Als Oma das Papier noch bügelte - Willi Fährmann - E-Book

Als Oma das Papier noch bügelte E-Book

Willi Fährmann

4,5

Beschreibung

Von Willi Fährmann stammt der Satz "Lesen ist wie Reisen". Als Kind war ihm das wirkliche Reisen nicht vergönnt. Man war nicht reich, allenfalls kinderreich. Doch wo das Geld fehlt, kann auch die Phantasie ein guter Reiseleiter werden. So sind auch Willi Fährmanns Geschichten aus der nicht immer guten alten Zeit gleichsam Reisen in die Vergangenheit. Geschichte in Geschichten zu verpacken, damit Vergangenes nicht in Vergessenheit gerät, ist eine Kunst, die kaum einer so gut beherrscht wie Willi Fährmann. Wer von der jüngeren Generation weiß noch, dass Zeitungspapier, unter den Mantel gepackt, im Winter wärmt? Gewiss - heute gibt es Computer, die Daten und Fakten speichern, aber einer muss sie zunächst weitergeben - besser noch: muss davon erzählen, was war. Denn eines steht fest: Jahreszahlen sind schnell vergessen, aber Geschichten, die weitererzählt werden, vergisst keiner so schnell.

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Seitenzahl: 107

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Willi Fährmann

Als Oma das Papier noch bügelte

Erlebte Geschichten

Bultzon & Bercker

Bibliografische Information

der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Das Gesamtprogramm von Butzon & Bercker finden Sie im Internet unter www.bube.de

ISBN 978-3-7666-0899-4

6. Auflage 2012 der Neuausgabe 2007

© 1997 Butzon & Bercker GmbH, 47623 Kevelaer, Deutschland, www.bube.de Alle Rechte an dieser Sammlung vorbehalten Umschlagfoto: panthermedia.net Umschlaggestaltung: Christoph Kemkes, Geldern Satz: Greiner & Reichel, Köln

Inhalt

Als Oma das Papier noch bügelte

Die Badewanne

Liter für Literatur

Meine Oma konnte übers Wasser laufen

Lauter Lügen

Nur ein schmaler Spalt

Bella gegen den Rest der Welt

Tod am Brunnen

Alte Ziegelei

Treck über den gläsernen Sarg

Der Alte

Als Oma das Papier noch bügelte

Der Freitag war auf jeden Fall ein besonderer Tag für mich. Ich durfte ihn nämlich von vormittags bis zum späten Nachmittag bei meiner Oma verbringen. Und meine Oma, die war für mich das ein und alles. Sie konnte nämlich wunderbare Geschichten erzählen, und sie tat es auch gern. Ich war der einzige Enkel, der in der Nähe wohnte. Die zahlreichen anderen Enkelkinder aus Holland oder aus dem Sauerland besuchten meine Oma nur gelegentlich in den Ferien. Ich fand, das reichte auch. Denn diese Oma war für mich vor allem meine Oma, und ich habe sie selbst in den Ferien nur widerwillig mit meinen Vettern und Cousinen geteilt. Das Besondere an ihr war, daß sie mich an fast allem, was sie auch tat, beteiligte. Beim Einkauf trug ich ihr den Henkelkorb. Das war auch nötig, denn sie war kurzatmig und mußte selbst auf dem Weg bis zum Laden von Collins dreimal stehenbleiben und verschnaufen. Dafür kochte sie freitags auch mein Lieblingsessen. Möhren durcheinander oder winzig kleine Pellkartoffeln, die ich dann besonders mochte, wenn Oma in einer Pfanne Speck ausbriet und gebräunte Zwiebeln brutzelte. Die Kartoffeln gepellt, mit einer Gabel aufgespießt und durch das Fett gerührt, hmm, mir läuft heute noch das Wasser im Mund zusammen.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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