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Dieses Buch befasst sich mit der gesundheitlichen Situation, wenn die Entscheidung für eine Impfung gefallen ist – egal ob durch Pflicht, Druck oder durch eine freiwillige Entscheidung. Dieses Buch befasst sich nicht mit der Frage, inwieweit eine Corona-Impfung sinnvoll ist oder nicht. Die Corona-Impfung führt manchmal zu Nebenwirkungen wie z.B. Fieber, Müdigkeit, Schmerzen oder Schwäche, gelegentlich aber auch zu anderen, schwereren Nebenwirkungen wie z.B. einer Herzmuskelentzündung, einem Schlaganfall oder verschiedenen lang anhaltenden Beschwerden. Immer lohnt es sich, den Körper und damit das Immunsystem auf die Impfung vorzubereiten, die Impfung zu begleiten und Nebenwirkungen abzufedern. Der Autor Dr. Uwe Friedrich, Chirurg und Allgemeinarzt, stellt in diesem Buch besonders die schützenden und heilenden Möglichkeiten der Homöopathie in vielen Fallberichten dar. Außerdem gibt er Hinweise, was man selber vorbeugend und bei Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Impfungen tun kann. Das gilt für alle Impfungen, für jede Boosterung und für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Ältere gleichermaßen.
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Seitenzahl: 78
Veröffentlichungsjahr: 2022
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Uwe Friedrich
Corona-Impfung - und jetzt?
Impfungen heilsam begleiten
Klar Verlag Baltrum
Bibliografische Information der Deutschen Bibliothek Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar.
Der Inhalt dieses Buches wurde sorgfältig recherchiert. Ratschläge und Empfehlungen wurden nach bestem Wissen und Gewissen erarbeitet. Dennoch kann eine Garantie nicht übernommen werden. Eine Haftung des Autors, des Verlags oder seiner Beauftragten für Schäden ist ausgeschlossen.
Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch einzelner Teile, jede Art von Vervielfältigung und Verbreitung sowie Einspeicherung in elektronische Medien wie z. B. Internet ist nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Verlages erlaubt.
Gestaltung, Satz: Klar Verlag
Foto: Eva Friedrich
E-Book-Herstellung: Zeilenwert GmbH
print ISBN 978-3-938461-12-9
ebook ISBN 978-3-938461-14-3
www.klar-verlag.de© 2022 Klar Verlag Baltrum
Cover
Titel
Impressum
Vorwort
Standortbestimmung
Das Grundprinzip
Vor der Corona-Impfung
Zwickmühle
Wut tut nicht gut
Zu viel Angst
Kränkungen
Unentschiedenheit
Wenn es ums Herz geht
Hilfe vom Mond
Der kleine Piks
Vor der Impfung schon heilsam begleiten
Nach der Corona-Impfung
Nach der Impfung
Impfung und Nosoden
Die Impfreaktion und ihre Behandlung
Die Behandlung der örtlichen Impfreaktion
Die Behandlung der allgemeinen Impfreaktion
Nach der Impfreaktion
Impfschäden vorbeugen
Behandlung von Impfschäden
Die homöopathischen Mittel
Liste der Mittel
Die homöopathische Apotheke
Nachwort
Zweifle nicht an dem, der dir sagt, er hat Angst -
aber hab’ Angst vor dem, der dir sagt, er kenne keinen Zweifel.
Erich Fried
Die Corona Pandemie lässt uns einfach nicht in Ruhe. Inzwischen geht es außer um die Erkrankung selber und um Long Covid, auch noch um die Corona-Impfung. Millionen von Menschen werden geimpft, mehrfach geimpft und ein Ende der Impfauffrischungen ist nicht abzusehen. Impfnebenwirkungen und Impfschäden können da nicht ausbleiben. Aber auch Probleme, die die Impfung vielen Menschen bereitet, die sich eigentlich nicht unbedingt impfen lassen wollen, können zu Krankheit und Leid führen.
In dieser Situation geht es in diesem Buch deswegen nicht darum, wann und ob eine Impfung sinnvoll ist oder welche Nebenwirkungen oder Impfschäden theoretisch zu erwarten sind. Es geht nur darum, wie Beschwerden und Leiden im Zusammenhang mit der Impfung vorbeugend behandelt und vermieden werden können, und wie doch einmal eingetretene Impffolgen gelindert und geheilt werden können. Besorgnisse und Beschwerden werden ernst genommen und Wege der Linderung und Heilung, mit unschädlichen, vorwiegend homöopathischen Mitteln, werden aufgezeigt. Viele Fallberichte und klare Anleitungen ermöglichen es, sich selber zu helfen.
Bei der Corona-Impfung haben wir nicht viele Alternativen, als sie selber heilsam zu begleiten. Tun wir es!
Baltrum, im Januar 2022Uwe Friedrich
Das Jahr 2022 hat gerade begonnen. Die kleine Insel, auf der ich lebe, ist im tiefsten Wintermodus. Fast alles hat geschlossen, es sind kaum Gäste da und der kilometerlange Strand ist mit dem anbrandenden Meer alleine. Wie jedes Jahr um diese Zeit, wie seit langem schon.
Anders als sonst, aber natürlich nicht neu, sind strenge Kontakteinschränkungen im Rahmen von Coronaverordnungen, die vorsorglich beschlossen worden sind. Das soziale Leben, das in so einem Mikrokosmos wie einer Nordseeinsel von überlebenswichtiger Bedeutung ist, wurde vorübergehend eingefroren. Aber Insulaner* haben schon schlimmere Situationen durchlebt, auch diese Phase wird vorübergehen.
Den meisten von uns geht es sehr gut. Die Hoffnung auf ein Frühjahr und vor allem einen Sommer mit mehr Freiheiten lässt auch diese Zeit ertragen.
Wenn man auf einer Insel in der Nordsee lebt und gerne segelt, dann braucht man früher oder später einen „Sportboot Führerschein See“. Deswegen habe ich vor Jahren diesen Führerschein gemacht. Natürlich ging es dabei hauptsächlich um die vielen Regeln, die die Befahrung des Wattenmeeres und der angrenzenden See regeln. Dahinter steht jedoch die Grundaufgabe, wie finde und halte ich meinen Kurs, unter guten oder auch erschwerten Bedingungen wie z. B. unsichtiges Wetter oder Sturm. Moderne elektronische Geräte sind dabei eine große Hilfe, allerdings können sie auch ausfallen. Für diese Notsituation lernt man in der Ausbildung, wie man mit Seekarte, Zirkel und Geodreieck sicher ans Ziel kommt. Das Entscheidende ist jedoch zunächst nicht die Bestimmung des Kurses, sondern natürlich die Bestimmung des Standortes. Nur wenn ich weiß, wo genau ich mich befinde, kann ich den Kurs bestimmen oder die Kurse anderer Schiffe richtig einordnen, ohne dass es zur Kollision kommt.
An dieses Grundprinzip des Navigierens in ruhiger und stürmischer See habe ich mich erinnert gefühlt, als ich mich der Aufgabe zuwandte, meine Patienten in ihrer Situation vor, bei und nach der Corona-Impfung zu begleiten und gegebenenfalls zu behandeln.
Seit etwa Mitte des Jahres 2021 bitten mich zunehmend Patienten um Unterstützung, die im Zusammenhang mit der Corona-Impfung Probleme haben. Sei es, dass sie Angst vor der Impfung, vor möglichen Nebenwirkungen haben, sei es, dass sie an Nebenwirkungen der Impfung leiden. Um diesen Menschen ein verantwortungsvoller ärztlicher Begleiter sein zu können, muss ich selber meine private Meinung zur Corona-Impfung hintanstellen und versuchen, verlässliche Kenntnisse zur Impfung, ihren Wirkungen und Nebenwirkungen zu erlangen. Nur dann kann ich meiner Aufgabe als Arzt genügen, Patienten eine eigene Einstellung zur Corona-Impfung zu ermöglichen, die durchaus nicht mit meiner eigenen Einstellung übereinstimmen muss. Oder, um im Bild der Navigation auf See zu bleiben, ich muss zunächst mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln meinen Standort im Themenkreis Corona-Impfung bestimmen, bevor ich berate und behandle.
Statt der Seekarte stehen mir dabei wissenschaftliche Studien zur Verfügung und statt mit Zirkel und Geodreieck gelingt mir die Beurteilung und die Einordnung der Studienergebnisse durch Kenntnis (ich habe mich jahrelang mit wissenschaftlichen Studien beschäftigt) und Vorurteilsfreiheit (die Grundvoraussetzung wissenschaftlichen Arbeitens). Jeder Arzt, der so vorgeht (auch ohne Sportboot Führerschein), kann leicht mit den unterschiedlichen Ansichten und Meinungen von Patienten umgehen. Er kann seine Patienten wirklich ernstnehmen und sieht keinen Sinn darin, Patienten zu einer bestimmten Ansicht zu bekehren. Er bietet da Hilfe an, wo Hilfe erbeten wird und wo ihm Hilfsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.
Diese Hilfsmöglichkeiten sind jedem Arzt gegeben, der bereit ist, genau zuzuhören und den jeweilig vom Patienten gewählten Weg zu begleiten.
Ich musste jedoch bald erkennen, dass einige Patienten in schwierigste Lagen verstrickt waren, die eine aktive Linderung oder gar Heilung der Situation erforderten. Von diesen Menschen und ihrer Behandlung soll zunächst die Rede sein.
Ich werde im Wesentlichen von Patienten berichten, die ich selber behandelt habe. Natürlich weiß ich, dass die wenigsten meiner Leserinnen und Leser bei Homöopathen in Behandlung sind. Trotzdem sollten Alle, die zur Impfung gehen, auch die Chance haben, dies entspannt und zuversichtlich zu tun. Wie geht das? Selber behandeln ist die Antwort. Und dafür bietet sich die Homöopathie in vielen Fällen an. Zum Einen, weil die einmalige Gabe eines Heilmittels in der Potenz C 200 (wird später erklärt) ohne Nebenwirkungen geschehen kann. Zum Anderen, weil es im Umfeld von Impfungen im Wesentlichen um die Behandlung akuter Störungen geht. Deren Behandlung ist sehr einfach, wenn man das Grundprinzip verstanden hat. Dazu braucht man nicht das ganze Wissenschaftsgebäude der Homöopathie zu kennen und man muss sich überhaupt nicht tiefgründig mit der Homöopathie befassen. Nach der Anleitung in diesem Buch behandeln wir einfach und können so die Corona-Impfung heilsam begleiten.
Dazu eine kurze Einführung in die Homöopathie.
* bitte ergänzen Sie da, wo es Ihnen angezeigt erscheint, in Gedanken m/w/d
Wie gesagt müssen wir nur das Grundprinzip verstanden haben, um sinnvoll, nebenwirkungsfrei und effektiv akute Störungen im Zusammenhang mit der Corona-Impfung zu behandeln. Bei diesem Grundprinzip geht es darum, ein Mittel zu finden, von dem wir wissen, dass es die Symptome der Krankheit heilen kann. Meist müssen wir dazu genau erforschen, welche Symptome vorliegen.
Wenn wir uns z. B. beim Sport den Knöchel verstaucht haben, weil wir mit einem Gegenspieler zusammengestoßen sind und dabei im Sprunggelenk umgeknickt sind (ist mir leider vor vielen Jahren selber passiert), sollten wir erst einmal ausschließen, dass es sich um eine operativ zu versorgende Verletzung handelt. Wenn das geschehen ist, schauen wir uns die Symptome an. Der Homöopath würde z. B. Folgendes feststellen: Zustand nach Verletzung; Zustand nach Umknicken; Bluterguss; Schwellung; Schmerzen; Kühlung und Ruhigstellung bessern die Beschwerden. Das homöopathische Heilmittel dafür ist Arnica montana (Bergwohlverleih). Arnika ist eine Pflanze, die in den Bergen wächst. Die Gabe in der C 200 führt zu einer schnellen Abschwellung, zur Abnahme der Schmerzen und zu baldiger Heilung. Arnica heilt, weil es (wie man in der Homöopathie sagt) „die Symptome des Patienten hat“. Das heißt, dass Arnica, wenn man es als Gesunder z. B. in verdünnter Form einnimmt, Symptome wie Schmerzen oder Schwellung hervorruft (man nennt das eine „Arzneimittelprüfung“). Das Mittel „hat“ also diese von ihm bewirkten Symptome. Ein Patient, der nun durch eine Verletzung Symptome aufweist, die den Symptomen ähneln, die Arnica „hat“, wird auch durch Arnica geheilt werden.
Wenn wir also ein Heilmittel für unsere Beschwerden und Symptome suchen (unsere Krankheit), dann suchen wir immer ein Mittel, das unsere Symptome in einer Arzneimittelprüfung schon einmal erzeugt hat und damit auch heilen kann. Warum das so ist, soll uns hier nicht weiter interessieren. Hauptsache es funktioniert!
Wenn wir z. B. als Sportärzte schon sehr viele Verstauchungen gesehen haben und immer wieder die Symptome von Arnica montana erkennen konnten, dann werden wir nach einiger Zeit gar nicht mehr die einzelnen Symptome aufschreiben und dann das Mittel „Arnica“ bestimmen, sondern wir geben bei einer Verletzung durch Umknicken gleich Arnica. Das heißt, hier reicht dann die Diagnose „Umknicken“, um das richtige Heilmittel zu geben. Ich glaube, die meisten von Ihnen kennen bereits die wunderbare Wirkung von Arnica montana z. B. in der Potenz C 200 (oder C 30, oder D 30, oder D 200 usw.).
