Weihnachtliches Vergessen... - I. F. Stanke - E-Book

Weihnachtliches Vergessen... E-Book

I. F. Stanke

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Beschreibung

"Weihnachtliches Vergessen" beinhaltet drei Gedichts-Geschichten zur Weihnachtszeit. Vergessen, vergessen zu werden und Einsamkeit haben in der Weihnachtszeit nichts zu suchen. Begleitet eine Großmutter und einen alten Herrn auf der Suche nach weihnachtlicher Heiterkeit. Oder stellt euch die Frage nach dem weihnachtlichen Kern. Doch seid gewiss, Glück und Freude ist's was wichtig ist. Für alle, die Weihnachten lieben.

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Weihnachtliches Vergessen...

Weihnachtliches Vergessen...Der alte HerrVergessen...Wie weihnachtet' es nochmal??Impressum

Weihnachtliches Vergessen...

 Für all jene, die denken an Weihnachten allein zu sein.

 Es ist nicht stets das, was es zu Anfang scheint.

 Und wenn auch nur mit meinem kleinen Reim,

 wünsche ich euch, dass Glück und Freud' sich vereint.

 Für 'Trude, meine liebe Oma.

Winter

Weiß und klein,

unberührt und fein.

Mit glänzendem Schein,

schweben sie auch mal allein.

Ob Tag oder Nacht,

egal einer Wacht.

Wird sie bald sehen,

wie sie zu Boden gehen.

Wasser zu Schnee,

und Schnee zu Eis.

Eingefroren der See.

Doch der Wald, liegt leis'.

Keine Blätter mehr zu sehen.

Der Herbst schon vorbei.

Auf das Eis vermag zu gehen.

Der Winter kommt herbei!

Der alte Herr

Es war einmal ein alter Herr,

sein Haar fast gänzlich zu weiß vergangen.

Keine Liebenden, keine Nahen, bei sich mehr.

Wie sollte er je das Glück wieder erlangen?

Er hatte sich selbst und das reichte ihm, so er.

Doch die Aussage kam nicht von Ungefähr.

War es wirklich wahr? In jedem einzigen Jahr?

Einst war es anders, einst war er nicht allein.

Doch es ist schwer sich zu erinnern, mit keinen.

Niemand der die Erinnerungen zu Tage führt,

oder die wunden Punkte erneut berührt.

War er wirklich zufrieden, von sich aus im Reinen?

Kein Wort, das man nicht wollte so zu meinen?

Keine Familie, die man versuchte wieder zu einen?

Keine Freunde, die beglückten zu Festen der seinen?

Was war schief gelaufen, welcher Weg war der Falsche gewesen?

War er es, oder war es sein ganzes Wesen?

Wieso war er, wo er heute war?

Was war falsch, was damals geschah?

Wie hatte es hier bloß geendet?

War er damals so verblendet?

Von Geld, Ruhm und Macht.

Das er niemals gab Acht.

Acht, was ihm mal geschehen mag,

das sein Stolz eines Tages überragt.

Und das es irgendwann niemanden mehr gab.

Auf seinen einsamen alten Pfad.

Wer war er nun, wenn er Fremden über dem Wege lief?

Nur jemand, der niemals ein Grußwort rief?

Ein Vergessener seiner eignen' Zeit?