Wider die ärztliche Kunst? - Jörg Bossenmayer - E-Book

Wider die ärztliche Kunst? E-Book

Jörg Bossenmayer

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Beschreibung

Auch Ärzte machen zuweilen Fehler, die Gründe dafür sind vielfältig. Wirtschaftliche Interessen und Zwänge, Alltagsstress und Überforderung, Unachtsamkeit oder gar Gleichgültigkeit, aber auch die Überzeugung, ethisch im Recht zu sein - die Gründe für juristisch fragwürdiges Handeln in der Medizin sind vielfältig. Jörg Bossenmayer ist Fachanwalt für Medizinrecht. Seit vielen Jahren vertritt er Ärzte vor Gericht sowie außergerichtlich und erlebt dabei unglaubliche Geschichten. In diesem Buch stellt er eine Auswahl außergewöhnlicher Fälle vor. Dabei schöpft er nicht nur aus dem eigenen Fundus, sondern greift auch besonders brisante Fälle von Kollegen auf. Sein Buch erzählt von Ärzten, die gar keine waren. Von Orthopäden, die ihren Patienten ohne Zustimmung künstliche Hüften einsetzten. Oder von Medizinern, die eine notärztliche Behandlung verhindern wollten. Auf unterhaltsame Art informiert der Autor dabei über zugrunde liegende Themen wie Arztrecht, Arzthaftung, Schadensersatz, Gesellschafts- oder Arbeitsrecht im Krankenhaus. Alle Fälle beruhen auf wahren Gegebenheiten, die zum Schutz aller Beteiligten anonymisiert und verfremdet wurden. Ein spannendes Lesevergnügen - nicht nur für Mediziner!

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

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Seitenzahl: 147

Veröffentlichungsjahr: 2015

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HINTERGRÜNDE

Wider die ärztliche Kunst?

Recht und Unrecht in der Medizin

Jörg Bossenmayer

Widmung

Für Susanne und Max.

Vorwort

„Geschichten, die das Leben schrieb…“, so könnte das Motto dieses Buches lauten.

Ein Rechtsanwalt bearbeitet immer wieder Fälle, von denen er glaubt, dass sie kaum wahr sein können. Tatsächlich haben sich aber die seltsamsten und unglaublichsten Geschichten oft wirklich so zugetragen.

Eine Auswahl solcher Fälle ist in diesem Buch zusammengestellt. Teilweise liegen den geschilderten Geschichten Fälle zugrunde, die ich als Rechtsanwalt selbst bearbeitet habe – zum anderen sind sie aus der Rechtsprechung wiedergegeben. Aber alle Fälle sind real.

Die Akteure des Buches sind Ärzte, Krankenpfleger und Patienten. Der menschlichen Natur scheint nichts fremd zu sein: Der eine stapelt so hoch, dass er am Ende unendlich tief fällt. Ein anderer sieht Computermäuse, die sich bewegen. Ein Arzt gönnt seinem Geschäftspartner nach der Trennung nicht einmal die Hälfte des Praxisinventars – jedenfalls nicht in ganzen Stücken. Und ein anderer versucht, sein unrechtes Tun so lange zu verbergen, bis schließlich jemand sterben muss.

All das kommt vor, all das landet auf dem Schreibtisch von Rechtsanwälten. Viele Fälle enden vor Gericht und manch einer der Beteiligten landet nach dem Prozess auch im Gefängnis.

Aus rechtlichen Gründen wurden alle Fälle natürlich „unkenntlich“ gemacht, das heißt die dargestellten Personen, Zeit und Ort, sind verändert worden. Zu jedem Fall sind wichtige Fakten zusammengefasst dargestellt, um Ihnen auch juristisches Hintergrundwissen vermitteln zu können.

Ich wünsche Ihnen beim Lesen dieser Fälle viel Vergnügen und hoffe, dass Sie ganz nebenbei auch etwas lernen.

Stuttgart, im April 2015

Jörg Bossenmayer

Inhaltsverzeichnis

Widmung

Vorwort

1 Spritzenleistung

1.1 Ein Praxismorgen

1.2 Komplikationen

1.3 Ermittlungsverfahren

1.4 Phase II

1.5 Das Urteil

2 Albtraum mit Praxisbezug

2.1 Aufbruchstimmung

2.2 Ein Kaltstart

2.3 Goldene Zeiten

2.4 Arbeitsteilung?

2.5 Einstieg in den Ausstieg

2.6 Auftakt zur Schlammschlacht

2.7 Her mit den Löffeln

3 Scheidung mit Risiken und Nebenwirkungen

3.1 Der dunkle Fleck

3.2 Auftakt in Bologna

3.3 Visite in den Anden

3.4 Die Schwiegermutter

3.5 Es kriselt

3.6 Dauerhaft in Schieflage

3.7 Geschiedene Leute

3.8 Klimawandel

3.9 Praxisspuk

3.10 Praxis geschlossen

3.11 Kampf um die Praxis

3.12 Weiterleben mit weißen (PC-)Mäusen

4 Doktor falsus

4.1 Traum und Wirklichkeit

4.2 Erster Anlauf

4.3 Neues Spiel, neues Glück

4.4 Der neue Job

4.5 Alles verloren

4.6 Schlussakkord

5 Hüftgold

5.1 In vino veritas

5.2 Vom Arzt zum Unternehmer

5.3 Bekannt und betucht

5.4 Erste Beschwerden und rechtliche Folgen

5.5 Besuch beim Rechtsanwalt

5.6 Ärger an allen Fronten

5.7 Ein Neuanfang

6 Tödliche Behandlungspause

6.1 Trübe Aussichten

6.2 Brillanter Start

6.3 Bauch weg

6.4 Die Operation – erste Vorbereitungen

6.5 Auf Messers Schneide

6.6 Zustand weiter kritisch

6.7 Endstation

6.8 Auf der Anklagebank

6.9 Der Prozess

6.10 Die Revision

6.11 Finaler Urteilsspruch

7 Schnäppchen-OP mit Erinnerungslücken

7.1 Vor dem Spiegel

7.2 Schönheit hat ihren Preis

7.3 Gesucht und gefunden

7.4 Auf dem Weg zum Traumbusen

7.5 Nach der Operation

7.6 Korrekturangebote

7.7 Die Klage

7.8 Der Prozess

8 Fersengeld

8.1 Ein „Rotlicht-Experte“

8.2 Kein Patient wie der andere

8.3 Aufklärung ist alles

8.4 Die Bestrahlung

8.5 Etwas stimmt nicht

8.6 Im Krankenhaus

8.7 Prozess-Vermeidung

9 Dübel ist nicht gleich Dübel

9.1 Revolutionäre Rinderknochen

9.2 Materialprobleme

9.3 In erster Instanz

9.4 Ungewisser Ausgang

10 Von der Wiege bis zur Bahre

10.1 Alles aus einer Hand

10.2 Was der Chef nicht weiß…

10.3 Mit vollem Körpereinsatz

10.4 Ungewollter Presserummel

10.5 Erste Reaktionen

10.6 Der Ton wird schärfer

10.7 Grablege

Autorenvorstellung

Anschrift

Impressum

1 Spritzenleistung

1.1 Ein Praxismorgen

Wenn die Sonne schon morgens schien, fuhr Jana Hafner am liebsten „offen“ in ihre Praxis – sie genoss diese halbe Stunde im Cabrio. Jana Hafner war Ärztin. Fachärztin für Orthopädie, mit eigener Praxis. Sie hatte 3 Kinder und einen liebevollen Mann mit viel Verständnis für Überstunden. Seit 2 Jahren wohnte die Familie im eigenen Haus am Stadtrand. Das Leben meinte es gut mit ihr.

Auch ihr Berufsleben meinte es gut. Das zweite Praxis-Quartal des Jahres war ausgezeichnet gelaufen, besser noch als das erste. Der Patientenstamm war insgesamt beachtlich, der Anteil der Privaten wuchs, und sie selbst war in der Stadt eine beliebte und geschätzte Ärztin. Frau Dr. Hafner hatte ihre Praxis im Griff. Staatsanwaltschaft und Gericht sollten das später anders sehen.

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