6,99 €
Liebesgeschichte zwischen einer kühlen Wiener Intellektuellen und einer Pariserin,die der Stadt entflohen und nach Lanzarote ausgewandert ist. Sie lebt dort wild und naturverbunden in den Vulkanbergen. Die Wienerin, deren Leben in geordneten Bahnen verläuft, und die damit auch glücklich scheint, ist fasziniert vom ungebundenen und naturnahen Dasein,. von der scheinbar grenzenlosen Freiheit. Eine Fernbeziehung entwickelt sich. Zwischen Wien, Lanzarote, Quebec und Paris nimmt ein wildes erotisches Abenteuer seinen Lauf. Und das Dilemma von Fernbeziehungen ebenso: Nähe und Distanz, Illusion und Realität geraten in Widerstreit.
Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:
Seitenzahl: 212
Veröffentlichungsjahr: 2009
Karin Rick
Wilde Liebe
Roman
konkursbuch Verlag Claudia Gehrke
Zum Buch:
Liebesgeschichte zwischen einer kühlen Wiener Intellektuellen und einer Pariserin, die der Stadt entflohen und nach Lanzarote ausgewandert ist. Sie lebt dort wild und naturverbunden in den Vulkanbergen. Die Wienerin, deren Leben in geordneten Bahnen verläuft, und die damit auch glücklich scheint, ist fasziniert vom ungebundenen und naturnahen Dasein, von der scheinbar grenzenlosen Freiheit. Eine Fernbeziehung entwickelt sich. Zwischen Wien, Lanzarote, Quebec und Paris nimmt ein wildes erotisches Abenteuer seinen Lauf. Und das Dilemma von Fernbeziehungen ebenso: Nähe und Distanz, Illusion und Realität geraten in Widerstreit.
Inhaltsverzeichnis
Titelseite & Klappentext
Sommer
Herbst
Winter
Frühling
Zur Autorin Karin Rick
Impressum
Meine Aufzeichnungen aus jener Zeit sind kaum dienlich, um die Begegnung mit Pascale so eindringlich zu schildern, wie ich es wünschte. Auf Kaffeefiltern, linierten Abrissen von Reiseblocks, auf Servietten, Tischsets und Packpapier in winziger Schrift und enger Linierung gekritzelte Euphorie, die die Grenzen der Normalität sprengt. Immer wieder kommen Pascales dichte, manchmal feine, dann fest zusammengezurrte Locken vor, immer wieder die dicken Mauern ihres Hauses und des weiß getünchten Raumes, in dem ich spät am Vormittag aufwachte und auf die grünen Läden schaute, während sie draußen schon längst dabei war, die Pflanzen ihres Anwesens zu bewässern, zu pflegen, ihre langen, muskulösen, sonnengegerbten Arme ragten aus einem ausgebleichten T-Shirt, wenn sie die Bewässerungsschläuche einrichtete. An den Fetzen ihrer Locken zerrte der Wind. Es ist ein raues Klima in Maguez, im Winter ist die Temperatur sogar nahe dem Nullpunkt, nicht gerade das, wofür die Kanaren bei uns bekannt sind.
In meinen Aufzeichnungen verherrliche und belobige ich diese Zeit mit ihr, die Fremdheit ihres Naturells, die wilde Einsamkeit ihres Wesens dermaßen, dass kein vernünftiger Mensch auf die Idee käme, diese Worte, wenn er sie liest, für bare Münze zu nehmen. Waren sie denn nicht eher Beschwörungsformeln, um eine Begegnung, die von Anfang an ihre Mucken und Schwachstellen hatte, zu glorifizieren, weil ich in jener Zeit meines Lebens für eine Frau wie sie anfällig war? Schwachstellen, die mir sogar in den ersten Tagen der Beziehung in Stunden des Zweifels bewusst waren und die ich anfangs nur zu gern übersehen wollte.
Andererseits: wie soll man Glück denn beschreiben? Meine Sätze klingen überzogen und pathetisch und erinnern an die Versuche von Menschen, das Gefühl dankbarer Großzügigkeit zu schildern, das sie bei Sitzungen mit einem selbst erwählten Guru verspüren und als Erleuchtung bezeichnen. Das Stammeln und die verklärten Augen, das vergebliche Ringen um die richtigen Worte sagen genug über das Scheitern eines solchen Unterfangens aus.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
