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Alles Illusion ist kein Ratgeber. Kein Lehrbuch. Sondern ein Impuls für Menschen, die spüren, dass zwischen Denken und Fühlen, zwischen Selbstbild und Wahrheit mehr liegt als bloße Antworten. In poetischer Klarheit erinnert dieses Essay daran, was bleibt, wenn Gewissheiten fallen und lädt dazu ein, sich selbst wieder zu begegnen.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 28
Veröffentlichungsjahr: 2025
Was bleibt, wenn wir aufhören, etwas
zu sein.
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Es ist erstaunlich, woran wir Menschen uns festhalten. Zu oft suchen wir Bestätigung im Außen und erliegen immer wieder einer sich ständig weiterentwickelnden Illusion.
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Dieses Buch will dich nicht überzeugen.
Es will dich erinnern.
An das, was du längst weißt.
An das, was du oft überhörst.
An das, was unter all dem Denken noch lebt.
Vielleicht liest du es mit offenen Augen.
Vielleicht mit einem offenen Herzen.
Vielleicht auch nur mit der Sehnsucht,
endlich wieder bei dir selbst anzukommen.
Es gibt hier keine Kapitel mit Lösungen.
Kein Lehrplan, keine Richtung, keine
Garantie.
Aber vielleicht gibt es Zwischenräume,
in denen etwas in dir nach Hause findet.
Ein Gedanke.
Ein Widerstand.
Ein kleiner Riss in der Oberfläche,
durch den Licht fällt.
Lies nicht, um zu wissen.
Lies, um zu spüren.
Wenn du bereit bist,
dich nicht zu verteidigen –
sondern zu begegnen,
dann wirst du in diesen Seiten
keine Antworten finden.
Aber du wirst vielleicht beginnen,
die richtigen Fragen zu stellen.
Und manchmal reicht das schon.
Manchmal reicht eine Frage,
um ein ganzes Leben neu zu fühlen.
Prolog
Indoktrination
Machtlos
Memento Mori
Was ist real?
Phönix
Epilog
Nachwort
Danksagung
Anhänge
Können wir eigene Entscheidungen treffen?
Wie stark sind wir darauf fixiert, was das
Umfeld von uns denkt – und wie sehr
indoktrinieren wir uns selbst?
Wenn der Einfluss von außen größer ist, als
wir glauben – wie sicher können wir uns dann
noch sein, wenn es um unsere
Selbstwahrnehmung geht?
Wer bist du also? Und wie würdest du dich als
Mensch beschreiben?
Sind es deine Gedanken?
Oder sind es Worte von außen, Gedanken
anderer, die du übernommen hast?
Die meisten Antworten auf solche Fragen sind gefiltert.
Sie entstehen nicht im luftleeren Raum.
Sie sind geprägt von Stimmung, Tagesform, Erinnerung, Erwartung –
und oft durchzogen von dem, was andere in
uns sehen wollen.
⸻
Entscheidungen, die wir heute treffen, können
sich morgen schon bedeutungslos oder ganz anders anfühlen.
Wer sind wir ohne unsere Gedanken?
Und: Würden wir überhaupt denken, wenn
niemand je zu uns gesprochen hätte?
Denn bevor sich Gedanken formen, braucht es
Impulse.
Sprache, Bilder, Reize.
Wenn niemand auf der Welt sprechen würde –
wenn keine Kommunikation existieren würde
–
würden wir trotzdem denken?
Vielleicht wäre da nur Leere.
Oder Instinkt.
Vielleicht aber auch ein tiefer Frieden.
⸻
Wir glauben oft, dass wir unser Denken
steuern.
Doch ist es nicht vielmehr so, dass Gedanken
kommen –
und wir ihnen folgen?
Es ist wie ein ständiger Strom.
Ein innerer Algorithmus, gefüttert von allem,
was wir aufnehmen.
Wir übernehmen Ideale, Träume, Konzepte –
oft unbewusst.
Weil sie schön verpackt sind.
Weil andere sie gut finden.
Weil sie funktionieren.
Wir kamen ohne Gedanken auf die Welt – wie
eine leere Festplatte.
Doch schnell wurde ein Betriebssystem
installiert.
Ein Weltbild, ein Raster, ein Regelwerk.
Konnten wir wählen, welches?
Wohl kaum.
Aber heißt das, wir sind für immer an dieses
Programm gebunden?
Nicht unbedingt.
⸻
Erfahrungen sind wie Updates.
Sie erweitern unsere Sicht, lassen uns wachsen
und reifen.
Wir lernen durch Begegnungen, durch
Schmerz, durch Erkenntnis.
Doch das Grundsystem – unsere Prägung –
bleibt bestehen.
Wie ein Betriebssystem im Hintergrund.
Wir können neue Software aufspielen, doch
