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In den Jahren 2010 bis 2017 sind im Atelier Wonder in Brandenburg ca. 200 Bilder entstanden. Susanne Meyer hat den Entstehungsprozess der Bilder biografisch begleitet. Im Auftrag des Cyberinstitutes hat sie in Zusammenarbeit mit Wolf Wonder eine Auswahl von 42 Bildern zusammengestellt, die diesen Schaffensprozess repräsentativ wiedergeben. Die Bilder von Wolf Wonder sind klein, quadratisch und ohne Pinsel direkt aus der Tube gemalt, teils in Öl, teils in Acryl. Die begleitenden Texte zu den einzelnen Bildern sollen einen assoziativen Zugang zum Inhalt vermitteln, sowohl künstlerisch als auch entstehungsgeschichtlich.
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Seitenzahl: 16
Veröffentlichungsjahr: 2018
Die Brandenburger Bilder
2010, ein Jahr, nachdem das Wonder-Team von Berlin in das Herrenhaus Häsen im Löwenberger Land gezogen war, begann Wolf eine Serie von kleinen quadratischen Bildern in Acryl zu malen, in denen er eine Reduktion auf die wesentlichen Grundbausteine der Malerei, Farbe und Linie, vornahm. Es war eine Erneuerung, in der Entscheidung, alles rauszunehmen, was nicht unbedingt nötig ist, aber Malerei ist. Wolf sagte, „Was kann ich alles rausschmeißen, wie weit kann ich gehen, dass es noch als Bild funktioniert, dass es Malerei ist?“ Wolf setzte erneut oder noch mehr auf die Realität des Kindes und variierte in vielen Facetten sein Hauptthema, Coming Home. In den Coming Home-Bildern finden wir die immer gleichen Motive, das Haus, den Baum, der immer mit Früchten behangen ist, den Weg, einen Menschen und ein Tier, typische Motive in Kinderbildern.
