Alles Illusion - Marek Hütten - E-Book

Alles Illusion E-Book

Marek Hütten

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Beschreibung

Alles Illusion ist kein Ratgeber. Kein Lehrbuch. Sondern ein Impuls für Menschen, die spüren, dass zwischen Denken und Fühlen, zwischen Selbstbild und Wahrheit mehr liegt als bloße Antworten. In poetischer Klarheit erinnert dieses Essay daran, was bleibt, wenn Gewissheiten fallen und lädt dazu ein, sich selbst wieder zu begegnen.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 28

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Alles Illusion

Was bleibt, wenn wir aufhören, etwas

zu sein.

.

.

Es ist erstaunlich, woran wir Menschen uns festhalten. Zu oft suchen wir Bestätigung im Außen und erliegen immer wieder einer sich ständig weiterentwickelnden Illusion.

.

.

.

.

.

Prolog

Dieses Buch will dich nicht überzeugen.

Es will dich erinnern.

An das, was du längst weißt.

An das, was du oft überhörst.

An das, was unter all dem Denken noch lebt.

Vielleicht liest du es mit offenen Augen.

Vielleicht mit einem offenen Herzen.

Vielleicht auch nur mit der Sehnsucht,

endlich wieder bei dir selbst anzukommen.

Es gibt hier keine Kapitel mit Lösungen.

Kein Lehrplan, keine Richtung, keine

Garantie.

Aber vielleicht gibt es Zwischenräume,

in denen etwas in dir nach Hause findet.

Ein Gedanke.

Ein Widerstand.

Ein kleiner Riss in der Oberfläche,

durch den Licht fällt.

Lies nicht, um zu wissen.

Lies, um zu spüren.

Wenn du bereit bist,

dich nicht zu verteidigen –

sondern zu begegnen,

dann wirst du in diesen Seiten

keine Antworten finden.

Aber du wirst vielleicht beginnen,

die richtigen Fragen zu stellen.

Und manchmal reicht das schon.

Manchmal reicht eine Frage,

um ein ganzes Leben neu zu fühlen.

INHALTSVERZEICHNIS

Prolog

Indoktrination

Machtlos

Memento Mori

Was ist real?

Phönix

Epilog

Nachwort

Danksagung

Anhänge

Indoktrination

Können wir eigene Entscheidungen treffen?

Wie stark sind wir darauf fixiert, was das

Umfeld von uns denkt – und wie sehr

indoktrinieren wir uns selbst?

Wenn der Einfluss von außen größer ist, als

wir glauben – wie sicher können wir uns dann

noch sein, wenn es um unsere

Selbstwahrnehmung geht?

Wer bist du also? Und wie würdest du dich als

Mensch beschreiben?

Sind es deine Gedanken?

Oder sind es Worte von außen, Gedanken

anderer, die du übernommen hast?

Die meisten Antworten auf solche Fragen sind gefiltert.

Sie entstehen nicht im luftleeren Raum.

Sie sind geprägt von Stimmung, Tagesform, Erinnerung, Erwartung –

und oft durchzogen von dem, was andere in

uns sehen wollen.

Entscheidungen, die wir heute treffen, können

sich morgen schon bedeutungslos oder ganz anders anfühlen.

Wer sind wir ohne unsere Gedanken?

Und: Würden wir überhaupt denken, wenn

niemand je zu uns gesprochen hätte?

Denn bevor sich Gedanken formen, braucht es

Impulse.

Sprache, Bilder, Reize.

Wenn niemand auf der Welt sprechen würde –

wenn keine Kommunikation existieren würde

würden wir trotzdem denken?

Vielleicht wäre da nur Leere.

Oder Instinkt.

Vielleicht aber auch ein tiefer Frieden.

Wir glauben oft, dass wir unser Denken

steuern.

Doch ist es nicht vielmehr so, dass Gedanken

kommen –

und wir ihnen folgen?

Es ist wie ein ständiger Strom.

Ein innerer Algorithmus, gefüttert von allem,

was wir aufnehmen.

Wir übernehmen Ideale, Träume, Konzepte –

oft unbewusst.

Weil sie schön verpackt sind.

Weil andere sie gut finden.

Weil sie funktionieren.

Wir kamen ohne Gedanken auf die Welt – wie

eine leere Festplatte.

Doch schnell wurde ein Betriebssystem

installiert.

Ein Weltbild, ein Raster, ein Regelwerk.

Konnten wir wählen, welches?

Wohl kaum.

Aber heißt das, wir sind für immer an dieses

Programm gebunden?

Nicht unbedingt.

Erfahrungen sind wie Updates.

Sie erweitern unsere Sicht, lassen uns wachsen

und reifen.

Wir lernen durch Begegnungen, durch

Schmerz, durch Erkenntnis.

Doch das Grundsystem – unsere Prägung –

bleibt bestehen.

Wie ein Betriebssystem im Hintergrund.

Wir können neue Software aufspielen, doch