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Niemand wirkt so im Geheimen wie Lektoren. Sie arbeiten im Dunkeln wie Maulwürfe, die unter den Buchseiten leben und von denen man nur die Produkte sieht: die lektorierten Bücher. Doch erfolgreiche Autoren schwören auf ihre Lektoren. Sie wissen, wie man Texte poliert, verbessert, ihr Potenzial nutzt. Egal, ob es um Füllwörter, um Spannungsbogen, um Absätze oder Leerzeilen, um Plot und Exposés geht. Nicht zu vergessen, das neue Thema „KI“. Hans Peter Roentgen hat in seinen Artikeln zusammengefasst, was Lektoren auffällt. Wie man die Fallen vermeidet und das Potenzial seiner Geschichte optimal nutzt. Er zeigt Ihnen, wie Sie diesen Erfahrungsschatz für Ihr Manuskript nutzen können.
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Veröffentlichungsjahr: 2026
Was dem Lektorat auffällt
Schreibratgeber
von
Hans Peter Roentgen
Roentgen, Hans Peter:
Was dem Lektorat auffällt. Schreibratgeber
Hamburg, Charles Verlag 2026
Originalausgabe
ISBN E-Book: 978-3-910408-13-5
Dieses Buch ist auch als Print erhältlich und kann über den Handel oder den Verlag bezogen werden.
ISBN Print: 978-3-910408-12-8
Umschlaggestaltung: © Charles Verlag, Hamburg
Umschlagfoto: © Bennet Stange
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© Charles Verlag, Hamburg 2026
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Vorwort
Zehn Dinge, die jeder Autor über Schreibregeln wissen sollte
Schreibregeln sind keine Gesetze
Auf die Wirkung kommt es an
Schreibregeln sind Werkzeuge
Schreibregeln gehören in die Überarbeitung
Schreibregeln hemmen nicht die künstlerische Freiheit
Schreibregeln haben Gründe und Autoren sollten sie kennen
Schreibregeln legen nicht fest, wie gut ein Text ist
Schreibregeln gehen guten Autoren in Fleisch und Blut über
Grammatikregeln sind ebenfalls keine Gesetze
Lesbarkeit und Ordnung
Auslassungspunkte kann man auslassen, wenn …
Wozu dienen Auslassungspunkte?
Gedankenstriche
Leerzeilen richtig setzen
Absätze
Die Faustregeln:
Wozu Absätze?
Wann soll man Absätze machen?
Wirkung von Absätzen
Warnung
Szenen
Spannungsbogen einer Szene
Beginn und Ende
Szenenlänge
Szenenfolge
Kapitel
Format
Stil der Überschrift
Umfang
Stil ist keine Geschmacksfrage
Richtig würzen mit Adjektiven und Adverbien
Das Gefühl für Adjektive schärfen
Wertende Adjektive weglassen
Anschauliche Substantive wählen
Sätze in Bewegung bringen
Doppelungen vermeiden
Informative, beschreibende Adjektive nutzen
Sparsam dosieren
Nach persönlichem Geschmack würzen
Den eigenen Geschmack schulen
Füllwörter meiden
Das Wichtigste in Kürze:
Literarische Unkräuter: Als und während
Er fühlte, dass er ahnte, was er denken würde
Sieben Tipps für Wiederholungen
1. Unschädliche Wiederholungen
2. Streichen ist oft die einfachste Lösung
3. Wo Synonyme nötig sind
4. Namen
5. Wiederholungen als Stilmittel
6. Wiederholungen von Satztypen
7. Beliebte Wiederholungen
Vampir-Verben, die Texten Kraft rauben
1. Anfangen
2. Beginnen
3. Versuchen
4. Bekommen
5. Spüren
6. Scheinen
7. befinden
Partizipien
Warum sind Partizipien problematisch?
Die Dosis macht das Gift
Struktur und Aufbau
Prologe: Wann nützen, wann schaden sie?
Was ist eigentlich ein Prolog?
Wann ist ein Prolog sinnvoll?
Welche Prologe sind gefährlich, weil abschreckend?
Wenn Sie sich verzweifelt überlegen, was für einen Prolog Sie schreiben sollten
Wenn der Autor glaubt, er müsse dem Leser vorab etwas zur Geschichte erklären
Wenn der Autor ein Vorwort schreiben will
Wenn der Autor die Geschichte mit Bedeutung aufladen will
Wenn der Autor seiner Geschichte nicht traut
Der Prolog soll in die Geschichte einführen
Der Prologtest
Wenn der Prolog kein Prolog ist
Epilog
Grundlagen Perspektiven
Grundformen
Personal
Ich
Allwissend
Perspektiven verlangen Treue
Moden
Mischformen
Alles, was Autoren über Perspektiven wissen müssen – die Kür
Multipersonale Perspektive
Kameraperspektive
Dr. Watson
Das allwissende Ich
Person mit allwissenden Einsprengseln
Multiperspektivisch
Ich & 3. Person
Allwissend & 3. Person
Du-Perspektive
Was Sie nicht tun sollten
Mischen, um zu erklären
Distanz mit Perspektive verwechseln
Perspektivendogmatismus
Experimente und die Genres
Erzählperspektive, Distanz und KameraeinstellungVier Kameraeinstellungen für Ihren Roman
Unterschied zwischen Erzählperspektive und Kameraeinstellung
Wechsel der Einstellung
Spannungsbogen
Warum Perspektive und Distanz oft verwechselt wird
Die Autorenstimme
Distanzierer
Action verlangt Tempo
Frühstück mit Autor
Verwandeln Sie sich in Ihre Charaktere
Fehlerquelle: Beschreibungen
Autorenstimme versus allwissenden Erzähler
Das Wichtigste in Kürze:
Rückblenden
Was ist eine Rückblende (Flashback)
Rückblenden als Infodump
Rückblenden dürfen nicht auffallen
Ein bisschen zu früh ist auch daneben
Plusquamperfekt nur am Anfang und Schluss einer Rückblende
Keine holprigen Überleitungen
Rückblenden auflösen
Keine Rückblende ohne Frage
Wichtige Rückblenden häppchenweise erzählen
Dialog statt Rückblende
Vorteile einer Rückblende
Nachteile
Rückblenden, die Kür
Der tote Mann
Die Lieferantin© Zoe Beck
Und ohne Rückblende?
Der Schakal© Frederick Forsythe
Die Alternative
Das Balg, Rückblende
Übung:
Subtext: Was nicht im Text steht
Die Eisberg-Methode
Subtext bietet Rätsel
Subtext ist das Gegenteil von Wissenschaft
Subtext muss verständlich sein
Nicht jeder Subtext muss verstanden werden
Zensur und Subtext
Und wie kommt man zu einem Subtext?
Übung:
Sich in die Person verwandeln
Interviewen Sie Ihre Figuren
Personen müssen frei sein
Die erste Seite
Film starten
Autorenstimme
Behauptungen beweisen
Konflikt
Personen
Beschreibungen
Widerspruch
Auf eine Sache konzentrieren
Plot
Einen Plot entwickeln
Der Phönix aus der Asche
Was alles passieren kann
Orks und Menschen
Drei Ebenen
Die Wahl des Autors
Der Ablauf des Verhörs
Der Pitch: Ein Satz für die Geschichte
Der lange Pitch
Das Thema ist kein Pitch
Show, don’t tell
Beispiele aus dem Film
Zwölf Lösungen
Polieren
Womit beginnt die Geschichte?
Der Konflikt
Testen
Fazit:
Bolzplätze
Überarbeiten
Man muss nicht die ganze Suppe auslöffeln, um festzustellen, dass sie versalzen ist
Rom wurde nicht an einem Tag erbaut
Was sind die Stärken?
Überarbeiten heißt nicht, Rechtschreibung und Stil polieren
Der Giersch lässt grüßen
Die Dosis macht das Gift
Auch Lektoren brauchen Lektoren
Lektorat und Korrektorat
Kein Geld fürs Lektorat? 10 Lösungen
Wer weiterkommen will, muss trainieren
Jeder lange Weg beginnt mit einem kleinen Schritt
Workshops sind das kleine Lektorat
Man muss nicht gleich ein ganzes Schwein kaufen, wenn ein Schnitzel reicht
Gute Testleser sind Gold wert
Wann braucht man was?
Der schöne Schein genügt nicht
Workshops und Seminare für Autoren
Autorenlounge
Autorentreffen
Bundesakademie Wolfenbüttel
Ideenreich – der Kreativhof
Nordkolleg Rendsburg
Romanmentoren, Plotten für Chaoten
Romanschule, Schreibfluss
Schreib & Weise
Schreibhain
Textmanufaktur
Zeilenschlinger
Lob der Realität
Was tut eigentlich ein Lektor?
Tagesablauf eines Lektors
Text von gestern kontrollieren
Bewegung lässt Gedanken laufen
Die Persönlichkeitsspaltung eines Lektors
Neuer Text
Kein 08/15-Lektorat
Resümee
Wie erkennt man einen guten Lektor?
Ohne gute Dramaturgie keine gute Geschichte
Und wo findet man die guten Lektoren?
Ist ein Probelektorat kostenlos?
Ein guter Lektor macht ein Buch besser, ein schlechter macht ein anderes Buch daraus!
Sieben Irrtümer über Lektorat
Lektorat ist das Lektorat eines Manuskripts
Lektorat korrigiert Rechtschreibung, Grammatik und Stil
Nur ein professioneller Lektor kann ein Manuskript bearbeiten
Um zu lektorieren, muss man das ganze Manuskript lesen
Lektorat ist für Bücher
Man kann alles auf einmal lektorieren
Literatur- oder Germanistikstudium befähigt zum Lektor
Arbeit mit einem Lektor
Die unterschiedlichen Lektoratstypen
Manuskriptlektorat
Exposélektorat
Szenenplan
Die ersten Seiten
Stil und Erzählstimme
Korrektorat
Fahnenkorrektur
Nicht alles auf einmal
Computer helfen
Computer helfen
KI: Fluch oder Segen der Autoren?
Und wozu nutze ich die KI noch?
Schreibblockaden
KI-Training
Papyrus
Der Lerneffekt
Andreas Eschbach und der Text-ÜV
Künstliche Intelligenz und das Schreiben?
Der Bestseller-Code analysiert Bücher
Kann man bei Büchern Gemeinsamkeiten feststellen?
Wie zuverlässig erkennt das Programm Bestseller?
Sex doesn’t sell
Inhalt ist wichtiger als Marketing
Können Computer überhaupt Texte beurteilen?
Was unterscheidet denn genau Bestseller von Nichtbestsellern?
Machen Programme Lektoren überflüssig?
Kann die KI Bestseller schreiben?
Werden die Verlage jetzt nur noch Bestseller verlegen?
Zusammenfassung
Die Verlagsbewerbung
Warum verlangen Verlage ein Exposé und eine Leseprobe?
Was ist ein Exposé?
Beispiel:
Erfährt sie …
Was gehört ins Exposé?
Hilfe für die Gliederung
Beliebte Fehler
Show don’t tell
Methoden der Erstellung Bottom-Up
Methoden der Erstellung: Top-down (Schneeflockenmethode)
Checkliste
Zwölf Dinge für die Verlagsbewerbung
Das Anschreiben
Genre
Zielgruppe
Exposé
Die Hauptfigur
Textprobe
Optionen
Kurzexposé
Personenliste
Beispiele:
Hintergrund
Autorenvita
Das amerikanische Anschreiben
Literaturagent oder Verlag
Einen Verlag finden
Unverlangte Manuskripteinsendungen
Agenten
Beziehungen
Selfpublisher
Preise
Workshops
Zwölf Tipps über Exposés
1. Was will ich erzählen
2. Ohne Hauptfigur, Bösewicht und Konflikt keine Geschichte
3. Nichts ist schlimmer als ein passiver Held
4. Wo beginnt die Geschichte, wie endet sie
5. Folgen Sie dem Helden
6. Kein Tolstoi, kein George Martin
7. Nichts verheimlichen
8. Exposés benötigen Atmosphäre
9. Exposés sind keine Nacherzählung
10. Das Exposé ist ein Härtetest Ihrer Geschichte
11. Der Weg zum guten Exposé führt über unzählige schlechte Versuche
12. Klappentexte sind Kurzexposés
Buchmarkt
Die Zielgruppe – das unbekannte Wesen
Marken und Namen in Romanen
Vorsicht bei geschäftsschädigenden Behauptungen
Wann Marken- oder Firmennamen verwenden?
Wann sind reale Namensnennungen nötig?
Fragen kostet nichts
Nachwort
Danksagung
Literatur & Links
Über den Autor
Lektorate & Kurse
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