Arktis und Meer - Rainer Bartelt - E-Book

Arktis und Meer E-Book

Rainer Bartelt

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Beschreibung

Wale vor der Balkonkabine, Rentiere mitten im Straßenverkehr, tausend Meter dicke Gletscher und Kontinente, die auseinander driften, das und noch viel mehr kann auf einer dreiwöchigen Kreuzfahrt mit AIDA erleben. Dokumentiert in Wort und und Bild von einem, der dabei war.

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Seitenzahl: 118

Veröffentlichungsjahr: 2024

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Rainer Bartelt

Arktis und Meer

Mit der AIDAluna ins Abenteuer

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

Arktis und Meer

Frühjahr 2024: Nur noch wenige Monate bis zur Abreise

TEIL 1: Arktis und Meer

Juli 1986: Liebe auf den ersten Blick

Sommer 1989: Die Hochzeitreise(n)

November 2023: Das Abenteuer beginnt

8. Juli 2024: Bahnfahrt ins Glück

Hamburg

Endlich: AIDAluna!

In Wedel wird gewedelt

9. Juli 2024: Erster Seetag

10. Juli 2024: Lerwick, Shetland

11. Juli 2024: Seetag

12. Juli 2024: Seetag

13. Juli 2024: Reykjavik, Island

14. Juli 2024: Isafjördur, Island

15. Juli 2024: Akureyri, Island

16. Juli 2024: Seetag

17. Juli 2024: Seetag

18. Juli 2024: Spitzbergen, Svalbard

19. Juli 2024: Longyearbyen, Svalbard

20. Juli 2024: Seetag (fast)

21. Juli 2024: Hammerfest, Norwegen

22. Juli 2024: Tromsö, Norwegen

23. Juli 2024: Lofoten, Norwegen

24. Juli 2024: Seetag

25. Juli 2024: Bergen, Norwegen

26. Juli 2024: Letzter (See-)Tag der Reise

27. Juli 2024: Hamburg

TEIL 2: Die Jagd …

Wir schreiben das Jahr 2030, …

Januar 2023: Im Zyklon zur Weltreise

29. November 2023: Die Buchungsbestätigungen liegen vor

Februar 2024: All is lost!

26. Februar 2024: Die traurige Wahrheit

27. Februar 2024, 10 Uhr 32: Hurra, …

27. Februar 2024, 13 Uhr 50:

2. Eskalationsstufe der „Geheimoperation“

4. März 2024 und folgende: Hanseat Reisen spielt nicht mit

11. März 2024: Der "400 Euro"-Cashback

Noch’n Flashback zum Cashback

... das Ende (Zurück in die Zukunft)

ZUGABE: Reiseabenteuer, …

Impressum neobooks

Arktis und Meer

Mit der AIDAluna ins Abenteuer

Damals bei der Hochzeitsreise hatte es nicht geklappt, doch nun wollten wir unbedingt Islands Naturschönheiten kennenlernen. Natürlich neben anderen Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel einer gewissen Anzahl norwegischer Fjorde. Denn auch die zählten schon immer zu Petras Traumzielen. Ohne lange zu überlegen, leisteten wir daher im Spätherbst 2023 einem Prospekt des bekannten Bremer Reisebüros Hanseat Reisen Folge und buchten die darin beworbene AIDA-Kreuzfahrt „Highlights am Polarkreis“. Schon am Nikolaustag begann damit unser erstes Reiseabenteuer, lange bevor das stolze Kussmund-Schiff in See stach …

Hamburg, Start- und Zielhafen unserer Reise in die Arktis

Frühjahr 2024: Nur noch wenige Monate bis zur Abreise

Die Arktis, genauer gesagt der arktische Ozean, beginnt von uns aus gesehen am nördlichen Polarkreis. Noch etwas weiter nördlich liegt das Polarmeer. Dort oben, in unmittelbarer Nähe des Nordpols, sind die Temperaturen selbst im Sommer ausgesprochen eisig. Ausgesprochen eisig ist schon jetzt, im Frühjahr 2024, das Klima zwischen der Hanseat Reisen GmbH, die uns für das Jahr 2024 eine rund dreiwöchige, sommerliche Polarmeer-Kreuzfahrt mit der AIDAluna vermittelt hatte, und mir:

Zuerst ging es nur um ein Bordguthaben von 400 Euro, das laut Hanseat Reisen eigentlich im Reisepreis inkludiert sein sollte, von AIDA aber nicht gewährt wurde – mit der natürlich durchaus nachvollziehbaren Begründung, eine von ihr vorgegebene Frist sei von uns nicht eingehalten worden. Heute jedoch, die Kreuzfahrt hat noch gar nicht stattgefunden, geht es schon darum, ob ich als Hobby-Autor wirklich und wahrhaftig ein ehrbarer Vertreter meiner Zunft oder in Wahrheit stattdessen – wie die Rheinländer es formulieren würden – ne janz fiese Möpp bin? Eine Person also, die tagein, tagaus nichts anderes im Sinn zu hat, als den guten Ruf eines allseits hoch geschätzten Unternehmens der bundesdeutschen Reisebranche grundlos zu beschmutzen, welches an den bekanntermaßen unzählig vielen Übeln dieser Welt in jeder Hinsicht so unschuldig ist wie der junge Morgen. Man stelle sich nur vor!

Da die rein geistige Vorstellung aber nur sehr selten an die Realität heranreicht, folgt hier zuvörderst ein ausführlicher Bericht einer wirklich traumhaften Schiffsreise und erst danach – für alle, die es genauer wissen wollen – deren Vorgeschichte unter besonderer Berücksichtigung einer ziemlich aus den Gleisen geratenen Reklamation bezüglich möglicherweise nicht eingehaltener Werbeaussagen. Aufgeschrieben von einem, der auszog, um fremde Eiswelten und seinen (bisher) bei Kreuzfahrten stets bevorzugten Reisevermittler einmal von einer ganz anderen Seite kennen zu lernen ...

Ein gutes Omen? Die Elbe verabschiedet uns mit einem grandiosen Sonnenuntergang

TEIL 1: Arktis und Meer

Warum überhaupt die Arktis? Noch dazu mitten im Sommer? Ein kleiner Rückblick auf längst vergangene, glücklich(er)e Zeiten liefert die Erklärung:

Eine Hochzeitsreise? Beinahe ...

Juli 1986: Liebe auf den ersten Blick

Normalerweise wird kein verheirateter Mann diesen einen ebenso erhebenden, wie schicksalshaften Moment, in dem er seiner Zukünftigen das erste Mal in die Augen schaut, jemals vergessen wollen oder können. Zumindest dann, wenn es – so wie bei mir – Liebe auf den ersten Blick war. Und so ist meine Erinnerung daran auch heute immer noch frisch, geradezu mit Händen zu greifen, obwohl seitdem inzwischen schon fast vier Jahrzehnte vergangen sind.

Es geschah in Göttingen, der größten Stadt Südniedersachsens, laut Heinrich Heine zu allererst bekannt für seine Würste und – an zweiter Stelle nur – für seine Universität. Es war Sommer und ich hatte mich nach Feierabend mit einer guten Freundin aus damals schon vergangenen Studententagen verabredet, die zu jener Zeit vorübergehend als Praktikantin bei KARSTADT jobbte, dem heutigen GALERIA-Kaufhaus. Zentral gelegen in einer urgemütlichen, in Teilen immer noch mittelalterlichen Charme versprühenden Altstadt.

Das mir unter den Nägeln brennende Problem, das mich nach getaner Arbeit in diesen auch heute noch Ehrfurcht gebietenden Konsumtempel lockte, bestand vor allen Dingen darin, dass ich nach einer gescheiterten Verlobung schon seit über zwei Jahren unbeweibt und damit schwer in Nöten war. Besagte, justamente als Verkäuferin arbeitende Freundin war zu der festen Überzeugung gekommen, die richtige Lebenspartnerin für mich gefunden zu haben, und wollte mich am heutigen Tag mit ihrer Schulungsleiterin bekannt machen. Was insofern nahelag, da ich selbst gerade in einem anderen Göttinger Großunternehmen frisch als Leiter der „Schulung und Dokumentation“ angefangen hatte. Doch wie so oft kam es am Ende ganz anders, als geplant:

Anstelle der Schulungsleiterin sah ich SIE mitten in der von ihr geführten Damenmode-Abteilung stehen, sie groß geschrieben, und wusste sofort: Die ist es! Blaue Augen, dunkelblonde Haare, ein lustiger Wippsteert (Für alle Nie-Nicht-Plattsnacker: So bezeichnet man in Norddeutschland einen Pferdeschwanz!) und ein todschicker schwarzer Lederrock: Für mich gab es vom ersten Augenblick an nicht den geringsten Zweifel, DAS war die Frau, von der ich mein ganzes Leben lang geträumt hatte, mit der ich zusammen alt werden wollte. Mit der ich zusammenbleiben wollte, bis dass der Tod uns scheidet!

Dumm nur, dass die Frau, deren Anblick mein Herz sofort höher schlagen ließ, nicht besagte Schulungsleiterin, sondern sowohl Abteilungsleiterin, als auch die persönliche Chefin meiner Studienfreundin war. Vor der meine jugendliche Begleiterin einen dermaßen großen Bammel hatte, dass sie sich nicht traute, uns in diesem Moment „einfach so“ persönlich miteinander bekannt zu machen! Daher verbrachte ich den Rest des Tages damit, mir allein in meinem stillen Kämmerlein das Hirn zu zermartern, wie ich es denn am Besten anstellen könnte, diese neue Liebe meines Lebens kennenzulernen.

Nach einer unruhigen Nacht, in der ich kaum geschlafen hatte, und einem arbeitsreichen Tag fasste ich mir schließlich ein Herz, nahm all meinen Mut zusammen, wanderte wie am Tag zuvor nach Feierabend in die Stadt, passte einen günstigen Moment ab, in dem meine neue Traumfrau etwas abseits des allgemeinen Trubels an einem kleinen Präsentationstischchen stand und Ware sortierte, und … UND MACHTE SOFORT ALLES FALSCH, was ich zuvor in zahlreichen, von meinem neuen Arbeitgeber bezahlten Führungs- und Verkaufsseminaren eingebläut bekommen hatte: Ich ging auf das Objekt meiner Begierde zu und begann das Gespräch gegen jede Überlegung und Vernunft mit einer JA/NEIN-FRAGE! Bei der das schlichte „Ja!“ dummerweise nicht die einzig mögliche Antwort war ...

Glücklicherweise fiel ich nicht sofort mit der Tür ins Haus, sondern sah meiner Zukünftigen erst einmal schweigend bei der Arbeit zu. Von mir bemerkte sie deshalb zuallererst meine beiden blankgeputzten Lederschuhe Größe 47, die sie dann doch verhältnismäßig schnell veranlassten, überrascht zu mir hochzuschauen. Überrascht vor allen Dingen deshalb, weil ich weit und breit der einzige unbegleitete männliche Kunde inmitten ihrer schönen Abteilung für Damenmode war. Und damit war er endlich da, dieser eine Moment, der unser beider Leben für immer verändern sollte:

Hundert Prozent geschäftsmäßig und ohne mir allzu viel Zeit zum Nachdenken zu geben, fragte sie mich ganz direkt, wie sie mir denn weiterhelfen könne? Und mir fiel in diesem einen, alles entscheidenden Moment tatsächlich nichts Besseres ein, als ebenso direkt zurückzufragen, ob sie nicht vielleicht gern mit mir essen gehen würde? Ohne vorher das Terrain erkundet und ohne mich vorher überhaupt vorgestellt zu haben. Unglaublich, aber wahr: Wer wagt gewinnt! Sie wollte, wir machten einen Termin und einen Treffpunkt aus, und der Rest ist Geschichte. Glückliche Geschichte, zumindest was mich selbst als ihr heutiger Lebens- und Ehepartner betrifft.

Nur so ganz am Rande und allein der Vollständigkeit halber: Damals bin ich keinesfalls der erste und vielleicht noch nicht einmal der attraktivste Mann gewesen, der meine von mir auch heute noch heiß geliebte Petra zu einem gemeinsamen Date hatte ausführen wollen. Warum sie dennoch nur mir und nicht einem meiner Vorgänger den Vorzug gegeben habe, fragte ich sie später einmal?

Ihre ebenso überraschende, wie einleuchtende Antwort: Ich sei damals der Einzige gewesen, der sie tatsächlich „zum Essen“ eingeladen hätte. Alle anderen Männer hätten mit ihr immer nur „einen Trinken gehen“ wollen. An dieser Stelle daher mein guter Rat an alle bindungswilligen Geschlechtsgenossen: Falls ihr bei der Frau eures Herzens landen wollt, darf euer Lockvogel-Angebot nicht zu bescheiden sein!

Just die Frau, die Petra und mich 38 Jahre zuvor zusammengebracht hat, steht am 8. Juli 2024in Wedel am Elbufer und winkt uns zum Abschied zu!

Sommer 1989: Die Hochzeitreise(n)

Sie fragen sich nun bestimmt schon länger, was das alles um Gottes Willen mit den Shetland-Inseln, Island, Spitzbergen und Norwegen, jenen romantisch-abenteuerlichen Stationen unserer diesjährigen Kreuzfahrt an Bord der AIDAluna zu tun haben könnte, um die es in diesem Buch gehen soll – außer dass meine mir inzwischen angetraute Petra schon immer nach Norwegen wollte, um sich die raue Schönheit der europäischen Nordmeer-Fjorde anzusehen? Nun ziemlich viel! Denn auf die GROßE Liebe folgt nicht immer zwangsläufig die EWIGE Liebe: Man trifft sich, man liebt sich und irgendwann trennt man sich wegen einer Nichtigkeit. Wegen einer im Abfalleimer gefundenen, nicht vollständig entleerten Zahnpasta-Tube zum Beispiel ...

Wie das Leben so spielt, kam bei Petra und mir dieser eine kritische Moment, wo wie aus heiterem Himmel mit einem Mal alles auf der Kippe steht, schon kurz vor unserer Hochzeit. Und um genau dieses Event ging es auch bei unserer ersten echten Meinungsverschiedenheit. Genauer gesagt, um die auf eine Hochzeit im Allgemeinen obligatorisch folgende gemeinsame Urlaubsreise. Und um es noch genauer zu sagen, es ging dabei um nichts weniger als um das genaue Ziel dieser Reise:

Der Termin der Hochzeit stand schon seit längerem fest, es sollte der 19. Juni 1989 sein, weil meine inzwischen längst verstorbenen Eltern – Gott habe sie selig – an diesem Tag ihre goldene Hochzeit gemeinsam mit der unsrigen feiern wollten. Die einzigen vier Fragen, um deren Beantwortung wir uns zuvor noch hatten kümmern müssen, waren damit: Wollen wir wirklich heiraten, was ziehen wir an, wie kommen wir standesgemäß zum Standesamt und wo fahren wir hin, nachdem die ganze schöne Feierei mit Freunden und Verwandten vorbei ist? Doch ausgerechnet diese letzte Frage bereitete uns die meisten Kopfschmerzen:

Petra kommt von der Ostsee, ich von der Nordsee. Sie liebt den Sandstrand, ich das frische grüne Gras am Deich. Was aber bei Weitem schlimmer ist, sind unsere genetischen Unterschiede: Petra ist ein gesunder Euro-Mix, während ich beinahe zur Gänze der nordische Typ in Reinform bin – mit blauen Augen, hellem Haar, bleicher Haut, die außerdem zu allem Unglück auch noch über und über mit Sommersprossen versehen ist. Und deshalb, wie ich aus leidvoller Erfahrung hatte lernen müssen, absolut ungeeignet war, um damit im Sommer stundenlang an unbeschatteten Mittelmeerstränden in der Sonne zu brutzeln. Dummerweise markierte unser Hochzeitstermin aber genau den Beginn des damals schon ausgesprochen trocken-heißen mediterranen Hochsommers. Was also tun?

Wir wälzten Reiseprospekte über Reiseprospekte, um alternative Sonnenziele zu finden. Die Dominikanische Republik, damals noch ein absoluter Geheimtipp, wurde angepriesen mit einer Durchschnittstemperatur von 25 °Celsius. Aber 25 °Celsius im Durchschnitt? Das konnte alles oder gar nichts heißen! Island hingegen – unweit des Polarkreises gelegen –, und damit sind wir nun endlich bei einem unserer aktuellen Reiseziele angekommen, da müsste es doch auch im Sommer angenehm kühl sein?

Petra war durchaus interessiert, und ich eigentlich auch, zumal es sich schon damals um eine Rundreise mit einem Schiff handelte. Allerdings nur so lange, bis ich auch hier im Informationsteil des Reiseprospekts nachschaute und dabei feststellen musste, dass wir auf Island im Juni mit Temperaturen so um die 5 °Celsius herum zu rechnen hätten. Fünf Grad plus immerhin, aber nach einem entspannten Sommerurlaub sah das nun auch wieder nicht aus. Erneut waren wir ratlos.

Dass ich mich bezogen auf anstehende Probleme aber für genau die richtige Lebenspartnerin entschieden hatte, bewies mein „patentes Mädchen“ anschließend mit überwältigender Klarheit, indem sie diesen dreimal in sich verwundenen Gordischen Knoten nach längerer, ergebnisloser Diskussion mit einem absolut genialen Vorschlag durchschlug:

„Mein lieber Rainer, wenn wir uns nicht für EIN Ziel entscheiden können, warum machen wir dann nicht ZWEI Reisen?“

Das war's! Das war die optimale Lösung: Eine Hochzeitsreise für sie, eine Hochzeitsreise für mich! Die erste Reise ging nach Sankt Petersburg, das damals noch unter dem original-sowjetrussischen Titel Leningrad firmierte, die zweite, Petras Reise, führte uns unmittelbar danach auf die Kanaren, genauer gesagt an Fuerteventuras Afrika zugewandte Südostküste.

Der Witz an der Geschichte: Ausgerechnet in Sankt Petersburg schwitzten wir mittags bei deutlich über 30 Grad im Schatten wie die Teufel, während wir auf Fuerteventura nahezu menschenleere Sandstrände vorfanden! Die wenigen Touristen, die sich im Sommer hierhin verlaufen hatten, hockten beim schönsten Sonnenschein eng zusammengekauert in zahllosen kleinen Löchern und Höhlen der flachen Steilküste, um sich so gemeinsam vor dem ebenso heftigen, wie unangenehm kühlen Atlantikwind zu schützen. Was für eine Ironie des Schicksals, die am Ende aber weder hier noch dort unseren Urlaubsspaß zu trüben vermochte! Auch wenn mein erst vor kurzem erworbener Ehering auf den Kanaren gleich bei unserem ersten Badevergnügen auf Nimmerwiedersehen in der kühlen Meeresbrandung verschwand. Doch das ist eine vollkommen andere Geschichte ...

Der Vorteil einer Arktis-Kreuzfahrt? Selbst im Sommer findet man noch freie Liegestühle auf dem Promenadendeck ;-)

November 2023: Das Abenteuer beginnt