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Dieses E-Book entspricht ca. 20 Taschenbuchseiten ... Eine Winterwanderung in den Bergen kann wunderschön sein, nur was tut man, wenn man sich im Schnee verirrt? Glücklicherweise finden Maria und Lisa gerade noch rechtzeitig eine Hütte, und im gemütlichen Heu feiern die beiden Frauen ihre Rettung auf eine ganz spezielle Weise. Diese Ausgabe ist vollständig, unzensiert und enthält keine gekürzten erotischen Szenen.
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Seitenzahl: 28
Veröffentlichungsjahr: 2025
Impressum:
Wintergeschichten: Ab ins heiße Heu | Erotische Geschichte
von Holly Rose
Ihr Name mag an eine »heilige Rose« erinnern, doch das entspricht absolut nicht Hollys Naturell. Sie ist mit ihren 24 Jahren sehr an Sexualität und sämtlichen Spielarten, die es in diesem Bereich gibt, interessiert. Entdeckt hat Holly ihre Lust bereits im zarten Alter von 13. Allerdings konnte sie zu diesem Zeitpunkt ihr Begehren noch nicht voll ausleben, da die Jungs in ihrem Alter in dieser Hinsicht nichts mit ihr anzufangen wussten. Mit 16 Jahren kam sie mit einem fünf Jahre älteren Mann zusammen und konnte mit ihm endlich ihre sexuelle Leidenschaft ausleben. Sie gab sich mehreren Männern und ebenso Frauen hin. Die Sexintensität reichte von zartem Blümchensex bis zu harten Schlägen der Lust. Um all ihre erregenden Erlebnisse nicht zu vergessen, begann sie, diese aufzuschreiben. Mit ihren Geschichten möchte sie andere sexinteressierte Menschen ermutigen, ihre Gedanken und Wünsche auszuleben, um sich dabei selbst zu entdecken.
Lektorat: Jasmin Ferber
Originalausgabe
© 2023 by blue panther books, Hamburg
All rights reserved
Cover: © Grindstone Media Group @ shutterstock.com
Umschlaggestaltung: Matthias Heubach
ISBN 9783750733930
www.blue-panther-books.de
Ab ins warme Heu von Holly Rose
»Oh du liebe Zeit, tun mir die Füße weh.« Lisa setzte sich auf einen kleinen Felsvorsprung und schaute hinab ins Tal, währenddessen Maria sie mitleidsvoll ansah.
»Warum hast du aber auch nicht deine Wanderschuhe angezogen, und bist mit diesen blöden Snowboots losgezogen, die haben doch überhaupt keinen Griff bei diesem Schnee?«
»Als wir losgegangen sind, hat es noch nicht geschneit«, meinte Lisa leicht angesäuert, »und außerdem weißt du doch, dass ich in Wanderschuhen auch nicht viel besser laufe als in diesen Dingern hier.«
Lisa sah Maria verstohlen von der Seite an. »Weißt du, was ich denke? Wir haben uns verlaufen! Hier ist Endstation, es geht hier nicht mehr weiter. Das hier sieht nicht nach dem gut ausgebauten Wanderweg aus, auf dem wir gelaufen sind!«
Maria seufzte tief. »Ins Tal kommen wir aber auch nicht mehr. Das wird gleich dunkel. Statt hier rumzustehen, sollten wir uns dringend darum kümmern, irgendwo eine Hütte ausfindig zu machen.«
»Hast du etwas, was ich nicht habe?«, fragte Lisa leicht sarkastisch. »Eine gute Connection zu ihm da oben?« Sie deutete auf den wolkenverhangenen Himmel, aus welchem dicke Schneeflocken auf die Erde fielen. »Oder vielleicht Empfang auf deinem Handy, oder noch besser, die glorreiche Inspiration, die mich gerade nicht überkommt?«
Lauernd schaute Lisa die Freundin an, doch diese lachte ihr ins Gesicht. »Ich weiß, ich weiß – du hast Angst. Aber ich kann nichts dafür, dass wir uns verlaufen haben, auch nicht dafür, dass es derzeitig so heftig schneit. Ich habe mir das auch völlig anders vorgestellt.«
Maria schnaufte. »Okay, machen wir das Beste draus. Stapfen wir erst mal los und sehen zu, dass wir irgendein Dach über den Kopf bekommen. Ich nehme alles, was ich kriegen kann.«
Lisa schien ein wenig besänftigt und schniefte nur noch ein wenig. »Bin ich froh, dass ich dich habe«, seufzte sie und küsste ihre Freundin zärtlich. »Du warst und bist mein Hauptgewinn. Ich wäre echt aufgeschmissen ohne dich.«
Eine Stunde später begann Lisa, erneut zu wimmern an. All das brächte sie noch ins Grab. Sie war eine echte Großstadtpflanze und niemals zuvor in den Bergen herumgekraxelt.
