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Alles, was sichtbar ist, alles was erklärbar ist, ist das Glaubhafte. Alles, was unsichtbar und unerklärbar ist, ist das Existierende. Wir werden auf die Wahrheit stoßen.
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Seitenzahl: 269
Veröffentlichungsjahr: 2017
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EINLEITUNG
STERNKUNDE
2.1 BEZIEHUNG ZWISCHEN DEN ZEHN S. UND DEN GESTIRNEN
DIE GESTALTANNAHME DES FLÜSSIGEN RAUMES – ENTSTEHUNG DER OZEANE
SYMBOLOGIE DER BEWEGUNGSTENDENZEN
MILIEUMETAMORPHOSE
HYPOZENTRALISATION
6.1 DER ASTEROIDENGÜRTEL
TRÜMMERWELTEN – PLANETEN
7.1 FREIE PLANETEN
7.2 SONNENLOSE PLANETEN
7.3 TERRA
7.4 DIE PHYSISCHE WELT
PHSIOLOGIE DER PERIODISCHEN VERÄNDERUNGEN
DIE RAUMPUMPE
DIE MEDITATION
YOGA
DIVINIATION
12.1 NUKTAMERONIE
DIE KABBALA
13.1 SEFER JEZIRA – BUCH DER SCHÖPFUNG
13.2 SOHAR – BUCH DES GLANZES
13.3 DIE BEDEUTUNG DER TAROT-KARTEN
DAS KABBALISTISCHE YOGA: TAROT
DAS LEBENDE FEUER
TRANSMUTATION
VERLASSEN DES EIGENEN KÖRPERS
CHAKREN
ELEMENTARE
19.1 WAS IST DER ZWECK DER MATERIE
19.2 WIE MAN DAS ASTRALLICHT EINFÄNGT UND WIE MAN ES AUSSTRAHLT
19.3 MAGISCHES AGENS
19.4 PENTAGRAMM
VERZAUBERUNGEN
REALISATION
ANALOGIE
ARTEN DER MAGIE
DIE DIVINATION: DAS GROßE ARKANUM
DAS MAGISCHE GLEICHGEWICHT
DÄMONEN
SALOMON-DREIECK
MYSTIK
MAGIE: ANGRIFF-VERTEIDIGUNG
DIE ASTRALSÄGE
ATLANTISCHE MAGIE
STERNENMEDITATION
GRANDIOSES YOGA
DAS KOSMISCHE SELBSTBEWUSSTSEIN
ASTRALMAGIE
MAGISCHES GETRÄNK
HELLSEHEN
WILLENSMAGIE
KLAUSUR
39.1 IMAGINATION
39.2 GEDANKENKRAFT
39.3 WILLENSÜBERTRAGUNG
39.4 GEFÜHLSÜBERTRAGUNG
IDEOGENESE
FIGURENWEIHE
MANDALAS UND KYLHOREN
ZEREMONIELLE MAGIE
43.1 AMULETTE UND TALISMANE
43.2 DIE HERRSCHAFT ÜBER DIE ELEMENTE
VERLASSEN DES EIGENEN KÖRPERS
FORMWANDLUNGEN DES ASTRALKÖRPERS
MAGISCHE GEOGRAPHIE
STATISCHE ELEKTRIZITÄT
NATURMAGIE
48.1 DIE STEIGERUNG DER ELEKTROMAGNETISCHEN KRAFT DES ORGANISMUS
48.2 ÄTHERWELLEN UND SPIRALSTRÖME
DIE MAGISCHE WIRKUNG DER SPANNUNGSUNTERSCHIEDE
GRAVITATIONSREGELUNGEN
MAGISCHE AKKUMULATOREN
DER MENTALE KONDENSATOR
VERBORGENE KRÄFTE
OKKULTE LEHREN
54.1 DER ASTRALKÖRPER
54.2 MENTALE SPHÄRE
PRAKTISCHE MAGIE
55.1 ÜBERTRAGUNGS-MAGIE::
55.2 NATURELLE MAGIE
MAGIE NEKROMANTIE
BUCH DER MAGIE
FLUIDUM: LEBENSELEXIER
SEXUALMAGIE
DIE STUFE DER GROßMEISTERWERDUNG
DER AUFBAU DES UNIVERSUMS
DOPPELTE KRAFT
DAS GROßE WERK
TOD-THANTOLOGIE
64.1 TOTENBESCHWÖRUNG
THEOSOPHIE
MENSCH
66.1 NEUE WELT
66.2 DER MENSCH DER ZUKUNFT
66.3 DIE GROßE FORMEL
…
66.4 DIE SCHÖPFUNG
POLYDIMENSIONALER KOSMOS
ATLANTIS-CHERUBINEN-ZENTROSOMEN
ATLOPOLIS
MAGIE-PRAKTIKUM
SCHLUSSWORT
ANHANG
Alles, was sichtbar ist, alles was erklärbar ist, ist das Glaubhafte. Alles, was unsichtbar und unerklärbar ist, ist das Existierende.
Wir werden auf die Wahrheit stoßen.
Auf die einzige ewige Wahrheit, die das Wissen und den Glauben in sich trägt, die in den Kräften der Natur lebt.
Die Wahrheit ist wie die Sonne: wer sie nicht sieht, ist blind. Die Entwicklung des Lebens aus sich heraus, der Beginn in neuen Formen ist die Tatsache der Schöpfung.
Die Magie hat anhand der Analogie der Gegensätze eine solche Gesetzmäßigkeit der Harmonie der Welt verkündet, an der das ideenschaffende Prinzip aller Wissenschaften hängt, und so von der allerersten bis zur allerletzten Ursache, bis zum Erscheinen der Bewegung des Gedankens und der Formen darstellt.
Diese kann man im Grunde durch algebraische Ausdrücke in Form von Gleichungen beschreiben.
Glaube und Wissenschaft sind aneinander gekettet: Keiner der beiden kann ohne den anderen auch nur einen Schritt tun. Die zwei sich gegenüberstehenden und sich doch ergänzenden Gesetze sind zum einen die göttliche Vorsehung, zum anderen die menschliche Freiheit.
Die zentrifugalen und die zentripetalen Kräfte sind entgegengerichtet, doch bewirkt ihr Gleichgewicht den Umlauf der Erde und den Daseinszustand der Seele.
Der Mensch verkündet nur die Ideen und spiegelt sie wider, die Ideen und Irrungen, die seiner Zeit innewohnen.
Die Masse wendet sich mit der Zeit von den Magiern deswegen ab, weil sie auf die greifbare Macht schwört: Sie hat keine Ahnung, was das Wahre ist, aber sie spürt, wer der Starke ist.
Gott beinhaltet die Ewigkeit,
die Ewigkeit trägt den Kosmos in sich,
der Kosmos beinhaltet die Zeit,
die Zeit jedoch das Entstehen.
Gottes Werk ist das Gute,
der Ewigkeit Wesen ist die Gleichheit,
des Kosmos Wesen ist die Ordnung.
Das Wesen der Zeit ist die Wandlung,
und das Entstehen ist das Leben.
Gottes Werk sind Verstand und Seele,
der Ewigkeit Werk ist die Unsterblichkeit und die Zeitdauer,
des Kosmos Werk ist die Wiederherstellung desselben
und Ersetzen durch etwas anderes.
Der Zeit Werk ist das Wachsen und der Rückgang,
das der Entstehung aber die Qualität und die Quantität.
So ist die Ewigkeit in Gott,
der Kosmos in der Ewigkeit,
die Zeit im Kosmos,
und die Entstehung ist in der Zeit.
Die Ewigkeit ist mit Gott fest verbunden,
der Kosmos bewegt sich in der Ewigkeit,
die Zeit vergeht im Kosmos,
und die Entstehung geschieht in der Zeit.
Wirklichkeit ohne Lüge, sicher und wahr; was unten ist, ist gleich dem, was oben ist und was oben ist, ist gleich dem, was unten ist; zum Verwirklichen des Wunders der einzigartigen Sache.
Hermes in der „Tabula Smaragdina“1 auch Hermes Trismegistos, der dreimalgrößte Hermes oder Toth-Hermes
1 Anm. des Übers.: Nach Zosimurs schrieb Hermes die ihm durch Dämonen übermittelten Grundsätze der Alchemie als erster und zwar auf Smaragdtafeln nieder. Diese verschwanden bis der ägyptische König Nechepso sie neu entdeckte und deutete. Später wurden zwei Tafeln bekannt. Zum einen die „Tafeln von Memphis“ (Himmel oben, Himmel unten, Sterne oben, Sterne oben. Alles was oben ist, ist auch unten. Nimm es hin und es bringe Dir Glück), zum anderen die „Smaragdinische Tafel“ mit dem Untertitel „de operatione solis“ die der Sage nach Alexander der Große im Grabe des Hermes fand. Übersetzt nach Doradaeus: „Es ist wahr und sicher und das Wahrste überhaupt; das Obere trägt die Natur in ihrem Innern und steigt von der Natur wieder nach oben: es gibt einen Weg, beides zu verbinden! Die rote Sonne ist in dieser Verbindung der Vater, die weiße Luna (der Mond) ist die Mutter, das dritte, als feuriger Herrscher, tritt hinzu. Das Dichte macht dünn und führe es in der Dichte zurück! So hast du den Ruhm der Welt!“
Nach Graf Bernhard (1453) „Wahr ist, ohne Lüge und gewiss das Wahrhafteste, was unten ist, ist auch oben, was oben auch unten, zu vollbringen die Wunder eines einzigen einigen Dinges und gleichwie alle Dinge von und aus dem einen geschaffen sind durch den Ratschluss, dem Willen und das Gebot des Einigen: also entspringen und kommen alle Dinge aus diesem einzigen Dinge durch sonderbare Zuneigung und Fügung. Die Sonne ist sein Vater, der Mond seine Mutter, der Wind hat es an seinem Bauche getragen, seine Ernährerin und Säugamme die Erde; es ist der Urheber aller Vollkommenheit in der ganzen Welt. Also ward die Welt geschaffen und von ihm werden seltsame Wunder gewirkt, deren dieses ein Muster und Beispiel ist. Darum bin ich Hermes Trismegistos genannt, weil ich habe die drei Teile der Weisheit der ganzen Welt. Also hat sich erfüllt, was ich zu sagen hatte von dem Werk und der Wirkung der Sonne.“
Dieser Satz birgt in sich schon den Schlüssel zum Geheimnis der tiefsten Schöpfung. Er verbindet das sichtbare mit dem begreifbaren Universum. Dieser Lehrsatz (die „Kunde der Analogien“) ist die Grundlage der übrigen Wissenschaften. Die moderne Technik, Biologie, Medizin, Architektur, Hydraulik, Sternkunde, Physik, Chemie – und alles, was wir noch kennen zu ihrer Grundlage, benutzen eine stillschweigend anerkannte Methode, die auf der Annahme basiert, dass alles, was im Kleinen auf dem Labortisch geschaffen wurde, sich aufgrund einer riesigen, unsichtbaren, geheimnisvollen Gesetzmäßigkeit im großen Maßstab ebenfalls als richtig erweist.
Der Mensch, zwischen zwei einander zugewandten Spiegeln des Weltalls stehend, beginnt zu begreifen, dass die Bilder, die er in unendlichen Wiederholungen aufeinanderfolgender Wellen sieht, Abbilder identischer Dinge sind – und das, was diese Dinge als getrennt kleiner oder größer, weiter oder näher erscheinen lässt, nichts anderes ist, als das Blendwerk des Raumes.
Die atomare Struktur der Materie zeigt genau dieselbe Systematik wie die Sterne im Kosmos. Man beginnt, nachdenklich und schwindelig, die gigantische Zeichnung der Milchstraße mit der Zeichnung des Adernsystems des menschlichen Körpers zu vergleichen. Immer mehr Lehrsätze der Analogien reihen sich vor den Wissenschaften auf, aber wenn auch einzelne die Endsumme aller Dinge, die Synthese sehen mögen, haben sie doch nicht den Mut, dies auf alle Wissensgebiete zu übertragen. Wir sollten die Schlüssel des Hermes in Verbindung mit allen Lebenserscheinungen anwenden. Vergleichen wir den Wechsel von Tag und Nacht mit dem Wechsel der Jahreszeiten sowie mit dem Ablauf von der Befruchtung über Geburt, Wachstum, Zenit des Lebens, Altern und Tod, dann mit dem Wachstum eines Samenkorns von der Aussaat bis zur Ernte – des Weiteren mit dem Wechsel der Äonen, der 24.000 jährlichen Perioden des Welttages.
Vergleichen wir den Mikrokosmos des menschlichen Körpers mit dem Makrokosmos Geburt, Tod und Wiedergeburt der Zellen mit dem Entstehen, Aufglühen, Verglühen, Tod und Wiedererstehen der Planeten, Sonnen und der Sonnensysteme. Untersuchen wir im Lichte des Analogiegesetzes die Krankheiten, die sich im menschlichen Körper abspielen, den Kampf des Organismus und den Kampf der Zellen gegen die verheerenden Krankheitskeime und die Kriege, die sich auf Erden abspielen. Vergleichen wir diese naturgemäß entstehenden Kriege mit dem ständigen Kampf in der Pflanzen- und Tierwelt sowie dem Kampf der Elemente – dann treten wir wieder hinaus in die schwindelerregende Dimension des Kosmos, und wir stoßen auf die gleichen Parallelen bei den Kämpfen, Zusammenstößen und Kataklysmen2 der Kräfte von Planeten und Sonnensystemen. Hermes Schlüssel öffnen jedes Tor, unten wie oben. Die Identität im Aufbau und Wesen der Erde und der Konstruktion des menschlichen Körpers hat man bisher nicht erkannt. Diese tragische Unwissenheit stürzt den Erdenkörper in tödliche Krisen. Die Erde ist der gleiche, zusammenhängende Organismus wie der menschliche Organismus, physisch wie astral und geistig. Uralte Überlieferungen stellen das Weltall, den Makrokosmos als Mensch mit ausgebreiteten Armen dar. Der Schlüssel des Hermes, der das geheime Tor zum Wesen des Winzlings Mensch öffnet, öffnet auch das Tor zum MakrokosmosIV. Ganz so, als ob die Ganzheit sich im All manifestiert, ein sich unendlich wiederholender Wellenschlag des immer gleichen Schemas wäre. Was wir auch blind herausgreifen und wo wir auch zugreifen, wir stoßen auf Hermes Gesetz. Wenn der Astrologe oder der Physiker die Drehung der Erde oder das Gravitationsgesetz bildhaft darstellen wollen, so dokumentieren sie durch eine kleine Versuchsanordnung, dass die Gesetze der kleinen und großen Körper die gleichen sind.
Die Technik der esoterischen Vorgehensweise bei geheimen Wissenschaften schreibt uns zwingend vor, dass wir die natürliche Analogie jedweder problematischer Arbeit vor Beginn finden. Die Rituale der alten, magischen Religionen symbolisieren die kosmischen Analogien.
2 erdgeschichtliche Katastrophen, plötzliche Vernichtung
Die Geschichte der Sternkunde ist die Geschichte der menschlichen Kultur. Das astronomische Wissen der VAtlantiden3 war schon sehr fortschrittlich. Sie konnten die Stationen im umgebenden Kosmos durch Ätherwellen erkunden und waren imstande, die Geschehnisse in Lichtjahrmilliarden entfernter Nebelwelten aus nächster Nähe zu beobachten. Fernrohre und schwerfällige Teleskope haben sie nicht gebraucht, denn die kosmische Strahlung, zusammen mit Ätherwellen, brachten ihnen die Psychogramme des dortigen Geschehens auch aus den entferntesten Ecken des Universums.
Der viimentale Kondensator hat die Psychogramme ohne Schwierigkeiten in Bild und Ton umgewandelt, so dass die ablaufenden Ereignisse auf der Oberfläche eines hundert Lichtjahre entfernten Fixsternes vor ihren Augen mit der Kraft des vollen Lebens abrollten.
Der Atlantide war ein wirklicher Kosmopolit. Die vielen astrologischen Beobachtungen, die uns die viiiChaldäer auf ihren Tontafeln hinterließen, handeln von den Charakteren der sonnennahen Planeten, und sind das Ergebnis psychotechnischer Analysen der Atlantiden. Die Egreoren4 haben aus erster Hand Erkenntnisse gewonnen, welche Lebensformen auf Venus, Jupiter, Mars und auf den Sonnen der Sternenhaufen des IXZodiakus gediehen. Sie spürten die Auswirkungen des Planeten auf ihren Astralkörper.
Sie zogen Schlüsse aus den pulsierenden Kulturen auf den Oberflächen der Sterne, bzw. nachdem damals dieser Ablauf als Folge des dritten Auges sich in lebendigen Bildern, beseelten xHierogplyphen abspielte, ließen sie die Planetenkulturen in Form symbolischer Wesen erscheinen.
XIAgrippa5 behandelt in seiner okkulten Philosophie unter der Überschrift „Der Geist der Planeten und der Sterne“ die Sternenegregoren.
In den Gestalten der Götter des Olymp in der griechischen Mythologie ist ebenfalls die Rede von ihnen. Bezeichnend ist, dass der überwiegende Teil der Sternbilder nach den Gestalten der griechischen Mythologie benannt ist und diese weisen im Allgemeinen auf astronomische Veränderungen hin, die sich zu Beginn des Urnebels verlieren. Vor dem mystischen Auge des atlantischen Kosmostauchers erschien die Vergangenheit der fernen Galaxien in farbigen Lebendbildern und xiiidioramaähnlichen Abläufen. Diese Bilder haben sie in direkter Weise in Form von Hieroglyphen festgehalten, und aus der Fehldeutung der verbliebenen Steintafeln entstanden später die Mythologien. Beginnend auf der Erde, durch die weiterführende Erforschung der Planeten des Sternbildes des Zodiakus, bis hin zur Betrachtung der Giganten der führenden Intelligenzen in entferntesten Nebelsystemen, haben sie gesehen, dass die Organismen der sichtbaren Welt unter Führung von stetig wachsenden geistigen Wesen stehen.
Als sie die herrschenden Intelligenzen der Erde und der Nachbarplaneten sahen, sind sie auch den – in den Sternenhaufen geltenden – zusammenhängenden Prinzipien auf die Spur gekommen. Eben diese Prinzipien waren der Anstoß, dass sie die einzelnen Sternbilder als Ganzes empfanden und so haben sie die führenden Sonnen dieser Sternbilder in ihren hieroglyphischen Abbildungen mit Linien verbunden. So entstanden die Hieroglyphen von Siron, Herkules, Andromeda und die vielen anderen Sternbilder.
In der hyperkosmischen Betrachtungsweise der astrosophischen Vertiefung gelangten sie zum Ende, zu den Formen der Grenzen des individuellen Daseins, zum Ideal des kosmischen Menschen. Diese Konzeption war die größte Entdeckung der Atlantiden und führte zu der Kosmosgestalt des kabbalistischen xivAdam, hierdurch zu den großen mystischen Analogiegesetzen der Hermatiden. Zum Schluss sah das Denken der atlantischen kosmischen Menschen das ganze sichtbare Universum als ein gewaltiges Lebewesen.
Adam xvKadmon6, der kosmische Mensch sei ein ihnen ähnliches, zweigeschlechtliches Wesen, das durch Konzentration etwas erschafft und sich selbst durch Teilung vermehren kann. Seine mystische Befruchtung bringt aber keine Individuen, sondern Welten hervor und es entstehen die durch ihn geborenen Sonnen der Weltsonnen; es kommen, auf den später entstehenden Planeten, mikrokosmische Individuen zustande, ähnlich dem großen Vorbild. Hieraus ergibt sich die berühmte These aus den Smaragdtafeln des Hermes Trismegistos. Dieser Begriff war auf Erden der Anfang des Gottesbegriffes. Die philosophische These begründete dann die xviHermetik. Außer der Hermetik hat allein die 7Kabbala die Umrisse dieser bedeutenden erkenntnisgeschichtlichen Entdeckung bewahrt. Diese Gedanken sind im „Sohar8“ leicht verschleiert vorhanden.
Die ganze untere Welt (oder Unterwelt) entstand nach dem Muster der oberen Welt (Oberwelt). Alles, was in der oberen Welt existiert, als dessen Kopie, erscheint vor uns – aber die beiden sind trotzdem ein und dasselbe! Als das Urwesen, dessen Name sei heilig, Gestalt annahm, erschuf er alles in männlicher und weiblicher Form. In anderen Formen können die Dinge nämlich nicht existieren.
Kether (Krone)
erste Bewegung
Chrochmah (Weisheit)
Tierkreissphäre
Binah (Verständnis)
Saturnsphäre
Chesed (Gnade)
Jupitersphäre
Geburah (Stärke)
Marssphäre
Tiphereth (Schönheit)
Sonnensphäre
Netzah (Sieg)
Venussphäre
Hod (Ruhm)
Merkurspähre
Jesod (Basis)
Mondsphäre
Malkuth (Reich)
Erdsphäre
Die Formen, die des Prinzips der Geschlechtlichkeit entbehren, sind nicht vollkommen. Das große heilige Wesen kann nur da seine Behausung bauen, wo die zwei Prinzipien vereinigt sind! Dieser Teil weist auf die zweigeschlechtliche Körpergestalt der Atlantiden hin. Die Versuchswesen, zerrissen in polarisierte Endlichkeiten, d.h. die Urahnen des heutigen Menschen sind unvollkommen, denn sie besitzen nur den einen Pol. Ihre Seelen werden verzehrt von der Sehnsucht nach der anderen, der fehlenden Hälfte und ihre innere Unruhe macht sie unfähig, ihre geistigen Energien auf die Betrachtung der Ewigkeit zu konzentrieren.
Im heutigen Menschen sind beide Prinzipien vorhanden, aber es besteht keine Harmonie zwischen ihnen und es wohnt keine Weisheit darin. Es gab schon Welten vor der unseren, die bald nach der Geburt untergingen. Welten ohne Gestalt, die man nur Funken nennen konnte, wie die Funken aus dem Schmiedefeuer, die aus der Glut entspringen und bald verlöschen. Diese sind zerstört worden und sind nicht erhalten geblieben, denn der Urahn der Urahnen hatte noch keine endgültige Gestalt angenommen. In der Gestalt des Menschen manifestieren sich die prähistorischen Geheimnisse des Kosmos, denn es ist nichts anderes als das verkleinerte Ebenbild des großen Originals.
Diese Wahrheit birgt auch die kabbalistische Sepiroth9, d.h. die Theorie der Kraftzentren. Ein hermetisches Manuskript bezieht sich auf eine uralte Steintafel, wo Adam Kamons10 kosmogonischer Standort bekanntgegeben wird. Demnach befindet sich der Kopf Adam Kadmons im Andromedanebel, sein Leib im Spiralnebel, Gebärmutter im Orionnebel, rechter Arm im Gebiet des Amerikanebels, linker Arm im Grandnebel, Beine in den Nebularregionen der Magellan-Wolke. Dieser hyperkosmische Koloss mit den unvorstellbaren Ausmaßen hatte auch im atlantischen Tempel ein Abbild, wurde als Urahne der Generation der xviiAdepten, der Halbgötter verehrt.
3 Vierte Wurzelrasse→Scott-Elliot, Jinarajadasa
4 (auch Eggregore, Eggregora) Name von Wesen, die nach uns unbekannten Gesetzen handeln, durch Gedanken geschaffen und ernährt. Siehe auch Astrallicht und „Schatten der höheren Planetengeister“
5 Agrippa, Heinrich Cornelius von Nettesheim, 14.9.1486 Köln bis 18.2.1535 Grenoble, Schriftsteller, Arzt und Philosoph
6 Adam Kadmon (hebr.), der ursprüngliche, noch nicht gefallene Mensch, die erste Ausstrahlung Gottes, ein Vorversuch Gottes, aber auch der manifestierte oder dritte Logos
Kabbala, christliche, eine Geistesströmung gegen Ende des 15. Jh., welche die Kabbala mit den christlichen Lehren zu verhindern suchte.
Kabbala, praktische, auch Kabbala der Buchstaben (>Gematrie) und der Zahlen. Ausgangspunkt ist das hebräische Alphabet, das jedem Buchstaben einen Zahlenwert beigibt.
8 Sohar (auch Zohar), Teil der Kabbala und Kommentar zu den fünf Büchern Moses, gehört mit zu den ältesten bestehenden Abhandlungen über hebr. Religionsphilosophie.
„Buch des Glanzes“; Hauptwerk der Kabbala , das in der Zeit von 12751293 entstanden ist.
9 Plural von Sephira (hebr.) Die zehn S. der Kabbalah sind Emanationen der Gottheit und bilden in ihrer Gesamtheit den himmlischen Menschen Adam Kadmon
10 abgeleitet von Kosmogonie: Lehre von der Entstehung des Kosmos
Das großartigste Kapitel im Mysterium des Lebens ist die Ausformung des Prinzips der Flüssigkeit.
Das Objekt der non-materiellen Äonen bestand lediglich aus sattwischen Lichtrastern ohne Kohäsion, Beständigkeit und Elastizität. Die sattwischen Elemente, die die 11Ideonvaten ausfüllten, erwiesen sich als ungeeignet zur Bildung von komplizierten Gebäuden. Die schönsten Gedanken lösten sich in nichts auf, sobald das geistige Zentrum die Projektion einstellte. Vorstellungen wurden nur zeitlicher Ebene zur Wirklichkeit, da sie über keinerlei materielle Basis verfügten.
Die ersten Welten konnten deshalb nur die Wirklichkeit von Schattenbildern erreichen. Die Lage hat sich geändert, als die Potentiale des RAUMES sich in diesem Prozess einschalteten.
Der RAUM ist nicht leer, sondern wird in seiner ganzen Ausdehnung durch die Kristallgesetze der multiversalen Krafttendenzen ausgefüllt. Insbesondere zwei Prinzipien wirken mit großer Kraft, die man am ehesten an den aus ihnen hervorgegangenen Formen erkennen kann: Die eine ist das Prinzip der Zerstrahlung, genannt PROTEGENIUM. Das zweite ist das Prinzip der symmetrischen Verteilung, genannt ANTIGENIUM. Beide Prinzipien halten Trillionen von Richtmaßsymbolen in Bewegung. In einer bestimmten Phase der vorkosmischen Epoche sind die Massen des Antigeniums des Protogeniums an gewissen Punkten des Weltkörpers miteinander in Verbindung getreten. Durch irgendeinen 12Ideurgos, der die Gegensätze zu verbinden suchte, entstand ein gewisser Widerstand der Bewegungstendenzen. Das hat das PIROGENIUM geboren; was nichts anderes ist als das Prinzip der Oxidation.
ANIGENIUM und PIROGENIUM bringen HYDROGENIUM hervor, die Verbrennung von HYDROGENIUM wiederum Wasser.
So entstand das kosmische Meer, in dem satvische Formeln Lebenskonstruktionen in Kolloidverbände kleiden. Nicht nur die planetarischen Meere, sondern der ganze Aufbau des Weltraumes ist ein Medium, voll flüssiger Lebenskeime.
Grundlage des Lebens ist das Flüssigsein und die kollodiale Elastizität. Das Prinzip der Kristallisation darf hierin aber nicht die Vorherrschaft erlangen. Denn die Kristallisation bringt starre Materie und schwere Atomformationen hervor, und so werden die Lebenserscheinungen zu degenerativen Zerrbildern späterer Systeme.
Die Lebensaktivität der Hierosomen in der Region der Schaffensmacht besteht aus der Lenkung der Embleme der Bewegungstendenzen. Die dreifache Hierarchie hatte bei ihrer Ankunft auf dem Planeten keine menschliche Form gehabt. Sämtliche Lebewesen der Erde entwickeln sich ebenfalls so, dass sie erst als Keimgebilde existieren. Nur bei der Befruchtung nehmen sie die Form der vereinigten Kugel, die sich später zum Embryo entwickelt, an. Ebenso assimilieren die 13Ideofäden, mit Psychonen vereinigt, zuerst neue terrestrische Essenzen, wenn sie in die Atmosphäre eines neuen Planeten eintauchen – letztlich bilden sie im Lebensraum des Planeten die Organisation des praktischsten Körpers aus. Die Vorbilder des xviiiAkasha spielen auch eine Rolle, nachdem jeder Planet bald anzeigt, welche Lebensform zum Charakter seines Bodens passt.
Gestalt, Gewicht, Größe und Sinnesorgane sind Fragen, die von der lokalen Gravitation abhängen. Nachdem die xixHierosomen ihre irdischen Formen entwickelten, bildeten sie beständige emblemwertende Funktionen, versteckt hinter dem Schleier magischer Kulte auf den Kontinenten, die gleichzeitig ausgebaut wurden.
Die Entwicklung der menschlichen Kultur nimmt immer mehr die Richtung der Sublimation der Materie auf der physischen Ebene ein. Das Milieu selbst, Wohn- und Lebensraum verändern sich, um uns herum dominiert immer mehr der ästhetische Faktor. Vollkommene Milieumorphose ist nur möglich innerhalb des Wirkungskreises einer sehr fortgeschrittenen Zivilisation. Die Technik selbst stellt ihre Apparate auch aus organischen Elementen zusammen. Die Organismen, die sich im Planetenkörper gebildet haben (z.B. Pflanzen, Meeresformationen und Kristalle), sind Einrichtungen, die die speziellen Energien des Universums vermitteln. Alles, was die Erde jemals hervorbringt, ist auch wichtig für den ganzen Kosmos. Die Dimensionen Telebiotik und Koordinatenkybernetik benutzen die organischen Produkte der Natur als Relais-Apparate. Auf die Jahrhunderte der primitiven Spektralanalyse folgt die Analyse der xxpoliversalen Signalübertragung. Die Erkenntnis macht sich breit, dass diese Signale den telebiotischen Eingang zu vielen Milliarden Himmelsgebilden und zu unzähligen Inseln im Weltenmeer bilden. So wie ehemals die Radartechnik weitentfernte Gegenstände mit Strahlenbündeln abgetastet hat, so kann man die Gebilde jeglicher, beliebig entfernter Systeme in den Wirkungskreis der Sensoreneinrichtungen der Koordinatenkybernetik einbeziehen, wenn man die dazugehörige natürliche Analogie findet.
Als solche Analogie-Brücken betrachtete man früher die Einzeller, mikroskopisch kleine Organismen, Pflanzen und Kristalle. Das auf der Erde nur in verkleinerten Exemplaren vorhandene xxiBiopantogramm bildet andernorts in riesigen Abwandlungen die Grundlage ganzer Lebensplatone. Die kleinste reale Struktur verbindet durch ihre unzählige Vielfalt die Oszillationen der Telekybernetik.
Schon die ältesten Kulturenxxii bemühten sich, den Wirkungskreis der menschlichen Tätigkeiten auszudehnen. Der Fortschritt, in viel höherem Maße aber noch der Einfluss von Expeditionen in die oberen Dimensionen, haben die geistige Differenzierung der Rassen bewirkt. Gleichzeitig traten neue ideogenetische Keime aus dem Zustand ihres anabiotischen Verharrens und Wartens heraus. Uralte magische Funktionen erschienen im xxiiineologen Mantel.
Gegenüber früher geriet die Elite der menschlichen Rasse in den konzentrierten Focus stärkerer Vibrationen.
Ungewohnte Reize führten zur Bildung entsprechender Sinne.
Die zur Wahrnehmung der Wirkung weit entfernter Kulturinseln, die mittelbar ankamen. Der potenzierte wissenschaftliche und ästhetische Kultus des Lebens strömte als magischer Rhythmus auf die physische Ebene der xxivDimensio-Entität. Im geeigneten Schnittpunkt des Kronionpotentials14 ereignete sich das, was man früher für unmöglich hielt. Die Raumchakren der physischen Ebene haben sich um eine Niveaulinie gesenkt, die Superstrukturen der Lebewesen hinter sich lassend – von da an existierte keine Materie mehr. Des Lebens unterster Status stützte sich auf den Boden der Astralebene. Die in Exaltation gehobenen Wesen des xxvBios haben nicht bemerkt, dass sich die Grundlagen ihres Daseins geändert haben. Sie haben schon so lange die Ausdehnung ihrer Existenz mit den Impulsen ihrer Gefühlswelt gemessen, dass sie auf die Stütze der physischen Wirklichkeit gar nicht angewiesen waren. Aus Sicht des Denkvorganges existierte niemals eine Materie. Demnach ist das Ende der physischen Welt nichts anderes als die Auflösung eines Missverständnisses. Das Leben ist ein kosmisches Wandern aus der Vergangenheit durch die Gegenwart in die Zukunft. Nur kann unsere Barkasse durch die Dimensionen des GEISTES schneller ans Ufer gelangen, als wenn wir uns aus der Materie der physischen Ebene einen Hafen für unsere magischen Lebensziele bauen würden.
Der heutige Mensch sieht im Fliegen die vollkommenste Lebensaktivität.
Das Raketenhafte, die Gravitationsbremse, die xxviAkzeleration und xxviiRetardation passen mit ihren Regulatoren sehr schlecht zur Dynamik des xxviiiProtoplasmas.
Im Hinblick auf die sich später entwickelnden höheren Lebenstätigkeiten sind Lichtgeschwindigkeiten überflüssig.
Die am weitesten entfernten Weltinseln erden zuerst durch Dimensionsumsetzung, dann aber durch mentale Annäherung erreichbar. Die polidimensionale Technik löscht den Begriff der Geschwindigkeit aus. Im Falle der Dimensionsumsetzung wird die Steigerung der Geschwindigkeit überflüssig. Die Richtung zum Erreichen der entferntesten galaktischen Regionen zeigt nicht zum äußeren Raum, sondern zum inneren, intramolekularen Kosmos. Im Falle vom äußeren Wegeeinschlagen ziehen die Reibung der Oberflächen und die biologische Organisation destruktive Grenzen des Austritts.
Mit Hilfe innerer Umsetzung aber gibt die Einengung die Äquivalenz immer größerer Geschwindigkeiten. Die hermessche Tradition lehrt schon lange, dass makrokosmische Punkte auch in Richtung ultramikroskopischer Territorien erreichbar sind. Das heißt so viel, dass man eine Galaxis z.B. in 100 Lichtjahren Entfernung erreichen kann, sowohl aus dem äußeren Raum als auch durch die innere Ultrazone. Das Geheimnis der Reise ist lediglich mentale Technik. Im makrokosmischen Sektor kann man aber einen ernsthaften Annäherungsversich an solch eine Entfernung gar nicht wagen, schon wegen des Anwachsens des Zeitfaktors. Diese Kraftanstrengung zur Steigerung der Geschwindigkeit und Überwindung des Anwachsens des Zeitfaktors wird überflüssig, wenn wir das Wesen der Raumband-Technik des Dimensionswandels verstehen lernen. In diesem Ablauf werden die begrenzten Geschwindigkeiten des Fliegens unzweckmäßig.
Weit von der Anziehungskraft des Planeten, weit von der Oberhoheit der Sonnen entfernt, erstreckt sich der xxixAsteroidengürtel. Dieses Gebiet ist das Reich der rebellischen und weltverneinenden Individuen. Seine Sphäre besteht aus vielen kleinen Planeten, zerfallenen Planetenteilen, Kometen, die – ehemals Bestandteile größerer Weltsysteme – heute aber, nach der, die Auflösung vollendenden Katastrophe, herrenlose Individuen geworden sind.
Diese kosmischen Individuen haben schlechte Erfahrungen mit den im Universum bestehenden Systemen gemacht. Diese Systeme, deren Elemente sie ursprünglich waren, verkörpern oberhoheitliche Prinzipien innerhalb einer speziellen Organisation. Diese Grundsätze haben, infolge der Verschiebung in eine zerstörerische Richtung der auf der Oberfläche des Planeten entstandenen Kulturen, versagt.
Anderorts war die Zivilisation auf der Oberfläche gar nicht am Zerfall der Koordinaten beteiligt. Hier haben die inneren Gegensätze des Sonnensystems den überzähligen Planeten ausgestoßen, oder manchmal hat sich die Unmöglichkeit der Umlaufzeiten mit einer Katastrophe gerächt. Unharmonische Sonnen injizieren systemkonträre Gifte in die perifären Adern des galaktischen Kreises. Die Sonnen und Planeten werden in der Milchstraße vertreten durch Intelligenzen, die über Psyche verfügen, ebenso verfügen die in Stücke zerfallenen Planeten, Kometen und Elementarteilchen über geistige Führungskräfte. Sie sind pessimistisch gestimmt, stehen auf dem Boden der Kritik und wollen lange Zeit gar nichts hören von einem Einritt in die Sklaverei eines wie auch immer gearteten Systems. Im Universum lebt nichts ewig.
Endlich hört dieser Zustand ebenfalls auf zu existieren, entweder so, dass diese asteroiden Elemente an irgendeinem Punkt ihrer Reise durch den Raum in die Anziehungskraft von mächtigen 15Kosmozentrionen geraten, oder dadurch, dass die physische Stagnation und das Studium des nur inneren Interesses aufhört, und dass sie selbst dann selbständige Systeme bilden, ihre Erfahrungen ausnutzend.
Im Lebenskreis des Kosmos sind diese Trümmerwelten wichtige Arbeitskräfte. Sie tragen viele wertvolle Konsequenzen und führende Ideen, ohne die die Zukunft sich nicht entfalten könnte. Ihr größtes Plus, was eigentlich in keinem komplexen Organismus zum Tragen kommen kann, ist die Freiheit, zu keinem System zu gehören!
Die Bewohner des Gürtels der Asteroiden und Kometen bewegen sich nicht auf geschlossenen Bahnen. Die Geister, die auf der Oberfläche der Trümmer auf freien Wegen wandern, sind nicht durch spezielle Naturgesetze gebunden.
An den unregelmäßig geformten Trümmerplanetoiden entstehen allerdings auch Gravitationsfelder. Im Leben ihrer Bewohner treten Verhaltenszwänge auf, die mit Wohnort und Lebensweise zusammenhängen.
Da sie sich nicht auf Kreisbahnen bewegen, brauchen sie keine widerkehrenden Erfahrungen, bzw. brauchen sie diese Erfahrungen nicht aufzubewahren. Sie besitzen keine Analogien, denn sie sind auch nur Projektionen der Spiritualriten. Die Seelentätigkeit dieser kosmischen Wanderer der Freiheit wird auf diese Weise durch nichts behindert. Diese ähnliche Anordnung der Dinge legt dafür umso mehr Gewicht auf die Reifung der Konsequenzen des Vergangenen. Widerstand von Seiten der Asteroidenbewohner gegen willkürlich entstandene Umstände kommt nur dann auf, wenn sie der 16Invokation der unglücklichen Erfahrungen von abgeschlossenen Manvantaren bedarf.
Es existieren ohne Katastrophen entsprungene Planeten und Meteoriten, die dem Zwang zum Eintritt in ein System bisher ausgewichen sind. Es sind solche Individuen, die auf gravitationsfreie Peripherien der ultravioletten Welteninseln abgedriftet sind.
Diese Erscheinung ist in unseren kosmischen Breiten selten, aber die Planetenflora der ultravioletten Nebel ist reich an solchen Erscheinungen. Die Traditionen der cherubinischen Erinnerung geben davon Kunde, dass die relativ ungehemmte Körperwerdung der weltschaffenden Geistlichkeit nur in solchen Raumkoordinaten möglich ist, in denen die Materialdichte nicht zu groß ist und nur wenige Sonnen mit ihren Planeten ihre Bahnen ziehen und dann Riesenplaneten ohne Monde auf die weiten Peripherien des Kosmos hinausschleudert. Da hier kaum Gravitationsschranken der Dichte existieren, bilden die Weltkörper am Beginn ihres Weges keine Ketten. Sie fahren einsam ab und einsam beenden sie ihren Lebensweg. In diesen extremen Gegenden der Welt haben sich die Lebensbedingungen nicht so entwickelt, dass die Weltkörper die Nähe einer Quelle von Gravitationsangriffen innerhalb eines xxxMantavaren erreichen. Dies bedeutet, dass ihre Entwicklung ausschließlich von den sich allmählich entwickelnden immunellen Veränderungen abhängt.
Die Erde ist eine Kreatur von xxxiHELIOS. Hier sind sämtliche Gesetze des Bios auf das periodische Erscheinen und Verschwinden der äußeren Quelle gegründet. In den ultravioletten Peripherien sind dagegen keine Sonnen in bedeutender Anzahl und keine auf sie angewiesenen Planeten vorhanden. Was da ist, steht für sich allein und pflegt seine innere Leuchtquelle. Dieser RAUM zerfällt aber schon in Koordinaten, die eine um mehrere Dimensionen höhere Komplexität aufweisen, also muss die lebensspendende Kraft aus dem Brunnen der Weltenmitte nicht durch vermittelnde Lumineszenz gefiltert werden. Das vitale xxxiiSattwa-xxxiiiEffluvium bricht aus den Herzen der Planeten und Wesen hervor. Die Lebensgesetze der ultravavioletten Biosphäre haben die Freiheit und Ungebundenheit in ihre Bedingungen aufgenommen. Die Ideenkeime des Hyperkosmos können für ihre Versuchslebensformen nur im flüssigen oder weniger dichten Milieu eine objektivierende Basis schaffen. Hierfür wäre sogar das Wasser zu dickflüssig, deswegen befindet sich der Lebensraum der xxxivXenobioten auf Nebelstufe. Betrachtet man den Prozess der Formenwandlung, so erscheint es wünschenswert, den Charakter ihrer Gesetze in mantrischen Inhalten zu formulieren:
Wirkliches Leben kann nur das aus dem Inneren strahlende Licht geben.
In der Dimension der
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Theomagie passt sich die Umgebung dem Individuum an.
Das Wesen des Lebens ist die Kondensation der inneren Füllung des geistigen Schaffens.
Alles ist schlecht, was Wurzeln schlägt und Versteinerung hervorbringen könnte.
Die Erinnerung und ihr Erfahrungsdepot sowie die Verdichtung sind ursprünglich Akasha.
In der Welt, die zu einer materiellen Stufe verdichtet ist, sind alle hierarchischen Ordnungen schlecht und
Es liegt im Lebensinteresse der Individuen, dass kein, wie auch immer geartetes System, sich festigen kann, denn dieses würde zum Schluss das Leben selbst erdrosseln.
Eine ausgeglichene, d.h. katastrophenfreie Weltordnung kann sich nur im halbmateriellen Kosmos ausbilden.
Die menschliche Entwicklung muss nicht nur unterstützt, sondern manchmal sogar auch gebremst werden. Denn das Ideal des absoluten Humanums kann schließlich zum völligen Untergang führen. Das Ideal der Erde im gegenwärtigen Stadium ist nicht der Homo Sapiens, sondern der Homo Interkosmius, d.h. der kosmische Mensch, von wo aus seine Entwicklung aus magischer Hinsicht ihren Anfang nahm.
