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Wenn wir an Covid-19 erkranken, so stehen wir, wie Sie nach dem Lesen dieses Buches wissen, nicht hilflos da wie das Kaninchen vor der Schlange. Wir haben jetzt die Möglichkeit, uns nach Infektion oder gar bei leichtem Beginn, wo noch keine ärztliche Behandlung stattfindet, direkt selber an die Behandlung zu machen. Damit gelingt es uns auch, unsere Angst vor einem schlimmen Verlauf auf ein vernünftiges Maß zu begrenzen. Auch bei Covid-19 ist zu erwarten, dass das Virus mutieren wird, wie wir es allgemein von Viruserkrankungen kennen. Aber trotz der Mutationen wird die homöopathische Behandlung wirksam bleiben, da sie sich am Krankheitsbild und nicht am Virus orientiert. Bitte beachten Sie, dass wir bei aller Freude über die Möglichkeiten der homöopathischen Selbstbehandlung nicht vergessen dürfen, dass es sehr ernste Verläufe gibt. Deswegen müssen wir, wie mehrfach in diesem Buch erwähnt, immer eine ärztliche Versorgung und Kontrolle im Hintergrund haben. Nur weil homöopathische Mittel – richtig angewandt – oft überraschend gute Wirkungen haben, dürfen wir nicht leichtsinnig werden. Das beachtend haben wir mit der Homöopathie eine wunderbare nebenwirkungsfreie Behandlungsmethode zur Verfügung, die in bestimmten leichteren Krankheitsstadien auch von Laien erfolgreich durchgeführt werden kann und eine angstmachende therapeutische Lücke überbrückt.
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Seitenzahl: 67
Veröffentlichungsjahr: 2021
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Uwe Friedrich
Angst vor Corona?
was man bei Covid-19 selber tun kann
Klar Verlag Baltrum
Bibliografische Information der Deutschen Bibliothek Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar.
Der Inhalt dieses Buches wurde sorgfältig recherchiert. Ratschläge und Empfehlungen wurden nach bestem Wissen und Gewissen erarbeitet. Dennoch kann eine Garantie nicht übernommen werden. Eine Haftung des Autors, des Verlags oder seiner Beauftragten für Schäden ist ausgeschlossen.
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Nachdruck, auch einzelner Teile, jede Art von Vervielfältigung und Verbreitung sowie Einspeicherung in elektronische Medien wie z. B. Internet ist nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Verlages erlaubt.
Gestaltung, Satz: Klar Verlag
Fotos: Eva und Uwe Friedrich
print ISBN 978-3-938461-08-2
ebook ISBN 978-3-938461-09-9
www.klar-verlag.de
© 2021 Klar Verlag Baltrum
Cover
Titel
Impressum
Angst vor Corona
Vorwort
1. Erfahrungen
Ein bisschen Theorie
Kann ja nicht schaden
Hört das denn nie auf?
Hilfe, der Test ist positiv
Sehr praktisch
So viel Angst
Das Fieber steigt
Immer dieser Husten
Trösten hilft
Hab ich doch gewusst
Mir fallen die Augen zu
Soll ich das Gift weiter nehmen?
2. Was und Wie
Wann welches Mittel?
Die Medikamenten Gabe
3. Die Mittel
Liste der Mittel
Meine Apotheke
Nachwort
Die Furcht vor der Gefahr ist schrecklicher als die Gefahr selber.
Afrikanisches Sprichwort
Wir alle wissen und spüren, dass wir bei dieser Pandemie Angst haben. Wir haben Angst, dass wir oder Angehörige, Freunde und Bekannte an Covid-19 erkranken oder gar sterben könnten. Je nachdem, ob wir grundsätzlich und allgemein eher mehr oder weniger ängstlich sind, ist unsere Angst größer oder kleiner. Wir leiden unter der Angst, dass diese Pandemie in ihrer Unberechenbarkeit auch für uns Krankheit oder gar Tod bedeuten könnte. Diese Angst verfestigt sich, wird zunehmend diffus und verunsichert uns tief. Wir wissen intuitiv, dass wir unsere Angst nur in Schach halten können, indem wir die befürchtete Gefahr durch Covid-19, koste es was es wolle, vermindern. Nur dann, das spüren wir, wird auch unsere Angst kleiner werden.
So sehr uns die Angst einerseits quält, so sehr gibt sie uns auch die Kraft, erhebliche Einschränkungen unserer Freiheiten zu ertragen und mitzutragen. Wir spüren deutlich, dass wir durch unsere Bereitschaft zu Einschränkungen einen eigenen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten können. Dadurch vermindert sich unsere Angst, weil wir Hoffnung haben können, durch unser Verhalten die Gefahr zu vermindern.
Diese Form der Kontrolle unserer Angst funktioniert aber im besten Falle nur solange, wie wir noch nicht erkrankt sind. In dem Augenblick, in dem wir positiv getestet werden oder vielleicht schon erste Symptome haben, ist die Angst in alter Stärke wieder zurück.
Jetzt beginnt für uns eine schwierige Zeit, in der wir weitgehend hilflos abwarten müssen, ob unser Körper die Krankheit von selber überwindet, oder ob die Krankheit fortschreitet und wir intensive und eingreifende Behandlungen benötigen.
Das ist der Zeitraum großer eigener Hilflosigkeit und damit zunehmender Angst.
Für genau diesen Zeitraum, in dem die Diagnose Covid-19 für uns reale Erfahrung wird und eine Behandlung mit üblichen Medikamenten noch nicht zur Verfügung steht, stellt dieses Büchlein Hilfen zur Verfügung, um mit unschädlichen homöopathischen Medikamenten selber aktiv die Gesundung zu unterstützen. Unsere Angst wird sich durch unser aktives Behandeln vermindern und damit wird mehr Energie für eine Heilung im Frühstadium zur Verfügung stehen.
Auf der kleinen Nordseeinsel, auf der ich wohne, gibt es einen sozusagen „natürlichen Lockdown“. Jeden Winter, wenn die Insulaner weitgehend unter sich sind, wird fast das ganze öffentliche Leben heruntergefahren. Man erholt sich von einer anstrengenden Saison und die notwendigen Renovierungen und Erneuerungen finden meist mit der gebotenen Gelassenheit statt. Insofern war der verordnete Lockdown 2020 / 2021 selbst in der „verschärften“ Form nicht wirklich grundlegend anders als der Winterrhythmus auf der Insel sowieso ist. Was allerdings auch zu uns übers Meer schwappte und auch bei vielen Insulanern Fuß fasste, war die Angst vor Corona*, von der im vorigen Kapitel die Rede war. Meine Kollegen am Festland und ich waren erschüttert, dass die Hilfe, die die Homöopathie bei der Behandlung von Covid-19 bietet, bisher wenig wahrgenommen wurde und eigentlich nur den Patienten der homöopathischen Ärzte zugute kam. Wieviel Angst könnte gelindert werden und wieviel Durchhaltevermögen könnte gestärkt werden, wenn mehr Menschen diese Behandlung erhielten!
Aber wie könnten den Menschen mit positivem Test oder gar mit ersten Covid-19 Symptomen die Möglichkeiten einer homöopathischen Hilfe nähergebracht werden? Die einzig überzeugende Antwort war: indem man Jedem ermöglicht, sich oder seine Angehörigen, Freunde und Bekannten selber zu behandeln.
Gedacht, getan. Aufgrund der vielen Erfahrungen homöopathischer Ärztinnen und Ärzte bei der homöopathischen Behandlung von Anfangsstadien von Covid-19 wurde es möglich, ein Büchlein zu schreiben, das Laien in den Stand versetzt, selber in begrenztem Rahmen zu behandeln.
In dem vorliegenden Büchlein möchte ich also die homöopathischen Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen, die wir nach einer Infektion mit dem Virus SARS-CoV-2 oder bei leichter Covid-19 Erkrankung haben. Die Homöopathie bietet sich grundsätzlich als Behandlungsstrategie nach Infektion oder bei Erkrankung an. Sie hat keine Nebenwirkungen und kann in Grenzen auch von medizinischen Laien als Selbstbehandlung durchgeführt werden. Auch eine Anwendung parallel zu anderen Therapien ist möglich.
Wichtigste Bedingung für die homöopathische Behandlung von Covid-19 durch Laien ist die regelmäßige ärztliche Kontrolle des Krankheitszustandes. Nur so können Verschlechterungen rechtzeitig erkannt und ärztlich eingeordnet werden.
Durch die Selbstbehandlung wird der Zeitraum zwischen Infektion und Fortschreiten der Erkrankung sinnvoll genutzt zur körperlichen und psychischen Stärkung.
Die korrekte allgemeine Anwendung der Homöopathie ist nicht ganz einfach und erfordert üblicherweise eine mehrjährige Ausbildung, um sehr gute Ergebnisse zu erzielen. Glücklicherweise ermöglichen die Infektionskrankheiten mit ihrer begrenzten Anzahl von unterschiedlichen Symptomen es auch dem Laien, nach genauer Anleitung die richtigen und hilfreichen Medikamente zu finden. Besonders Erkrankungen durch Viren bieten sich traditionell zur homöopathischen Behandlung an. Also auch Covid-19.
Im Folgenden gebe ich eine kurze Anleitung zur bestmöglichen Wahl und Verabreichung von homöopathischen Mitteln. Fallberichte, Anleitungen zur Mittelwahl und Dosierungsempfehlungen ermöglichen es dem Leser**, selbst tätig zu werden und aus der Spirale von Angst und Untätigkeit auszusteigen.
Baltrum, im Dezember 2021
Dr. Uwe Friedrich
* Corona oder Covid wird umgangssprachlich für Covid-19 (Abkürzung für: coronavirus disease 2019) benutzt. Aus Lesbarkeitsgründen schreibe ich manchmal Covid-19 Erkrankung. Der Erreger von Covid-19 ist das Virus SARS-CoV-2.
**bitte ergänzen Sie da, wo es Ihnen angebracht erscheint, in Gedanken m/w/d.
Als ich noch als Chirurg und Unfallchirurg tätig war und mir Patienten begegneten, die mir von der wunderbaren Wirkung von Arnika bei Verletzungs- und Operationsfolgen berichteten, wollte ich keine Einzelheiten zur Theorie der Homöopathie hören (damals hielt ich nicht viel von Homöopathie), sondern ich wollte einfach und möglichst kurz wissen, wie man dieses „Wundermittel“ denn einsetzen sollte.
Und so möchte ich es auch jetzt halten. Ich werde Ihnen nur einige Informationen zur Homöopathie geben, die wahrscheinlich nützlich für Ihre eigenen Behandlungsversuche sein werden. Alles tiefer Gehende wissen Sie vielleicht sowieso schon oder Sie können es – wenn Sie wollen - an anderer Stelle nachlesen.
Der entscheidende Unterschied der Homöopathie zur üblichen Medizin ist, dass die homöopathischen Medikamente in der Regel nicht nach Diagnosen verordnet werden, sondern nach Symptomen. Unter Symptomen verstehen wir Krankheitszeichen und Beschwerden bei einer Krankheit. Es wird also nicht nur ein homöopathisches Mittel geben, um eine beginnende Covid-19 Erkrankung zu behandeln. Vielmehr gibt es, entsprechend der Vielfalt der Menschen und ihrer unterschiedlichen Krankheitsäußerungen, mehrere homöopathische Mittel gegen Covid-19. So kann sich die Erkrankung äußern mit Husten, der trocken ist und bei dem ein Druck auf den Brustkorb die Schmerzen beim Husten lindert. Hier wäre ein passendes Mittel Bryonia. Und es gibt ein anderes Mittel (Antimonium tartaricum) für Covid-19, wenn ein Husten besteht, bei dem die Lunge voller Schleim ist, der aber nicht ausgehustet werden kann.
