der Dinge zu bekommen, müssen wir zunächst den Begriff „Rippe“ genauer betrachten: Rippen sind Skelettelemente des Brustkorbs, die größtenteils knochenartig und paarig an die Wirbelsäule seitlich anschließen. Der Brustkorb besteht aus 12 paarigen Rippen. Mit der biblischen Aussage sind paarige, also zwei Dinge einer Art gemeint, die zusammengehören. Aber welche zwei Dinge sind gemeint gewesen? Der Mensch hat bekanntlich mehrere Dinge paarweise: Augen, Ohren, Gliedmaße etc. Das kannte man auch zu alttestamentarischen Zeiten und man hätte diese Dinge, wären sie gemeint gewesen, auch beim Namen genannt. Daher musste sich der Begriff „Rippe“ um etwas Unbekanntes handeln, der erst zu einer späteren Zeit „entschlüsselt“ werden sollte. Gemeint konnte demnach nur sein, dass es sich um Chromosomen handeln muss! Chromosomen sind fadenförmige Gebilde im Zellkern jeder Zelle, die die aus DNS bestehenden Gene tragen und für die Übertragung der verschiedenen, im Erbmaterial festgelegten Eigenschaften von der sich teilenden Zelle auf die beiden Tochterzellen verantwortlich sind. Die Körperzellen, die den doppelten Chromosomensatz aufweisen, enthalten 46 Chromosomen, die sich nach Form und Gen-Bestand in 22 Autosomen-Paare und ein Paar Geschlechts-Chromosomen unterteilen lassen. Chromosomen treten immer paarweise auf und bilden in ihrer Gesamtheit einen doppelten Satz. Daher kann der heutige Mensch nicht vom Neandertaler Menschen abstammen, da dieser noch 48 statt 46 Chromosomen hatte. Dann verschwanden die Neandertaler urplötzlich von der Erdoberfläche und es tauchte der Homo sapiens auf der Erde auf. Mit 46 Chromosomen! Zwei, gleich ein Paar, gleich eine Rippe weniger als sein Vorgänger Homo erectus. Ergo ist im Alten Testament die Rede von der Erschaffung des Homo sapiens und nicht eines weiblichen Menschen. Der Eva Mensch mit 46 Chromosomen kam nach dem Adam Menschen mit 48 Chromosomen.
Im neuen Testament führt man das Kreuz als Symbol der Ungerechtigkeit mit sich herum. Das Symbol für Folter und Schmerz! Heute wäre es eher eine Spritze oder ein elektrischer Stuhl. Das alles hat man dazu verwandt, um eine Bestrafungstheorie daraus herzuleiten. Jedes Kind erbt damit die Sünden seiner Vorfahren und ist dazu verurteilt, bis an sein Lebensende diese Last zu tragen. Gerechte Moral?
