Verlag: Books on Demand Kategorie: Gesellschafts- und Liebesromane Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2018

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Sicherung: Wasserzeichen

E-Book-Beschreibung Abenteuer Verführung - Don Ramirez

Amilie ist eine außergewöhnliche Frau, die sich für ein Wochenende in Don's neuem Haus bewirbt. Ihre freche und verführerische Art lässt Don erweichen. Seine lustvollen Dates, die sich vorher beim ihm online bewerben müssen, trifft Don eigentlich nur einmal. Amilie schafft es auf jedoch drei Dates, bis herauskommt, was sie wirklich im Schilde führt ...

Meinungen über das E-Book Abenteuer Verführung - Don Ramirez

E-Book-Leseprobe Abenteuer Verführung - Don Ramirez

#ZwischenLiebeUndLust

#1 Unerwartete Lust

ISBN 978-3735719225

#2 Temperamentvolle Leidenschaft

ISBN 978-3734769986

#3 Unendliche Begierde

ISBN 978-3738640915

#4 Abenteuer Verführung

ISBN 978-3741239397

#5 Herrische Spiele

2020

#6 Lustvolle Unterwerfung

2021

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Prolog

Kopfwäsche

Urlaubsgeil

Die zwei Tanga

Verzaubert

Geile Aktion

Die Französin

Auf dem roten Pornosofa

Wohnungseinweihung

Fotoshooting in Strapsen

Böse Überraschung

Böser Junge

Spiele der Sehnsucht

Wildes Abenteuer

Geblickfickt

Der 2-Stunden-Ritt

Der Studentinnen-Quickie

Kleine Knutscherei

Kabinenparty

Der Schulmädchenfick

Neuland

Der heiße Arsch

Schwanger gefickt

Seine kleine Hure

Der Vatertagsfick

Das Camgirl-Treffen

Lick und ride me horny

Vorwort

"Abenteuerlust ist die Gier nach neuen Erfahrungen"

Don Ramirez

Der vierte Teil meiner Liebesleben-Autobiografie war eine besondere Herausforderung für mich. Nun hältst du das komplette Werk in den Händen oder liest es mit deinem Reader.

Ohne zu Spoilern schaffe ich es leider nicht, meine Herausforderungen zu umschreiben, daher:

Lese weiter, wenn dir ein bisschen Einblick nichts ausmacht oder überspringe mein Vorwort und lese es später.

In den ersten Bänden gab es neben mir immer eine Hauptdarstellerin, die euch im Buch begleitet hat: Phebey, Anita oder Saskia. In diesem Buch gibt es zu Anfang eine große Überraschung. Ich werde keine einzelne Begleiterin haben. Auf diesen 268 Seiten werden gleich mehrere Charaktere mein Liebesleben und meine Einstellung dazu verändern: Saskia, Amelie, Lea, Shirin und Mia.

Aus diesem Grund habe ich mich auch für den Titel »Abenteuer Verführung« entschieden. Wer hier wen verführt, darfst du selbst herausfinden. Wenn Lea auftaucht, wird es spannend. Sie ist nicht die Prinzessin, für die man sie vom Namen her halten könnte. Sie zeigt mir eine ganz andere Seite vom Sex und weckt so meine Neugierde auf etwas, was ich bewusst in meinem Kopf nie als Option in Betracht gezogen hatte: BDSM

Ab diesem Punkt wird mich das Thema nicht mehr loslassen und ich werde in diesem Buch meine ersten Erfahrungen damit sammeln.

Für alle, die das Vorwort nicht übersprungen haben: Viel Spaß beim Lesen!

Für die anderen: Ich hoffe, es hat euch gefallen und ihr habt meine Entwicklung miterleben können.

Dein Don

Mach's mit! Kondome schützen.

Auch wenn nicht in jedem Erlebnis das Wort Kondom fällt, ich verhüte und das solltest du auch!

Prolog

Auf dieses Treffen habe ich mich schon lange gefreut. Wenn ich an ihr Gesicht denke, die langen Haare und diese Figur, die mich schon seit Jahren begeistern, entrinnt meinen Lippen ein Seufzer. In den letzten Wochen haben wir viel miteinander geschrieben und die Neugierde auf die neue Erfahrung, die in unseren Köpfen spukt, lässt uns doch noch einen Termin finden.

Endlich werde ich mit dir dieses außergewöhnliche Verlangen stillen, du wirst mir gehören. Mir ganz allein, schießt es mir durch den Kopf.

Seitdem ich meine dominante Lust entdeckt habe, sind meine Treffen anders. Sie scheinen nicht mehr so oberflächlich zu sein, besitzen mehr Gefühl und vor allem Vertrauen.

Eigentlich hätte ich dieses Date vor zwei Tagen absagen sollen. Meine Ärztin hatte mich aufgrund eines grippalen Infektes zehn Tage außer Gefecht gesetzt, aber in meinem Job kann ich mir das nicht erlauben.

Es ist sicherlich nicht die feine Art, diese attraktive Frau einzuladen, wenn ich krank bin aber wir kennen uns schon so lange und sie war auch nicht bereit, unser Treffen trotz dieser schlechten Nachrichten erneut zu verschieben. Wir hatten unser Treffen bereits einige Male umdisponiert und nun konnten wir es beide nicht mehr erwarten.

Am Nachmittag besuche ich den Einkaufsmarkt in der Stadt und hoffe, dass mich niemand von der Arbeit sieht, obwohl ich als Alleinstehender auch essen und trinken muss.

Mein Besuch kommt erst am Abend zu mir und so habe ich ausreichend Zeit meinen Nudelauflauf vorzubereiten und diesen kurz vor dem Eintreffen in den Ofen zu schieben. Im Wohnzimmer stehen einige Kerzen und Teelichter und auf der roten Tischdecke des dunklen Holztisches ist bereits eingedeckt.

Als »Nachtisch« liegen Fesseln, Spielzeug, Knebel und eine lange Longe neben dem Sofa bereit. Während ich gespannt auf das Klingeln an der Haustür warte, erinnere ich mich an den Zeitpunkt der »Geschmacksveränderung«. Wie es nach dem Treffen mit Saskia mit unseren unterschiedlichen Ansichten weiterging ...

Kopfwäsche

Rückblick

Am frühen Nachmittag wachte ich auf und schaute verschlafen durch das Schlafzimmer meiner Mietwohnung.

War das alles ein Traum? Du warst bei Saskia und bist mit dieser Traumfrau im Bett gelandet?

Ich sortierte meine Gedanken, um das Erlebte vom Vortag und meinen Traum in der Nacht zu trennen. Nach ein paar Minuten hatte ich einen klaren Kopf und dachte voller Sehnsucht an den letzten Abend zurück. Es war einfach wundervoll und ich würde ihn nie vergessen, egal wie es nun weiterging.

Nach dem Aufstehen, nahm ich mein Handy und ging in die Küche, um mir einen Kaffee zu kochen. Ich schaute in Richtung Wohnzimmer, das ich vor einigen Monaten mit Sarah gestrichen hatte, wie auch den Rest der Wohnung. Ihr folgten wenige Abende mit Daniela und nun stand mir der Wunsch nach einer Fernbeziehung mit Saskia.

Die Wohnung scheint dir kein Glück zu bringen, obwohl sie so schön ist, schoss es mir durch den Kopf.

Beim Eingießen des Kaffees schob ich den Gedanken schnell zur Seite.

Daniela, schoss es mir in den Sinn. Eine Klärung der Situation war dringend erforderlich.

Egal, wie es mit Saskia weiterging, Daniela war mit ihrer komischen Art und ihren Lügen keine Option.

Da sie selten Zeit hatte und ein Treffen noch in ferner Zukunft liegen würde, schien es mir sinnvoll, das Ganze am Telefon zu klären.

Daniela war nicht sonderlich überrascht, als ich ihr erzählte, dass zwischen Saskia und mir etwas gelaufen war.

»Ich wusste das schon. Sarah hat mir gesagt, wenn ich dich zu ihr fahren lasse, wirst du alles versuchen.«

»Was hast du auf einmal wieder mit Sarah zu tun?«, fragte ich überrascht und konnte nicht fassen, dass sich meine beiden Ex-Freundinnen hinter meinem Rücken austauschten.

»Kann dir doch egal sein.«

»Na ja. Es ist also besser, wenn wir uns trennen«, brachte ich es auf den Punkt.

»Gut, und was ist dann mit unserem Urlaub?«, fragte sie. Wir hatten zu viert einen Urlaub gebucht. Der Entschluss, zu viert Urlaub zu machen, führte unweigerlich zu einer Buchung und seit dem Zeitpunkt lief alles schief. Mein Kumpel verkrachte sich mit seiner Freundin und tauschte deshalb seine Begleitung. Daniela zögerte die Zahlung ihres Beitrages solange hinaus, gab der Bank dafür die Schuld, dass ich zu ihren von dem Urlaub nichtsahnenden Eltern fuhr. Diese händigten mir den Betrag aus und nun wäre Saskia meine Wunschpartnerin. Mit dem Wissen, dass dies überstürzt wäre, denn die gesamte Situation zeigte sich alles andere als einfach.

»Wir können ja trotzdem zusammen den Urlaub verbringen. Robert und Isabel sind ja auch dabei«, meinte ich.

»Okay«, erwiderte sie kühl und ein paar Sätze später war unser Telefonat bereits beendet.

Sie nahm die von mir beendete Beziehung sehr gelassen, als ob es ihr egal wäre. Aber nach den letzten Wochen hätte mich alles andere bei ihr auch überrascht.

Am Abend schrieb ich mit Saskia und erzählte ihr davon. Trotz des Versuches, nicht zu freudig und aufgedreht rüberzukommen, gelang mir das nicht. Wiederholt erklärte ich Saskia mein Gefallen, wobei sie dies zurückhaltend bejahte. Auf die Frage, ob ihre Mutter noch etwas zu ihrem Besuch gesagt hätte, meinte Saskia einfach nur »Wir waren ja meistens leise.«

Ich musste lachen.

»Ich fand mich jedenfalls nicht laut«, gab ich als Antwort zurück.

»Meine Eltern waren halt direkt nebenan, da muss man halt leise sein.«

»Sonst muss ich mir beim nächsten Mal auch ein Kissen nehmen«, meinte ich scherzend.

Von Saskia kam nur ein kurzes »Mhm« zurück. Das hätte mich bremsen sollen.

»Das war echt voll süß, wie du dich gezwungen hast, keinen Laut von dir zu geben.«

»Mann, du bist ja immer noch voll high ...«

»Ich bin nur glücklich«, meinte ich.

»Ja, aber du machst dir anscheinend schon wieder Hoffnungen bei mir.«

Anstatt aufzuhören, trieb ich es auf die Spitze.

»Das war echt der schönste Abend meines Lebens, wirklich.«

Das hätte ich besser nicht gesagt.

»Komm mal wieder runter ...«, schimpfte Saskia.

»Das dauert wohl noch. Ich bin aber nicht traurig oder so.

Da brauchst du keine Angst haben. Mir geht es gut.«

»Dir ist aber klar, dass das nächste Mal nicht wieder so ablaufen wird?«

Jetzt erst bemerkte ich meinen zu großen Vorstoß und ruderte zurück. »Wohl nicht ...«

»Richtig.«

»Ich denke nicht, dass es jedes Mal so abläuft oder öfter etwas in der Art passieren wird. Dennoch besteht die Möglichkeit, wieder einmal in eine solche Situation zu geraten.«

»Nein, ich denke schon, du solltest dir selbst klar machen, solche Vorkommnisse zu vermeiden. Ob das wirklich gut war, weiß ich nicht«, äußerte sie überraschend ihre Zweifel.

»Also bereust du es doch?«, wollte ich wissen.

»Ich freue mich, dass ich dich glücklich gemacht habe, aber ich denke, das war eine Ausnahme.«

»Trotzdem danke für das Geburtstagsgeschenk.« Eine leichte Enttäuschung breitete sich in mir aus. »Ich komme auch gerne einfach mal so zu dir, okay? Eine Stunde Autofahrt ist kein Problem.«

»Ich glaube, ich habe einen großen Fehler gemacht, indem ich das alles zugelassen hab. Das ist mir gestern nach dem Treffen schon bewusst geworden. Auch wenn du ewig behaupten wirst, dass ich dich glücklich gemacht habe, glaube ich seit unserem Treffen nicht mehr ein Klarkommen deinerseits damit.«

»Tut mir leid, dass ich dich enttäuscht habe«, schrieb ich, weil mir nichts dazu einfiel.

»Ich habe doch recht, oder? Das Treffen hat wieder etwas ausgelöst, richtig? Du denkst wieder, mit uns das könnte etwas werden.«

»Ich denke, ich komme noch ganz gut zurecht. Ich heule nicht, ich muss nicht ewig an dich denken. Es war schon schlimmer«, log ich.

»Ja und dann machst du noch mit Daniela Schluss. Ich habe in der letzten Zeit ganz schön Scheiße gebaut.«

»Was bringt mir denn Daniela, die ist doch kaum für mich dagewesen.«

»Das wäre ich auch nicht. Oder glaubst du, wir würden uns zwei- bis dreimal die Woche sehen?«

»Bei uns wäre es aber etwas anderes wegen der Entfernung.

Und wenn wir uns sehen, wäre es viel intensiver.«

»Don, hör dich nur an, wie du wieder redest. Du kennst mich gar nicht richtig. Du denkst, ich bin eine Traumfrau und ich habe nur gute Seiten. Das habe ich nicht. Es ist wohl besser, wir schreiben und telefonieren erst einmal nicht mehr miteinander.«

Saskia ist offline.

Wirklich? Fängt es jetzt genauso an wie nach dem ersten Treffen? Warum kann sie uns nicht einfach mal eine Chance geben?

Zuvor war meine Laune mehr als gut, nun war ich einfach bedient. Nachdem ich eine Kleinigkeit gegessen hatte, ging ich an diesem Samstagabend direkt ins Bett. Die nächsten Tage wurden auch nicht besser, besonders am Abend kamen mir Gedanken und ich suchte nach einer Lösung, um Saskia nicht ganz zu verlieren. So fasste ich den Entschluss, sie war schon mehrere Tage nicht sichtbar online gewesen, ihr eine Mail zu schreiben:

»Hi Saskia,

vor ein paar Tagen habe ich abends im Bett noch so gedacht, vielleicht schreibst du ihr mal eine Mail. Dann weiß man mehr und jetzt fehlen mir schon wieder die Worte ...

Ich schreib mal los und hoffe, es wird kein Roman ;)

Natürlich hast du recht mit dem, was du geschrieben hast. Ich kenne dich gar nicht genug und wenn doch, nur die vielen positiven Seiten.

Manchmal wünsche ich mir, ich hätte ein paar schlechte Seiten von dir erfahren. Aber ich frage mich natürlich auch, ob ich das ernst nehmen würde und mir nicht alles schönrede. Aber mal ehrlich: Niemand ist perfekt. Du nicht. Ich auch nicht. Man muss halt Kompromisse eingehen.

Du sagst, ich kenne dich gar nicht richtig und es wird nicht passen. Du kennst mich aber auch nicht richtig und vielleicht passt es doch?!

Keiner von uns dürfte wissen, was wirklich zutrifft, so lange wir uns nicht wirklich kennen.

Bei den beiden Malen, wo wir uns getroffen haben, war es sehr nett und ich hatte nicht das Gefühl, dass du dich nicht wohl gefühlt hast. Du warst immer direkt und ehrlich. Denke, eine gewisse Sympathie ist ja bereits vorhanden.

Ich weiß gar nicht, wann das angefangen hat, aber du siehst doch, dass meine tollen Abenteuer und alles, was daraus geworden ist, dafür gesorgt haben, dass ich immer wieder an dich denken musste.

Du fragst dich, was ich so toll finde an dir. Denke einfach, es ist deine Natürlichkeit, dein Aussehen, deine Art, wie du mit mir umgehst, wie zärtlich du sein kannst. Dass du immer gerecht und ehrlich bist, einhältst, was du zusagst, und deine Intelligenz.

Und ich liebe es, wie du immer „Spinner“ sagst...

Klar, habe ich häufig mal überlegt, es dir nochmal zu sagen.

Aber wenn ich schon mal schreibe, will ich dir auch sagen, dass mich das nicht die ganze Zeit heruntergezogen hat. Warum auch immer, gibst du mir manchmal die Kraft, die ich brauche.

Und du ahnst gar nicht, wie sehr mir das hilft, an uns zu glauben.

Ich hoffe einfach, dass ich irgendwann die Chance habe, dich „richtig“ kennenzulernen – egal ob du später recht hast, ich oder keiner von uns.

Hab dich sehr lieb...

Don

Am gleichen Abend war eine Antwort in meinem Postfach, mit der ich so früh noch nicht gerechnet hatte, ich ging sogar von keiner Antwort aus.

Hey Don,

ich bin ja schon mal beruhigt, dass dich die Tatsache, mich zu wollen, aber nicht zu können, nicht herunterzieht. Denn daran wird sich, um es mal direkt zu sagen, nichts ändern.

Ich habe nie das Bedürfnis nach mehr gehabt und sag dir das jetzt auch in aller Deutlichkeit, damit keine Missverständnisse aufkommen.

Natürlich hast du recht damit, dass ich dich auch nicht besonders gut kenne, aber du kennst von mir wirklich nur die liebenswerten Seiten und das ist einfach nicht alles. Mal davon abgesehen, dass da einfach nie Gefühle von meiner Seite aus waren.

Ich hoffe, dass du weiterhin so gut damit klarkommst, und vor allem mal jemanden findest, der zu dir passt und bei dem die Gefühle auf Gegenseitigkeit beruhen...

Hoffe, du kannst gut schlafen.

Gute Nacht

Saskia.

Nachdem ich die Nachricht gelesen hatte, musste ich tief durchatmen. Es gelang mir nicht, die Tränen zu unterdrücken. Trotz der vielen gemeinsamen Stunden teilte sie mir damit unmissverständlich mit, dass ich nie ihr Herz erobern könnte. Aber was sollte ich nun tun? Diese Nachricht unbeantwortet zu lassen, funktionierte nicht und so schrieb ich die nächsten Zeilen.

Hey...

es ist ja nicht so, dass es mich nicht herunterzieht. Sonst ginge es mir bestimmt besser! Aber ich lebe damit.

Würde mir ja helfen, wenn ich wüsste, was du so für Katastrophen auf Lager hast. Dann könnte ich das besser abschütteln.

Ich hoffe, wir bleiben weiterhin befreundet.

Schade, dass du nur die guten Seiten gezeigt hast, aber das könnte ja schon der erste Punkt sein, der mir nicht gefällt.

Schönen Tag noch...

Ganz unerwartet kam dazu bereits kurze Zeit später eine Antwort.

Hey

ich zitiere "Aber wenn ich schon mal schreib, will dir auch mal sagen, dass mich das nicht die ganze Zeit heruntergezogen hat.

Warum auch immer, gibst du mir manchmal auch Kraft."

Deshalb hab ich mich gefreut, dass es dich nicht herunterzieht.

Eine riesige Katastrophe bin ich ich jetzt natürlich nicht. Im Großen und Ganzen bin ich ja zu jedem nett.

Aber was für dich persönlich wahrscheinlich jetzt nicht so nett ist von mir, ist die Tatsache, dass ich kaum noch online bin, um mit dir zu chatten oder so.

Ich habe einfach nur kein großartiges Interesse mehr daran.

Vielleicht hilft dir dieser Ansatz ja zu sehen, dass ich gar nicht die Richtige sein kann, wenn ich mich nicht mal um regelmäßigen Kontakt kümmere ...

Ist das jetzt nett? Nicht wirklich...

Ich will dir nicht weh tun. Ich hasse es, anderen weh zu tun und du hast mir ja nie etwas getan, also tut es mir doppelt leid.

Aber es ist wirklich so, dass wir eigentlich nur noch Bekannte sind.

Hab einen schönen Tag.

Saskia

Das war es also mit Saskia.

Schwarz auf weiß teilte sie mir ihre Absage mit. Nach dieser Nachricht hielt mich nichts mehr und ich brach in Tränen aus. Vorher hatte mir Saskia bei jedem Gespräch das Gefühl gegeben, es beständen Möglichkeiten und Chancen, falls ich ausreichend kämpfen würde. Nach unserem letzten überwältigen Erlebnis war nun jedoch klar, dass ich meine Hoffnung begraben konnte.

Dennoch blieb Saskia meine Traumfrau, ohne jeglichen Hass in mir.

Die nächsten Wochen waren schwer, es dauerte bis ich mich an mein Singleleben gewöhnte. Die Erinnerungen an die vielen aufregenden Erlebnisse mahnten mich. Die schlechten und schmerzhaften Erfahrungen der letzten Zeit rieten dazu, so schnell keine Frau mehr in mein Herz zu lassen.

Urlaubsgeil

Im Juli begann die Vorfreude auf den Urlaub. Robert und ich waren froh, fünf Tage auszuspannen und da ich mich mit Daniela nicht zerstritten hatte, konnte ich dem Urlaub mit Freude beginnen.

Wir starteten früh morgens und als wir einige Stunden später in Bulgarien aus dem Flugzeug stiegen, war es bedeutend wärmer als zuhause. Aber wir mussten erst einmal durch die Passkontrolle und Geld wechseln, das war damals noch so.

Am Sonnenstrand angekommen betraten wir unser Hotel, welches neu und somit auch gut eingerichtet war. Wir bezogen jeweils zu zweit ein Hotelzimmer. Daniela und ich hatten ein Zimmer mit einem großen Bett, wobei klar war, dass ich Daniela nicht sehr nahe kommen würde. In unserer Beziehung hatte ich dieses immer wieder erfahren müssen, also unternahm ich im Hotelbett vorerst auch keinen Versuch.

Ich kann wirklich nicht verstehen, wie du noch Jungfrau sein kannst, schoss es mir durch den Kopf, wobei ich ihren weiblichen Körper mit den großen Brüsten musterte.

Es sollte ein verrückter Urlaub werden. Isabel brachte bereits in der ersten Nacht in betrunkenem Zustand eine Eroberung mit ins Hotelzimmer und Robert musste sich »schlafenderweise« das Abenteuer anhören. Zudem blieben wir in einem Restaurant in einem Fahrstuhl stecken und Robert wurde nachts in einem Taxi von dem Fahrer bedroht. Daniela und ich waren bereits zurück im Hotel, Isabel war wieder einem Schwarm zum Opfer gefallen und am Strand gelandet. So gab es jeden Tag etwas Aufregendes.

Am vorletzten Tag gingen wir nach dem erfrischenden Pool am späten Nachmittag zurück in unser Zimmer.

Daniela hatte einige Zeit in ihrem Buch gelesen und legte es zur Seite, vielleicht weil ich sie so interessiert beobachtete. Was sie nicht wusste, ich hatte sie heimlich mit meinem Handy gefilmt, wie sie las. Es gab kaum Fotos oder gar Videos von ihr. Im Gegensatz zu Sarah war sie das absolute Gegenteil.

»Mir ist langweilig, unterhalte mich mal ...«, forderte sie mich auf, während sie auf dem Bett lag.

Ich kroch zu ihr.

»Was für eine Art Unterhaltung hättest du denn gerne?«, fragte ich provokant und beugte mich über sie.

»Irgendwas halt«, grinste sie.

Langsam näherte ich mich ihren Lippen und gab ihr einen kurzen Kuss. Die Wiederholung dauerte etwas länger. Ihre grünen Augen funkelten und signalisierten die Bereitschaft zum Weitermachen.

Ich gebe dir gerne mehr davon, wenn du das willst, dachte ich und zog sie für einen langen Zungenkuss an mich.

Unser Spiel ging weiter. Meine Lippen liebkosten ihren Hals, ihre Beine öffneten sich für mich. Erregt kniete ich mich dazwischen und presste die Härte meines Phallus' durch unsere Hosen gegen ihre Vulva. Daniela gab laszive Seufzer von sich, während sie mich mit ihren Beinen umklammerte.

Während eine Hand ihre Brust umfasste, liebkosten meine Lippen die andere. Ich kannte das Spiel dieser Trockenübungen schon, deswegen rieb ich meinen Schwanz immer intensiver an ihr.

Daniela hatte die Augen geschlossen und stöhnte nun. Ich liebte es, wenn sie ihre Lippen leicht bewegte und völlig erregt diese zarten Töne von sich gab. Nichts konnte mich zurückhalten. Mein Schwanz begann zu pulsieren, als er mit stärkerer Reibung gegen ihr Becken stieß.

Eine wunderschöne Situation, bis das Telefon klingelte.

»Nein ... nein ... nicht jetzt«, murmelte ich.

Daniela kicherte.

Mit erneutem Druck gegen ihren Unterleib kam ich zu meinem Orgasmus. Daniela lächelte zufrieden. Nach einem Bussi griff ich zum Telefon.

»Ja?«

Daniela schaute mich grinsend an.

Es war Robert. Ja, genau der, der immer störte und anrief, wenn es heiß hergeht.

»Mhmm ... ja, wir kommen gleich runter«, antwortete ich und legte auf.

»Der schafft es auch immer zu stören«, sagte ich und schaute Daniela an, die sich sehr amüsierte.

Wir blieben nach dem Urlaub weiterhin befreundet, trafen uns in der Disco und hatten Spaß. Auch wenn wir keine Beziehung wollten, gab es es immer wieder leidenschaftliche Momente. Manchmal trafen wir uns allerdings noch und es ging heiß her.

Die zwei Tanga

Obwohl ich die Gewissheit hatte, dass es mit Saskia keine Chance gab, trauerte ich ihr nach. Die Flirtlust kam einfach nicht wieder, auch wenn ihre Absage nun schon einige Monate her war. Mit Daniela hatte ich jedoch weiter ein lockeres Verhältnis. Seit dem Ende unserer Beziehung lief alles besser als vorher. Sie tröstete mich über den Liebeskummer hinweg und ich legte es nicht mehr auf eine Beziehung an.

Im Januar holte ich sie vom Bahnhof ab. Das letzte Mal hatten wir uns vor Weihnachten in der Disco gesehen. Als Daniela auf meinem Sofa saß, überreichte ich ihr zwei Weihnachtsgeschenke. Ihre Augen vergrößerten sich, als sie den schwarzen BH und den halbdurchsichtigen schwarzen Tanga auspackte.

»Danke«, strahlte sie, »das sieht ja voll geil aus! Ich hab jetzt aber gar nichts für dich.«

»Dann musst du es jetzt aber mal anprobieren«, sagte ich frech grinsend.

Das reicht mir als Geschenk schon vollkommen aus. Es wäre schön, nach der langen Zeit wieder nackte Haut zu sehen.

Dass es noch ein weiteres Geschenk, diesmal für mich, gab, davon wusste Daniela selbstverständlich nichts.

»Okay, wenn du meinst. Kann ich gerne mal machen«, bestätigte sie meinen Wunsch.

»Kannst ja nach nebenan gehen«, schlug ich vor und deutete auf das Badezimmer.

Sie verschwand. Währenddessen versteckte ich einen zweiten Tanga unter dem Sofa, um ihn später gegen ihren getragenen auszutauschen. Nach ein paar Minuten kehrte sie vollständig bekleidet zurück. Das hatte ich bereits vermutet. Obwohl sie einen wunderschönen Körper hatte, würde sie nicht in Unterwäsche vor mir posen, die Schüchternheit überwog.

Daniela setzte sich zu mir aufs Sofa und ohne viele Worte beugte ich mich über sie und begann sie leidenschaftlich zu küssen. Es kam, was kommen musste. Ihr Oberteil fiel kurze Zeit später. Gekonnt streifte ich ihre Hose ab, nahm anschließend ihre Hand, damit sie auch mich entkleiden konnte. Sowohl Pulli als Hose verschwanden von meinem Körper. Die Beteiligung von Daniela überraschte mich, hatte sie sich doch früher um jeden Millimeter geziert.

Endlich lag sie in der schönen schwarzen Wäsche vor mir und ich genoss diesen Anblick. Die Lippen ihrer Pussy schienen durch den Tanga und die großen Brüste wurden von ihrem BH zurechtgerückt, um ihr wundervolles Dekolletee zu präsentieren.

Ich nahm die Erkundungstour auf und begann bei den Füßen, um mich Stück für Stück Danielas Mund zu nähern.

Als ich über ihr war, schob ich mein Bein zwischen ihre Schenkel und übte sanft Druck auf ihre Vulva aus.

Mit meinen Lippen erstickte ich Danielas Seufzer. Meine Finger erkundeten derweil ihren Rücken. Die Haken ihres neuen BHs lösend tauchte ich mit meinen Küssen hinab, um in ihrem Dekolletee zu versinken. Die Träger des BHs rutschten unterdessen an ihren Oberarmen hinab. Mit meinem Mund liebkoste ich ihre Brüste, saugte an deren großen Nippeln.

Zu ihrem Bauchnabel wandernd, lag der Tanga bald neben dem Sofa, extra so platziert. Den stetigen Aufbau ihrer Anspannung spürte ich beim Streicheln über ihre Schenkel.

An ihrer nassen Pussy angekommen, glitten meine Finger über die geschwollenen Lippen bis hin zu ihrer Lustgrotte, um dort zu einzutauchen. Meine Zunge folgte vom Venushügel aus.

Ihr bittersüßer Saft benetzte unablässig ihre Schamlippen.

Danielas Hand massierte meinen Schwanz und wurde dabei fordernder, je tiefer ich mit den Fingern in sie eindrang.

So feucht wie sie ist, wird es dieses Mal funktionieren, hoffte ich.

Ich küsste mich über ihren Bauch und Hals nach oben und versuchte mit meinem Schwanz in ihre Pussy einzudringen.

Aber es sollte wieder nicht sein, denn Daniela verspannte sich, sodass es gleich zu Beginn weh tat.

Es ist zum Verzweifeln. Mit welchem Trick kann man dir bloß die Jungfräulichkeit nehmen? Vielleicht mit viel Alkohol, grübelte ich.

So änderte ich meine Strategie. Meine Küsse eroberten weiterhin ihren willigen Mund. Die Erektion hingegen rieb ich sanft über ihre Vulva und drängte dabei immer kurz gegen die feuchte Öffnung, ohne jedoch eindringen zu wollen. Ich knetete ihre Brüste, unsere Zungen tanzten unterdessen miteinander und Daniela legte sich etwas auf die Seite, sodass wir es noch einmal versuchten. Ich war ein Stück in sie eingedrungen, da kam von Daniela »Es tut weh ...«

Eine Enttäuschung machte sich in mir breit. Sollte es wieder nicht sein?

»Tut mir leid«, kam es sogleich von ihr.

Ich zog sie auf mich und sie drückte mir als Entschuldigung ihre großen Brüste ins Gesicht, die ich liebkoste und streichelte. Sie wusste, was ich mochte. Dann richtete sie sich auf und rieb mit dem Po meinen harten Phallus.

Die Entschuldigung kann ich akzeptieren, dachte ich.

Wir küssten uns und ich nahm Danielas Hand und führte sie zu meiner Erektion. Sie war wirklich ziemlich schüchtern und traute sich gar nichts, aber das sollte sich noch ändern.

Meine Hand umschloss ihre, um ihr zu zeigen, welche Bewegungen mir gefielen. Mit einem lasziven Blick zeigte sie mir, dass sie es verstanden hatte, ihn härter anzufassen.

Stöhnend genoss ich ihre Berührungen und zog sie an mich, um sie zu küssen. Mein Schwanz war so hart, dass wir einen weiteren Versuch wagten, aber Daniela verkrampfte sich sofort und schaute mich etwas traurig an.

»Irgendwann klappt das schon, Süße. Du bist einfach zu aufgeregt«, flüsterte ich ihr ins Ohr.

Wir küssten uns und ich strich dabei über ihre zarte Haut.

Daniela wollte sich anziehen, jedoch hatte ich die Tanga noch nicht getauscht.

»Wo ist denn mein Tanga?«, fragte sie und wollte sich gerade in Richtung Fußboden beugen.

Das zerstörte meinen Plan, sodass meine Lippen den Kontakt ein weiteres Mal aufnahmen und ich ihre Hand wieder an meinen Schwanz führte. Sie wichste ihn zärtlich und schaute mich an.

»Du bekommst wohl nie genug«, flüsterte sie.

Da hatte sie recht, ich war unersättlich.

Die Bestätigung erbrachte die Hand, die nun über ihren Bauch zu ihrem Delta wanderte.

Daniela beschleunigte das Tempo, brachte mich zum Keuchen und ich zog sie daraufhin näher an meinen Körper, damit sie nicht aufhörte.

Ich genoss es, wie sie meinen Schwanz umschloss und ihn rieb. Auch ich verwöhnte ihre Scham mit kreisenden Bewegungen.

Unser Stöhnen hallte durch das Wohnzimmer. Schnell erreichte sie mit ihren Griffen einen Höhepunkt und mein Saft schoss über ihre Hand auf meinen Bauch.

»Und jetzt habe ich kein Taschentuch hier ...«, raunte ich außer Atem. »Das neue Sofa muss ja nicht gleich den ersten Fleck bekommen.«

Daniela schaute sich um.

»Schau mal da vorne in meiner Jeans nach«, sagte ich.

Sie rutschte von der Sofakante und hob ihre Jeans auf. Ich nutzte die Chance, um unauffällig den Tanga auszutauschen.

Als sie mir zwei Taschentücher reichte, gab ich ihr den neuen Tanga.

»Bitte schön Süße, dein Tanga«, sagte ich frech grinsend, wissend, dass ihr benutzter Tanga noch unter dem Sofa verweilte.

Wie üblich wollte Daniela nicht bei mir schlafen und so brachte ich sie abends zum Bahnhof.

Es hatte sich nichts verändert.

Ich trauerte Saskia nach und war enttäuscht, dass ich nicht einmal mit Daniela einen richtigen Fang machen konnte.

Während ich ihren Tanga in meiner Box bei den Andenken platzierte, dachte ich über die ganzen Erinnerungen nach, die ich fand. Unterwäsche, Ringe, Briefe, Postkarten, Fotos, Tücher, Halsketten, Anhänger und kleine Accessoires erinnerten mich an all die aufregenden Erlebnisse.

Wollte ich nicht mein Leben genießen?

Stattdessen versank ich in Selbstmitleid.

Die, die ich nicht haben konnte, würde ich nie bekommen.

Also, warum lasse ich es nicht dabei und genieße wieder mein Leben?

In den nächsten Tagen stürzte ich mich wieder ins Flirtleben und versuchte zunächst online mein Glück. In der großen Community, in der ich Sarah und Daniela kennengelernt hatte, fand ich viele neue Frauen aus der Region. Der Anfang war schnell gemacht. So lernte ich Laura und Katja kennen.

Mit Laura hatte ich gleich einen guten Start, denn wir waren uns sehr sympathisch. Es dauerte nicht lange, bis wir uns das erste Mal für einen DVD-Abend trafen.

Verzaubert

Generell fand ich Laura süß, musste mich jedoch damit abfinden, dass sie seit einigen Monaten vergeben war. Ich hatte aber den Eindruck, dass ihr Freund sich ziemlich wenig um seine Freundin kümmerte.

Die Treffen fanden ausschließlich bei mir statt. Entweder holte ich sie ab, oder sie kam mit dem Familienauto. Oft saßen wir aneinander gekuschelt auf dem Sofa, unterhielten uns und sahen DVDs oder Fernsehen. Wenn ich sie anblickte, fielen mir ihre himmelblauen Augen und ihre lockige blonde Mähne auf. Laura passte eindeutig nicht in mein Beuteschema.

Sie übte aber dennoch eine Faszination auf mich aus. Ich fragte mich jedes Mal, wie es wohl sei, sie zu küssen oder gar mit ihr Sex zu haben.

Jedoch kam mir wieder in den Sinn, dass sie vergeben war.

Wie es sich anfühlte, hintergangen zu werden, kannte ich nur zu gut von meinen Exfreundinnen. Daher war es einfach ein Tabu, das ich nicht zu brechen gedachte, zumindest nicht bewusst.

Warum machst du das nicht auch?, fragte ich mich. Es kommt doch viel zu häufig vor, dass du verletzt wurdest, weil die Frau sich mit jemandem eingelassen hat. Dazu gehören immer zwei. Wenn Laura nicht glücklich ist und sie meint, sie könnte mich küssen, dann soll sie doch.

Ich beschloss, meine Gedanken zu vertagen. Nach dem nächsten Treffen bekam ich morgens von Laura einen Gruß über ICQ.

Lieber Don, dies ist ein kleiner Morgengruß oder Mittagsgruß - je nachdem, wann du dein ICQ wieder einschaltest! ^^ Das haben dir vielleicht schon viele Mädchen und evtl. auch Frauen gesagt, aber ich finde, dass du ein ganz toller Mann bist!

Es gibt nicht viele von deiner Sorte, die so lieb, einfühlsam und ehrlich sind. Und die sich den ganzen Quatsch anhören, mit denen eine Frau an Worten so um sich wirft!

Besonders schön finde ich es, dass du dich so gerne von mir belästigen lässt, wenn ich mal allein bin, - wie auch immer du das aushältst. Ich finde es schön mit dir zusammen ,,allein‘‘ sein zu können! Wenn du verstehst wie ich das meine! ;) Finde es schön, dass es dich gibt und hoffe, dass wir noch mehr solche schönen Abende zusammen verbringen werden!

Wünsche dir noch einen wunderbaren Tag!

-Hab dich lieb-

Die Nachricht zauberte mir ein Lächeln auf das Gesicht.

Ich schrieb ihr zurück und bekam nach wenigen Minuten bereits eine Antwort. Irgendwann wurde das Gespräch interessanter. Meine Hemmschwelle war am letzten Abend schon deutlich gesunken und so entwickelte sich langsam ein Flirt. Am Abend vorher hatte mir Laura verunsichert erzählt, dass ihr Freund plane, ins Ausland zu gehen.

»War das gestern eigentlich eine Einladung zum Übernachten?«, fragte sie, weil es schon sehr spät war und ich ihr angeboten hatte, sie könnte ja bis zum Frühstück bleiben.

»Denke dir das, was du gerne hättest«, schrieb ich ihr.

»Was ich gerne hätte, dürfte ich gar nicht sagen. Ich bin schließlich vergeben. Ich habe wieder Stress mit meinem besten Freund. Das geht echt gar nicht«, versuchte sie das Thema zu wechseln.

»Nicht das Thema wechseln. Denk dir doch, was ich gerne hätte.«, konterte ich.

»Ich glaube, du hättest es gut gefunden. Nur hätte ich dann auf deinem Sofa geschlafen und du in deinem Bett«, beteuerte sie, damit ich meine Grenzen kannte.

»Das hatte ich mir fast gedacht ...«

»*Hmmpf* *auf Zunge beiss* Du bist einfach zu niedlich«, schrieb sie und wollte mich provozieren.

»Du allerdings auch. Dann wird es vielleicht Zeit, dass du mich mal wirklich küsst«, setzte ich einen drauf und vergaß anscheinend meine guten Vorsätze.

»Ach neeeeeeeeeeee... mir ist so schon warm genug, wenn ich bei dir sitze. Aber danke fürs Angebot ^^«

»Hmmmmmmmmm«, schrieb ich nur als nachdenkliche Antwort zurück.

»Gestern auch, deswegen musste ich mich über deine Füße legen und erst einmal zwei Stück Ritter Sport essen.«

»Weil dir zu heiß war?«, fragte ich verwundert.

»*Laura muss auch manchmal einfach die Klappe halten*«

»Nein, erzähl mal mehr. Ich bin sehr interessiert.«

»Ja war halt so. Gestern war wieder einer dieser Tage, an denen ich schon den ganzen Abend so komisch kribbelig war. Und du förderst das auch noch immer.«

»Aha, und warum fördere ich das?«

»Mit deiner lieben lustigen Art und diesem Rückenkraulen.

Aber ich fühle mich da ein bisschen komisch dabei, auch wenn es wahrscheinlich nicht so ist, komm ich mir vor, als wenn ich dir was vormache. Denn du bist Single und ich nicht. Ich möchte da nicht irgendwas vorgaukeln oder so tun, als ob man alles tun könnte.«

Nach einer kurzen Pause folgte ein weiterer Text.

»Möchte dich auch in keinster Weise verletzen oder derartiges, bin nur halt irgendwie gern bei dir und freue mich, dass ich jemand so nettes kennenlernen darf.«

»Ich bin auch froh, dass du da bist und dass du mich so sehr magst. Das freut mich auch, dass ich solche Komplimente von dir bekomme.«

»Ich glaube, ich hab einfach nur Angst zu weit zu gehen und dich dann irgendwie unglücklich zu machen. Das will ich keinesfalls. Das musste ich einfach mal loswerden.«

»Aber ich kann nicht abstreiten, dass irgendwo im Inneren eine Hoffnung vorhanden ist, auch wenn es im Moment nicht angebracht ist.«

»Süß ausgedrückt, ganz weit weg geschoben und auf keinerlei Zeitpunkt festgelegt. Ganz offen, das finde ich gut.«

»Ich hoffe mal, ich kann mich bei dir beherrschen.«

»Bisher konntest du das einigermaßen, bis auf ein paar Ausrutscher.«

»Welche denn?«, wollte ich wissen.

»Öhm, der Klaps auf meinen Po, das Grabbeln und Küssen an meinem Bauch ...«, führte sie auf.

»Grabbeln ^^«, wiederholte ich.

»Ja, du hast mal gegrabbelt, das Streicheln vom letzten Mal meine ich damit nicht.«

»Das Streicheln ist nur Vorwand.«

»Ach ja? Für was?«, fragte sie.

»Um näher an dich heranzukommen :)«

Laura schrieb nichts mehr.

»Weil du echt eine tolle Frau bist«, setzte ich nach.

»Das hat mir so noch nie jemand gesagt. In meiner ersten Beziehung sagte er mir, dass er mich liebt aber mehr nicht.

Ich bekam so wenig Komplimente, dass ich heute die Komplimente kaum annehmen kann, da ich es nicht kenne. Meistens höre ich nur 'Ich finde es wunderschön mit dir' oder 'Du bist so schön'. Aber das ich insgesamt eine tolle Frau bin, das sagte mir bisher keiner.«

»Das was du mir bislang gezeigt, hast lässt mich sogar mein Beuteschema vergessen ...«

»Was hab ich dir denn gezeigt? Meines Wissens nach habe ich dir nur etwas mehr auf Fotos gezeigt?«

Dieses Mal schrieb ich nicht zurück.

»Du bist jemand, der eine Frau aus der Reserve lockt.«

»Wer weiß, du solltest es nicht provozieren ...«

»Wie könnte ich so etwas auch provozieren, als ob das auch so einfach wäre. Du kannst dich ja auch sonst gut beherrschen, also warum sollte ich dann?«

»Vielleicht würde ich ja auch gerne und halte mich nur zurück?«, gab ich zu bedenken.

»Was hält dich davon ab?«

»Meine guten Manieren und dein Freund.«

»Schlechtes Thema. Wenn es um meinen Freund geht, darfst du das auch ignorieren.«

»Ich werde es mir merken«, schrieb ich und musste grinsen.

Als wir uns das nächste Mal trafen, war es nach mehrmaligen Ausfällen kurzfristig.

Für diesen Abend hatte ich eine Überraschung geplant.

Draußen war es bereits dunkel und ziemlich kalt. Daher stellte ich in der Wohnung Kerzen und Teelichter auf und