0,99 €
18 Promille Glück ist mehr als ein Tagebuch es ist ein schonungsloser Einblick in eine gequälte Seele, die nicht aufgibt. Es erzählt von inneren Dämonen, von Hoffnung und Rückschlägen, von psychischer Krankheit und dem zähen Kampf ums Überleben. Der Autor nimmt uns mit durch seine Kindheit voller Ausgrenzung, eine Jugend zwischen Angst und Selbstzweifel und ein Erwachsenenleben, das immer wieder am Abgrund balanciert. Doch zwischen all der Dunkelheit gibt es auch Licht in Form von Freundschaften, kurzen Momenten des Glücks, der Liebe und dem Wunsch, anderen Hoffnung zu geben. Dieses Buch ist roh, ehrlich und unbequem,aber auch tief menschlich. Für alle, die selbst kämpfen. Für alle, die verstehen wollen. Und für alle, die daran glauben, dass selbst in der dunkelsten Nacht ein Funke Hoffnung überleben kann. Du bist nicht allein.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 55
Veröffentlichungsjahr: 2026
Warnung
Über dieses Buch
Prolog
Der Weg der Bildung
Ein neues Haus, ein neuer Anfang
Der Weg zum Lachen
Leben oder Überleben?
Weihnachtszeit
Epilog
Teil 2
Kindheit
Jugend
Neue Stadt, neues Leben
Resilienz
Blühende Fantasie
Nicht versendete Briefe:
An meine Familie
An mein jüngeres Ich
Was ich DIR wünsche
Meine Tagebücher
Liste die mir ein Kumpel geschrieben hat
29.08
Gedanken zu Ausbildungen
Gedanken zum Beziehungsstatus
Warum ich über Probleme spreche
Gedanken zu Freundschaften
31.08
Mein Wert
1.09
Später am gleichen Tag
02.09
03.09
Einbildungen?
05.09
06.09
08.09
10.09
12.09
16.09
20.09
03.10
12.10
21.10
27.10
Warum bin ich so unzufrieden?
Was wenn der Schmerz weniger wird?
Wie würde mein Leben aussehen, wenn ich gesund bin?
19.11
20.11
01.12
Stark werden
04.12
09.12
13.12
18.12
28.12
05.01
06.01
10.01
11.01
12.01
14.01
16.01
Dieses Werk enthält sehr persönliche und eindringliche Schilderungen psychischer Erkrankungen, darunter Depression, Angststörungen, Suizidgedanken und Suizidversuche. Es werden zudem sexualisierte Gewalt, Missbrauch, Selbstverletzung, traumatische Kindheitserlebnisse sowie Klinikaufenthalte thematisiert. Die Inhalte können für manche Leserinnen emotional belastend oder traumatisierend wirken.
Bitte lies diesen Text nur, wenn du dich emotional stabil genug fühlst, und hol dir gegebenenfalls Unterstützung. Du bist nicht allein – Hilfe ist möglich und verfügbar.
Der erste Teil dieses Buches ist meine Vergangenheit
Der zweite Teil spiegelt meine Einschätzung und Analyse.
Der dritte Abschnitt spiegelt meine Gegenwart.
Ich habe beide Geschichten zusammengefügt, damit man ein besseres Bild davon hat. Es zeigt Dinge mit denen ich früher zu kämpfen hatte und wie diese mich in der Gegenwart beeinflussen. In meinem Leben gab es nicht nur Leid, auch ein paar positive Erlebnisse, aber in der Summe meiner Lebenszeit machen diese 0,018 % aus. Daher der Titel 18 Promille Glück.
Dies ist die Geschichte meines Geistes, meiner Vergangenheit und meiner Zukunft. Ich schreibe es nieder, um dir zu sagen:
„Du bist nicht allein.“ Bedenke stets, egal wie hoffnungslos die Situation erscheinen mag, du kannst dir immer Hilfe suchen. Bedenke, die Hilfe, die du bekommst, macht dich nicht schwach, denn jeder ist auf Hilfe angewiesen. Halte dich von psychischen Vampiren fern, die dir die Energie nehmen.
Es sind die Personen, die dich nie direkt um etwas bitten, sondern es indirekt andeuten und dir ein schlechtes Gewissen machen. Sie werden dir kleine materielle Geschenke machen, aber emotionale von dir erwarten. Wenn du nicht tust, was sie verlangen, werden sie zornig. Aber was ist schon ein bisschen Zorn im Vergleich zu ewiger Knechtschaft. Wenn du nur gibst und nie etwas zurück bekommst, meide die Personen. Sei weise und vertraue deinem Herzen!
Der Tag begann, die Schatten lichteten sich in meinem Kopf. Schon wieder schweißgebadet von den Träumen. Aber zumindest konnte ich gerade schlafen. Ich machte mich fertig, um in die Arbeit zu gehen und der Stress übermannte mich und ich ging kotzen. Im Laufe des Tages wurde der Stress nicht weniger. Ich blieb ständig in einem sehr angespannten Zustand, doch daran habe ich mich längst gewöhnt. Ich arbeitete 30 Stunden und ging 20 Stunden in die Schule. Freizeit hatte ich selten und wenn ich welche hatte, machte mir absolut nichts wirklich Freude. Während der Arbeit musste ich mit Menschen sprechen und ich fühlte, wie es mir die Kraft aussaugte. Während ich gestresst bin, habe ich immer wieder starke Schmerzen. Wenn ich mir in der Mittagspause was zu essen hole, kann ich nur daran denken, wie schön schnell die Autos sind und dass es nur ein Schritt ist, mit dem alles vorbei ist.
Als ich Zuhause angekommen bin, konnte ich mich nicht entspannen. Ich musste daran denken, dass ich gleich wieder in die Schule muss. Und dann kam es wieder so weit, ich bekam eine Panikattacke. Das Atmen fiel immer schwerer, das Herz raste und der Kopf explodierte. Nach einer halben Stunde hatte ich mich wieder beruhigt und bin in die Schule gefahren. Bei der Ankunft traf ich die anderen. Zuerst war es noch angenehm, doch dann, als es viele Menschen wurden begann es wieder. Ich bekam das Gefühl, als würde ich ertrinken. Dieses Gefühl verlangt danach, dass man sich hinlegt oder vor der Welt versteckt. Ich rannte hinein und wählte letzteres. Nach ein paar Stunden war die Schule vorbei und ich war wieder Zuhause. Ich versuchte zu lernen, doch ich konnte nicht mal die erste Zeile lesen. Ich gab es auf und legte mich ins Bett. Im Bett ist es so, als ob mich etwas hinunterdrückt. Ich hörte ein Flüstern, ein Reden, ein Schreien. An die Stimmen in meinem Kopf bin ich schon gewöhnt, doch noch nie haben sie mich angebrüllt. Ich sah die Katze und auf ihrem Fell erblickte ich ein Gesicht. Die Katze versucht mir zu helfen, doch es ist zu spät. Die Depression steigerte sich. Das ist eine große Traurigkeit, eine Hoffnungslosigkeit mit Bewegungsschwäche. Es ist die Dunkelheit die einen verschlingt. Nun setzten auch die Flashbacks ein. Das sind Erinnerungen, schlimme Dinge, die sich real anfühlen. Ich erinnerte mich, wie eine Person auf mir lag und mich ans Bett fesselte, eine zweite Person geschockt zusah und eine dritte Person etwas Unaussprechliches tat. Ich verließ meinen Körper und sah es passieren. Es tut mehr weh, da ich diesen Leuten mein Vertrauen und meine Freundschaft geschenkt habe. Ich gebe mir immer noch selbst die Schuld daran.
Die Nacht brach herein und ich ging schlafen. Ich dachte zurück an den restlichen Tag und wurde depressiv. Es begann mit dem Gedanken: „Verschwinde!“ und endete mit dem Gedanken: „Für immer!“. Ich führte einen Kampf mit meiner normalen inneren Stimme, die ein starkes Eigenleben hat. Sie sagte: „Nimm eine große Menge deiner Tabletten!“ und erinnerte mich an meine bisherigen Versuche und an alle Gründe, die dafürsprechen. Es war ein stundenlanger Kampf, den ich aber durch etwas Hilfe gewann. Ich stand auf, ging ins Bad, blickte in den Spiegel und sah einen Wolf. An diesen Anblick bin ich bereits gewöhnt. Ich habe es so festgelegt, dass meine Wölfe meine Triebe darstellen, vor allem den Todestrieb und den Überlebenstrieb. Sie symbolisieren den harten Kampf, der im Geiste geschlagen wird.
In der Kindheit wächst der Geist voran, die Umgebung entscheidet wie.
