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Mit Musik fängt er an, und beim Gehen, Reisen und Schauen versetzt Pedro Lenz uns dann auf tänzerische Weise in verständiges Lächeln oder kindliches Staunen. Die einfachsten Dinge, sei’s am Kinderspielplatz, bei der Arbeit, in der Kneipe, im Auto oder im Zug, gewinnen in seinen Beobachtungen poetischen Glanz und philosophische Tiefe. Er spricht von Geburt und Tod, Kindheit und Alter, Liebe und Verrat, Streit und Versöhnung und zeigt immer wieder und vor allem: «öppis derzwüsche». In der Schwebe zwischen leiser Trauer und befreiender Heiterkeit lässt er uns mit «zärtlicher Zunge» und schalkhaftem Hintersinn die Welt liebgewinnen. Weder blind noch blauäugig, sondern im Wissen um unsere Mängel und Gebrechen, führt dieser Sänger uns von der Ewigkeit im «erschte Müntschi» bis zum erwarteten und dann doch plötzlichen Tod: «Zum go und zum cho / söttsch chönne lo go / s isch liechter eso.»
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Veröffentlichungsjahr: 2024
Go und cho
Baby
Spüuplatz
E guete Sohn
Krokodiiu
D Schribmaschine
Go und cho
Meh Nööchi
E z guete Kolleg
Bäri
Tiziana
Ds ewige Läbe
Öppis derzwüsche
Durscht
Bühnekunscht
E Sach vom Härz
Parfümerie
Gloube
Öppis derzwüsche
Ungerwägs
Kuba
Step Step Step
I bi dä Bueb
Der Wouf
Feschte Begriff
Tunnäu
(Musik beginnt)
Baby, Baby, Baby, Baby,
Baby, Baby, Baby, Baby,
Baby, Baby, Baby, Baby,
Baby, Baby, Baby, Baby.
Baby, Baby, Baby, Baby,
i fahre dür ds Land und luegen use
und au paar Hundert Meter
hanget es farbigs Schüud
am ne Boum, am ne Huus,
am ne Gländer und Baukon.
Baby, Baby, Baby, Baby,
I fahre dür ds Land und luegen use
und au paar Hundert Meter
isch e Noa, isch e Lea,
isch e Luan, isch e Lena,
isch es chliises Ching gebore.
Baby, Baby, Baby, Baby,
i fahre dür ds Land und luegen use
und au paar Hundert Meter
seit mer öpper, dass sis Ching,
wi sis Ching, wenn sis Ching
und i lises aube gschwing.
Baby, Baby, Baby, Baby,
Baby, Baby, Baby, Baby,
Baby, Baby, Baby, Baby,
Baby, Baby, Baby, Baby.
Baby, Baby, Baby, Baby,
i fahre dür ds Land und luegen use
und au paar Hundert Meter
han i di unverhoffti Glägeheit,
mi über di unbekannti Lia, dä Liam,
dä Milo und di Mila mitzfröie.
Baby, Baby, Baby, Baby,
i fahre dür ds Land und luegen use
und au paar Hundert Meter
chlatschen i innerlech i d Häng
und froge mi, ob ächt di Lara
scho cha schnooggen oder loufe.
Baby, Baby, Baby, Baby,
i fahre dür ds Land und luegen use
und au paar Hundert Meter
frogen i mi, wär dass ächt
aui di Müüsli und Änteli und Hundeli
und Störch het möge baschtle.
Baby, Baby, Baby, Baby,
Baby, Baby, Baby, Baby,
Baby, Baby, Baby, Baby,
Baby, Baby, Baby, Baby.
Baby, Baby, Baby, Baby,
i fahre dür ds Land und luegen use
und au paar Hundert Meter
rächnen i uus, wi aut
dass di Lina, dass dä Lolo
ungerdesse scho isch worde.
Baby, Baby, Baby, Baby,
i fahre dür ds Land und luegen use
und au paar Hundert Meter
stöu i mer d Frog, wi lang
dass me so nes Schüud
im Durchschnitt lot lo hange.
Baby, Baby, Baby, Baby,
i fahre dür ds Land und luegen use
und au paar Hundert Meter
hanget es farbigs Schüud
am ne Boum, am ne Huus,
am ne Gländer und Baukon.
Baby, Baby, Baby, Baby,
Baby, Baby, Baby, Baby,
Baby, Baby, Baby, Baby,
Baby, Baby, Baby, Baby.
Töu gö jo mit de Chliine
i dere Johreszit go schiine,
mit de Ching und mit em Schlitte,
ab i d Bärgen i ne Hütte,
Füürli mache, Äscht verhouze,
bis fasch aue Schnee isch gschmouze,
Pischte-Party, Aupeschlager,
Kafi fertig, Ferielager,
Sunne-Crème, Bügulift,
Houptsach furt vom Autags-Gift.
Aber i mache das nid,
nei, ig nid,
ig nid, leider nid,
nei, nid im Früehlig,
im Früehlig gon ig
uf e Spüuplatz,
gon i go luege,
wi si d Rutschbahn uf und ab,
wi si uf em Trampolin uf und ab,
wi ds Ritiseili uf und ab,
wi ds Gigampfi uf und ab,
wi ds Gumpiseili uf und ab,
wi aues zämen uf und ab,
und uf und ab und uf und ab
und uf und ab und uf und ab
und uf und ab und uf und ab
und mis Meiteli uf und ab,
und mini Bueben uf und ab.
Aui Ching gäng uf und ab
und zwüschinen e Mueter,
wo aren angere Mueter seit,
ihre Maa heig äbe grad
der Job gwächslet
und sig jetz no weniger,
sig no säutener deheime.
Und näbe drann
en angeri Mueter,
wo scho wieder schwanger
und derbi heige si doch zersch
unbedingt no wöue zügle,
aber si heig sech gschwore,
nach däm sig jetz würklech
ändgüutig Schluss.
Und chli witer äne
en angeri Mueter,
wo vo ihrem Emil wott wüsse,
worum, worum, worum, worum,
wieso, dass är jetz am chliine
Brüetsch scho wieder eini
poliert heig und ob er ächt
nid eis einzigs Mou,
numen eis einzigs Mou,
einisch chöng lieb si und
der Brüetsch nid brätsche,
me heig doch so mängisch
über das Thema gredt.
Aber dä Bueb lost nümm zue,
springt lachend dervo,
während si chliin Brüetsch
jetz no i d Hose bislet.
Aber han i nid vorhär gfrogt,
ob de no nes Bisi muesch mache,
worum losisch nid,
worum seisch nüt,
wenn i äxtra no froge?
Und de grännet en Elisa.
Und dört stoglet en Elia.
Und vore möögget e Livia.
Und hinge göisset en Anja.
Und es Loufrad putscht
mit Schwung i Chinderwage,
e Sirupfläsche louft uus,
es Papiernastuech luftets dervo,
und es Ching geit d Rutschbahn
uf und ab und uf und ab,
immer wieder uf und ab
und uf und ab und uf und ab
und uf und ab und uf und ab
und uf und ab und uf und ab
und ds Ritiseili geit uf und ab
und ds Gigampfi geit uf und ab
und e Grossmama
muess heile heile Sääge singe,
wöu ds einte Grossching
mit em Trotti uf em Teer
und ds Chnöi derewä ufgschürft
und derbi hets doch
di Grossmama so mängisch,
so mängisch gseit,
het sis so mängisch gseit.
Han i nid gseit,
söusch ufpasse,
söusch nid so schnäu,
söusch brämse?
Und heile heile Sääge,
drü Tag Rääge,
drü Tag Schnee,
aber äbe, me muess haut
lose, was d Grossmama seit
und nei, es git jetz
ke Schläckstängu,
dir chöit no nen Öpfu
oder es Dar-Vida
oder e haubi Riiswaffle,
aber Schläckzüg
gits jetz nümm.
Und dä Emil vo vori
brieschet jetz mit Luscht
sim chliine Brüetsch
ds Sangschüfeli a Chopf,
aber Emil, han i der nid
und wi mängisch muess i der
und i weiss würklech nümm
und mir chöi jo süsch ou hei.
Aber är het mi drum ou,
vorhär het är mi doch ou,
är het aagfange.
I wott gar nüt ghöre,
seit am Emil sini Mueter,
aber derfür ghöre mir angere,
wi jetz es angers Ching
e Schufle vou Sang i ds Gsicht
und d Höufti schlückt
und hueschtet und spöit,
und liislig röchlet,
während ds Ritiseili
uf und ab und uf und ab
und ds Gigampfi
uf und ab und uf und ab
und d Ching bir Rutschbahn
uf und ab und uf und ab
und uf und ab und uf und ab
und uf und ab und uf und ab.
