Asperra (LESEPROBE) - Marco Schabel - E-Book

Asperra (LESEPROBE) E-Book

Marco Schabel

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Beschreibung

(LESEPROBE) 27 Jahre nachdem das einstige Kaiserreich Pessantelien sich blutig in die Königreiche Andor und Darelien aufspaltete, herrschen noch immer Spannungen zwischen den Monarchien. Für Frieden sorgen soll eine Hochzeit, zu welcher auch die mächtigen Kentauren um ihren Häuptling Cessid und seinen Späher Abas eingeladen werden. Währenddessen bedrohen mysteriöse Beben das Leben von Ivar und der anderen Bewohner von Schneewehr hoch im Norden. Zu den neuen Eroberungen Dareliens gehört auch Tatoavis, das Land der Vögel, wo die kleine Cina sich der Gewalt und Lust der Besatzer in einer lichtlosen Zelle ausgesetzt sieht, bis sie eines Tages Gesellschaft erhält. Über allem schwebt jedoch eine List des Königs von Darelien, welche dem Knappen Nant und seinem Ritter den Kopf kosten kann. Können die Katastrophen noch aufgehalten werden?

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EPUB
MOBI

Seitenzahl: 115

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Marco Schabel

Asperra (LESEPROBE)

Anastasie und Agonie (LESEPROBE)

 

 

 

Dieses ebook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

Kapitel 1: Ausgesperrt

Kapitel 2: Die kalte Hand

Kapitel 3: Der perfekte Ort

Kapitel 4: Im Land der Vögel

Impressum neobooks

Kapitel 1: Ausgesperrt

Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie sich entschieden haben, diese Leseprobe meines Buches "Asperra" zu lesen. Die Leseprobe umfasst vier von insgesamt 21 Kapiteln und gewährt Ihnen einen Einblick in die jeweils ersten Kapitel der verschiedenen Handlungsstränge. Kapitel 1 und Kapitel 4 wurden professionell lektoriert, während Kapitel 2 und 3 bislang noch nicht lektoriert wurden. 

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie diese Leseprobe ehrlich bewerten und teilen könnten, sodass ich die Chance erhalte, dieses Buch über einen Verlag veröffentlichen zu können. 

WARNUNG

Diese Leseprobe umfasst Beschreibungen und Themen, die nicht jedermanns Sache sind. Entsprechend betrachten Sie dies bitte als Triggerwarnung. Insbesondere für folgende Inhalte:

Gewalt

(Sexuelle) Gewalt an Kindern

Verstümmelung

Erfrieren

Ertrinken

Finsternis

Einsamkeit

Inhalt:

Seite 2 - Kapitel 1: Ausgesperrt

Seite 20 - Kapitel 2: Die kalte Hand

Seite 51 - Kapitel 3: Der perfekte Ort

Seite 79 - Kapitel 4: Im Land der Vögel

„Heda, wer verlangt Einlass durch dieses Tor?“ Die Stimme der Wache erklang laut und von Jahren des Dienstes mit einem unangenehm heiseren Beschlag belegt. Vor besagtem Tor stand eine Gruppe, wie man sie in dieser Gegend nur selten sah: ein siebenköpfiger Haufen, stark wie ein ganzes Regiment, der in ihren Gegenübern gleichsam Furcht und Abscheu hervorrief. Die Worte, die gerade von den Zinnen herunterschallten, bargen vor allem Abscheu in sich. Auf die Frage rührte sich niemand, erhob niemand seine Stimme.

Die Truppe vor dem Torhaus richtete stattdessen langsam die Blicke empor, ihre Gereiztheit kaum verbergend, und musterte den Menschen, der nun aus dem Schatten der Brustwehr trat. Oberhalb der finsteren Miene ruhte ein reich mit Federn und Wappenmustern verzierter Helm. Hinter dessen Nasensteg hervor musterten kalte, urteilende Augen die Gruppe. Helm und Harnisch des Mannes übersäten eingravierte Berge, in deren Mitte sich Goldmünzen befanden: das Wappensymbol der Chrysaburg, einer mächtigen Stadt, deren bedeutendsten Einlass er befehligte. Unter ihm befand sich ein goldbeschlagenes Portal von enormem Ausmaß. Zwar waren die stählernen Fallgitter nicht heruntergelassen, jedoch zeigten sich die unnachgiebigen Portale, gefertigt aus dem unflammbaren Ewigholz, verschlossen und verriegelt. Die Torblätter, selbst mit Gold beschlagen, zeigten Bittstellern und Gästen gleichermaßen den gigantischen Berg mit der güldenen Münze darin. Es befand sich keine Prägung auf der Münze und dem Berg fehlte die schneebedeckte Spitze, wie sie die meisten Gipfel hier im Aurifergebirge aufwiesen. Dennoch wusste jeder Mann in Westasperra um die Bedeutung und Herkunft dieses Wappens, denn jeder Mann in diesem Teil des Kontinents wurde wohl von dem hier geförderten Edelmetall bezahlt. Und über allem thronte mit wachendem Auge die Chrysaburg.

Zwischen den imposanten Türmen der reichen Hauptstadt befand sich der prunkvolle Palast des Lords Victor Lapister, Großherzog dieses Landesteils. Im gemeinen Volk erzählte man sich, er sei von den Göttern geküsst und in goldenes Licht getaucht worden. Legte Lapister seine strahlend goldene Rüstung an, wirkte er stets, als wolle er diese Bauernsagen bestätigen. Um diese Erzählungen wusste selbst Abas, der jenem Gefolge angehörte, das jetzt vor den verschlossenen Toren der Festung stand.

„Seid ihr taub, ihr Missgeburten?“, schrie der Wachmann den mürrischen Trupp an. Noch immer schwiegen die Krieger, vor Verärgerung unfähig sich zu äußern. Selbst aus dieser Entfernung konnte Abas, der auf weite Distanzen klarer zu sehen vermochte als andere, die wütend funkelnden Augen des Wachmannes genau erkennen. Dieser beugte sich zwischen den Zinnen über die Mauer und verlor dabei fast seinen Helm an die Schwerkraft. Eilig packte er das von seinem Kopf rutschende Metall und hielt es mit einer Hand fest, während er die Ankömmlinge ungeduldig musterte. Die schon lange von Falten und ergrauenden Haaren heimgesuchte Stirn verlieh seiner Abneigung Ausdruck, der Mund verzog sich vor Abscheu. „Euresgleichen hat in dieser ehrenvollen Stadt ohnehin nichts verloren“, brüllte er aufgebracht in die Morgendämmerung, ohne den Blick von ihnen abzuwenden. Seine Worte offenbarten, dass es ihm schließlich gleich war, was sie antworten würden. „Bogenschützen!“

Wie aus dem Nichts erschienen sicher vierzig weitere Männer hinter der Brustwehr, Abas erlaubte sich kaum die Zeit, sie genau zu zählen, und nahmen mit ihren Waffen Stellung ein. Nicht nur auf dem Torhaus, sondern auch zu beiden Seiten daneben auf der etwas tiefer gelegenen Stadtmauer zielten sie mit auf Blut und Tod wartenden Bögen und Pfeilen auf die Reisenden.

Abas, Angehöriger eines Kriegervolks, das kaum Furcht kannte, beschlich ein beklemmendes Gefühl, das beinahe schon an Angst grenzte. Sein Herz begann deutlich schneller zu schlagen, raubte ihm den Mut, sich zu rühren. Er wusste, seinesgleichen hätte dem Ruf des Lords Lapister nicht folgen sollen und in diese seinem Volk feindlich gesinnte Region inmitten des Nachbarreiches vordringen dürfen. In Darelien hielt man jene wie ihn für nichts weiter als niederen Abschaum, Monstren, der Unterwelt entstiegen, vogelfrei. Nicht selten fanden sie sich als Opfer von Gewalt durch jene, die ihnen nicht nur mit Angst, sondern mit blankem Hass entgegentraten. Mit Freuden würde wohl jeder Mann, jede Frau und jedes Kind dieses Landes einen der ihren schlachten und zum Abendmahl verspeisen. Die Soldaten auf der Mauer bildeten da sicherlich keine Ausnahme.

Doch Abas und die anderen Kentauren kamen nicht als Eindringlinge. Sie reisten an als geladene Gäste der hohen Hochzeit, welche in einigen Stunden in den Hallen des Palas der inneren Burg gefeiert werden sollte.

Abas selbst war ein noch junger Kentaur, ein Mischwesen, das einen starken und mächtigen Pferdekörper besaß. Dort jedoch, wo sich der Pferdekopf hätte befinden sollen, entwuchsen der Torso, die Arme und der Kopf eines Menschen. Im Norden, ihrer Heimat Andor, galten diese Wesen als majestätische Kreaturen, geschaffen durch der Götter Kraft oder gar ihrer Fleischeslust entsprungen. Die Andoraner begegneten ihnen gemeinhin mit Ehrfurcht, und Freundlichkeit. Doch in Darelien hatten die Götter andere Namen, andere Geschichten und andere Werte.

Abas war zum ersten Mal gebeten worden, Cessid, den stärksten und Anführer der Kentauren, auf einer seiner Reisen zu begleiten. Durch nichts ließ sich der groß gewachsene und mit Muskeln nur so übersäte Cessid von der Teilnahme an diesem Fest abbringen. Er betrachtete dies als eine politische Mission und gleichermaßen eine persönliche Freude. Er wollte den hohen Herren des Südens, die zweifelsohne ebenfalls der Hochzeit beiwohnen würden, seine pure Präsenz unter die Nase reiben und auf dem Turnier zum Anlass der Hochzeit seine überlegene Kampfkraft unter Beweis stellen. Gleichzeitig gedachte er zu beweisen, dass Kentauren nicht die Ungeheuer waren, für die sie seit jeher im Süden gehalten wurden. Abas bewunderte seinen Herrn. Nie hätte er sich anmerken lassen, dass der Spott und die Feindseligkeit, die Kreaturen wie ihnen entgegengebracht wurden, ihm etwas anhaben könnte. Da war sich der Junge sicher. Er wahrte stets seine Selbstachtung und so würde es sicherlich auch heute sein. All der Hohn und Spott, den die hohen Herren des Südens auf Cessid und seine Mannen niederprasseln lassen würden, würden an seiner unsichtbaren Rüstung des Stolzes abprallen. Dabei trug er, wie normalerweise auch die anderen Kentauren, keine Bewehrung, kein Kettenhemd und auch keine Kleidung aus verstärktem Leder. Lediglich Lederriemen zur Befestigung von Köchern, Schwertern, Dolchen und anderen Notwendigkeiten des täglichen Lebens, bedeckten die menschlichen Körperteile, die wie Menschen einen Nabel und Brustwarzen besaßen, welche aus Ehrerbietung zu den Göttern verhüllt werden mussten. Einen Schutz vor feindlichen Waffen legten die Kentauren aus Tradition nicht an – bis auf Anlässe wie diesen. Zwar weigerte sich der stolze Cessid auch heute sich zu schützen, doch hatte er seinem Gefolge befohlen, sich der Gefahr entsprechend zu rüsten. Er selbst war wie ein Edelmann zumindest dem Anlass angemessen in vornehme Gewänder gehüllt.

Cessid trug ein in hellem Grün eingefärbtes Oberhemd aus reinem Samt, darüber ein dunkleres Wams gleicher Farbe, bestickt mit zahllosen silbernen Halbmonden und einen pechschwarzen Hut aus einfachem Filz, der nach vorne hin spitz zulief. Seinen langen geflochtener Zopf aus nachtschwarzen Haaren hatte er mit zahlreichen Verzierungen und Schmuckbändern versehen. Um die Handgelenke trug er mit Diamanten besetzte goldene Schellen, während der einst lange, mächtige Bart gestutzt und zu einem Schatten geformt worden war. Die gebräunte Haut glich der Farbe seines Fells. Durch das Septum seiner Nase hatte er einen kurzen halbrunden Knochen aus Weißgold getrieben. An seiner Hüfte hing sein bestes Schwert aus edelstem gehärteten Stahl der Nordlande, welches er einst Chioglacies, den Eissturm, getauft hatte. Es war nahezu lächerlich lang und reichte selbst abgeschrägt getragen noch immer fast bis an den Boden. Deutlich weniger monströs wirkte der reich verzierte Dolch. Der Griff war besetzt mit feinsten Edelsteinen aller Art, die Klinge so schwarz und kalt wie der Tod selbst. Geschmiedet von ausgewählten Meistern des Schattenlandes, die ihre Essen um den heiligen Berg Umbra betrieben, gleich vor der Assassinenburg Flüsterfeste. Klingen dieser Machart waren ungewöhnlich leicht und konnten angeblich selbst Stein schneiden. Gleichsam fühlten sich damit gefertigte Waffen ungewöhnlich geschmeidig an und verursachten auch geworfen keinerlei Geräusche. Zwei weitere Wurfdolche fanden sich auf der rechten Seite des Gurtes. Sie waren weit weniger prunkvoll, die Knäufe jedoch stellten in grober Arbeit reitende Pferde dar und waren aus Holz des schwarzen Baumes in Kentarus gefertigt.

Sein drahtiges, braunes Fell war am Morgen von seinem Bruder Pholon gestriegelt und geölt worden, der Schweif ebenso wie das Haupthaar verziert und gebunden. Der mächtige, knapp zehn Fuß hohe Cessid gab eine beeindruckende Erscheinung ab: kräftig, massiv und dennoch flink. Geschickt mit jeder Art von Klinge. Einmal hatte Abas mit eigenen Augen bestaunt, wie dieser geborene Krieger gegen eine ganze Schar von Räubern kämpfte. Noch bevor diese im Eifer des Angriffes wussten, wie ihnen geschah, hatte der Kentaur sein Langschwert gezückt und dreien der anstürmenden Angreifer in einem Hieb den Kopf abgeschlagen. Die restlichen Angreifer hatten noch im Ansturm kehrtgemacht und das Weite gesucht.

Keine Seele hatte sich bislang mit Cessid anlegen können, ohne selbst mit dem Leben, Gliedmaßen oder zumindest der Würde zu bezahlen. Nur sechs Gefährten hatte er sich daher als Leibgarde für seine Reise in dieses feindselige Land auserkoren. Dabei waren es nicht einmal nur seine besten Männer, denen er sein Vertrauen schenkte. Gewiss galten Bianom und Pholon mit als die besten Streiter ihres Dorfes. Lyka, Medo und Rhokos waren dagegen noch recht junge Recken, die mit ihren sieben und acht Jahren erade erst das Kampfesalter erreicht hatten und ihre ersten Erfahrungen abseits ihrer Heimat sammeln sollten. Auch sie bestritten ihre erste Reise an Cessids Seite, der mehr für ihren Schutz eintrat, als sie es für ihn hätten tun können. Und dann gab es noch Abas, mit seinen neun Jahren nur unwesentlich älter als seine Mitstreiter und bei Weitem nicht so erfahren und geschickt im Kampf.

Abas’ Fähigkeiten lagen mehr in der Wahrnehmung. Er hatte die schärfsten Augen des Stammes und konnte, wenn es darauf ankam, einen Wolf noch über Meilen hinweg heulen und sogar atmen hören. Seine Nase vermochte bei einem Mahl jede Würze aus jedem Gericht einzeln herausriechen und benennen, ideal, um viele bekannte Gifte zu erkennen. Mit jeder Faser seines Körpers konnte Abas zudem leichte Veränderungen des Windes, den Druck der Luft und jede noch so zarte Berührung wahrnehmen. Dadurch verspürte er allerdings auch mehr Schmerz als jeder andere Kentaur, weswegen er den Kampf tunlichst zu meiden suchte. Cessid hatte ihm einst erklärt, er sei ein Sensitivos, gesegnet mit der Gabe des Erfassens. Auch abseits seiner fünf Sinne vermochte Abas seine Umwelt auf eine Art wahrzunehmen, die über das reine Empfinden hinausreichte. Oft meinte er, den Angriff eines Feindes bereits zu spüren, bevor dieser überhaupt die Entscheidung gefasst hatte, seine Waffe gegen ihn zu erheben. Drohte ein Unwetter, hatte er bereits veranlasst, das Vieh in die Stallungen zu bringen, die Fensterläden zu schließen, die oft nur mit Flachs und Stroh bedeckten Dächer zu beschweren und die Bauern von den Feldern zu holen, bevor der erste Blitz den finsteren Himmel in zwei Teile spaltete. Auch er trug ein Oberhemd aus Samt, dies war jedoch in einem deutlich dunkleren Grün gehalten, um ihn besser mit seiner Umgebung zu verschmelzen, und mit braunen Pfeilen und Bögen bestickt. Das passte zu seiner Lieblingswaffe, einem schlichten Ewigholzbogen, welchen er einst von seinem Ziehvater bekam. Zudem führte Abas ein paar Wurfmesser, einen geraden zweischneidigen Dolch und ein Kurzschwert. Auf seinem Kopf begnügte er sich mit einer einfachen Eisenhaube, verziert mit den vier eierfarbenen Enden des Geweihs eines Wüstenhirsches. Unter seinem markanten Kinn und dem vollen Bart, den er stolz zur Schau trug, fand die Haube ihre Befestigung. Sonstigen Schmuck trug er nicht, nicht einmal die amethystbesetzten Ringe, die sonst seine Ohren zierten. Nicht ihn hatte man als hohen Anführer eines gefürchteten und gleichsam stolzen Volkes geladen. Es stand ihm nicht zu, sich mit dem Reichtum seiner Familie oder seiner Heimat zu schmücken. Im Gegensatz zu Cessid bedeckte er daher auch das Fell seines weiß gescheckten Rückens mit fein gearbeitetem, gehärtetem Leder.

Der Kentaurenführer sprach stets in höchsten Tönen von seinem Schützling und nannte ihn einst einen der wichtigsten Kentauren seines Stammes, wenngleich er der schlechteste Krieger sein mochte. Abas sollte als Späher und Seher mit zur Hochzeit, denn der sonst so kühne Cessid war kein Narr. Er wusste, dass selbst er so tief im Feindesland in ständiger Gefahr lebte. Hier stand ein ganzes Weltreich gegen den Krieger und seine Artgenossen. In diesen Gefilden könnte nicht einmal der fähigste Kentaur lange überleben, wenn es zu einem bewaffneten Streit käme. Abas wusste das, auch wenn Cessid es nie laut ausgesprochen hatte. Und wie nun die Bogenschützen bewiesen, deren Pfeile nur darauf warteten, die Körper der sieben ungeschützten Kentauren zu durchbohren, hatte er recht behalten.