Weizenfrei backen - Katy Buchholz - E-Book

Weizenfrei backen E-Book

Katy Buchholz

0,0
9,99 €

oder
-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

Sie wissen Selbstgebackenes zu schätzen, haben keine Unverträglichkeit, wollen oder müssen dennoch auf Weizen verzichten? Mit „Weizenfrei backen“ werden Sie auf Ihre Kosten kommen. Das Buch schlägt eine Brücke zwischen den bekannten Backbüchern und jenen, die glutenfreie Rezepte enthalten. „Weizenfrei backen“ verspricht abwechslungsreiche, vegane Rezeptkreationen. Anfänger oder Experte? Kein Problem. Über 60 Brot- und Brötchenrezepte bieten Inspirationen für jeden Geschmack und jedes Level.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2024

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



 

 

 

 

 

Weizenfrei

backen

 

B wie Brot und Brötchen

 

 

 

Katy Buchholz

 

 

 

Impressum

 

Weizenfrei backen

© 2024 Katy Buchholz

Schollendamm 10, 27751 Delmenhorst

 

Alle Rechte liegen bei der Autorin.

 

Layout: Rike Moor – Lektorat Moor and more

(www.lektorat-moor.de)

Fotos: Katy Buchholz, Peter Buchholz

Autorenfoto: Kerstin Glacer

Covergestaltung: Dream Design - Cover and Art

Covergrafik: © MicEnin – Depositphotos.com,

© Vasilev_Ki – Depositphotos.com

 

 

ISBN: 9783759222589

 

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über dnb.dnb.de abrufbar.

 

 

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung. Darüber hinaus ist es laut § 44b UrhG („Text und Data Mining“) nicht erlaubt, dieses Werk mit automatisierten Verfahren zu analysieren, um daraus Informationen insbesondere über Muster, Trends und Korrelationen zu gewinnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weizenfrei backen heißt,

den Pfad des Gewohnten verlassen!

 

Weizenfrei backen heißt,

Neues ausprobieren!

 

Weizenfrei backen heißt,

kreativ sein!

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

 

 

Tipps in Bezug aufs Backen

Tipp 1 – Rühren

Tipp 2 – Produktwissen

Tipp 3 – Mehl mit und ohne Gluten

Alternativen zu Weizenmehl

Hafermehl

Dinkelmehl

Kichererbsenmehl

Buchweizenmehl

Maismehl

Hanfmehl

Kokosmehl

Mandelmehl

Leinsamenmehl

Brot mit Backpulver

Buchweizenbrot

Dinkel-Joghurt-Möhrenbrot

Haferflocken-Quark-Brot

Haferkleiebrot

Quark-Brot

Quark-Eiweiß-Brot

Süßkartoffelbrot

Brot mit Hefe

Aromatisches Vollkornbrot

Brot mit Bockshornklee

Brot mit Frischegenuss

Dinkelbrot mit Joghurt

Dinkelmischbrot mit Haferkleie

Dinkeltoast

Hafer-Dinkelvollkornbrot

Hafertoast

Hirse-Leinsamen-Brot

Joghurtbrot

Kräuterbrot

Kümmelbrot

Kürbisbrot mit Bockshornklee

Kürbisbrot

Kürbis-Hanfsamen Brot

Mangoldbrot

Maronen-Walnuss-Brot

Nussbrot mit Möhren

Orangen-Walnuss-Brot

Roggenbrot mit Pistazien

Roggenvollkornbrot

Sonnenblumenkern-Vollkornbrot

Trauben-Walnuss-Brot

Vitalbrot

Walnussbrot

Wirtshausbrot

Brötchen mit Backpulver

Blitzbrötchen

Joghurtbrötchen

Leinsamenbrötchen

Quark-Brötchen

Roggenbrötchen

Schnelle Brötchen

Schokobrötchen

Brötchen mit Hefe

Brunch-Lieblinge

Dinkelbrötchen

Dinkelbrötchen mit Joghurt

Doppelte

Einfache Milchbrötchen

Flockenbrötchen

Joghurtbrötchen

Knuspriges Dinkelbrötchen

Sauerteig

Was ist Sauerteig?

Wie wird Sauerteig hergestellt?

Wie wird Sauerteig richtig gelagert?

Brot mit Sauerteig

Einfaches Sauerteigbrot

Gersten-Roggen-Vollkornbrot

Hanfsamenbrot

Joghurtbrot

Mangoldbrot

Mischbrot

Oberländer

Roggen-Sauerteigbrot

Sauerteigbrot mit 6-Korn-Flocken

Toastbrot

Brötchen mit Sauerteig

Haferflockenbrötchen

Knackige Brötchen

Mohn-Sesam-Brötchen

Roggenbrötchen

Roggen-Mischbrötchen

Saatenbrötchen

Sauerteigbrötchen

Über die Autorin

Weitere Bücher der Autorin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tipps in Bezug aufs Backen

 

 

 

Tipp 1 – Rühren

 

Der Teig (Ausnahme Hefeteig) sollte nicht zu lange gerührt werden. Je kürzer, desto besser! Wer sich nicht daran hält, dem kann es passieren, dass sein Teig leicht zäh wird und nicht gut aufgeht.

 

Als Rührhilfe eignet sich ein Schneebesen, Kochlöffel aus Holz oder ein Teigschaber.

 

 

Tipp 2 – Produktwissen

 

Nicht jede Zutat lässt sich immer 1:1 durch eine andere ersetzen. Um entsprechend vorgehen zu können, ist es wichtig, zu wissen, welche Zutaten welche Aufgaben erfüllt.

 

 

Tipp 3 – Mehl mit und ohne Gluten

 

Es gibt glutenfreies und glutenhaltiges Mehl. Beim Verwenden des einen oder anderen Mehls sollte auf die unterschiedliche Backeigenschaft geachtet werden. Im Gegensatz zu glutenhaltigen Mehlen haben glutenfreie Mehle weniger Bindefähigkeit. Damit das Backwerk nicht trocken oder bröselig wird, empfehle ich keine Experimente, sondern die Einhaltung der Mengenangaben und Schritte im Rezept.

 

 

 

 

 

Alternativen zu Weizenmehl

 

 

 

Hafermehl

 

Hafer ist genetisch nicht mit Weizen verwandt. Trotzdem zählen beide Getreidesorten zur Gruppe der Süßgräser. Hafer ist reich an Vitamin B1 und B6 sowie Magnesium, Zink und Biotin. Der Geschmack von Hafermehl ist identisch mit Haferflocken – süßlich bis nussig. Hafer ist im Preis etwas teurer als Weizen, gilt aber insgesamt als gesündere Getreideart. Hafermehl lässt sich mittels einer Küchenmaschine schnell selbst aus Haferflocken herstellen.

 

 

Hafermehl kann 1:1 wie Weizenmehl verwendet werden.

 

 

 

Dinkelmehl

 

Dinkel ist ebenfalls ein Süßgras. In den 80er-Jahren hat man sich an diese Urform des heutigen Weizens erinnert. Seitdem ist er sehr beliebt. Dinkel ist gesünder als Weizen. Er ist nicht nur reich an Magnesium und Eisen, sondern enthält auch alle acht essenziellen Aminosäuren. Aufgrund seines hohen Proteinanteils ist Dinkel bei Sportlern sehr beliebt. Sein Aroma ist kräftig-nussig.

 

 

Dinkelmehl kann 1:1 wie Weizenmehl verwendet werden.

 

 

 

Kichererbsenmehl

 

Kichererbsenmehl ist glutenfrei. Es enthält doppelt so viel pflanzliches Protein wie Weizenmehl. Dazu kommt ein hoher Zink-, Eisen- und Magnesiumgehalt. Das sehr fein gemahlene Mehl aus der beliebten Hülsenfrucht ist daher nicht nur VeganerInnen bekannt. Es wird ebenfalls gerne in der ayurvedischen Küche verwendet. Aufgrund enthaltener Lektine wird vom Verzehr roher Kichererbsen abgeraten. Diese Giftstoffe können den Darm verkleben. Anders ist es beim Erhitzen. Hierbei werden sie rasch zerstört.

 

 

Weizenmehl kann nicht 1:1 durch

Kichererbsenmehl ersetzt werden!

 

Von 100 g Weizenmehl nur

75 g Kichererbsenmehl ersetzen!

 

 

 

Buchweizenmehl

 

Buchweizen ist, obwohl es der Name vermuten lässt, nicht mit Weizen verwandt. Es ist eine gesunde Alternative aus der Familie der Knöterich Gewächse. Dabei handelt es sich um ein aminosäurenreiches Pseudogetreide, das glutenfrei ist. Buchweizenmehl enthält viele Mineralstoffe, Proteine und ist reich an Magnesium, Eisen und Zink. Der Blutzuckerspiegel steigt nach dem Verzehr von Buchweizenprodukten sehr langsam an. Daher sind Lebensmittel mit Buchweizenmehl für Diabetiker und Heißhunger-Geplagte geeignet.

 

 

Weizenmehl kann nicht 1:1 durch

Buchweizenmehl ersetzt werden!

 

Von 500 g Weizenmehl nur

50−100 g Buchweizenmehl ersetzen!

 

 

 

Maismehl

 

Wenn getrockneter Mais gemahlen wird, entsteht Maismehl. Es ist ein gängiges Grundnahrungsmittel. Die Konsistenz kann grob, mittel und fein sein, aber nicht so fein wie Weizenmehl. Maismehl ist glutenfrei, dafür aber sehr stärkehaltig. Außerdem enthält es einen hohen Kohlenhydratanteil. Dazu kommen ungesättigte Fettsäuren und viele Mineralstoffe wie Calcium, Eisen, Natrium, Kalium, Phosphor und Eisen. An Vitaminen sind die Vitamine A, E, C und B-Vitamine enthalten.

 

 

Weizenmehl kann nicht 1:1 durch

Maismehl ersetzt werden!

 

Von 500 g Weizenmehl nur

50−100 g Maismehl ersetzen!

 

 

 

Hanfmehl

 

Hanf ist eine Kulturpflanze, deren Lebensmittel zählen derzeit zum großen Ernährungstrend. Der Geschmack von Hanfsaat lässt sich mit dem Wort grasig beschreiben. Hanfmehl hingegen schmeckt nussig. Um Hanfmehl herzustellen, werden die ungeschälten Hanfsamen zerrieben. Sorgfältig, damit möglichst keine Nährstoffe verloren gehen. Hanfmehl ist nicht nur ein Lifestyle-Produkt, sondern besonders gut für Menschen mit Verdauungsproblemen geeignet. Es liefert gute Inhaltsstoffe: Ballaststoffen, Omega-3, Protein und Vitamin B1, Eisen, Magnesium und Zink.

 

 

Weizenmehl kann nicht 1:1 durch

Hanfmehl ersetzt werden!

 

Von 100 g Weizenmehl nur

80 g Hanfmehl ersetzen!

 

 

 

Kokosmehl

 

Kokosmehl wird aus gemahlenem Kokosfleisch, das getrocknet wurde, hergestellt. Der Geschmack ist leicht süßlich, daher kann die in den Rezepten angegebenen Zuckermengen leicht reduziert werden. Kokosmehl enthält Ballaststoffe.

 

 

Weizenmehl kann nicht 1:1 durch

Kokosmehl ersetzt werden!

 

Von 500 g Weizenmehl nur

100 g Kokosmehl ersetzen!

 

 

 

Mandelmehl

 

Mandelmehl kann auf drei verschiedene Arten entstehen: Bei der Erzeugung von Mandelöl, aus gemahlenen Mandeln oder aus den Resten der Mandelmilchherstellung. Bei allen Produkten sind jedoch die gesundheitlichen Vorteile gleich. Mandelmehl ist eine glutenfreie, kohlenhydratarme und eine eiweißreiche Mehlalternativen. Außerdem enthält es zahlreiche Vitamine wie etwa Vitamin A, B und E sowie Nährstoffe, Eisen, Zink und Fluor. Mandelmehl schmeckt nicht nur gut, sondern wirkt sich auch positiv auf die Gesundheit aus. Mandelmehl schmeckt süß, daher kann die in den Rezepten angegebenen Zuckermengen leicht reduziert werden.

 

 

Weizenmehl kann nicht 1:1 durch

Mandelmehl ersetzt werden!

 

Von 100 g Weizenmehl nur

50 g Mandelmehl ersetzen!

 

 

 

 

Leinsamenmehl

 

Leinsaat gibt es sowohl in Gold als auch Braun. Das ist der Samen des Flachses. Bei der Ölgewinnung entsteht aus Leinsaat Presskuchen. Wird dieser gemahlen, erhält man Mehl. Leinsamen haben eine positive gesundheitliche Wirkung. Er ist gut für den Darm. Aufgrund des hohen Anteils aufquellender Schleim- und Ballaststoffe fördern Leinsamen die Verdauung. Damit sind sie auch ein gutes Bindemittel. Leinsamen wirken außerdem entzündungshemmend, denn sie enthalten in der Pflanzenwelt den höchsten Anteil an Omega-3-Fettsäuren. Der Geschmack ist herzhaft, nussig.

 

 

Weizenmehl kann nicht 1:1 durch

Leinsamenmehl ersetzt werden!

 

Von 100 g Weizenmehl nur

20 g Leinsamenmehl ersetzen

 

 

 

 

 

 

 

 

Brot mit Backpulver

 

 

 

Buchweizenbrot

 

 

 

 

 

Zutaten für 1 Brot

 

400 ml Wasser

250 g Buchweizenmehl

60 ml Rapsöl

50 g Haferflocken

40 g Chiasamen

3 TL Backpulver

1−2 TL Brotgewürz

1 TL Salz

 

Außerdem:

35 g Sonnenblumenkerne

 

 

 

Zubereitung

 

Die Chiasamen in ein Gefäß geben und mit 240 ml Wasser verrühren. 20 Minuten quellen lassen. Es muss eine gelartartige Konsistenz entstehen.

 

Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

 

In der Zwischenzeit Buchweizenmehl, Haferflocken, Backpulver und Salz in eine Schüssel geben. Alles miteinander vermischen. Anschließend das restliche Wasser, Öl und die eingeweichten Chiasamen hinzufügen. Alles zu einem Teig verrühren.

 

 

 

Tipp

 

Nur kurz verrühren!

Das Brot geht sonst nicht gut auf.

 

 

 

Nun den Teig in eine vorbereitete Kastenform geben. Glattstreichen und die Sonnenblumenkerne darauf streuen. Das Brot muss im Backofen auf der mittleren Schiene 1 Stunde und 10 Minuten backen. Nachdem es aus dem Ofen genommen wurde, auf einem Rost auskühlen lassen.

 

 

 

Dinkel-Joghurt-Möhrenbrot

 

 

 

 

 

Zutaten für 1 Brot

 

500 g Dinkelmehl

350 g Haferjoghurt

200 g Möhren

150 g Saatenmischung

(Sesam, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne)

150 ml Wasser

2 EL Haferflocken

1 EL Flohsamenschalen 

1 EL Leinsamen

2 TL Salz

1 Packung Backpulver

½ TL Natron

 

 

 

 

Zubereitung

 

Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

 

Die Flohsamenschalen mit dem Wasser mischen und quellen lassen.

 

In der Zwischenzeit die Möhren schälen und kleinraspeln. Als Nächstes Haferjoghurt und die eingeweichten Flohsamenschalen verrühren, dann die Möhren dazugeben. Dinkelmehl, Leinsamen, Backpulver, Salz, Natron, 1 EL Haferflocken und die Hälfte der Saatenmischung in eine Schüssel geben und vermengen. Die Möhren-Joghurt-Mischung dazugeben und zu einem gleichmäßigen Teig kneten.

 

Anschließend den Teig in eine vorgefettete Form geben. Die zweite Hälfte der Saatenmischung mit 1 EL Haferflocken vermengen. Teig mit etwas Wasser bestreichen und in der Saaten-Haferflockenmischung wälzen.

 

Das Brot muss im Backofen auf der mittleren Schiene 45 Minuten backen. Nachdem es aus dem Ofen genommen wurde, auf einem Rost auskühlen lassen.

 

 

 

 

Haferflocken-Quark-Brot

 

 

 

 

 

Zutaten für 1 Brot

 

500 g Haferflocken (kernig)

500 g Mandelquark

450 ml Wasser

3 EL Flohsamenschalen

 2 Packungen Backpulver

1 Apfel

1 Handvoll Walnüsse

1 TL Salz

 

 

 

Zubereitung

 

Die Flohsamenschalen mit dem Wasser mischen und quellen lassen.

 

In der Zwischenzeit Mandelquark, Haferflocken Backpulver und Salz in eine Schüssel geben und vermengen. Die Walnüsse hacken. Apfel waschen, schälen, entkernen und reiben. Anschließend Walnüsse und Apfel zur Haferflocken-Quark-Mischung geben. Als Nächstes alles zu einem Teig vermengen.

 

Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

 

In der Zwischenzeit eine Kastenform vorbereiten und den Teig einfüllen. Das Brot muss im Backofen auf der mittleren Schiene 50−55 Minuten backen. Nachdem es aus dem Ofen genommen wurde, auf einem Rost auskühlen lassen.

 

Haferkleiebrot

 

 

Zutaten für 1 Brot

 

250 g Mandelquark

200 g Haferkleie

50 g Mandelmehl

50 g Leinsamenschrot

30 g Sonnenblumenkerne

20 g Sesamsamen

10 g Kürbiskerne

3 EL Flohsamenschalen

1 ½ Banane

1 EL Rapsöl

1 EL Apfelessig

1 Packung Backpulver

1 TL Salz

1 TL Wasser

 

 

 

Zubereitung

 

Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

 

Leinsamenschrot, Sonnenblumenkerne, Sesamsamen und Kürbiskerne in einer Pfanne unter ständigem Rühren kurz anrösten. Anschließend zum Abkühlen beiseitestellen.

 

In der Zwischenzeit Haferkleie, Mandelmehl und Backpulver in eine Schüssel geben und mischen. Die abgekühlten Saatenmischung dazugeben. In einer anderen Schüssel die Banane zerquetschen. Mandelquark, Flohsamenschalen, Essig, Öl, Wasser und Salz hinzufügen. Alles miteinander verrühren. Als Nächstes wird die Quarkmasse mit dem Kleie-Mehl-Backpulvergemisch vermengt. Einmal kräftig durchgeknetet, dann den Teig in eine vorbereitete Kastenform geben.

 

Das Brot muss im Backofen auf der mittleren Schiene 45−50 Minuten backen. Nachdem es aus dem Ofen genommen wurde, auf einem Rost auskühlen lassen.

 

 

 

Quark-Brot

 

 

Zutaten für 1 Brot

 

300 g Mandelquark

150 g Buchweizenmehl

100 g gemahlene Haselnüsse

50 g Buchweizenflocken

50 ml Hafermilch

3 EL Chiasamen

1 Packung Backpulver

1 TL Salz

 

 

 

Zubereitung

 

Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

 

Mandelquark in eine kleine Schüssel geben, Chiasamen unterrühren und 10 Minuten quellen lassen.

 

Derweil Buchweizenmehl, Flocken, gemahlene Haselnüsse, Backpulver und Salz in eine Schüssel geben. Alles miteinander vermischen. Die Chia-Quark-Mischung unter die Mehlmischung rühren. Die Hafermilch hinzugeben, dann einmal kräftig durchkneten. Anschließend den Teig in eine vorbereitete Kastenform geben.

 

Das Brot muss im Backofen auf der mittleren Schiene 40−45 Minuten backen. Nachdem es aus dem Ofen genommen wurde, auf einem Rost auskühlen lassen.

 

 

 

Quark-Eiweiß-Brot

 

 

 

 

 

Zutaten für 1 Brot

 

500 g Mandelquark

100 g Sonnenblumenkerne

100 g Kürbiskerne

100 g Sesamsamen

50 g Leinsamen

50 g Chiasamen

50 g Haferkleie

2 Bananen

1 große Möhre

1 Packung Backpulver

1−2 TL Brotgewürz

1 Prise Salz

 

 

 

Zubereitung

 

Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

 

Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Sesamsamen und Kürbiskerne in einer Pfanne unter ständigem Rühren kurz anrösten. Anschließend zum Abkühlen beiseitestellen.

 

In der Zwischenzeit die Möhre schälen und raspeln. Haferkleie, Chiasamen, Backpulver, Salz und Brotgewürz in eine Schüssel geben und mischen. Die abgekühlten Saatenmischung dazugeben. In einer anderen Schüssel die Bananen zerquetschen, danach mit der Möhre und dem Quark verrühren.

 

Als Nächstes wird die Quarkmasse mit dem Kleie-Backpulvergemisch vermengt. Einmal kräftig durchgeknetet, dann den Teig in eine vorbereitete Kastenform geben.

 

Das Brot muss im Backofen auf der mittleren Schiene 50−55 Minuten backen. Nachdem es aus dem Ofen genommen wurde, auf einem Rost auskühlen lassen.

 

 

 

Süßkartoffelbrot

 

 

Zutaten für 1 Brot

 

450 ml Wasser

250 g Buchweizenmehl

250 g Buchweizenflocken

100 g Sonnenblumenkerne

100 g Leinsamen

70 g Hanfsamen

2 mittelgroße Süßkartoffeln

2 TL Flohsamenschalen

2 TL Salz

1 TL Kokosöl

1 Packung Backpulver

Buchweizenmehl für die Form

 

 

 

Zubereitung

 

Leinsamen in ein Gefäß geben und mit 200 ml Wasser verrühren. 30 Minuten quellen lassen.

 

Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

 

Buchweizenmehl, Buchweizenflocken, Sonnenblumenkerne, Hanfsamen, Flohsamenschalen, Backpulver und Salz in eine Schüssel geben. Alles miteinander vermischen. Anschließend die Süßkartoffeln schälen und kleinschneiden. Nun mit dem restlichen Wasser pürieren. Süßkartoffelbrei und die eingeweichten Leinsamen zu den Trockenzutaten in die Schüssel geben. Alles zu einem Teig verarbeiten.

 

 

Tipp:

 

Er sollte nicht zu flüssig sein.

Nur kurz verrühren!

Das Brot geht sonst nicht gut auf.

 

 

Anschließend den Teig in eine vorbereitete Kastenform geben und glattstreichen. Das Brot muss im Backofen auf der mittleren Schiene 50−60 Minuten backen. Nachdem es aus dem Ofen genommen wurde, auf einem Rost auskühlen lassen.

 

 

 

 

 

 

 

Brot mit Hefe

 

 

 

Aromatisches Vollkornbrot

 

 

 

 

 

Zutaten für 1 Brot

 

350 ml warmes Wasser

250 g Roggenvollkornmehl

100 g Dinkelmehl

100 g Dinkelflocken

50 g Roggenschrot

12 g Salz

6 g Zucker

3 g Bockshornklee (gemahlen)

2 g Kümmel

3 cl Balsamico

3 cl Balsamico

2 cl Rapsöl

1 Handvoll Sesamsamen

1 Handvoll Leinsamen

½ Würfel frische Hefe

 

 

 

Zubereitung

 

Tag 1 – Leinsamen in eine kleine Schüssel geben, mit Wasser bedecken und über Nacht quellen lassen. Am nächsten Tag überschüssiges Wasser abgießen.

 

Tag 2 – Roggenvollkorn- und Dinkelmehl sowie das Roggenschrot in eine Schüssel geben. In der Mitte eine kleine Kuhle drücken. Die Hefe, eine Prise Salz und etwas warmem Wasser hineingeben, leicht mit Mehl bedecken, dann ein paar Minuten ruhen lassen. Nun Dinkelflocken, Sesamsamen, Bockshornklee, Kümmel, Kräuteressig, Balsamico, Rapsöl, Zucker und restliches Salz hinzufügen. Alles miteinander vermengen, bis ein Teig entstanden ist. Der Teig sollte nicht zu dünn sein, eher etwas fester. Die Konsistenz kann gegebenenfalls mit Wasser oder Mehl angepasst werden. Anschließend den Teig mit einem Tuch abdecken und 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Er sollte sich in etwa auf das doppelte vergrößern.

 

In der Zwischenzeit ein Rost mit Backpapier belegen. Teig mit etwas Mehl bestreuen, zu einer Kugel formen (möglichst nicht zu viel kneten) und auf das Rost legen. Bei der richtigen Konsistenz setzt sich der Teig langsam etwas in die Breite und bildet so einen schönen runden Laib.

 

 

Tipp

 

Für eine glatte Kruste, den Laib nun mit Milch einpinseln.

Körner oder Dinkelflocken sorgen für etwas Raffinesse.

Einfach nach dem Milchanstrich darüber streuen.

 

 

Für eine rustikale Kruste, etwas Mehl darauf streuen.

 

Damit der Teig beim Backen nicht aufplatzt, wird er jetzt eingeschnitten. Mindestens 3 Schnitte, die ca. 1 cm tief sind und in eine Richtung verlaufen. Es können aber auch 6 gekreuzte Schnitte sein. Als Nächstes den Teig ein weiteres Mal abdecken und erneut 40 Minuten an einen warmen Ort stellen.

---ENDE DER LESEPROBE---