50 blumige Kränze - Beate Walther - E-Book

50 blumige Kränze E-Book

Beate Walther

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Beschreibung

50 Floral Wreaths for Every Occasion It’s not for nothing that floral wreaths have a long tradition. Whether symbolic or as pure decoration, depending on the flowers, materials and techniques used, they can be used to decorate a wide range of spaces for completely different occasions. Allow yourself to be inspired by florist master Beate Walther’s wonderful arrangements. A small, basic course gives you all the important information from symbolism to techniques, followed by the most beautiful ideas with step-by-step instructions for wreaths for different times of one’s life and of the year, and also decorative wreaths.

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Seitenzahl: 60

Veröffentlichungsjahr: 2012

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Beate Walther

50 blumige Kränze

für jede Gelegenheit

Haupttitel

Haupttitel

Vorwort

Grundkurs Kränze selbst gestalten

Eine lange Tradition lebt

Symbolisches …

Inspirationen für alle Gelegenheiten …

Was wird gebraucht?

Basiswissen Kränze

Kranztechniken

Kränze im Lebenslauf

Ein Traum in Weiß …

Myrtenkränzchen

Kaffeekränzchen!

Windspiel

Aufgespießt & aufgefädelt

Duftwolken

Hoch die Gläser!

Solisten in Begleitung

Alles Liebe!

Kranz mit Callas

Mooskranz

Zum Abschied

Kränze im Jahresverlauf

Frostige Schönheit

Wintermärchen

Werden und Vergehen

Bühne frei!

Topfgarten

Frühling lässt sein blaues Band …

Österliches Stillleben

Tulpen in Bewegung

Kräuterallerlei

Hurra, der Lenz ist da!

Wiesenblüten

Mediterranes Flair …

Sonnengelb

Romantisch …

Blaue Stunde

Herbstfreude

Black & White

Beerenstark

Bunte Blätter fallen …

Schlehen

Nostalgisch

Duftende Gewürze

Adventskranz

Zum grünem Kranze

Schmuckkränze

Millefleurs

Schwebend

Klassisch

Exotische Schönheit

Anemonen

Minis ganz groß

Kranz im Topf

„Kohlröschen“

Azaleentraum

Geraschel

Blütenpoesie

Kunst im Kranz

Hut ab!

Schutzengel

Service

Buchtipps

Bildquellen

Impressum

Vorwort

Symbol mit Charakter

Der Kranz besitzt wie kein anderes floristisches Werkstück eine lange und bedeutsame Geschichte und Symbolkraft. Heute ist ein Kranz für viele Menschen ein reiner Schmuckgegenstand als Willkommensgruß an der Haustür, Adventskranz oder letzter Gruß.

Dabei ist es sehr eindrucksvoll, dass die klassischen Einflüsse der Antike sich bis heute erhalten haben und wir immer noch Kränze binden. Er ist zwar als Kopfschmuck und Siegerkranz in unserer modernen Welt weitgehend aus der Mode gekommen, begegnet uns aber in all seinen Bedeutungen weiterhin in Architektur, Malerei, Literatur und Liedgut.

Mit dem Kranz verbinden sich noch heute Bräuche, Orakel und Symbolgehalte, die den Kranz zu einem wertvollen und zu bewahrenden Kulturgut erheben. Lassen wir ihn daher wieder aufleben!

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Entdecken kränzenloser Ideen und Möglichkeiten!

Ihre Beate Walther

Grundkurs Kränze selbst gestalten

Eine lange Tradition lebt

Gehen Sie auf Entdeckungsreise! Halten Sie Ausschau nach Kranzmotiven an alten Gebäuden, auf Bildern, in Büchern … Sie werden sehen, wir sind umkränzt.

Kränze in der Antike

Schon im alten Ägypten wurden die Gäste mit Kränzen begrüßt. Die Ägypter verehrten die Sonne als Gottheit und der Kranz symbolisierte die immer kreisende, Leben spendende Sonne. In der Antike dienten Blumen als Geschenk der Menschen an die Götter. Sie waren Siegespreise, Auszeichnungen und Schmuck. Die geschlossene Form sollte vor bösen Einflüssen schützen und der pflanzliche Werkstoff die göttliche Kraft übertragen. In Rom symbolisierten Kränze aus Rosen und allerlei Grün die Verbundenheit mit den Göttern und dem Staat. Bürgerkronen wurden sogar aus dauerhaftem Material mit Goldfäden und Edelsteinen nachgearbeitet. Kranz heißt in Rom „corona“ und aus diesem Ehrenabzeichen wurde die Krone der späteren Herrscher. Auch die Diademe der reichen Römerinnen sind Vorbild der Formgebung des Brautschmuckes Ende des 19. Jahrhunderts. Vor Tempeln und Grabstätten wurden Kränze als Opfergaben zu Ehren der Toten und als Symbol der Unsterblichkeit niedergelegt.

Kränze im Mittelalter bis Barock

Nach dem Niedergang des römischen Imperiums wurde der verschwenderische Umgang mit Blumen von der christlichen Kirche verdrängt. Pflanzen im Klostergarten wurden vorrangig für heilende Zwecke angebaut. Im Volk herrschten viele heidnische Bräuche, in denen Pflanzen mit Symbolgehalten belegt waren und Kränze zur Abwehr böser Geister dienten. In der Renaissance verbesserten Lilien, Rosen und Maiglöckchen mit ihrem Duft das Raumklima und waren Attribute religiöser Darstellungen, viele davon in Kranzform.

Forschungsdrang belebte die Wissenschaften. Seefahrer entdeckten neue Erdteile und brachten bisher unbekannte Pflanzen nach Hause. Blumen arrangierte man in kostbaren Vasen wie auf den Stillleben des 17. Jahrhunderts. Kränze wurden vielmehr in Stuck oder an Wände und Decken gemalt, die Sie heute noch in vielen Schlössern bewundern können. Im Rokoko besann man sich wieder der Natur. Man liebte es, als Bäuerin verkleidet mit einem frisch gewundenen Blumenkranz auf dem Haupt in gepflegten Parkanlagen ein gespieltes Landleben zu genießen.

Klassisch anmutende Blumenarrangements und Kranzmotive wirken immer stilvoll und zeitlos elegant.

Kränze der Gründerzeit bis heute

Architektur und Kunsthandwerk des 19. Jahrhundert übernahmen Kranz- und Girlandenmotive der Antike. In dieser Zeit entstand die Vorliebe für oben offene und ovale Trauerkränze. Ab 1860 kam der Brautkranz in Mode. In Räumen setzten sich vor allem Sträuße und Topfpflanzen durch und förderten die Entwicklung des Gartenbaus. Die seit 1954 industriell hergestellte Steckmasse revolutionierte auch die Kranzgestaltung. Frische Blumen müssen Sie daher auch nicht mehr mit Moos umwickeln, damit sie länger halten. Kranzunterlagen und Floralien erhalten Sie heute in einer unglaublichen Vielfalt.

Trotz wandelnder Wertvorstellungen hat sich das Handwerk des Kranzbindens bis in die Gegenwart erhalten und erfährt eine zeitgemäße Neuinterpretation.

Symbolisches …

Symbole gelten als Zeichen oder Sinnbild für eine verborgene Aussage. In Brauchtum, Tradition und Religion besitzen Kränze einen hohen Symbolgehalt.

Kranzsymbolik

Die Kreisform des Kranzes steht für Sonne, Jahreszeiten, Kreislauf des Lebens, Unheil abwehrend und den Toten schützend.

Trotz klarer Umrissform birgt der Kranz durch die Verwendung von Pflanzen weitere Geheimnisse und wirbt um Entschlüsselung seiner Botschaften. Vor allem zu Ostern, Weihnachten, in der Hochzeitsfloristik und Trauerbinderei spielt der Symbolgehalt der Blumen auch heute noch eine nicht zu unterschätzende Rolle.

So besitzt ein Trauerkranz aus immergrünen Blättern und Nadeln gleich mehrere symbolische Aussagen. Der Kranz stellt die Ringform ohne Anfang und ohne Ende, die Unsterblichkeit, dar. Der immergrüne Werkstoff bedeutet ewiges Leben.

Rote Rosen stehen für Liebe und Leidenschaft.

Pflanzensymbolik

Die Kranzsymbolik wird durch die Sinngehalte der Pflanzen erweitert. Diese stehen immer im Kontext bestimmter Verwendungen. So bedeutet Buchs in Verbindung mit Hochzeit Treue und in der Trauerkultur ewiges Leben.

Ausschlaggebend für den Sinngehalt der Symbolik sind Form, Wuchs, Farbe, Duft und Heilwirkung der Pflanzen beziehungsweise ihrer Pflanzenteile wie Blätter, Blüten und Früchte.

Inspirationen für alle Gelegenheiten …

Es gibt unzählige Varianten, einen Kranz zu gestalten. Jahreszeiten, Farben und Symbolik von Pflanzen sowie Anlässe, Wohnambiente und Raumsituation nehmen Einfluss auf die Gestaltung.

Kreativität siegt

Bei der Kranzgestaltung sind die Themen sehr vielschichtig und hängen von persönlichen Stimmungen, Vorlieben und Gegebenheiten ab – Sie können also Ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Jahreszeiten

Pflanzen und Farben werden auf die vier Jahreszeiten abgestimmt. Dabei sollten Sie sich nach der natürlichen Vegetationszeit richten und die spezifischen Entwicklungsstadien der Pflanzen wahrnehmen und genießen.

Religiöse und traditionelle Feste im Jahresverlauf

Brauchtumskränze rund ums Jahr besitzen wichtige Funktionen. Als Osterschmuck, Maibaum, Kranz zu Fronleichnam, Johanniskranz, Mittsommerkranz, Erntekrone oder Kirmeskranz erfahren sie Anerkennung.

In vielen Regionen sind Kranzriten aus früheren Zeiten bewahrt geblieben und werden heute noch gepflegt. Für traditionsreiche Feste verwendet man Kränze mit hohen traditionellen und symbolhaften Wertigkeiten, die ihren Ausdruck in entsprechender Farb- und Werkstoffauswahl finden.

Kränze rund ums Jahr

Frühlingskranz

Osterkranz

Maibaum

Kränze zu Fronleichnam

Johanniskranz

Mittsommerkranz

Erntekrone

Kirmeskranz

Adventskranz

Kränze begleiten unser Leben

Alle traditionellen Familienfeste wie Taufe, Einschulung, Kommunion, Konfirmation, Hochzeit oder Geburtstage können mit Kränzen begangen werden. Für einen solchen Kranz richten Sie sich am besten nach den Lieblingsfarben und -pflanzen der Person, für die das Fest ausgerichtet wird oder dem Ambiente des Raumes.

Lebenskränze

Kränze zu Geburt und Taufe

Kränze zu Kommunion und Konfirmation

Brautkränze

Richtkronen

Kränze zu Jubiläen

Trauerkränze

Ein Weidenkranz zu Ostern kündigt zusammen mit Primel, Narzisse und Eiern den Frühling an.

Schmuckkränze für den Wohnbereich

Auch moderne Menschen leben Traditionen – oftmals neu interpretiert oder sogar ohne es zu wissen – dem heutigen Wohnstil und Zeitgeist entsprechend.

Türkränze drücken ein herzliches Willkommen aus und sind nach wie vor beliebt. Zu Ostern und Advent lassen sie sich leicht mit Accessoires dekorieren. Kränze im Miniformat eignen sich für Serviettenringe, Kerzendekoration oder für Geschenkverpackungen.

Variantenreich