Warum Grundeinkommen? - Michael Saßmann - E-Book

Warum Grundeinkommen? E-Book

Michael Saßmann

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Beschreibung

Warum Grundeinkommen? Der Inhalt bezieht sich vorwiegend auf die emotionale Ebene und wird auf eine sehr einfache Art und Weise erklärt. Für jeden verständlich - auch ohne "Hochschulstudium". Wie wird ein Grundeinkommen unser Leben verändern? Ein "Zeitreisender" gibt uns einen kleinen Einblick, wie die Welt in Zukunft mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen aussehen könnte. "Sei du die Veränderung" weist darauf hin, dass wir für dieses utopische Projekt auf jeden Fall unsere festgefahrenen Denkmuster verlassen müssen, um die Wahrheit für ein freies unabhängiges Leben erkennen zu können! Grundeinkommen ist ein Menschenrecht, und es wird Zeit, das zu begreifen!

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Seitenzahl: 84

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Inhalt

Vorwort

Das GVA-Projekt

Die Lösung Grundeinkommen?

Eine faszinierende Begegnung mit einem Zeitreisenden

Veranschaulichung von Grundeinkommen

Projekt Grundeinkommensgelder

Kritische Fragen zum Grundeinkommen

Schlusswort

Vorwort

Liebe Mitmenschen,

schön, dass Ihr dieses kleine Buch aufgeschlagen habt. Mein Name ist Michael Saßmann, und mir liegt es sehr am Herzen, unser aktuelles Gesellschaftssystem zusammen mit euch zu hinterfragen und die Chancen des Grundeinkommens aufzuzeigen.

Zunächst möchte ich mich noch recht Herzlich bei den Menschen bedanken, die mir bei der Umsetzung dieses Buches von

„WARUM GRUNDEINKOMMEN? - Sei Du die Veränderung“ mitgeholfen und mitgewirkt haben.

Ohne Euch liebe

Claudia, Dorothea & Günter wäre dieses Buch niemals zustande gekommen.

Hier fällt mir der Berühmte Leitsatz von Günter Peham ein, dessen lautet:

Die synergetische Potenzierung des Seins – SYPODESE Die SYPODESE bewirkt die volle Entfaltung aller Potenziale

Wir tun das, wozu wir uns berufen fühlen – Sein wer und wie wir sind

Und unterstützen einander im persönlichen Vorankommen – Synergie wird gelebt.

Alle Menschen und Potenziale kommen zur vollen Entfaltung – Auswirkung potenziert sich.

Das Ergebnis ist Wohlbefinden und eine hohe und gesunde Wertschöpfung für alle.

Ich liebe Euch!

DANKE

Michael

Das GVA-Projekt: Grundeinkommen Verteilungszentrum Austria

Wir leben in einem versteckten Sklavensystem, und eine mögliche Lösung, diesem zu entkommen, ist ein Bedingungsloses Grundeinkommen.

Ich möchte euch kurz unseren Vereinsgedanken vermitteln und warum wir überhaupt auf die Idee gekommen sind, das Grundeinkommen Verteilungszentraum Austria (GVA) zu gründen. Zunächst einmal geht es uns um eine möglichst objektive und faktische Betrachtung unseres Umfelds bezogen auf „Arm & Reich“.

Der erste Kerngedanke und die entscheidende Frage dabei ist:

Leben wir wirklich in so einer Wohlstandsgesellschaft, wie sie uns immer gepredigt wird? Kennen wir nicht alle in Wahrheit Menschen um uns herum, die ums tägliche Brot und ums Überleben kämpfen müssen? – Ja, selbst in so einem westlichen, sogenannten Wohlstandsland wie Österreich?

In einer Burn-out-Selbsthilfegruppe habe ich Leute kennengelernt, die einmal ein gutes Einkommen hatten, aber durch unterschiedliche Lebensumstände und Schicksalsschläge, die uns alle treffen könnten, über Nacht arbeits- und mittellos wurden.

Dadurch sind sie Teil einer Randgruppe der sogenannten Arbeitergesellschaft geworden – sie wurden plötzlich von der Gesellschaft als Verlierer abgestempelt, und ihr Selbstwert ging in den Keller.

Zum „Glück“ hat der Staat für solche Fälle die entsprechenden Therapiezentren geschaffen, um Maßnahmen für eine baldige Genesung zu treffen, damit diese Menschen so rasch wie möglich wieder in den Arbeitsmarkt und den totalitären Kreislauf aus Arbeit, Geldverdienen und Konsum „eingegliedert“ werden können.

Wirtschaftswachstum, Konkurrenzkampf und Wettbewerb gelten als höchste „Religionslehre“ der modernen „zivilisierten“ Gesellschaft. Das schlimmste: Die meisten Menschen glauben daran!

Die in den Arbeitsmarkt zurückgeführten Menschen dürfen jedoch nicht zu lange gesund bleiben, da sie ja schließlich die Gesundheits-, Therapie- und Pharmaindustrie weiter fördern müssen …

So werden ausgebrannte Menschen wie Spielbälle zwischen den verschiedenen Interessensgruppen hin- und her geschubst, weil diese mit den „Patienten“ Geld verdienen.

Raus aus der Falle „Psychisch krank und finanziell arm“ kommen die wenigsten. Hierbei werden verschiedene Mechanismen in Gang gesetzt.

Das Gefühl des Versagens und das ständige „Betteln und Ansuchen“ um soziale Unterstützung hält die Abwärtsspirale immer weiter in Gang, da der betroffene Mensch zusehends an Würde und Stolz verliert. Das sind alles „Programme“, die größtenteils im Unterbewusstsein ablaufen.

Oberflächlich redet man zwar von persönlichen „Schicksalsschlägen“, die tiefer betrachtet aber sehr wohl gesellschaftliche und sozialpolitische Ursachen haben.

Die sogenannten Schicksalsschläge, die Fälle von angeblichem persönlichem Versagen auf „dem Markt“ häufen sich von Jahr zu Jahr – ein unaufhörlicher Trend. Fakt ist: Die Schere zwischen Arm und Reich hat neue, ungeahnte Dimensionen erreicht, und der Mittelstand bricht zusehends völlig weg.

WARUMGRUNDEINKOMMEN?

Freie Wahl eines Berufs, den ich liebe!

Deswegen ist Umdenken angesagt:

Nur weil wir bis jetzt im Wohlstand gelebt haben, heißt es nicht, dass wir auch in Zukunft in Wohlstand leben werden. Wer das glaubt, ist völlig naiv oder trägt eine rosarote Brille, nicht wahr? Er oder sie ignoriert schlichtweg die miserablen Zustände in der ganzen Welt. Wenn wir jetzt nicht rechtzeitig Maßnahmen treffen und Regulatoren gegen die Armutstrends einführen, könnten uns demnächst aufgrund der ungerechten Vermögens- und Machtverteilung ganze Gesellschaftssysteme um die Ohren fliegen.

Wir sollten also endlich aufhören, uns an die alte Glaubensdoktrin zu klammern, die uns sagt, dass Einkommen immer mit Arbeit verbunden sein muss. Solche Meinungsmanifeste könnten in wenigen Jahren schon als mittelalterliches Denken in die Geschichtsbücher eingehen.

Natürlich: Völlig neue, erstmals utopisch erscheinende Strukturen und Sozialsysteme in die Gesellschaft zu „pflanzen“ bedarf großer, ja sogar gewaltiger Umdenkprozesse. Jeder wurde in der Glaubenslehre großgezogen, dass Einkommen immer mit Arbeit verbunden sein muss. Der Hauptgedanke dabei ist:

Würden die Menschen nicht durch Geld motiviert, so würde keiner mehr arbeiten gehen, und das ganze Wirtschafts- und Gesellschaftssystem würde sofort zusammenbrechen. Aber stimmt das WIRKLICH????? Oder werden uns da seit Jahrhunderten Märchen erzählt, um uns in einem Arbeits- und Sklavensystem zu halten? Oder erzählen wir uns dieses Märchen gar selbst, weil wir uns gar nichts anderes vorstellen können?

Die Legende vom Zusammenhang zwischen Arbeit und Einkommen wird umso mehr durchschaut, wenn man versteht, dass ein Großteil der heutigen Arbeit kaum noch materiell wertschöpfenden Zwecken dient, sondern nur noch bürokratische Posten schafft und die obersten Kasten weiter bereichert.

Viele Leute arbeiten nicht aus Freude, für Sinn und wirkliche Werte, sondern weil sie „irgendwie“ Geld verdienen müssen – sie machen sogenannte Bullshit-Jobs. Andere Menschen arbeiten dagegen motiviert und viel, aber bekommen dafür keinen Cent Einkommen, zum Beispiel Leute, die ihre Kinder betreuen und ihre Angehörigen pflegen, den Haushalt schmeißen oder sich auf verschiedenste Art ehrenamtlich engagieren. Seien es nun Helfer der freiwilligen Feuerwehr, Altenpfleger oder Fußballtrainer – im Durchschnitt engagiert sich jeder zweite Österreicher ehrenamtlich. Wie aus einer vergangenen Studie des Instituts für empirische Sozialforschung im Auftrag des Sozialministeriums hervorging leisten 46 Prozent der über 15-Jährigen Freiwilligenarbeit.

Im Klartext bedeutet dies, es handelt sich hierbei um sage und schreibe: 3,3 Millionen Menschen in Österreich! Sie tragen enorm zur gesellschaftlichen Wertschöpfung bei, und um das überhaupt tun zu können, brauchen sie Einkommen. Sie bekommen heute aber keins, sondern müssen sehen, wo das Geld für ihren Lebensunterhalt herkommt, vielleicht vom Partner oder, unter unwürdigen Umständen, vom Sozialamt.

Heute weiß man, dass in den nächsten 10 bis 20 Jahren etwa 40% der Berufe vollständig automatisiert werden können. Sie werden dann von Robotern oder Softwareprogrammen erledigt.

Auch wenn man die neuen Berufe, die durch die Digitalisierung entstehen, berücksichtigt, wird vermutlich dennoch der größte Anteil der Bevölkerung arbeitslos oder besser gesagt: einkommenslos werden. Jeder Mensch, der sich nur annähernd einmal mit neuen IT-Entwicklungen wie z.B. Internet 3.0 oder Blockchain-Technologie befasst hat, weiß, wovon ich spreche.

Sind wir uns bewusst, welcher Tsunami da auf uns zurollt?

WARUMGRUNDEINKOMMEN?

Ich bin mein eigener Chef.

Spätestens jetzt ist es also ratsam, umzudenken und von alten Glaubenssätzen wie „Arbeit und Einkommen gehören zusammen“ abzulassen.

Vielmehr ist es JETZT an der Zeit, etwas NEUES zu denken. Technologische Entwicklungen hin oder her: das Grundeinkommen ist ein Menschenrecht, denn jeder Mensch soll in Würde leben und an der Gesellschaft teilhaben können, unabhängig davon, ob er einer (Erwerbs-)Arbeit nachgeht oder nicht.

Wir haben diese Zusammenhänge über längere Zeiträume analysiert und wissen, was nun zu tun ist. Wir wollen keine Aufklärungsarbeit mehr darüber machen, wir gehen vielmehr ins Handeln über.

„Ein neuer Gedanke wird zuerst verlacht, dann bekämpft und schließlich für selbstverständlich gehalten.“ (Arthur Schopenhauer)

WARUMGRUNDEINKOMMEN?

Ich brauche mich nicht mehr in

der Arbeit mobben zu lassen –

weder von Chefs noch von

Kollegen!

Die Lösung Grundeinkommen?

Wer bei diesen Umdenkprozessen noch am Anfang steht, erste Informationen benötigt oder sich mit dieser Thematik zunächst einmal kritisch auseinandersetzen möchte (z. B. sich fragen, ob und wie das Modell eines Grundeinkommens generell umgesetzt werden könnte), der kann gerne weiterführende Informationen vom GVA bekommen oder sich im Internet einlesen, zum Beispiel auf der Seite des Netzwerk Grundeinkommen Österreich (www.grundeinkommen.at). Ihr findet online außerdem jede Menge Artikel, Interviews und Dokus zum Grundeinkommen – das Thema hat enorm Fahrt aufgenommen. Auch in Deutschland gibt es sehr viele Interessante Bewegungen wie zum Beispiel „Mein Grundeinkommen“ wo bereits Grundeinkommen an die die Menschen verlost und ausbezahlt werden.

Das GVA selbst beschäftigt sich nur mit der Umsetzung des Grundeinkommens. Wir diskutieren nicht mehr, ob das Grundeinkommen möglich ist oder nicht, welche Variante am sinnvollsten ist usw. Wir wollen das Grundeinkommen mithilfe verschiedener Projekte und Vorgehensweisen umsetzen.

Wir suchen Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten und Gruppierungen, die allesamt mithelfen wollen, das Grundeinkommen unter die Menschen zu bringen.

Wir fokussieren uns dabei auf die Ziele und die positiven Resultate, die das Grundeinkommen mit sich bringt.

Wir beginnen mit kleinen Schritten, kleinen Projekten und Visionen.

Jedes große Vorhaben oder jede große Veränderung war einst ein kleines Samenkorn, das Schritt für Schritt an Größe heranwuchs und schließlich Früchte trug.

Schaut euch unsere Homepage an, macht euch selbst ein Bild von unserem Vorhaben und versucht, eine komplett neue und andere Sichtweise auf die Welt einzunehmen. Die Wahrheit ist: Jeder, der sich selbst mit seiner persönlichen Veränderung auseinandersetzt, IST die Veränderung in der WELT!

SEI DU DIE VERÄNDERUNG IN DER WELT.

(Nach dem Original-Zitat von Gandhi: „Sei Du die Veränderung, die Du in der Welt sehen willst.“)

WARUMGRUNDEINKOMMEN?

Endlich kann ich mich

selbständig machen!

Eine faszinierende Begegnung mit einem Zeitreisenden.

Vor einigen Jahren sind Claudia und ich am Leondinger Kürnbergerwald einem Zeitreisenden begegnet.

Ihr könnt nun daran glauben, dass diese Geschichte wahr oder auch nicht wahr ist. Das spielt im Grunde gar keine so große Rolle.

Wir werden diesen äußerst seltsamen, regnerischen Tag jedenfalls nie wieder vergessen, und ich dachte nicht im Traum daran, dass mein Zeitreiseexperiment wirklich funktionieren könnte!