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Seit Jahrhunderten hat der Mensch die Verbindung zum Leben, zur Natur, immer mehr verloren und sein Herz verschlossen. Insbesondere in unserer heutigen, modernen Leistungsgesellschaft gilt "Gefühle zeigen" häufig als Schwäche, ganz besonders beim "männlichen Geschlecht". Die Erfahrung hat auch Jens Zurmühlen schmerzlich erlebt. Dieses Werk entstand nach einem spirituellen Erlebnis des Autors vor einigen Jahren. Er beschreibt mit berührenden, authentischen Worten die eigene Welt der Gefühle mit einer Allgemeingültigkeit, die auf viele Menschen zutrifft: Innere Kämpfe, Hoffnungen, Glaube, Vertrauen und insbesondere die Liebe, als stärkste Kraft des Universums, welche seit Jahrtausenden auch zentrale Botschaft aller spirituellen Weisheitstraditionen dieser Welt ist. Die Zeilen eines Mannes, der mit seinen Worten Menschen Mut machen möchte, auf Ihrem Lebensweg nie zu vergessen, dass unsere Gefühle und die Liebe der direkte Weg zu unserer Seele und unserem Herzen sind.
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Seitenzahl: 41
Veröffentlichungsjahr: 2017
„Das Wort, das aus der Seele kommt,das setzt sich ganz bestimmt ins Herz.“
< Rumi >
Jens Zurmühlen
© 2017 Jens Zurmühlen (Autor)
Umschlag, Illustration: Jens Zurmühlen
Lektorat, Korrektorat: Jens Zurmühlen
Verlag: tredition GmbH, Hamburg
Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.
Liebe Leserin, lieber Leser,
ich freue mich sehr, dass Du meine Zeilen in Deinen Händen hältst. Da allem ja eine Ursache zugrunde liegt, möchte ich mich gern ein wenig vorstellen und Dir meine Geschichte zur Entstehung meines Buches erzählen.
Ich wurde im März 1968 im Tierkreiszeichen Fische (Aszendent Zwillinge) geboren. Soweit ich mich zurückerinnern kann, empfand ich das Leben als sehr anstrengend. Sehr viel Nachdenklichkeit und eine Form von Schwere waren ständig präsent. Eine Erklärung dafür hatte ich nicht und versuchte mich so gut es ging in dieser Welt zurechtzufinden. Es gelang mir mal besser, doch im Laufe der Jahre eher schlechter.
Um mein viertes Lebensjahrzehnt geriet dann vieles komplett aus den Fugen. Das Leben zwang mich auf den Boden und an einen Punkt der Entscheidung „leben zu wollen oder nicht“.
Ich entschied mich glücklicherweise für das Leben und so fand ich 2013 den Weg in spirituelle Themengebiete, die mir bisher neu waren und außerhalb dessen lagen, was in unseren Zeitungen oder im Fernsehen zu finden war. Vieles verstand ich nicht, manches blieb für eine Zeit, manches ging sehr schnell und einiges begleitet mich weiterhin. Nur war mir schon immer klar, dass es mehr auf der Welt geben muss, als wir Menschen uns mit dem Verstand erklären können.
Die Weihnachtszeit 2014 erlebte ich erstmalig in meinem Leben ganz allein. Das war eine sehr große, innere Herausforderung für mich. In dieser Zeit beschäftigte ich mich sehr intensiv mit den Lehren von Jesus und seinem Leben, las Bücher, schaute mir Videos auf „YouTube“ an und weinte viel.
Am ersten Weihnachtstag des Jahres 2014 hatte ich ein Erlebnis, dass ich mir nicht erklären konnte, so sehr ich auch danach suchte. Und doch erlebte ich an diesem Tag erstmalig eine tiefe Verbundenheit mit dem Leben, inneren Frieden und strahlendes Weiß um mich herum. Unmittelbar danach fing ich plötzlich an diese Art von Worten aufzuschreiben. Obwohl ich immer wusste, dass ich mit Worten gut umgehen konnte, fühlte sich diese neue Form doch zunächst sehr fremd an. Dennoch ließ ich in den kommenden Monaten alles aus mir heraus und brachte es zu Papier.
Diese Texte hältst Du nun in Deinen Händen. Manches davon wird Dich möglicherweise berühren, manches wirst Du nicht nachvollziehen können, vielleicht steigen in Dir aber auch eigene Bilder Deines Lebens auf, eigene Sehnsüchte, Ängste oder Hoffnungen. Achte einfach auf Deinen ersten Impuls. Dieser erste, zarte und so leise Impuls aus dem Inneren, bevor der Verstand anfängt zu arbeiten, ist unsere eigentliche, menschliche Wahrheit.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Du mich wissen lässt, wie Dir meine Texte gefallen haben. Ich beantworte jede Email sehr gern.
Für Dein Leben wünsche ich Dir nun von Herzen alles Gute. Genieß es in vollen Zügen. Sei geduldig und liebevoll mit Dir selbst und vergiss nie das alles, was um Dich geschieht, ganz sicher zur rechten Zeit passiert und es keinen Zufall gibt. Alles lehrt uns Menschen. Jeder Moment, jede Sekunde, jede Begegnung. Freu Dich über jeden neuen Tag, an dem Du das Leben begrüßen darfst.
Alles Liebe wünscht Dir
Manchmal spüre ich den Wind um die Nase und ich weiß,
dass er mir eine frische Brise schenkt, um meine Gedanken in andere Bahnen zu lenken.
Manchmal spüre ich die Sonne in meinem Gesicht und ich weiß,
dass sie mir die Wärme schenken will, die ich in diesem Moment brauche.
Manchmal scheint der Mond durch den wolkenverhangenen Abendhimmel und ich weiß,
dass er mir das Licht schenkt, das in der Dunkelheit meinen Weg begleiten soll.
Manchmal spüre ich die Erde beben und ich weiß,
dass meine Beine nicht auf einem festen Fundament stehen, sondern ich umkehren soll auf festeren Boden.
Manchmal…spüre ich mein Herz und weiß, es leitet mich liebevoll an Orte, die mich in den Himmel tragen und mir ein tiefes Gefühl des Friedens schenken.
Manchmal…spüre ich Dich und weiß wohin mein Herz mich führt.
