Zeit für eine Pause - Helga P. Schubert - E-Book

Zeit für eine Pause E-Book

Helga P. Schubert

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Beschreibung

Enthalten sind im E-Book achtzehn Autoreninterviews, die meinem Blog entstammen.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 55

Veröffentlichungsjahr: 2018

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Zeit für eine Pause

Zeit für eine PauseVorwortInterview mit Frank Michael RostDrei Fragen an Gerald GanglbauerSF-Autoren und die Zukunftsforschung, Interview mit Fam. SteinmüllerFünf Fragen an Ulrike RylanceInterview mit Elli H. Radinger zum Buch "Der Mensch-Hund-Code: Selbstbewusst durch den Dschungel der Hundeszene"Holger Karsten Schmidt, Drehbuch-und RomanautorAndreas Eschbach: Seine Arbeitsweise am RomanInterview mit Jan Costin Wagner, dem Schöpfer von Kimmo JoentaaKatja Brandis zu "Woodwalkers", Teil 1 "Carags Verwandlung"Iny Lorentz: Das Autorenpaar Iny Klocke und Elmar WohlrathAutorin Kristina Gehrmann und ihre IllustrationenSusanne Lieder über das SchreibenSimon Spiegel über den perfekten SF-FilmSF-Autor Armin RößlerHelene Luise Köppel - Thriller und historische RomaneInterview mit Karsten KruschelEdith Kneifl, Krimiqueen aus ÖsterreichEin paar Fragen an Eva VöllerBibliografieImpressum

Zeit für eine Pause

Interviews 2010 bis 2017

Vorwort

Man kann nachlesen, wie Bücher aufgebaut sind, wie lang Kapitel, Sätze und gar Wörter sein sollten, um das Geschriebene möglichst gut lesbar zu präsentieren. Das ist natürlich umstritten. Wer die allgemeinen Regeln kennt, kann sie auch brechen. Aber darum geht es nicht. Neulich las ich auch, ein Vorwort sei nötig, um zu erklären, wie das E-Book zustande gekommen ist und warum es erscheint. Außerdem könne man noch ein paar nette Worte verwenden, um seinen Dank auszudrücken. Alles möglichst persönlich halten und das Vorwort wäre fertig.

Nun gut, ich versuche es. Es ist mein erstes. Aber dazu muss ich noch einmal etwas ausholen. Was spornt Autoren an? Wie lange benötigen sie für einen Roman? Wird zum Schreiben ein bestimmtes Ritual verwendet? Und überhaupt, wie entwickeln sie ihre Ideen? Auf diese und ähnliche Fragen wollte ich gern Antworten haben. Für meine Website und weitere Interessenten machte ich bereits lange vor 2010 Interviews. Sie sind zwar erschienen, doch durch Computerabstürze und ähnlich mysteriöse Vorfälle irgendwann einmal von meinen Speichermedien verschwunden. Ich habe daraus gelernt und sichere nun alles doppelt und dreifach auf USB Sticks und Festplatten.

Nach 2010 gab ich meine Website auf und wurde schließlich einer der vielen Blogger, die sich im Internet tummelten. Meine bevorzugten Themen waren natürlich Bücher, Hinweise zu Hörspielen und erste Erfahrungen mit dem Selfpublishing. Erneut knüpfte ich Kontakte zu den Schreibenden. Wenn mir etwas an ihren Werken besonders gut gefiel, hakte ich ein und entwickelte daraus meine Fragen. Anfangs nur drei, dann fünf oder sechs, weil mir durchaus bewusst war, dass die Aufmerksamkeitsspanne bei Texten im Internet gering ist. Die Autoreninterviews, per E-Mail geführt, auch mit einem Hörspielproduzenten und einem Filmkritiker, erschienen auf meinem Blog unter dem Motto „Zeit für eine Pause“. Eine Art virtuelles Plätzchen, an dem die Schöpfer kreativer Werke entspannt über sich erzählen konnten.

Im Mai 2018 löschte ich den Blog. Die Interviews sollten aber erhalten bleiben. Deshalb beschloss ich, sie in ein E-Book zu übertragen. Der größte Teil der Befragten erklärte sich mit der neuerlichen Verwendung der Interviews einverstanden. Auch Fotos und Bilder durften, teils mit Angabe des Copyrights, wieder benutzt werden. Sogar zwei neue Fotos sind hinzu gekommen. Dafür möchte ich mich noch einmal recht herzlich bei den Autoren bedanken. So! Die nötigen Infos sind drin und natürlich mein Dank, den ich sehr gern abstatte. Das Vorwort ist also fertig und hoffentlich verständlich geschrieben. Jetzt bleibt mir nur noch, allen viel Spaß beim Lesen des E-Books zu wünschen.

Interview mit Frank Michael Rost

Juli 2010Irgendwann verfasste ich das Hörspiel „Der Mörder“ und reichte es bei der Ausschreibung eines bekannten Berliner Hörspielstudios ein. Wenn ich mich recht entsinne, hatten sich etwa zweihundert Autoren am Wettbewerb beteiligt. Mein Manuskript kam dort in die engere Wahl, erhielt jedoch leider keinen Preis. Danach bot ich es dem Produzenten Frank Michael Rost an und es gelang mir, ihn dafür zu interessieren. Aus meinem Text entstand in Zusammenarbeit des Ohrlandverlages mit der Akademie Deutsche Pop in Köln das Hörspiel „Der Schweif des Diabolus“. Ich hatte nicht die geringste Ahnung, wie so eine Produktion überhaupt abläuft. Deshalb fragte ich nach.

Foto: © Nicole Traut

Nach welchen Gesichtspunkten suchten Sie die Leute ihres Teams aus? Ich achte sehr auf berufliche Qualifikation und Erfahrung. Gleichzeitig sind mir Kreativität, Begeisterungsfähigkeit und Teamfähigkeit sehr wichtig. Jedes Hörspiel (oder jeder Film) ist letztlich ein Gemeinschaftsprodukt, allerdings nicht im Sinne eines „basisdemokratischen Kollektivs“, bei dem Kompromisse oder der kleinste gemeinsame Nenner gesucht werden. Es ist eher wie bei einer gut eingestellten Fußballmannschaft, die die Visionen und die Ideen des Trainers auf dem Platz umsetzen. Beim „Schweif des Diabolus“ war die Teamzusammenstellung insofern anders, da hier ja ganz bewusst Studenten und Berufsanfänger den größten Teil des Teams ausgemacht haben. Als Produzent habe ich darauf geachtet, dass vor allem die Schlüsselpositionen, also die diversen Head of Department für Musik, Aufnahme & Mischung, SoundFX usw. mit guten Leuten besetzt werden. Insbesondere bei der Regie habe ich mit Michael Ziellenbach einen guten Mann gefunden, der sich sehr engagiert eingebracht hat. Die Besetzung der beiden Hauptrollen erfolgte auf meinen Vorschlag mit Florian Mischa Böder und Fritz Stavenhagen. Ich wollte schon immer gern ein Projekt mit Fritz Stavenhagen machen und hier hat es sich sehr gut ergeben.Wie ist der Ablauf an Arbeiten bei einem solchen Projekt? Das ist nicht so leicht zu beantworten, denn in vielerlei Hinsicht ist der „Schweif des Diabolus“ eine „untypische“ Produktion für Ohrland. Grundsätzlich war es so, dass ich der Akademie Deutsche POP in Köln das Projekt als Koproduktion angeboten habe. Nach der Zusammenstellung des Teams und der Besprechung der wichtigsten Eckpunkte lief die Produktion aller Teilbereiche dann mehr oder weniger autark an der Akademie ab. Ich war natürlich bei den Hauptsprachaufnahmen mit Fritz Stavenhagen und Florian Böder dabei. Ansonsten habe ich mich aber eher im Hintergrund gehalten und den Regisseur machen lassen. Hinterher, wenn der erste Rohschnitt vorliegt, habe ich dann „frische Ohren“ und kann Verbesserungsvorschläge bringen, um das Hörspiel noch besser zu machen.Was sieht der zeitliche Rahmen zum Hörbuch „Der Schweif des Diabolus“ vor? Die Produktion des Hörspiels nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Zunächst wurde das Drehbuch mehrmals umgeschrieben, bis es mir, dem Regisseur und natürlich auch Frau Schubert richtig gefallen hat. Aus den ursprünglich 50 wurden dann letztlich knapp 70 Seiten. Das Drehbuch war im Dezember 2009 fertig. Seit Januar 2010 wird ernsthaft am Hörspiel gearbeitet. Der normale Lehrbetrieb der Akademie muss bei so einem Projekt ebenfalls berücksichtig werden. Für die Studenten ist das Hörspiel nicht nur ein „Credit“, sondern auch eine Projektarbeit, die später benotet wird. Daher müssen hier auch immer schulische Aspekte berücksichtigt werden. Und dann hat man auch nicht immer alle Ressourcen, z.B. das Tonstudio, zur Verfügung, da ja auch noch andere Kurse laufen. Insgesamt sehe ich das aber als eher positiv, denn das Projekt hat durch die begeisterte und engagierte Mitarbeit der Studenten echt gewonnen. Nach der Vorstellung des Projektes am 14. August in der Akademie Deutsche POP in Köln http://www.schweif-des-diabolus.de/werden wir das Hörspiel endgültig fertig stellen und auf CD und als mp3-Download veröffentlichen. Insgesamt wurde dann fast zwei Jahre an dem Projekt gearbeitet, wenn man die Drehbuchphase mitrechnet. Frank Michael Rost Produzent