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Pure Emotionen und so viel Leidenschaft wie möglich. Das bedeutet Leben für mich. Jede Sekunde ausnutzen und genießen. An die großen Träume glauben und niemals aufgeben. Denn mit einem Lächeln ist Alles zu schaffen. Jeder hat eine Geschichte und verdient es, dass diese erzählt wird.
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Seitenzahl: 265
Veröffentlichungsjahr: 2019
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Wie du deine großen Vorsätze in die Tat umsetzen kannst
Warum Planung für mich der erste Schritt zum Erfolg ist
Wie aus einem Morgenmuffel ein früher Vogel wird
Die perfekte Abendroutine für einen erfolgreichen Tag
Gewohnheiten, die mich und meinen Lebensstil verbessert haben
Du bist eine Queen
Wie du dein Geld sparen kannst, um deine Träume zu verwirklichen
Die große Frage mit der Liebe
Liebe dich selber!
Wer sind denn schon die Anderen?
Die Bedeutung deiner Wurzeln
Das Jagen deiner Träume
Pure Emotionen und so viel Leidenschaft wie möglich. Das bedeutet Leben für mich. Jede Sekunde ausnutzen und genießen. An die großen Träume glauben und niemals aufgeben. Denn mit einem Lächeln ist Alles zu schaffen.
Jeder hat eine Geschichte und verdient es, dass diese erzählt wird.
Das hier ist meine Geschichte. Und es ist schon längst überfällig, dass ich sie einmal erzähle.
Mein Name ist Sophie und mein Leben verlief immer gleich. Siebzehn Jahre lang habe ich in meiner Familie gelebt, mit meiner Mutter und meiner Schwester.
Seit sechs Jahren gehört dazu auch ein kleiner Mopsmischling, der mich regelmäßig zum Lächeln bringt.
Teilweise hatten wir noch mehr Mitbewohner, fünfzehn Meerschweinchen (es war doch ein Männchen gewesen und kein Weibchen), insgesamt drei Wellensittiche, zwei Kaninchen und viele Hamster (wir lieben Tiere sehr und haben einen großen Garten).
In dieser Zeit hat sich nicht viel verändert. Natürlich bin ich älter geworden und mein Leben hat sich dadurch automatisch verändert. Aber grobgestrickt war alles immer gleich.
In der Schule war ich nicht besonders glücklich. Doch auch hier hat sich nie etwas verändert. Aber mit siebzehn, traf ich zusammen mit meinen Eltern, den Entschluss, die Schule in England zu beenden. In Deutschland kam ich einfach nicht voran.
Die Zeit in England zählt zu dem Besten, was mir jemals passiert ist. Ich war in Southampton, südlich von London, und dort habe ich mich sehr verändert und viel dazu gelernt.
Vielleicht, weil meine Eltern mal nicht über mein Leben entschieden haben (obwohl sie das immer nur indirekt gemacht haben) und ich endlich die Chance hatte, mich als eigenständige Person weiterzuentwickeln.
Und ich glaube, genau das habe ich gebraucht, um erwachsen zu werden und mir darüber klar zu werden, was ich im Leben will.
Und das sind große Dinge. Ich will ein organisiertes Leben, ein erfolgreiches und ein glückliches Leben.
Das klingt groß und dafür werde ich mich immer weiter verändern und an mir arbeiten müssen. In England konnte ich damit anfangen. Denn obwohl ich in einer Gastfamilie gelebt habe, gab es niemanden mehr, der mich morgens geweckt hat und mir gesagt hat, dass ich meine Hausaufgaben machen muss. Mit siebzehn Jahren hatte ich zum ersten Mal die Kontrolle über mein Leben und musste eigene Entscheidungen treffen.
Dabei habe so viel über mich gelernt, von dem ich vorher keine Ahnung hatte.
Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich mich intensiv mit dem Thema Organisieren beschäftigt und für mich herausgefunden, wie ich es schaffen kann, dem Plan, den ich mir erstellt habe, tatsächlich zu folgen. Oder wie ich mir Ziele setzen und diese dann auch erreichen kann. Und ich habe mich mit Themen wie Morgenroutine und Abendroutine beschäftigt, oder wie ich mein Geld beisammen halten kann.
Ich habe das Gefühl, dass genau das ein entscheidender Schritt war, um erwachsen zu werden.
Und ich habe mir Gedanken darüber gemacht, weswegen ich eigentlich nach England gegangen bin. Vor was ich geflohen war. Diese endlose Quälerei in der Schule.
Denn ich habe in der Schule eigentlich nur schlechte Erfahrungen gemacht, von der Grundschule bis in die Oberstufe durchgezogen. Böse Kommentare und Ausgrenzungen sind ewige Begleiter in meiner Schulzeit gewesen. Und sie haben Wunden hinterlassen, die mich auch nach der Zeit in England begleitet haben.
Mir war nicht klar gewesen, wie schwer es mir fällt, mit fremden Leuten zu reden, und was für eine Angst ich habe, auf Menschen zuzugehen, bis ich ganz alleine in einem fremden Land war.
Letztendlich habe ich all die Situationen überstanden und viel daraus gelernt, aber es war ein bisschen wie ein Sprung ins kalte Wasser. Und genau das war für mich gut. Denn vielleicht wäre diese Problematik niemals bewusst geworden, wenn ich nicht nach England gegangen wäre.
Und so hatte es etwas Gutes, dass ich vor meinen Problemen erst einmal davongerannt bin.
Kommen wir jetzt dazu, warum ich dieses Buch geschrieben habe und warum es mir so wichtig ist, über all diese Themen zu sprechen. Die Erfahrungen, die ich in meinem Auslandsjahr gesammelt habe, möchte ich gerne weitergeben. Als ich anfing, mich mit diesen Themen zu beschäftigen, musste ich feststellen, dass es dazu nur begrenzte Informationen gibt. Irgendwie fand ich nie, wonach ich gesucht hatte. Und da ich immer schon gerne geschrieben habe, dachte ich mir, dass ich einfach mein eigenes Buch schreiben könnte.
Gut, im Nachhinein ist es alles andere als einfach. Denn zuerst musste ich noch viel recherchieren und mich intensiv mit meinen Themen auseinandersetzten.
Die bewusste Auseinandersetzung mit den Fragen, wie ich mein Leben erfolgreich gestalten kann, hat mich vielleicht noch ein Stückchen weiter vorangebracht. Und das hat mich vielleicht noch mal ein bisschen vorangebracht.
Denn ich habe große Ziele und Träume, für die ich viel werde tun müssen, um sie zu erreichen. Auch darüber möchte ich schreiben und Tipps weitergeben.
Und ich bin eine Träumerin. War ich mein Leben lang schon. Früher hatte ich viele unrealistische Träume, wie zum Beispiel Sängerin zu werden, obwohl ich überhaupt nicht singen kann.
Jetzt sind meine Träume immer noch riesig, aber sie sind realistisch und ich werde sie erreichen können, wenn ich weiß mich durchzusetzen und nicht aufgeben.
Träume sind ein großes Thema für mich. Ohne Träume würde ich nicht glücklich sein. Ich brauche etwas, das ich mir erträumen kann und worauf ich hinarbeiten kann.
Mein Traum ist es, Sportmoderatorin zu werden. Am Rande des Fußballplatzes zu stehen und die Emotionen rüberzubringen.
Denn Fußball steckt voller Emotionen. Es wird gefeiert, es wird geflucht, es wird geweint. Fußball ist real. Deswegen liebe ich diesen Sport sehr und träume davon, damit mein Geld zu verdienen. Und obwohl ich erst achtzehn Jahre alt bin und noch viel lernen muss und vielleicht auch noch viel Zeit vergehen wird, bis ich Sportmoderatorin bin, kann ich jetzt schon etwas tun.
Ich kann mich informieren und recherchieren. Und irgendwann wird dieser Traum dann auch wahr werden.
Darum wird es in diesem Buch gehen. Um die großen Träume, um positives Denken und um die ganz großen Gefühle. Kurz gesagt, um pure Leidenschaft für das Leben und alles, was es zu bieten hat.
In preparing for battle I have always found that plans are useless, but planning is indispensable.
– Dwight D. Eisenhower
Obwohl ich es immer schon geliebt hatte, zu planen, fiel es mir dennoch schwer, mich auch an diese Pläne zu halten. Jedes Jahr schrieb ich mir auf, was ich alles erreichen wollte. Diese Neujahrsvorsätze waren jedoch spätestens im Juni vergessen und ich erreichte nichts von dem, was ich eigentlich wollte.
Jedes Jahr war ich am Ende gefrustet, dass es schon wieder nicht so gelaufen war, wie ich es mir vorgenommen hatte. Dass ich all die großen Ziele, die ich mir gesetzt hatte, im Laufe der Monate immer mehr verlor. Im Dezember startete das Ganze dann wieder von vorne.
Meine Vorsätze waren jedes Jahr die gleichen. Mich gesünder zu ernähren, endlich mein Traumgewicht zu erreichen und endlich alles anders zu machen. Das ist aber nie passiert. Das war sehr frustrierend und am Ende das Jahres habe ich mich nur schlecht gefühlt. Weil nichts so geklappt hatte, wie ich es mir vorgenommen hatte.
Seit 2015 nehme ich mir jedes Jahr vor, endlich ein Buch zu veröffentlichen. Blöd nur, dass ich es in den meisten Fällen noch nicht mal geschafft habe, überhaupt ein Buch zu schreiben. Ich konnte nicht planen und das hat mich gefrustet.
Anfang 2018 sollte sich das ändern. Ich hatte genug von den ewig gleichen Vorsätzen und wollte endlich etwas ändern. Also fing ich an, mich mit dem Thema Planen zu beschäftigen. Wie man am besten planen kann und wie man auch bis zum Ende des Jahres seinem Plan folgen kann. Als ich damit angefangen habe, fiel es mir häufig noch schwer, mich auch wirklich daran zu halten. Irgendwie wollte es nicht so richtig klappen. Aber ich habe mich durchgebissen und jetzt fällt es mir viel leichter, meine Ziele zu erreichen. Inzwischen weiß ich, wie ich am besten planen kann und wie ich mich an diesen Plan halten kann. Es hat zwar lange gedauert, bis ich mir darüber im Klaren gewesen bin, wie hilfreich es ist, sein Leben richtig zu planen, aber jetzt bin ich auf dem richtigen Weg, mein Ziel zu erreichen.
Und das kannst du auch. Wenn du deine Jahresplanung richtig angehst, verspreche ich dir, dass du am Ende des Jahres deine Vorsätze eingehalten haben wirst und stolz auf dich selber sein kannst. Du wirst deinen Zielen näher kommen und alles erreicht haben, was du dir am Anfang des Jahres vorgenommen hattest. Ich habe das geschafft. Jetzt ist alles durchgeplant und ich bin gezwungen, mich an diese Pläne zu halten, damit mein Jahr so gut und erfolgreich wird, wie ich es mir vorgenommen habe.
Ich beginne damit, dass ich mein vergangenes Jahr reflektiere. Ich sehe mir an, was gut gelaufen ist und was nicht. Wie ich gewisse Dinge anders machen kann, damit sie besser laufen und ich zufriedener bin. Warum habe ich letztes Jahr nicht alle meine Ziele erreicht und was kann ich verbessern, um zwölf Monate motiviert und fokussiert zu bleiben? Was hat mir besonders viel Freude bereitet und wo hatte ich das Gefühl, gegen eine Wand zu laufen?
Ich habe beispielsweise aus 2017 gelernt, dass ich zu viel mit mir machen lasse und viel zu selten meine eigene Meinung sage. Das musste ich in 2018 ändern. Genauso habe ich aber auch festgestellt, dass es für mich sehr gut funktioniert, wenn ich viel Sport treibe. Das habe ich vor 2017 nicht und ich dachte immer, dass ich es hassen würde. Aber tatsächlich liebe ich es, Sport zu machen und wie ich mich danach fühle. Nimm dir ein paar Minuten Zeit, nimm dir einen Zettel oder dein Bullet Journal (ein selber designter Planer, in dem alles Platz hat, was dir wichtig ist) zur Hand und reflektiere das vergangene Jahr ausführlich. Daraus kannst du sehen, wo im nächsten Jahr dein Fokus liegen sollte, was sich ändern müsste und was du weitermachen solltest, um glücklich zu sein und deine Ziele zu erreichen.
Warum du dich immer verbessern wollen solltest
Du lernst viel in deinem LebenDu willst jeden Tag die beste Version von dir selber seinDu kannst aus Fehlern lernen und es beim nächsten Mal besser machenNur mit dem für mich richtigen Terminplaner kann ich mein Jahr so planen, dass ich für alles Zeit finde. Ein guter Terminplaner muss für mich genügend Platz für To-Do Listen haben. Ein herkömmlicher Kalender ist dafür ungeeignet.
Nach ein wenig Internet-Recherche habe ich dann das Bullet Journaling für mich entdeckt. Für die, die es nicht kennen, Bullet Journaling funktioniert wie ein Kalender, nur mit dem Unterschied, dass man jede Seite nach seinen eigenen Wünschen und Vorstellungen gestalten kann. Für mich ist es die perfekte Methode, weil ich damit nicht nur meine heiß geliebten To-do-Listen schreiben kann, sondern ich kann auch meinen Monat bis ins kleine Detail planen.
Es braucht etwas Zeit, einen Monat zu gestalten, aber auch das macht mir sehr viel Spaß. Da ich ein sehr kreativer Mensch bin, kann ich mich in meinem Bullet Journal super ausleben. Jede Seite gehört meiner eigenen persönlichen Gestaltung und ich habe den Platz, den ich brauche. Seitdem ich mein Bullet Journal benutze, macht mir das Planen mehr Spaß und ich habe auch das Gefühl, dass ich effektiver bin. Einfach, weil ich eine Übersicht über alles habe und die Monate so genau wie möglich planen kann.
In meinem Bullet Journal halte ich, bis auf die Aufgabenlisten, alles Mögliche fest. Ich mache grundsätzlich gerne Listen und so findet sich in meinem Bullet Journal auch eigentlich immer eine Want-to-read-List, eine Want-to watch-List und vieles mehr. Kurz gesagt alles, was mir in dem Moment wichtig erscheint und was in meinem Leben Priorität hat.
Ich versuche, so organisiert wie möglich zu sein (das ist wirklich nicht so leicht) und dazu gehört für mich auch, dass ich meine Termine übersichtlich beisammen halte.
Kurz gesagt ist mir das Bullet Journal aber doch zu unübersichtlich, um meinen Tag zu planen und dafür nutze ich gerne Google Kalender, um mir Termine einzutragen und meinen Tag zu planen.
Ideen für dein Bullet Journal Layout
JahresübersichtJahreszielePrioritätenWichtige ProjekteWant to ReadWant to watchMoodtrackerBucket ListNetflix ListeSo viele Listen, wie dir einfallenMir hilft es sehr, wenn ich für das kommende Jahr ein Oberthema wähle, auf das ich meinen Fokus richte. Dadurch habe ich einen Leitfaden, wenn es um Entscheidungen geht und kann mich leichter auf eine Sache konzentrieren.
Mein Oberthema für 2018 ist beispielsweise Zukunft, weil ich 2018 meinen Schulabschluss gemacht habe und daraufhin viele Entscheidungen für meine Zukunft treffen musste. Jetzt denke ich immer darüber nach, was eine Entscheidung, die ich treffe, für meine Zukunft bedeuten könnte.
Gute Oberthemen sind aber auch mentale Gesundheit, die sehr wichtig ist, oder Familie oder Arbeit. Das kommt immer darauf an, was du dir von dem nächsten Jahr erwartest und wie du es gerne gestalten würdest.
Wenn ich in einem Motivationsloch stecke oder ich mich schwertue, eine Entscheidung zu fällen, kann ich mich so daran erinnern, was ich mir für das neue Jahr vorgenommen hatte.
Ich liebe es, mir am Anfang des Jahres eine Bucket-List zu schreiben. In diese schreibe ich alles, was ich gerne erleben und welche neuen Orte ich gerne sehen möchte – wie zum Beispiel im Mondschein zu tanzen oder mit dem Auto nach Paris zu fahren.
Ich liebe das Abenteuer und dementsprechend sieht auch meine Bucket-List aus. Ich will so viel sehen und erleben, dass es manchmal zu viel werden kann, aber ich liebe es, zu leben und das Leben in allen Zügen auszukosten.
Reisen sind für mich dabei immer ein sehr großer Punkt. Ich liebe es, meine Tasche zu packen und mein Zuhause und alles, was ich kenne, für eine Weile hinter mir zu lassen, um neue Orte, neue Menschen, neue Kulturen kennenzulernen.
Meine Großmutter hat einmal zu mir gesagt, dass man sein Zuhause nur dann wirklich zu schätzen und zu lieben weiß, wenn man reist. Wenn man andere Orte sieht und für einen kurzen
Ideen für dein nächstes Oberthema
Mentale GesundheitFitnessZukunftFamilieKarriereReisenLebenSpaßLiebeFreundeUnd alles, was du dir sonst noch vorstellen kannstZeitraum ein anderes Leben lebt. Denn nach Hause kommen ist das schönste Gefühl. Nur muss man dafür erst einmal wegfahren.
Ich schreibe mir jedes Jahr eine Bucket-List, weil ich nicht will, dass das Leben an mir vorbeizieht, ohne dass ich daran teilnehme. Ich liebe es, diese Liste zu schreiben und mir zu überlegen, was ich wirklich sehen will. Dabei lerne ich auch viel über mich.
Meine Bucket List 2018
Ein Buch schreibenMeinen Schulabschluss MachenIn den Serengeti Park fahrenAn den Strand fahren und schwimmen gehenIn der Elbe schwimmenIm Sommer grillenIm Herbst im Regen tanzenEinen stundenlangen Ausritt machenSo oft wie möglich zum Fußball gehenNach London fahrenNach München fahrenEine neue Stadt kennenlernenSo viel Reisen, wie nur irgendwie möglichEs ist für mich wichtig, dass ich mir Prioritäten für das neue Jahr setze, damit ich mir einen groben Plan für mein Jahr machen kann.
Für mich selber habe ich festgestellt, das mir für das Jahr ungefähr vier Themenschwerpunkte reichen, damit ich nicht zu viel zu tun habe, aber mich trotzdem auf mehrere Sachen konzentrieren kann.
Am wichtigsten ist für mich immer die Familie. Sie haben für mich höchste Priorität.
Andere Vorschläge für eine Priorität im neuen Jahr können beispielsweise Arbeit oder Karriere sein.
Ich setze mir auch für jeden Monat neue Prioritäten. Deswegen sind meine Jahresprioritäten nicht ganz so wichtig für mich. Prioritäten verändern sich ja auch schnell, je nachdem, was gerade in meinem Leben ansteht.
Meine Jahresprioritäten setze ich hauptsächlich, um einen Fokus zu legen. Damit ich mir einfach am Anfang des Jahres darüber klar bin, was ich die nächsten zwölf Monate über machen werde. Das liegt daran, dass ich ein Kontrollfreak bin und gerne genau weiß, was auf mich zukommt und wie meine Zukunft aussieht. Das geht bestimmt nicht jedem so. Aber mir gibt es Sicherheit, wenn ich weiß, was ich zu erwarten habe.
Für 2018 war meine Priorität (nach der Familie natürlich) zum Beispiel meine Karriere als Autorin. Das ist etwas, wovon ich schon lange träume und wobei ich mir selber immer im Weg stand.
Warum Prioritäten für mich so wichtig sind
Ich brauche eine klare Richtung und etwas, worauf ich meinen Fokus legen kannIch lasse mich zu leicht ablenkenIch brauche Kontrolle und möchte gerne genau wissen, was passiertIch liebe es zu planenDas wollte ich ändern und sicherstellen, dass ich endlich dafür arbeite. Dass ich mich jeden Tag hinsetze und schreibe und schreibe und schreibe, bis ich mein Ziel erreicht habe und mich Autorin nennen kann.
Jahresziele setzten für Anfänger
Jahresziel überlegenVerschiedene Zwischenziele überlegen, die dazu führen, dass du dein großes Ziel erreichstDeadlines setztenVersuchen diese Deadlines nicht zu überschreitenSolange arbeiten, bis du dein Ziel erreicht hast.Um aus meinem Jahr auch wirklich das Beste herauszuholen und alles zu erreichen, was ich mir vorgenommen habe, muss ich mir klare Ziele setzen. Das ist für mich das absolute Muss.
Und ich liebe es, mir jedes Jahr neue Aufgaben vorzunehmen. Etwas zu haben, auf das ich hinarbeiten kann und worüber ich mich freuen kann, wenn ich es erreicht habe.
Dabei überlege ich mir genau, was ich im neuen Jahr erreichen will und wie ich es erreichen kann. Ich habe für mich gemerkt, dass ich Ziele am besten erreichen kann, wenn ich diese so genau wie möglich formuliere.
Beispielsweise wollte ich 2018 ein Buch schreiben. Diese Ziele wollte ich bis zum Jahresende erreichen. Dazu schrieb ich mir auf, was das für ein Buch sein sollte, nämlich ein Ratgeber. Dann überlegte ich mir, was genau ich dafür machen musste. Zum Beispiel musste ich überlegen, für welche Zielgruppe ich schreiben wollte, oder was genau ich eigentlich erzählen wollte. Dann musste ich meine Themen recherchieren und diese zu einem Text zusammenfügen, der zu mir passt und authentisch klingt. Und wenn ein Buch fertig geschrieben ist, kann es ja noch nicht sofort veröffentlicht werden. Dann muss es überarbeitet werden, Lektorat und Cover folgen.
Es war also ziemlich viel, was ich tun musste, um am Ende des Jahres ein fertiges Buch zu haben, das ich veröffentlichen konnte. Um dabei nichts zu vergessen und wirklich jeden Zwischenpunkt zu erreichen, setzte ich mir ganz klare Deadlines, die ich einhalten musste. Damit stellte ich sicher, dass ich mein Ziel auch wirklich erreichen würde (und trotzdem gerate ich manchmal in Verzug).
Warum deine Vorstellungskraft Berge versetzten kann
Du motivierst dich selberDu hast jedes Jahr die Chance es besser zu MachenDeine Gedanken funktionieren wie ein kleiner MotorDu musst es erst glauben, bevor es wirklich passieren kannDie Vorstellung daran, wie du dich fühlen wirst, wenn du deine Ziele erreicht hast, macht vieles möglichIch schreibe mir auch meine Erwartungen für das neue Jahr auf. Mir hilf diese Überlegung, mich zu motivieren und immer mein Bestes zu geben.
Diese Erwartungen fallen immer positiv aus. Denn nur ein positives Denken verschafft ein glückliches Leben und hilft dabei, alle Ziele zu erreichen.
Für mich bedeutet das, dass ich mir Gedanken darüber mache, was in den folgenden zwölf Monaten passieren könnte. In welche Richtung soll mein Leben gehen? Wie werde ich mich fühlen, wenn alles so passiert, wie ich mir das vorgestellt habe? Was für Folgen könnte das haben? Werde ich meine Ziele erreichen?
Und ich liebe es, darüber nachzudenken, was alles auf mich zukommen könnte. Mir gibt das ein gutes Gefühl für das, was kommt, ich fühle mich stark und unbesiegbar (besser kann man sich doch gar nicht für ein neues Jahr fühlen).
Mir ist die Frage wichtig, wo ich mich in einem Jahr sehe. Wie wird mein Leben in genau einem Jahr aussehen? Was wird sich verändert haben und wie werde ich mich fühlen? Vielleicht bin ich meinen Zielen dann schon deutlich dichter gekommen und ich sehe mit einem Lächeln auf all die harte Arbeit, weil ich weiß, dass sie es wert war.
Wenn ich darüber nachdenke, wo ich in einem Jahr stehen werde, wird mir klar, warum ich meine Ziele unbedingt erreichen muss.
Denn vielleicht ist in einem Jahr alles ganz anders, wenn ich immer mein Bestes gebe.
Ich habe auch aufgeschrieben, warum das nächste Jahr das beste meines Lebens wird. Was unterscheidet es von den anderen Jahren und warum wird es so viel besser werden?
Ganz wichtig ist auch, dass ich mir eine Übersicht über meine Finanzen mache.
Dazu setze ich mich eine halbe Stunde hin und überlege, wie viel Geld ich im kommenden Monat zur Verfügung haben werde und was ich davon an Essen, Tankfüllung oder für mein Pferd bezahlen muss. Ich zähle alle meine Ausgaben (und das sind viel zu viele) zusammen und überschlage, ob das reichen wird oder ob ich etwas streichen muss. Und wenn ich Glück habe, bleibt am Ende noch etwas übrig. Geld ist leider ein unvermeidbares Thema, und um aus deinem Jahr wirklich ein erfolgreiches zu machen, willst du dich nicht verschulden. Denn es ist blöd, wenn du plötzlich nicht mehr genug Geld hast, um etwas Wichtiges zu finanzieren. Mir fällt es schwer, dann nicht in einem Kreislauf zu landen, aus dem ich nie wieder herauskomme.
Natürlich können auch mal unschöne Überraschungen auf dich zukommen, oder deine finanzielle Situation verbessert sich im Laufe des Jahres. Das kannst du am Anfang des Jahres natürlich noch nicht wissen. Aber wenn du vorher planst, hast du schon mal eine ungefähre Idee, wie deine finanzielle Situation im nächsten Jahr aussehen wird.
Wie ich meine Finanzen plane
Übersicht über Einnahmen erstellenAusgaben in Kategorien teilen (meine Kategorien sind Needs7Pferd/Fußball und Hobby)Ausgaben im Blick haltenImmer versuchen etwas zu sparenAlle Überraschungen und Urlaube etc. einplanenVermeiden Geld spontan auszugebenZusammenfassung meiner Jahresplanung
reflektieren
das perfekte Plansystem finden
Oberthema für das neue Jahr wählen
eine Bucket-List schreiben
Prioritäten setzen
Ziele für das neue Jahr so genau wie möglich setzen
erfolgreiche Situation in einem Jahr visualisieren
Finanzen planen
Früher bin ich häufiger daran gescheitert, mein Jahr zu planen, was dazu geführt hat, dass ich meine Ziele nicht erreicht habe. Aber nachdem ich mir darüber Gedanken gemacht habe, was ich will und wie ich das am besten durchsetzen kann, ist mir viel mehr gelungen.
Jetzt schaffe ich es, bis zum Ende des Jahres motiviert zu bleiben, meine Vorsätze einzuhalten und meine Ziele zu erreichen.
Jetzt kann ich am Ende des Monats zufrieden nicken und mich darüber freuen, dass ich doch so erfolgreich war.
Dass ich mir am Ende des Jahres auf die Schulter klopfen kann und stolz darauf bin, was ich erreicht habe. Aber das Leben ist das Leben und manchmal werden wir mit etwas überrascht, dass wir am Anfang des letzten Jahres nicht haben kommen sehen und das alles durcheinanderbringen kann. Denke nur immer daran, dass du alle deine Ziele erreichen kannst, wenn du positiv an die Sache herangehst. Positivität ist der Schlüssel zu einem glücklichen Leben und wird dich voranbringen, während dich Negativität nur ausbremst. Du siehst also, dass du mit Planung, Positivität und Spontanität das beste Jahr deines bisherigen Lebens vor dir hast. Wiederhole das jedes Jahr und du wirst all deine Ziele und Träume erreichen können. Planung ist der erste Schritt zu einem erfolgreichen Leben.
Ehrlich, ich bin kein organisierter Mensch. Ich bin vergesslich und manchmal etwas schusselig. Wie oft in meinem Leben sind Aufgaben liegen geblieben oder ich habe sie zu spät erledigt, weil ich meine Zeit nicht vernünftig plante, mir nicht aufschrieb, was ich zu tun hatte und sowieso alles ständig vergessen habe. Das hat mir das Leben teilweise wirklich schwer gemacht. Ich galt als Chaot und als unzuverlässig. Beides Dinge, die sich nicht besonders toll anhören. Und ich habe auch nie etwas zu meiner vollkommenen Zufriedenheit erreicht, weil ich ja immer alles viel zu spät erledigt habe. Meine Schulaufgaben blieben liegen, ich habe wichtige Dokumente viel zu spät abgegeben und mein großer Traum, ein Buch zu schreiben, blieb unerfüllt. Denn ich habe festgestellt, dass es Arbeit kostet, ein Buch zu schreiben. Und viel Zeit. Und diese will geplant sein.
Im Januar 2018 habe ich angefangen, meinen Alltag zu planen. Mir überlegt, womit ich meine Zeit verbringe und wie viel Zeit gewisse Dinge in meinem Leben einnehmen. Alleine mir darüber Gedanken zu machen, hat mir so viel weitergeholfen. Der Überblick, den ich danach hatte, hat mir in gewissen Bereichen die Augen geöffnet. Zum Beispiel habe ich früher bei großen Tests und Klausuren viel zu spät angefangen zu lernen. Obwohl ich immer Glück hatte und trotzdem passable Noten geschrieben habe, hätte ich viel besser sein können, wenn ich mich rechtzeitig hingesetzt und wirklich gelernt hätte.
Mit meinem Buch, an dem ich seit 2015 schreibe, war es das Gleiche. Zugegeben, einmal habe ich es schon beendet. Aber nur, weil ich es beenden wollte. Eigentlich ist nichts daran gut. Weil ich immer wieder kurz zwischendurch geschrieben habe. Nichts an diesem Buch war wirklich geplant und ich habe mir dafür nie genügend Zeit genommen. Denn es reicht nicht, sich abends 20 Minuten an ein Manuskript zu setzen. Dann kommt selten etwas Gutes dabei heraus.
Also wollte und musste ich weg von diesem Chaosleben. Es hat mich selber genervt und in den Wahnsinn getrieben. Weil ich nie mit mir zufrieden sein konnte. Wie auch? Schließlich hatte ich ja nichts davon erreicht, was ich jemals erreichen wollte. Zugegeben, das Planen kostet viel Zeit und hin und wieder geht trotzdem etwas schief, ich vergesse das ein oder andere, oder ich nehme mir zu viel vor und kann nicht alles auf einmal erreichen.
Mir eine Monatsübersicht zu machen, meine Zeit zu planen, To-do-Listen zu schreiben – seit ich das richtige System für mich gefunden habe, fallen mir viele Dinge viel leichter. Ich bin mit mir selber zufrieden (an den meisten Tagen zumindest), und irgendwie habe ich auch ein neues Hobby gefunden. Niemals hätte ich gedacht, dass das Schreiben von Listen und das Planen zu einem Hobby werden kann, aber so ist es nun einmal. Denn ich liebe es einfach. Ganz besonders dann, wenn alles auch so funktioniert, wie ich es zuvor geplant hatte. Für mich bedeutet Planung nicht nur das Planen des nächsten Jahres oder der nächsten fünf Jahre. Vielmehr geht es um die Monate, um die Wochen und ganz besonders der einzelne Tag. Denn ich kann so viele Fünfjahrespläne schreiben, wie ich will, am Ende kommt es doch nur auf den einzelnen Tag an und darauf, was ich aus ihm mache.
Das Jahr hat zwölf Monat. Zwölf Chancen, das Beste aus dir herauszuholen. Zwölf Mal hast du die Möglichkeit, deine Ziele zu erreichen. Für mich ist Zeitplanung bei diesem Punkt das A und O. Ich musste für mich selber feststellen, dass mein Monat nur dann erfolgreich wird, wenn ich meine Zeit plane. Ein Monat hat maximal einunddreißig Tage und ich will an diesen einunddreißig Tagen alles tun, um mich am Ende des Monats gut zu fühlen und auf mich selber stolz sein zu können. Wie häufig sind die Monate früher nur so an mir vorbeigerauscht und ich habe es irgendwie verpasst, etwas zu erreichen. Klar, am Anfang des Monats hatte ich mir viel vorgenommen, aber gemacht habe ich nur das Wenigste davon. Ich bin an der Planung und an der Durchsetzung gescheitert. Das war ehrlich gesagt ziemlich frustrierend Weil ich mich immer nur im Kreis drehte und nie das erreichte, was ich mir vorgenommen hatte. Dabei wollte ich so viel.
Ich habe angefangen, mir meine Ziele aufzuschreiben, diese zu tracken und mir Gedanken darüber gemacht, womit ich meine Zeit verschwende. Dabei ist mir schnell aufgefallen, dass ich zum einen zu viel schlafe und viel zu viel Zeit auf YouTube und Instagram verbracht habe. Ganz zu schweigen von Netflix. Also habe ich mir einen Plan gemacht, wie ich das ändern und mich mehr auf meine Aufgaben konzentrieren kann. Das war am Anfang doch sehr schwer und es gab genug Tage, an denen ich zu lange geschlafen habe und dann nur den Tag vertrödelt habe. Das hat mich unglücklich gemacht und es kann unglaublich frustrierend sein, wenn mal etwas nicht funktioniert. Wie oft stand ich kurz davor, aufzugeben und doch wieder zu meinem chaotischen Leben zurückzukehren. Aber ich bin dran geblieben.
Es hat ungefähr bis Juni 2018 gedauert, bis ich die perfekte Methode für mich gefunden hatte, wie ich mich an meine Pläne halten kann. Und ich lerne immer noch dazu.
Angefangen hatte ich damals mit dem ganz klassischen Listen schreiben. Ich schrieb einfach alles auf eine Liste, was ich im Januar gerne machen wollte und was ich zu tun hatte. Das hat leider nicht so gut funktioniert. Mir fehlte eine Übersicht darüber, was ich wann erledigen wollte.
Also fing ich an, mir To-do-Listen für jeden einzelnen Tag zu schreiben. Und ich liebe es. Nicht nur, dass es Spaß macht, diese Listen zu schreiben, ich habe mich auch auf das Gefühl gefreut, einen Punkt abzuhaken. Etwas erfolgreich geschafft zu haben. Einfach ein spitzenmäßiges Gefühl. Aber obwohl ich ein großer Freund von To-do-Listen bin, hat mir auch das nicht weitergeholfen, meinen Monat mit all den Aufgaben, die auf mich zukamen und mit allen Terminen, die ich hatte, übersichtlich zu gestalten.
Für mich selber habe ich herausgefunden, dass die Kombination aus Bullet Journal und Google Kalender am besten funktioniert. Ich habe eine Übersicht und kann mir Zeitfenster für meine Aufgaben gestalten. Aber nur, weil das für mich die beste Methode ist, heißt das nicht, dass auch du damit deinen Monat erfolgreich planen kannst. Dafür gibt es einfach zu viele verschiedene Varianten. Wenn es um das Thema Planen geht, hat jeder seine eigenen Vorlieben und muss das richtige System für sich selber finden. Früher habe ich beispielsweise meine Zeit mit einem ganz normalen Kalender geplant. Klassisch habe ich meine Termine in die dafür vorgesehenen Tageskästchen geschrieben. Davon bin ich aber mittlerweile abgekommen, weil ich festgestellt habe, dass ich in einem ursprünglichen Kalender einfach zu wenig Platz habe, um so zu planen, wie es für mich am besten funktioniert.
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