Arbeiten bis 63? Oder noch länger? Nein, danke! - Ulrich von der Schleye - E-Book

Arbeiten bis 63? Oder noch länger? Nein, danke! E-Book

Ulrich von der Schleye

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Beschreibung

Die heutige Arbeitswelt mit ihren immer größer werdenden Anforderungen laugt die Menschen aus, raubt ihnen die letzte Kraft und macht sie körperlich und seelisch krank. Trotzdem sollen die Menschen immer länger arbeiten, sich mit immer weniger Geld zufrieden geben und am Tag ihres Rentenantritts dem Totengräber auf die Schaufel fallen. Doch sollten Sie Ihr höchstes Gut – Ihr eigenes Leben - nicht für ein Butterbrot verramschen, sondern darauf hinarbeiten, eine gewisse Zeit wenigstens bei blühender Gesundheit die Schönheiten dieser Welt zu genießen. Dies ist kein Luxus und keine unverschämte Forderung, sondern eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Arbeiten bis 63 oder länger birgt die große Gefahr in sich, dass Ihnen nur mehr sehr wenig Zeit bleibt, bevor die typischen Alterserkrankungen ihren Körper und Ihre Seele lahm legen und Sie in der kurzen Lebensrestzeit gar nicht mehr in der Lage sind, Ihre Träume und Pläne so umzusetzen, wie Sie sich dies vorgestellt haben. Wenn Sie erst ans Bett gefesselt sind oder im Rollstuhl über die Gehsteige Ihrer kleinen Stadt düsen, ist es mit der großen Lebenslust ein für allemal vorbei. In diesem flott geschriebenen Buch, das man auch humorvoll bezeichnen könnte, erfahren Sie aus erster Hand, was die Schuld an der permanenten Überforderung der kreuzbraven Malocher unserer Tage ist, wobei natürlich Männchen und Weibchen gleichermaßen gemeint sind, die im täglichen Alltagstrott stehen und denen so ziemlich alles abverlangt wird, bis sie sich wie Zitronen ausgequetscht fühlen.

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Seitenzahl: 47

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Ulrich von der Schleye

Arbeiten bis 63? Oder noch länger? Nein, danke!

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

Arbeiten bis 63? Oder noch länger? Nein, danke!

Vorwort

Die heutige Arbeitswelt und ihre Auswirkungen auf den Menschen

Wir brauchen Entspannung

Die Arbeit am Computer: Der Körper stöhnt!

Stress rund um die Uhr

Körperliche Arbeit macht den Menschen kaputt

Teamwork – das Schlagwort unserer Zeit

Arbeit am Fließband

McJobs im Kommen

Gewalt am Arbeitsplatz

Entschleunigung der Zeit

Warten auf die Rente

„Goodbye, EU!“

Impressum neobooks

Arbeiten bis 63? Oder noch länger? Nein, danke!

© 2016 by Ulrich von der Schleye

Der Text ist urheberrechtlich geschützt und darf weder in elektronischer noch in gedruckter Form weitergegeben werden. Jede missbräuchliche Verwendung wird strafrechtlich verfolgt. Der Inhalt des folgenden ebooks erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und spiegelt nur die persönliche Meinung des Verfassers wider, die er aufgrund von zielgerichteten Recherchen gewonnen hat.

Vorwort

Wenn die tägliche Arbeit für Sie Selbstzweck und Lebenserfüllung schlechthin ist und Sie sich ein Leben ohne Arbeit gar nicht vorstellen könnten, dann ist dieses Buch sicher nicht das richtige für Sie. Sparen Sie sich also die enormen Anschaffungskosten und lassen Sie das elektronische Buch im Regal verstauben – bildlich gesprochen natürlich. Bleiben Sie ein nützliches Rädchen im sich stetig schneller drehenden Uhrwerk der Leistungsgesellschaft und hauen Sie rein, so lange, bis Ihnen die Puste ausgeht. Spätestens wenn der Totengräber schüchtern bei Ihnen anklopft, sollten Sie allerdings den Hammer aus der Hand legen und sich mit dem letzten großen Abenteuer des Lebens befassen – mit Ihrem eigenen Tod.

Jedenfalls spielen Gedanken über vorzeitige Pensionierung, Ausstieg aus der Leistungsgesellschaft und über die Gestaltung eines menschenwürdigen letzten Lebensabschnittes, der meiner Meinung nach spätestens mit 50 beginnt, keine so große Rolle in Ihrem Leben. Malochen Sie zur Freude Ihres Chefs ruhig weiter und laufen Sie dem Leben hinterher, wie ein Hund, der die knackige Wurst des Nachbarn schnappen möchte.

Finden Sie aber, dass das Leben eines jeden Menschen eigentlich verdammt kurz ist und dass man sich genau überlegen sollte, womit man seine knapp bemessene Zeit bei voller Gesundheit ausfüllt, geben Sie sich einen Ruck und kaufen Sie dieses Buch schleunigst bei Ihrem ebook-store, auch wenn Sie sich den nächsten Sonntagsbraten dann vielleicht nicht mehr leisten können.

Doch Sie wissen hinterher dann wenigstens, warum die heutige Arbeitswelt mit all ihren Belastungen die Menschen heillos überfordert, ihnen das Letzte abverlangt und sie ihrer strotzenden Gesundheit beraubt. Sie können die Welt zwar nicht verändern, aber Sie können für sich persönlich eine Strategie entwickeln, um nicht eines fernen Tages ausgebrannt und am Zahnfleisch kriechend als ausgelaugter Rentner die paar Jahre bis zu Ihrem sicheren Tod dahin zu vegetieren.

Sehen Sie also beizeiten zu, dass Sie Ihre wohl verdiente Rente noch bei voller Gesundheit genießen können, bevor das letzte Kapitel in Ihrem Buch des Lebens aufgeschlagen wird und die Kerzen an Ihrem Grab zu brennen beginnen.

Die heutige Arbeitswelt und ihre Auswirkungen auf den Menschen

Millionen Bundesbürger quetschen sich Morgen für Morgen übel gelaunt in über­füllte öffentliche Verkehrsmittel oder knüppeln ihre fahrbaren Untersätze - die fast durchwegs irgendwelchen ratenhungrigen Kredit­instituten gehören - durchs chaotische Verkehrsgewühl der quirligen Großstädte, um für den Rest des kostbaren Tages in einem stickigen Büro oder in einer dröhnenden Fertigungshalle zu verschwinden.

So manch biederem Arbeitnehmer kommt ob dieser trostlosen Situation des Nachts der verführerische Gedanke, irgendein profitables Ding zu drehen, das ihn mit einem Schlag aller Sorgen entheben würde. Doch nicht jeder Mensch verfügt (zum Glück) über so viel geballte kriminelle Energie, um sich den Traum vom unbeschwerten Leben auf diese Art und Weise zu erfüllen. Die meisten wollen diesen Traum doch lieber mit seriösen, gesellschaftlich nicht geächteten Methoden der guten alten Zeit realisieren. Falls sie zum Träumen überhaupt noch die nötige Muße haben.

Viele Menschen hingegen haben alle Illusionen längst zu Grabe getragen und verschleudern ihre Kräfte – und somit ihr Leben – Tag für Tag, Monat für Monat und Jahr für Jahr, immer in der traurigen Gewissheit, eines Tages völlig ausgepumpt und restlos groggy den Ring des Lebens zu verlassen.

Mit einer kleinen Rente, die den ausgepowerten Rentner zwar vor dem Hungertod bewahrt, ihm ein Leben in Fülle, wie er es sich eigentlich verdient hat, nicht ermöglicht, fristet er die wenigen Jährchen in seiner gewohnten Behausung, bis er aufgrund seiner körperlichen Unzulänglichkeiten in ein Pflegheim verfrachtet wird, wo er die restliche Zeit bis zu seinem seligen Ende in einem gemütlichen Gitterbett dahindämmert.

Wenn man sich nicht gerade zu fern-asiatischen Religionen hinge­zogen fühlt und an ein zweites Leben auf dieser Erde glaubt, dann sollte man dieses einmalige Leben wie seinen Augapfel hegen und pflegen und genau prüfen, womit man seine Zeit verschleudert.

Wie kostbar sind doch die Jahre eines Menschen, in denen er zu seelischen Höhenflügen abheben könnte, wären da nicht der mörderische Stress des Berufsall­tags, die quälenden Sorgen der Existenzsicherung und all die körper­lichen Beschwerden, die sich im Laufe des zermürbenden Arbeits­prozesses still und heimlich einschleichen.

Die heutige Arbeits­welt schafft es wie nie zuvor, aus jungen, kerngesunden, voll motivierten Bürgern in kürzester Zeit vor Krankheiten strotzende, desillusionierte, ausgepowerte Individuen zu machen, die sich mehr oder weniger apathisch durchs Leben schleppen und nur durch die gigantische Vergnügungsindustrie etwas Freude und Entspannung finden. Ohne diese Vergnügungsindustrie würde die Zahl der Selbstmordopfer dramatisch in die Höhe schnellen. Aber solange man sich in virtuelle Welten flüchten und seine Frustrationen mit Drogen der verschiedensten Art hinwegschwemmen kann, macht man eben weiter, ­solange es geht. Von einem richtigen Leben ist man allerdings genau so weit entfernt wie die gute Erde vom Himmelskörper Mars.

Leben wird nicht mehr als explosives, überschäumendes, Wonne spendendes Geschenk betrachtet, sondern als schwer zu tragende Bürde, die einen körperlich und geistig in die Knie zwingt. Schuld daran ist die permanente Überforderung in Beruf, Familie und Gesellschaft.