8,99 €
Das Wundergewürz für optimale Gesundheit, natürliche Schönheit und ein frisches Zuhause Zimt ist ein wahrer Alleskönner! Die in dem zarten braunen Pulver enthaltenen Wirkstoffe können nachweislich Entzündungen hemmen, den Blutzucker regulieren und die Gehirnfunktion steigern, was die Behandlung von Demenzerkrankungen positiv unterstützen kann. Aber auch alltägliche Beschwerden lassen sich damit effektiv lindern, wie zum Beispiel: -Verdauungsprobleme -Blähungen -Menstruationsbeschwerden -Husten Neben den gesundheitlichen Vorteilen zeigt die Ernährungsexpertin Nancy Chen, wie Zimt äußerlich angewandt wirkungsvoll Akne bekämpft, sich als Zahnbleaching, Körperpeeling und Badezusatz verwenden lässt oder wie Sie Ihr Zuhause damit nachhaltig frisch und sauber halten können. Nicht zuletzt verrät sie, wie Sie Zimt ganz leicht in Ihre Ernährung integrieren können: Egal ob herzhaftes Curry, glutenfreies Gebäck oder wärmender Chai Latte, dank Zimt wird jedes Gericht zu einem aromatischen Erlebnis. Entdecken Sie mit den mehr als 100 Rezepten und Anleitungen die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten des Zimts – damit Sie sich von Kopf bis Fuß rundum wohlfühlen!
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 168
Veröffentlichungsjahr: 2023
Nancy Chen
Nancy Chen
Gesunder Gewürz-Allrounder in der Küche
Effektives Hausmittel gegen Beschwerden
Sanfte Naturkosmetik für den ganzen Körper
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie. Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
Für Fragen und Anregungen
Wichtige Hinweise
Dieses Buch ist für Lernzwecke gedacht. Es stellt keinen Ersatz für eine individuelle medizinische Beratung dar und sollte auch nicht als solcher benutzt werden. Wenn Sie medizinischen Rat einholen wollen, konsultieren Sie bitte einen qualifizierten Arzt. Der Verlag und die Autorin haften für keine nachteiligen Auswirkungen, die in einem direkten oder indirekten Zusammenhang mit den Informationen stehen, die in diesem Buch enthalten sind.
Ausschließlich zum Zweck der besseren Lesbarkeit wurde auf eine genderspezifische Schreibweise sowie eine Mehrfachbezeichnung verzichtet. Alle personenbezogenen Bezeichnungen sind somit geschlechtsneutral zu verstehen.
1. Auflage 2024
© 2023 by riva Verlag, ein Imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbH
Türkenstraße 89
80799 München
Tel.: 089 651285-0
Fax: 089 652096
Die englischsprachige Originalausgabe erschien 2021 bei Familius PO Box 1249, Reedley California 93654, USA, vermittelt durch DropCap Inc. unter dem Titel 101 Amazing Uses for Cinnamon: Boost Your Memory, Fight the Common Cold, Improve Your Complexion, and 98 More! © 2021 by Nancy Lin Chen. All rights reserved.
Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und Verbreitung sowie der Übersetzung, vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme gespeichert, verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden. Wir behalten uns die Nutzung unserer Inhalte für Text und Data Mining im Sinne von § 44b UrhG ausdrücklich vor.
Übersetzung: Martin Rometsch
Redaktion: Inez Ulrich
Umschlaggestaltung: Manuela Amode
Umschlagabbildung: Shutterstock/BarbaraGoreckaPhotography; Trueffelpix; Alexander Ryabintsev; RaulAlmu; Abbildungen im Innenteil: Shutterstock/Kasya_2k; triutamis; Alexander Ryabintsev; RaulAlmu; Blank.k
Satz: Röser MEDIA GmbH & Co. KG, Karlsruhe
eBook: ePUBoo.com
ISBN Print 978-3-7423-2457-3
ISBN E-Book (PDF) 978-3-7453-2222-4
ISBN E-Book (EPUB, Mobi) 978-3-7453-2221-7
Weitere Informationen zum Verlag finden Sie unter
www.rivaverlag.de
Beachten Sie auch unsere weiteren Verlage unter www.m-vg.de
Für meine Mama, die Königin der chinesischen Hausmittel, und für Kate, ohne die dieses Buch nicht möglich gewesen wäre.
Einführung
Zimt – das Gewürz der Welt
Was ist Zimt?
Woher kommt Zimt?
Zimt kaufen und aufbewahren
Zimt richtig verwenden
Wie viel Zimt ist optimal?
Ist Zimt ungefährlich?
1 Zimt in der Küche
Zimt für mehr Kaffeegenuss
Brotaufstriche
Zimt zum Konservieren
Leckere Getränke
Ayurveda-Rezepte
Cocktails mit einer besonderen Note
Eine besondere Gewürzmischung
Backen mit Pfiff
Fleischwürze
Gerichte aus aller Welt
Extrasüße Desserts
Raffinierte Snacks
Gemütlicher frühstücken
Eingelegte Lebensmittel
Gemüse aufpeppen
Infusionen
2 Für Ihr Schönheits- und Wohlfühlprogramm
Durchblutungsförderndes Körperöl
Gesichtsmasken
Akne- und Pickelbehandlung
Reinigungsöl gegen Akne
Fältchen glätten
Haaraufheller
Kreisrunden Haarausfall lindern
Öl für Haarwachstum
Trockenshampoo
Balsam für volle Lippen
Lippenpeeling
Peeling für trockene Haut
Foundation
Bronzer
Zahnaufheller
Körpercreme gegen Cellulite
Anti-Cellulite-Peeling
Wohlfühl-Badesalz
Seifenpeeling
Badebomben
Fußpeeling
Braune Haut ohne Sonne
3 Gesund und munter mit Zimt
Pastillen für den Hals
Selbst gemachter Hustensaft
Hühnersuppe als Medizin
Immunsystem-Booster
Selbst gemachtes Mundwasser
Selbst gemachte Ölzieh-Mischung
Zahnschmerzen lindern
Mundgeruch loswerden
Fußbad gegen Fußpilz
Ekzeme lindern
Wundheilung fördern
Gedächtnis fördern
Pilzinfektionen und bakterielle Vaginose behandeln
Candida-Infektionen vorbeugen
Menstruationskrämpfe lindern
Krebsvorbeugung
Menstruationsbeschwerden lindern
Polyzystisches Ovarialsyndrom
Verdauungshilfe
Blähungen vorbeugen
Schutz für den Darm
Übelkeit lindern
Herz-Kreislauf unterstützen
Blutzucker regulieren
Cholesterinspiegel senken
Stimmungsaufheller
Neurodegenerativen Erkrankungen vorbeugen
Libido steigern
Arthritis lindern
Osteoporose vorbeugen
Verspannungen lindern
Harnwegserkrankungen behandeln
Abnehmen
Heißhunger stillen
Schmerzmittel
Parasiten vertreiben
Insektenstiche behandeln
4 Tipps und Tricks für Ihr Zuhause
Hundefutter
Pflanzenspray gegen Pilze
Pflanzenarznei
Setzlinge schützen
Ablegerwachstum
Ameisen vertreiben
Stechmückenlarven loswerden
Raumspray mit Herbstduft
Tischkärtchen mit Zimtstangen
Zimtkerzen
Kiefernzapfen mit Zimtduft
Selbst gemachtes Reinigungsspray
Duftspray fürs Auto
Teppichdeodorant
Zimtzerstäuber
Stechmückenabwehr
Mottenschutz
Raumbefeuchter
Raumspray mit Zimt
Potpourri
Natürliches Spray für die Yogamatte
Zimtbesen
Schuhdeodorant
Feiertagsschmuck
Untersetzer für Getränke
Überzug für eine Taschentuchbox
Über die Autorin
Quellenverzeichnis
Wenn es ein Gewürz gibt, das die meisten Leute im Küchenschrank haben, dann ist es der Zimt. Dieses duftende braune Gewürz wird überall auf der Welt in Rezepten und Arzneimitteln verwendet, zum Beispiel in südafrikanischen Rollkuchen, holländischen Keksen, karibischen Hähnchen und klassischen Zimtschnecken, in sudanesischem Tee und in der traditionellen chinesischen Medizin.
Seine Geschichte geht auf die alten Chinesen, Ägypter und Römer zurück, um nur einige wichtige Kulturen zu nennen, wo man ihn unter anderem als Arznei und zum Einbalsamieren benutzte. Später erkannten auch die westlichen Länder den Wert des Zimts und führten sogar Kriege, um die Herrschaft über den Gewürzhandel zu erlangen.
Heute können wir Zimt in jedem Lebensmittelgeschäft kaufen, ohne Kriege führen oder reisen zu müssen. In diesem Buch erfahren Sie, wie vielseitig Zimt ist. Es enthält internationale Rezepte mit Zimt als Hauptgewürz und zeigt Ihnen, wie Sie mit Zimt zahlreiche akute und chronische Beschwerden lindern, natürliche Schönheitsmittel zubereiten und alltägliche Probleme im Haushalt lösen.
Zimt wird aus der inneren Rinde des immergrünen Zimtbaumes (Cinnamomum) gewonnen, der zu den Lorbeergewächsen gehört. Im Handel finden Sie verschiedene Sorten dieses Gewürzes, vor allem Cassia-Zimt und Ceylon-Zimt. Beide sind nützlich und haben ein süßes, würziges Aroma; aber ihre Ernte, ihr Geschmack und ihre chemische Zusammensetzung sind ein wenig unterschiedlich.
Cassia-Zimt ist die häufigste Zimtsorte. Da er ein stärkeres Aroma als Ceylon-Zimt hat, brauchen Sie zum Kochen und Backen nur eine kleine Menge davon. Ceylon-Zimt, den viele Leute als »echten« Zimt bezeichnen, ist schwerer zu finden und teurer.1 Sein delikates Aroma ist weniger würzig als das des Cassia-Zimts.
Alle Arten von Zimt verdanken ihren Geschmack dem Zimtaldehyd, einer organischen Verbindung im Zimtbaum, auf die viele nützliche Eigenschaften des Zimts zurückzuführen sind, zum Beispiel seine antibakterielle und pilztötende Wirkung.2 Am stärksten konzentriert ist sie im ätherischen Öl: Das ätherische Zimtöl besteht zu 90 Prozent aus Zimtaldehyd.
Zimt wurde und wird seit mehr als vier Jahrtausenden von einigen der größten Kulturen der Welt verwendet und war einst wertvoller als Gold. Früher wurde er so sehr geschätzt, dass er als geeignetes Geschenk für Herrscher galt. In der alten Zeit gab es vier wichtige Zimtproduzenten: Sri Lanka (von dort stammt der Ceylon-Zimt), Äthiopien, Indien und China. Von dort aus wurde das Gewürz auf der ganzen Welt verteilt.
Die alten Ägypter nutzten den Zimt, um ihre Toten einzubalsamieren, wahrscheinlich wegen seiner antibakteriellen Wirkung. Der Bibel zufolge wurde Zimt für das Salböl und für andere religiöse Zeremonien verwendet. Kaiser Nero im alten Rom soll bei der Beerdigung seiner Frau im Jahr 65 v. Chr. einen ganzen Jahresvorrat Zimt verbrannt haben.
Ende des 15. Jahrhunderts entdeckten die Portugiesen Sri Lanka und gründeten dort ein Zimtmonopol. Sie bauten sogar eine Festung, um ihr Zimtlager zu schützen. Damals kauften venezianische Händler den Zimt auf, den Araber aus Asien nach Europa brachten. Als die Nachfrage zu steigen begann, suchten die Holländer nach neuen Möglichkeiten, vom Zimthandel zu profitieren, so wie die anderen Europäer.
Während des 17. Jahrhunderts gelang es den Holländern, dank eines Bündnisses mit der Stadt Kandy im Zentrum von Sri Lanka den blühenden Zimthandel zu beherrschen. Sie behielten ihn eisern im Griff und die niederländische Ostindien-Kompanie exportierte Zimt nach Europa. Damals war der Zimt das Gewürz, mit dem die Kompanie die größten Gewinne machte.
Als die Briten im Jahr 1796 die Niederländer verdrängten,3 verlor das Zimtmonopol rasch an Bedeutung. Zimt wurde inzwischen in neuen Gebieten angebaut und der Preis sank stark. Heute ist der Zimt ein alltägliches und sehr beliebtes Gewürz.
Zimt ist in verschiedenen Formen erhältlich: als Rinde, Pulver, Stangen und ätherisches Öl. Zimtrinde ist am schwersten zu finden; man bekommt sie nur bei einigen spezialisierten Onlinehändlern und in kleinen Gewürzläden. Die Rinde ist am wenigsten verarbeitet. Sie wird entweder gemahlen, um Zimtpulver zu gewinnen, oder zu Zimtstangen eingerollt. Da die Rinde schwierig zu verwenden ist, sind die anderen Zimtformen eher zu empfehlen.
Gemahlenen Zimt und Zimtstangen finden Sie in Lebensmittelgeschäften. Wie die meisten Gewürze können Sie gemahlenen Zimt und Zimtstangen ziemlich lange im Küchenschrank aufbewahren. Zimtpulver bleibt etwa sechs Monate lang frisch (danach verliert es zwar seine Wirkung, aber es wird nicht unbrauchbar). Zimtstangen können Sie länger lagern (ungefähr zwei Jahre lang). Beide Zimtformen sollten Sie in einem verschlossenen Glasgefäß aufbewahren und vor Licht und Wärme schützen.
Ätherisches Zimtöl ist in einigen Lebensmittelgeschäften, in vielen Reformhäusern und im Internet erhältlich. Dieses Öl wird aus ganzen Pflanzen destilliert und ist das wirksamste Zimtprodukt. Ein oder zwei Tropfen können in Schönheitsprodukten und im Haushalt viel bewirken.
Gemahlenen Zimt können Sie auf Gerichte streuen und in Reinigungsmittel und selbst gemachte Schönheitsprodukte mischen. Aber Vorsicht: Kleine Mengen genügen!
Mit Zimtstangen können Sie Glühwein zubereiten. Sie machen ihn süßer und aromatischer. Da die Stangen nicht zerbrochen werden, ist ihr Geschmack jedoch weniger intensiv.
Wenn Sie ätherische Öle mögen, sollten Sie ein Trägeröl verwenden, um das Öl zu verdünnen. Ätherisches Zimtöl und sogar Zimt selbst sind in vielen Lotionen, Duftstoffen und anderen beliebten Kosmetika enthalten.
Zimt gibt es auch in Kapseln zu kaufen. Diese sind höher dosiert und werden als natürliche Gesundheitsmittel angepriesen, die das Immunsystem stärken, dem Körper starke Antioxidantien liefern und die Gehirnfunktion und das Gedächtnis unterstützen. Man kann sie im Internet und in Bioläden kaufen. Halten Sie sich an die Dosierung, die auf dem Etikett empfohlen wird, und fragen Sie Ihren Arzt, wenn Ihnen etwas unklar ist.
Wie viel Zimt wir essen sollten, hängt vom Alter und von der Körpergröße ab. Zudem reagieren manche Menschen empfindlicher auf Zimt als andere. Das liegt daran, dass Cassia-Zimt viel Cumarin enthält, das bei manchen Menschen in hohen Dosen zu Leberproblemen führt. Erwachsenen werden meist ein bis vier Gramm Zimt am Tag empfohlen; das sind 0,4 bis 1,5 Teelöffel. Beim ätherischen Zimtöl beträgt die tägliche Dosis 0,05 bis 0,22 Milliliter.4
Babys unter sechs Monaten sollten keinen Zimt verzehren. Danach können Sie eine kleine Menge Zimt aufs Essen streuen, um den Geschmack zu verbessern.
Zimt gilt als unbedenklicher Nahrungszusatz. Dennoch sollten Sie dieses Gewürz in Maßen verwenden. Zu viel Zimt kann den Blutzuckerspiegel gefährlich stark senken und Schwindel und Müdigkeit auslösen. Wenn Sie zu viel Zimt auf einmal inhalieren, können Atembeschwerden und sogar Erstickungsanfälle die Folge sein. Auch für Schwangere ist Zimt in kleinen Mengen ungefährlich; aber höhere Dosen sollten sie meiden. Fragen Sie wie immer Ihren Arzt, bevor Sie Zimt konsumieren.
Auch auf der Haut sollten Sie mit Zimt sparsam umgehen. Zu viel Zimt kann die Haut reizen oder ein Brennen hervorrufen. Testen Sie ein Produkt, das Zimt enthält, zunächst auf einer kleinen Hautpartie am Arm, bevor Sie es auf einer größeren Fläche – vor allem in Gesicht – anwenden.
Wissenschaftler und Ärzte sind unterschiedlicher Meinung, was Zimt in Kapseln anbelangt, weil niemand weiß, ob die darin enthaltene Dosis eine vorteilhafte Wirkung hat.
Wenn Sie auf Zucker im Kaffee verzichten wollen, kann eine Prise Zimt sehr hilfreich sein. Zimt sorgt für natürliche Süße und kann Süßstoffe teilweise oder ganz ersetzen. (Auf diese Weise verringern Sie auch die Kalorienmenge im täglichen Kaffee, wenn Sie abnehmen wollen.)
Aber der Zimt im Kaffee kann auch die Gesundheit fördern. Er verbessert nachweislich das Gedächtnis, enthält Antioxidantien und hilft, den Cholesterinspiegel zu senken.5 Wenn Sie regelmäßig Kaffee mit einer Prise Zimt trinken, können Sie auf einfache Weise alle diese Vorteile genießen.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, Kaffee mit Zimt zu würzen. Am einfachsten ist es, ihn auf den Kaffee, Caffè Latte oder Cappuccino zu streuen. Wenn Sie Ihren Kaffee selbst kochen, können Sie Zimt schon bei der Zubereitung verwenden: Messen Sie die Hälfte des gemahlenen Kaffees ab, geben Sie ein wenig Zimt dazu (eine Prise sollte reichen) und schütten Sie das restliche Kaffeepulver darauf. Das gilt für handgebrühten Kaffee, Filterkaffee und Kaffee aus der French Press.
Wenn Sie besonders raffiniert sein wollen, können Sie Zimtsirup zubereiten. Er enthält weniger Süßstoff als viele Kaffeesirups aus dem Geschäft und Sie können damit Ihren Kaffee nach Belieben süßen – nicht zu stark und nicht zu schwach.
Mit Zimt, etwas hochwertigem Fett und aufgebrühtem Kaffee lässt sich auch ein Keto-Kaffee zubereiten. Diesen »Bulletproof-Coffee« machte der Bulletproof-Gründer Dave Asprey populär, der sich vom Yakbutter-Tee inspirieren ließ, den man ihm auf seiner Reise durch den Himalaja anbot.6 Dieser Kaffee ist dazu bestimmt, das Frühstück zu ersetzen, weil er sowohl nährstoff- als auch kalorienreich ist. Da er viel Fett, aber wenig Kohlenhydrate enthält, eignet er sich für Anhänger der Keto- und der Low-Carb-Diät.
250 ml Wasser
180 g brauner Zucker (lockere Konsistenz)
1 TL Zimt
Alle Zutaten in einem Topf mischen.
Bei mittlerer Temperatur erhitzen, dabei leicht umrühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Wenn die Mischung zu kochen beginnt, die Hitze verringern und den Kaffee köcheln lassen.
Sobald der Zucker sich vollständig aufgelöst hat, den Topf vom Herd nehmen und die Mischung abkühlen lassen.
In einem Glasgefäß aufbewahren und nach Belieben in den Kaffee geben.
250 ml heißer Kaffee
1 EL Kokosöl oder MCT-Öl
1 EL Ghee oder Butter (auch Kakaobutter und vegane Butter sind geeignet)
1 EL Kokosnusscreme
1 TL Zimt
1 Messlöffel Kollagenpulver (optional)
Alle Zutaten in einen Mixer geben.
Mit hoher Drehzahl mixen, bis die Mischung sämig ist.
In eine Tasse gießen und genießen.
Die Menschen bereiten seit Jahrhunderten Butter zu. Dieser beliebte Aufstrich diente verschiedenen Zwecken. Im alten Rom galt er als Arznei (gegen Husten), in Indien wurde er dem Gott Krischna geopfert und zu biblischen Zeiten bot man Engeln Speisen an, zu denen auch Butter gehörte.7
Es ist einfach, Butter herzustellen, denn sie ist nichts weiter als lang geschlagene Sahne. Einerlei, ob Sie eine Buttermaschine benutzen wie Laura Ingalls Wilder oder ob Sie wie die Syrer eine mit Sahne gefüllte Ziegenhaut schütteln – wenn Sie Sahne intensiv durchschütteln, geschieht etwas Wundervolles.
Heutzutage können wir Butter in fast jedem Lebensmittelgeschäft oder auf einem Bauernmarkt kaufen. Wir verwenden sie zum Backen und Kochen, streichen sie auf eine Scheibe Brot oder lassen sie auf einem Pfannkuchen zergehen. Und wenn Sie jemals in einem richtig schicken Restaurant waren, haben Sie vielleicht bemerkt, dass die Butter dort anders schmeckt. Manchmal wird sie mit Kräutern gewürzt, manchmal luftig aufgeschlagen.
Zimt kann jeden gewöhnlichen Aufstrich aufpeppen, sowohl Butter als auch Nussbutter. Die folgenden zwei Rezepte schmecken auf jeder süßen Gaumenfreude, zum Beispiel auf frisch gebackenem Brot, auf Waffeln und auf Pfannkuchen.
100 g Butter oder vegane Butter mit Zimmertemperatur
100 g Honig
2 TL Zimt
1 Prise Salz (entfällt, wenn Sie gesalzene Butter verwenden)
Alle Zutaten in einer mittelgroßen Schüssel vermengen.
So lange rühren, bis die Mischung sämig ist. Wenn gewünscht, mehr Zimt und Honig dazugeben.
In einem Glasgefäß aufbewahren und mit Brot, Gebäck usw. servieren.
130 g Mandeln
130 g Cashews
65 g Macadamianüsse
Meersalz, nach Geschmack
Zimt, nach Geschmack
Honig, nach Geschmack (optional; bei einer Low-Sugar-Ernährungsweise einfach weglassen)
Alle Nüsse in der Küchenmaschine oder im Hochdruckmixer zerkleinern.
So lange zerkleinern, bis sich eine cremige Masse bildet. Eventuell hin und wieder mit dem Löffel umrühren, damit die Masse nicht an den Schneidemessern kleben bleibt.
Langsam Salz, Zimt und Honig hinzufügen. Weiter mixen, bis alles gut vermengt ist.
In einem luftdichten Gefäß aufbewahren und nach Belieben verwenden.
Vor der Erfindung des modernen Kühlschranks nutzten die Menschen verschiedene Methoden, um Nahrungsmittel zu konservieren: Das Konservieren in Dosen erfand Nicolus Appert im Jahr 1809. Er war ein französischer Wissenschaftler, der Lebensmittel in Glasgefäßen aufbewahrte, die er dann durch Erhitzen sterilisierte.8 Im Jahr 2000 wurden chemische Konservierungsmittel eingeführt. Aber auch einfache Methoden wie das Einlegen in Essig helfen, Nahrungsmittel länger haltbar zu machen.
Als die Zahl der chemischen Zusatzstoffe in den Konserven immer weiter zunahm, begannen die Menschen nach Alternativen zu suchen. Eine von ihnen ist Zimt. Studien lassen darauf schließen, dass ätherisches Zimtöl Bakterien und andere Mikroben daran hindert, Nahrungsmittel zu verderben. Er kann Bakterien sogar als Verpackungsbestandteil in Schach halten.9
Wenn Sie zu Hause konservieren (zum Beispiel Marmelade), können Sie Zimt als Zutat verwenden, damit die Konserven länger halten.
Wenn Sie Zimt in Ihre Getränke streuen, können Sie auf einfache Weise von seinen Vorzügen profitieren. Gewöhnliche Getränke – zum Beispiel selbst gemachte Nussmilch – schmecken dann ein wenig spezieller. Es gibt mehrere Möglichkeiten, Getränke mit Zimt zu verfeinern:
Heiße Schokolade, ein mexikanisches Superfood: In Mexiko wurde diese Spezialität schon 500 v. Chr. getrunken.10 Im Jahr 1500 v. Chr. brachte Cortez sie von Mexiko nach Spanien mit, wo man daraufhin Vanille durch Zimt und Zucker ersetzte, sodass sie der heißen Schokolade ähnelte, die wir heute kennen und lieben.11
Zimt-Chai, der besser schmeckt als im Café: Chai-Tee oder masala chai (»gewürzter Tee«) gibt es seit Tausenden von Jahren. Ursprünglich war er ein indisches ayurvedisches Getränk (mehr zum Ayurveda später) und enthielt anfangs keinen Schwarztee. Nach der Ankunft der Briten, die in Indien Teeplantagen anlegten, wurde diesem Chai immer häufiger Schwarztee beigemischt.12 Die einzigartige Mischung aus duftenden Gewürzen (mit Zimt als wichtiger Zutat) und Tee ist heute noch ein beliebtes Getränk in Cafés und Teestuben.
Zimtmilch für tiefen, erholsamen Schlaf: Warme Milch vor dem Zubettgehen ist ein uraltes Schlafmittel. Mit etwas Zimt darin hilft sie noch besser, weil sie auch Krämpfe lindern kann. Honig als weitere Zutat versorgt die Leber mit Glykogen und erleichtert das Durchschlafen. Dieses Getränk enthält natürlichen Zucker, der den Insulinspiegel leicht anhebt und es der Aminosäure Tryptophan ermöglicht, ins Gehirn zu gelangen. Dort setzt diese eine Kettenreaktion in Gang, die das Einschlafen fördert. Dank dieser hochwirksamen Mischung werden Sie schlafen wie ein Baby!
Selbst gemachte Zimt-Mandelmilch: Nussmilch wird oft mit Gellan-Gummi und Füllstoffen hergestellt, die sie stabilisieren und haltbarer machen. Aber nichts ist mit frisch zubereiteter Nussmilch vergleichbar: Sie ist gehaltvoll und sahnig und schmeckt echt. Eine Prise Zimt verleiht ihr ein besonderes Aroma, das Sie bei den meisten gekauften Getränken nicht finden werden.
500 ml Milch Ihrer Wahl (ich empfehle Kokos- oder Macadamia-Drink)
2 EL Kakaopulver
2 Stückchen dunkle Schokolade (100 %), gehackt
1 EL Honig oder Ahornsirup
1 TL Zimt
1 TL Cayennepfeffer
1 TL Vanilleextrakt
Bonus für Erwachsene: 20 ml Mezcal, damit die Schokolade prickelnd und superscharf wird!
Alle Zutaten außer dem Vanilleextrakt und dem Süßmittel (und dem Mezcal) bei mittlerer Temperatur in einer kleinen Pfanne erhitzen, bis die Mischung zu kochen beginnt.
Den Topf vom Herd nehmen und Vanilleextrakt und Süßmittel dazugeben. (Jetzt auch den Mezcal untermischen, wenn Sie eine Schokolade mit Schuss zubereiten wollen.)
Gründlich vermengen, bis die gehackten Schokoladenstücke geschmolzen sind.
In einen Becher gießen und genießen.
480 ml Wasser
480 ml Nussdrink (ich empfehle Cashew- oder Macadamia-Drink)
5–7 grüne Kardamomkapseln
3–4 ganze Gewürznelken
5–7 ganze Pfefferkörner
3 Beutel Schwarztee (oder 2 EL loser Schwarztee)
1 EL geriebener Ingwer
1 EL Ahornsirup, brauner Zucker oder ein anderes Süßmittel (optional)
1 TL gemahlene Muskatnuss
1 ganze Zimtstange
1 ganzer Sternanis
Die ganzen Gewürze mit Mörser und Stößel in kleinere Stücke zerdrücken. Ein anderer schwerer Gegenstand – zum Beispiel eine Pfanne – auf einem Schneidebrett ist ebenfalls geeignet.
Gewürze, Ingwer und Wasser in einen Topf geben. Bei mittlerer Temperatur erhitzen, bis das Wasser kocht.
Hitze verringern und 15 Minuten köcheln lassen.
Schwarztee dazugeben. Weitere fünf Minuten köcheln lassen.
Milch hineingießen. Verrühren und weitere drei Minuten köcheln lassen.
Herd ausschalten und die Mischung mindestens zehn Minuten ziehen lassen.
Süßmittel (wenn gewünscht) dazugeben und einrühren.
Vor dem Servieren abseihen.
350 ml Milch Ihrer Wahl
1 EL Honig
1 TL Zimt
Die Milch in einem kleinen Topf erhitzen, bis sie beinahe kocht.
Zimt und Honig dazugeben und gut verrühren.
In einen Becher gießen und genießen, am besten vor dem Schlafengehen.
Anmerkung: Für Babys unter sechs Monaten ist Zimt nicht zu empfehlen. Kleinkinder unter einem Jahr sollten keinen Honig essen.
500 ml destilliertes Wasser (plus mehr Wasser zum Einweichen)
140 g rohe Mandeln (bio)
2 Datteln ohne Kerne
1 TL gemahlener Zimt
1 TL Vanilleextrakt
Ahornsirup nach Belieben
Die Mandeln in einer großen Schüssel mit dem zusätzlichen destillierten Wasser einweichen.
Wasser abgießen und Mandeln spülen.
Alle Zutaten in einen Mixer schütten.
Mit hoher Drehzahl mixen, bis die Milch cremig aussieht.
Abschmecken. Wenn gewünscht, mehr Zimt, Vanille und/oder Ahornsirup dazugeben.
Die Mischung in einen Nussmilchbeutel gießen und in eine große Schüssel drücken. Das müssen Sie vielleicht mehrere Male machen, deshalb wäre hier ein Helfer nützlich. Wenn Sie keinen Nussmilchbeutel haben, können Sie ein feines Sieb mit einem Seihtuch bedecken und die Nussmilch in das Sieb gießen, um grobe Teile zu entfernen. Drücken Sie das Seihtuch mehrere Male aus, damit die Milch vollständig herausfließt.
In einem sauberen Glasgefäß bis zu einer Woche lang aufbewahren und genießen.
