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So geht es nicht mehr weiter! Die innere und die äußere Ordnung unseres Landes wird in immer stärkerem Ausmaß zerstört. Die bisher gut funktionierenden Regeln des Zusammenlebens und der notwendige Respekt und Anstand wird ersetzt durch Willkür, Korruption und Betrug, Heuchelei und Schmarotzertum. Die Suggestion des Alles-Haben-Könnens und damit nach grenzenlosem Wachstum beherrscht die Gesellschaft. Kein Wunder, wird dieser Trend doch von den Mächtigen als neue Ideologie und Religionsersatz in die Gehirne der Menschen eingebrannt. Recht wird nach Belieben ausgelegt - Gesetze gelten nur noch für die unterdrückten Schwachen. Der Bürger ist zum Manipulationsobjekt abgewertet. Dem Autor, der lediglich friedlich und relativ frei in seiner Stadt, seinem Land mit dessen Traditionen und Kultur leben will, reicht es jetzt. In seiner Streitschrift betrachtet er den derzeitigen Zustand der Gesellschaft. Welche Rolle die Politik, die Medien, das Geldunwesen und weitere Einflussgrößen hierbei spielen. Insbesondere angesichts der in jüngster Zeit erfolgten extrem negativen Entwicklungen erfährt er eine Steigerung seines ursprünglichen Unbehagens über steigenden Ärger hin zum Ausdruck von Wut über die eingetretenen Verhältnisse. Als Dreh- und Angelpunkt macht er die Politik aus, und hier insbesondere bestimmte Personen und Gruppen, die das gesellschaftliche Klima vergiften; durch ihr Reden und Handeln die Bürger gegeneinander aufhetzen. Die politische Führungsclique ist aktiv angetreten, die Gesellschaft zu spalten und dadurch womöglich in einen Bürgerkrieg zu treiben. Die Erkenntnis des Autors: Die Politik, eiskalt gegen die Interessen der Bürger ausgerichtet, ist inzwischen unser gefährlichster Feind geworden.
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Seitenzahl: 100
Veröffentlichungsjahr: 2015
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Dieses Buch widme ich meinen Töchtern Susanne und Melanie und der Freiheit.
Vorwort
Der Auslöser
Politik und politisches Handeln, Staat
Petitionen
Medien
Finanzindustrie / Finanzmafia
Konzerne, Arbeitnehmer, Gewerkschaften
Steuern, Abgaben, Gebühren, und so weiter…
Asylsuchende, Flüchtlinge
Medizinwirtschaft, Pharmaproduzenten
Sonstiges
Zusammenfassung
WIR MÜSSEN…! MÜSSEN WIR?
Ich bin ein ganz normaler Bürger reiferen Alters. Weder gehöre ich einer Partei noch einer sonstigen gruppenspezifischen Verbindung an. Ich bin somit in meinen Gedanken insoweit frei, dass es mir möglich war, weitestgehend unabhängig meine eigene und nicht fremdbeeinflusste Sichtweise und Erkenntnis zu gesellschaftlichen Themen zu entwickeln. Zudem bin ich generell friedfertig und nicht streitsüchtig. Zunehmend sehe ich mich jedoch angesichts dessen, was mir speziell vom Staat und seinen Schergen ebenso wie von vielen meiner Mitmenschen an Denk- und Handlungsverboten zugemutet wird dazu aufgerufen, Krach zu schlagen. Dem Streit nicht aus dem Weg zu gehen. Der Einstieg in dieses Verhalten bildet diese Streitschrift.
Ich habe auch ganz banale, eigentlich egoistische Gründe vorzuweisen. Ich will in der Arena des Lebens nicht der regelmäßig zum Gaudium und der Blutgierigkeit des Publikums vorgeführte, und schließlich doch zum Tod verurteilte Stier sein, sondern koche mein eigenes Süppchen. Das heißt, ich will nicht krank sein oder werden, weil ich den mir vorgesetzten geistigen Kot in jeder Hinsicht gehorsam aufnehme. Schauen wir uns doch nur mal an, wie die sogenannten „Zivilisationskrankheiten“ förmlich explodieren.
Herz- und Kreislaufkrankheiten, Krebs, Alzheimer, Diabetes, Rheuma, Multiple Sklerose, Parkinson, Allergien, und so weiter. Wie kann das sein, wo uns doch angeblich hervorragende Arzneimittel zur Verfügung stehen, und die Medizin über phantastische technische Geräte zur Früherkennung und Überwachung verfügt? Hier ist doch überdeutlich zu erkennen, dass lediglich an den Symptomen gepfuscht wird, die Ursachen hingegen bleiben bestehen, und verschärfen sich sogar unaufhörlich. So kann man nicht gesund bleiben.
Der Mensch lebt nicht seiner Art gemäß, weil er inzwischen fremdbestimmt ist.
Ich bin auch nicht auf dieser Welt, um als Sklave oder Zombie jeden Tag Pflichten zu absolvieren. Wie die Pflicht zu arbeiten und zu konsumieren, kurz gesagt, um nur für eine kleine Oberschicht deren Reichtum bis ins Unendliche zu vermehren. Und unsere Kultur geht dabei vor die Hunde (Entschuldigung, liebe Hunde).
Eine Aufklärung bezüglich des Titels möchte ich dem Leser noch geben.
Wie jeder Mensch habe ich zunächst fünf Sinne. Ich habe Augen zum Sehen, zur visuellen Wahrnehmung.
Ich habe Ohren zum Hören, zur auditiven Wahrnehmung.
Ich habe eine Nase zum Riechen, zur olfaktorischen Wahrnehmung.
Ich habe eine Zunge zum Schmecken, zur gustatorischen Wahrnehmung.
Ich habe eine Haut zum Fühlen, zur taktilen Wahrnehmung.
Zu diesen bekannten Sinnesorganen hat mein präfrontaler Cortex als 6. Sinn die Wut hinzugefügt. Die Wut über die elenden Zustände in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in dieser merkwürdigen Bundesrepublik Deutschland, die sich zunehmend als Albtraum erweist.
Es blieb mir gar nichts anderes übrig als diese Wut in eine Streitschrift münden zu lassen. Die Wut hat sich aus dem zunehmenden Unbehagen über das tägliche Leben und Erleben heraus entwickelt. War ich früher noch verdrießlich ob der steigenden Zumutungen, so steigerte sich mein empörtes Empfinden in den letzten Jahren stetig. Letzter Anlass, an dem alles in Wut umschlug, war nun die sogenannte Gipfelkonferenz in Elmau bei Garmisch-Partenkirchen im Juni 2015.
Es hilft nichts – kritisches Hinschauen und den Mund aufmachen ist angesagt. Soll die wertvolle Aufbauarbeit der Nachkriegsgeneration zum Teufel gehen, umsonst gewesen sein? Sollen verbrecherischen Methoden das Leben noch stärker unterdrücken? Lieber Leser, das kann und darf nicht sein. Doch wer kann es verhindern? Das ist doch keine ernsthafte Frage: WIR sind es, die diesem bösen Treiben ein Ende setzen müssen!
Heute ist der 4. Juni 2015. Es ist gegen dreizehn Uhr dreißig. Das Thermometer zeigt aktuell 27 Grad Celsius an. Ich denke, es werden wohl heute noch 30 Grad erreicht werden. Der Himmel ist herrlich bayerisch-blau. Mit meinem Fahrrad bin ich, von einer angenehmen leichten Brise begleitet, auf dem Weg in die Münchner City unterwegs. Genauer gesagt zum Stachus. Offiziell heißt der Platz ja Karlsplatz; er ist einer der verkehrsreichsten in der bayerischen Landeshauptstadt. Ich überlege, mit der U-Bahn dorthin zu fahren. Oder gleich mit dem Auto. Doch dann lasse ich es schön bleiben, denn ich weiß nicht, was mich erwartet. Warum, was soll mich denn erwarten fragen Sie sich?
Nun, heute ist immerhin eine Demonstration angesagt. Anlass ist das bevorstehende Treffen der ReGIERungsversager der angeblich sieben wichtigsten Industriestaaten der Erde am kommenden Wochenende im schönen, bisher nicht beschmutzten Werdenfelser Land. In Elmau bei Garmisch-Partenkirchen. Die Demonstranten in München wollen im Vorfeld den Politschmarotzern ihrer Abneigung gegen das geplante, versklavende Freihandelsabkommen mit den USA, TTIP genannt, lautstark Ausdruck verleihen. Aus diesem Grund ist beim System Panik angesagt. Schon weit vor dem eigentlichen Demo-Bereich sind die Zufahrtsstraßen abgeriegelt. Die Autofahrer meiden heute diese Ecke der Stadt. Eigentlich will ich mein Rad bereits am Sendlinger-Tor-Platz abstellen, und den kurzen Weg bis zum Stachus entlang der Sonnenstraße gehen. Das gibt mir Gelegenheit, dann beim Rückweg die ausgestellten Foto- und Videoschmankerl in den Schaufenstern eines großen Münchner Fotofachgeschäfts zu betrachten. Fotografieren ist eines meiner wenigen Hobbys. Doch dann entschließe ich mich, soweit es möglich ist, weiter in Richtung Stachus zu fahren. In einer Seitenstraße unmittelbar am Stachus entdecke ich einen noch freien Platz an einem Lichtmast, an dem ich mein Stahlross parke und festmache. Es ist jetzt kurz vor vierzehn Uhr, und der Platz ist bereits gutgefüllt. Nachdem ich mich durch eine in den Arkaden, die das Halbrund des Stachus säumen, stehende Menschenmenge gedrängt habe, finde ich auf der Sonnenseite des Platzes in der Schaufenstereinbuchtung eines Ladengeschäfts einen geschützten Stehplatz, der mir den Rücken frei hält. Doch schon nach kurzer Zeit wird mir klar, weshalb sich die meisten Besucher innerhalb der schattigen Torarkaden aufhalten. Aber das ist mir jetzt egal. Ich habe einen guten Platz gefunden, der mir einen ausgezeichneten Überblick über das Geschehen bietet. Da nehme ich den Nachteil des Schwitzens eben in Kauf. Das muss ich aushalten. Ich beobachte die vorbei gehenden Leute, und unterziehe sie einer eingehenden Betrachtung. Das erzeugt bei mir ein starkes Aha-Erlebnis. Sollte ich mit der Vorstellung gekommen sein, jede Menge junger Menschen zu erleben, die auf Randale gepolt sind, so ergibt die Realität ein total anderes Bild. Von der jungen Familie mit Kleinkind im Buggy bis hin zu Frauen und Männern jeden Alters ist eine Schicht Menschen vertreten, die sich anscheinend verantwortlich fühlt. Verantwortung für sich und andere Menschen übernimmt, und Widerstand leistet gegen dieses lausige, korrupte Komplott der Mächtigen im Gleichschritt mit den Konzernen, welchem die Menschheit immer stärker unterworfen werden soll.
Nachdem einige Sprecher aufgetreten sind, setzt sich der Demo-Zug in Bewegung. Mir läuft der Schweiß inzwischen in Strömen den Rücken hinab. Ich muss mir dringend einen Platz im Schatten suchen. Am besten ist es wohl, auf die andere Seite des Platzes zu wechseln. Rüber in den Schutz des Kaufhauses auf der gegenüber liegenden Seite des Stachus. Ja, das ist die richtige Entscheidung. Von dort aus kann ich den Marsch am Gehsteigrand stehend verfolgen. Eigentlich will ich mitgehen. Doch als ich feststelle, wie langsam sich die Protestdemonstration in der brütenden Hitze vorwärts bewegt, bleibe ich, wo ich bin. Dafür unterstütze ich die Teilnehmer zumindest mit lautstarken Beifallsbekundungen.
Nur kurze Zeit stehe ich auf meinem neu gewählten Platz, als ich durch einen kurzen Blick seitwärts den für den Polizeieinsatz zuständigen Polizeivizepräsidenten Kopp mit seinem Stab stehen sehe. Dier Herren sind sichtbar guter Laune. Betrachten sie die Angelegenheit als Happening? Ich stelle noch etwas anderes, beunruhigendes fest. Hinter uns hat sich unbemerkt eine Mauer aus schwarzgewandeten Polizeisoldaten aufgebaut. In düsterer, bedrohlicher Manier. Als Schutz für die Polizeiführung? Vermutlich auch. Aber weit mehr ist es ein deutliches Zeichen für uns Bürger: Wagt ja nicht, über die Stränge zu schlagen. Solltet ihr den von uns, der Staatsmacht, euch zugestandenen engen Rahmen für eure Unmutsäußerungen überschreiten, dann werden wir euch mit dem Schlagstock oder einem noch massiveren Übel zeigen, wo euer Platz ist.
Ja, heute am 5. Juni verbreitet die Mainstream-Presse die frohe Botschaft der das Volk mit Wonne verratenden Kanzlerin. Das ist eben lebendige Demokratie, bunt und lustig muss die Münchner Gaudi gewesen sein. Ein Bürgerfest halt. Wahrscheinlich hat sich die „mächtigste Frau der Welt“, halt, nein: des Universums, im kleinen, gepflegten Kreis über die Deppen dort unten in München, und deren lächerliche Krawallveranstaltung köstlich amüsiert. Auf alle Fälle kann sie ihrem Herrn und Gebieter, dem US-amerikanischen Friedensnobelpreis-Imperator beim Gipfeltreffen im besetzten Land devot berichten, dass zumindest vorläufig alles im Sinne der Weltverbrecher weiter läuft. Um dem tumben Volk auf subtile Art und Weise ihre ganze Verachtung zu zeigen, wird um des Vergnügens einiger Politgangster willen eine gnadenlose Verschwendungsorgie zelebriert. Bedenkenlos, schamlos und maßlos werden Hunderte von Millionen Euro verbrannt, werden Polizisten missbraucht, um diese Politbande zu schützen. Geld, das die ReGIERung zuvor dem arbeitsamen Bürger abgepresst hat. Was interessiert das schon die Gierigen, wenn andererseits immer mehr Menschen in die Sozialhilfefalle geraten. Das ist doch deren Problem. Doch halt, es gibt hier doch einen großen Vorteil für die Machthaber. Es kommt ihnen doch nur entgegen, wenn dieser Zustand sich verschärft. Je mehr Menschen von den ihnen gewährten Brosamen abhängig sind, desto besser, weil sie diese Bürger dann an der Kette führen können, und es diesen mächtig schwer fällt, sich zu wehren.
Ein Wort zu unserem hochwohllöblichen, durchtriebenen Herrn Ministerpräsidenten Horst Seehofer. Die blöde Berliner ReGIERungsmeute ließ ihn in „seinem“ eigenen Land anlässlich des Treffens in Elmau nicht mitspielen. Es blieb ihm nichts anderes übrig, als neben der Air Force One mit einem Fuß auf dem ausgerollten roten Teppich Männchen zu machen und dem Weltenkrieger ein verschämtes „All the best!“ zuzuflüstern. Wie lieb. Wiiieeehahaha…Deutlich ist zu erkennen, dass speziell die Politiker der C-Parteien unisono erbärmliche Vasallen der USamerikanischen ReGIERungsmaschinerie sind. Wir als Volk haben durch die Schuld unserer Politiker unsere Identität so gut wie verloren, sind zum Spielball fremder Ideologie gemacht worden. Unsere Recht und Gesetz verlachende ReGIERung schützt die Bürger nicht wie geschworen, sondern liefert uns immer stärker fremden Interessen aus. Inzwischen muss man mit dem genauen Gegenteil dessen rechnen, was die Politiker verlogen von sich geben. Besonders verschlagen in der Verschleierung seiner Handlungen ist zweifelslos Horst Seehofer. FJS, also Franz Josef Strauß mochte ich auch nicht sonderlich. Doch eins halte ich ihm im Gegensatz zu Seehofer zugute: Er führte ein offenes, kraftvolles Wort, und beugte sich nicht dem Mainstream.
Zutreffend insbesondere für die Zunft der Politiker heißt es doch treffend, hast du einen besten Freund, so brauchst du keinen Feind. Das trifft vor allem auf die US-amerikanische ReGIERung zu. Und da sind wir beim Thema Ausschnüffeln, Spionage, egal um welchen Bereich es sich handelt. Am meisten ärgert mich in diesem Zusammenhang, dass laut eigener Aussagen weder die Berliner noch die Münchner ReGIERung von der seit Jahrzehnten durch die US-amerikanischen Geheimdienste penetrant vorgenommenen Überwachungspraxis wussten. Obwohl dies sogar unter den Augen und mit tätiger Mitwirkung des deutschen Geheimdienstes BND geschah, der direkt dem Kanzleramt untersteht. Das Märchen von Nixwissen und totaler Überraschung erzählt man mit unschuldigem Augenaufschlag frech den Volks-Idioten bis zum Erbrechen. Was, zum Teufel, ist das für eine ReGIERungsbande, die sich so harmlos und naiv präsentiert? Es kann sich hier nur um feige, verlogene Heuchler handeln!
Niemand braucht diesen absurden Gipfelquatsch, die regierungsseitige unnötige Protzerei. Schon gar nicht erforderlich ist dies, wenn man sich die heutigen technischen Kommunikationsmöglichkeiten ansieht. Wenn die Damen und Herren Politschwarten unbedingt unser Geld ausgeben wollen, dann sollten sie es zur Linderung des unendlichen Leids so vieler Kinder auf dieser Welt tun. Aber nein, diese Last wird wie üblich dem Steuertrottel zusätzlich aufgebürdet.
Bei mir hat das in vielen Jahren Erlebte und Gesehene eine grundsätzlich andere Sichtweise bezüglich den bei uns in der „BRD“ vorherrschenden Problemen geführt. Es hat sich so viel Ärger
