Afrika is Magic - Christof Malkowski - E-Book

Afrika is Magic E-Book

Christof Malkowski

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Beschreibung

Lassen Sie sich von der Magie Afrikas verzaubern. In diesem Buch werden Sie die fantastischen und atemberaubenden Landschaften Nordtanzanias mit uns erleben. Aufgrund der großen Artenvielfalt in der Tierwelt ist dieses Gebiet unserer Meinung nach eines der letzten Tierparadiese der Erde.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
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Seitenzahl: 59

Veröffentlichungsjahr: 2013

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Africa is magic

Africa is magic

Safari durch Nordtanzania

von

Christof Malkowski Marina Lamm-Malkowski

Copyright © 2013 Ch.Malkowski/M. Lamm-Malkowski Fotos: Ch. Malkowski Tanzania Country Map-Africa Adventure Company Ngorongoro Map – NASA Earth Observatory

Satz und Umschlaggestaltung: text+taler GmbH, Hamburg published by: tredition GmbH, Hamburg

Inhalt

Arusha-Nationalpark (ab Seite 9)

Tarangire-Nationalpark (ab Seite 13)

Lake-Manyara-Nationalpark (ab Seite 22)

Lake Eyasi (ab Seite 26)

Serengeti-Nationalpark (ab Seite 39)

Ngorongoro-Krater (ab Seite 83)

„Africa is magic“ sagt ein altes afrikanisches Sprichwort. Wir sind schon wieder von der Magie gefangen und machen uns dieses Mal auf nach Tanzania. Unsere Traumreise wird wahr. Die Reise unseres Lebens, von der wir schon seit Jahren schwärmen.

Tanzania – das Land der Superlative. Dort liegen der höchste und tiefste Punkt des afrikanischen Kontinents, zwischen dem erloschenen Vulkan Mt. Kilimanjaro, 5.895 m hoch, und dem über 1.400 m tiefen Tanganyikasee. Hier erstrecken sich die bekanntesten Savannen mit der vielfältigsten Tierwelt auf dem ganzen Kontinent. Aber das ist noch nicht alles: Tanzania ist das einzige Land in Afrika, das Zugang zu drei der größten Seen des Kontinents hat, zum Viktoriasee, Tanganyikasee und Nyassasee – auch bekannt als Malawisee. Und auch der ostafrikanische Graben verläuft quer durch Tanzania. Nicht zu vergessen die kulturellen Aspekte Zentral- und Ostafrikas mit sehr vielen arabischen Einflüssen, die Tanzania einzigartig machen. Die vielfältige kulturelle und religiöse Gemeinschaft und Toleranz in diesem afrikanischen Land sind ein gutes Beispiel für die ganze Welt.

Vor über einem Jahr haben wir diese Reise mit Unterstützung des Reisebüros von Norbert und Annegret Veith geplant. Die ITST (Individualreisen Tanzania Special Tours) ist die Generalvertretung von Leopard Tours für Deutschland. Herr und Frau Veith haben viel Zeit in Tanzania verbracht. Herr Veith ist in Tanzania geboren und hat dort die Schule besucht. Beide sind echte Tanzania-Spezialisten und kennen dort jeden Grashalm.

Wir fahren nach Frankfurt zum Flughafen, sind aufgeregt und hibbelig. Unser Auto lassen wir in Frankfurt stehen. Der Flug geht erst abends, wir sind aber schon am frühen Nachmittag am Flughafen und dürfen zum Glück gleich bei Condor einchecken. Beide Koffer haben Übergewicht, aber der Mitarbeiter beim Einchecken drückt ein Auge zu. Wir sind sehr dankbar, weil wir viele Kleinigkeiten für die Kinder in Tanzania im Gepäck haben: Stifte, Hefte, Kappen, Luftballons …

Nach langem Warten geht es endlich los. Unsere Plätze liegen am Notausgang – das machen wir nie wieder! Es ist sehr kalt an dieser Tür und es darf kein Handgepäck auf dem Boden liegen. Und die Toilette ist direkt daneben … Um 5.40 Uhr Ortszeit landen wir endlich am Flughafen Kilimanjaro. Wir bezahlen das Visum, das sind für jeden 50 Dollar, und schieben uns durch die Zollkontrolle. Alles läuft reibungslos. Wir sind begeistert. Ein Fahrer mit einem großen Schild in der Hand wartet bereits auf uns. Moses ist sein Name, er ist unser Guide für die nächsten drei Wochen. Er spricht ziemlich gut Deutsch und macht auf den ersten Blick einen sehr netten und vertrauenserweckenden Eindruck.

Wir starten zur Arumeru River Lodge, unsere erste Station in Tanzania, und sind positiv überrascht. Wow – was für ein grandioser Anblick! Mit dieser Lodge ist uns nicht zu viel versprochen worden. Schon jetzt, bevor der Urlaub richtig begonnen hat, ist diese Lodge ein Grund, noch einmal hierherzukommen.

Sie wurde von Annegret und Norbert Veith persönlich aufgebaut und jahrelang geführt. Die ganze Anlage ist ein kleines Paradies. Wir hatten insgeheim gehofft und wären sehr erfreut gewesen, mit ein wenig Glück mindestens einen der beiden hier anzutreffen. Da kommt uns auf einmal ein Jeep entgegen mit einem Autokennzeichen aus Kassel. Meine Frau sagt zu mir: „Sieh mal, ein Auto aus Kassel. Wie kommt das denn hierher?“

Das Auto hält, ein Mann steigt aus und sagt: „Ich bin Thorsten Dönhoff, der neue Besitzer dieser Lodge. Vor zwei Wochen bin ich mit meiner Frau Maren nach Tanzania ausgewandert.“

Wir sind ganz schön verdutzt. Eigentlich hatten wir die Veiths hier erwartet.

Wir bekommen unser Zimmer zugeteilt. Es ist bereits Frühstückszeit. Wir sind so müde, dass wir keine Lust auf Essen haben, gehen aufs Zimmer und probieren unseren 15 Jahre alten Whiskey, den wir extra für diese Reise mitgenommen haben. Danach schlafen wir bis zum Mittag, machen uns frisch und gehen auf eine kurze Erkundungstour in der schönen Anlage der Lodge.

Nach dem Lunch starten wir zur ersten Pirschfahrt in den Arusha-Nationalpark. Ich freue mich, endlich meine Kamera auszupacken und die ersten Fotos zu schießen. Wir bleiben dort, bis die Sonne untergeht, genießen die Landschaft und beobachten die Tiere. Obwohl dieser Nationalpark klein ist, gibt es hier drei markante Lebensräume: die riesigen Urwaldflächen, eine für den ostafrikanischen Graben typische Seenplatte und die grandiose Erscheinung des erloschenen Vulkans Mt. Meru. Wir sehen trotz der Urwalddichte Massai-Giraffen, Zebras, Wasserböcke und Warzenschweine. In Tanzania tragen die Warzenschweine übrigens den Spitznamen „Express“ wie zum Beispiel „Arusha-Express“ und „Serengeti-Express“ Auch Colobus-Affen, eine Affenart mit einem langen weißen Schwanz, sowie Paviane, Grünmeerkatzen, Diademmeerkatzen und Weißkehlmeerkatzen bekommen wir zu Gesicht.

Am Abend nach dem Dinner unterhalten wir uns angeregt mit den neuen Besitzern Thorsten und Maren und erfahren einiges über ihre Reisen durch ganz Afrika. Mit dieser Lodge in Tanzania verwirklichen sie sich nun ihren Traum. Damit beweisen die beiden viel Mut, in Deutschland haben sie alles aufgegeben, sind nach Tanzania ausgewandert und stellen sich hier ganz neuen Herausforderungen.

Am nächsten Morgen – wie immer stehen wir sehr zeitig auf – geht es gleich nach dem Frühstück los. Wir wollen den Tag wieder im Arusha-Nationalpark verbringen. Zuvor aber decken wir uns in Usa River mit ausreichend Wasser ein: 72 praktische 1-Liter-Flaschen – weil größere Flaschen zu schnell warm werden und das Wasser dann nicht mehr trinkbar ist. Das sollte für die nächsten drei Wochen ausreichen! Dann steht ein weiterer Tag in der herrlichen Weite des Nationalparks auf dem Programm. Insgesamt 300 km2 misst der seit 1961 bestehende Park. Die traurige Besonderheit sind die fehlenden Raubtiere. Die Bewohner der umliegenden Dörfer und Farmen haben aus Angst dafür gesorgt, dass alle Löwen, Leoparden und Geparden getötet wurden. Dennoch sehen wir viele beeindruckende Tiere. Genau vor unserer Linse kämpften beispielsweise zwei Wasserböcke miteinander. Immer wieder knallen ihre Geweihe mit lautem Getöse zusammen. Zwischendurch haben wir den Eindruck, sie haben sich so sehr ineinander verhakt, dass sie nicht mehr voneinander loskommen. Irgendwann kommen zwei Büffel dazu und es sieht so aus, als wären sie die Schiedsrichter in dem Kampf, der nicht enden will. Doch selbst die Büffel verlieren nach einer Weile das Interesse und verschwinden wieder.

Wir fahren vorbei am Ngurdoto-Krater, der auch als kleiner Ngorongoro-Krater bezeichnet wird, und weiter bis an den Lake Longil, wo wir einen kleinen Stopp machen. Wir können bei diesem schönen Anblick nicht widerstehen, uns für ein paar Minuten hinzusetzen, um den Geräuschen der Vögel und anderen Tiere zu lauschen.