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Die Mann-Mann-Verteidigung im Basketball ist die grundlegende und konzeptionell einfachste Verteidigung. Sie wird zuerst erlernt und beinhaltet alle Techniken, auf die andere Verteidigungskonzepte zurückgreifen. Oftmals wird die Verteidigung als die Reaktion auf den Angriff verstanden, dieses Buch möchte dem geneigten Coach ein Konzept einer proaktiven, zielorientierten und aggressiven Mann-Mann-Verteidigung vorstellen, mit der die Verteidiger aus ihrer Opferrolle ausbrechen können und ihrerseits das Heft in die Hand nehmen und zu Jägern werden. Ball Pressure Helpside Defense ist die absinkende, aggressive Mann-Mann-Verteidigung im modernen Basketball.
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Seitenzahl: 119
Veröffentlichungsjahr: 2014
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Für meine Frau und meine Söhne,die soviel Basketball haben ertragen müssen.
Für alle meine Spielerinnen und Spieler,mit denen ich in all den Jahren zusammen arbeiten durfte.
Danke
What you specifically teach is what your players will do best.
– Dick Bennett
Vorwort
Legende
Teil 1
Einleitung
Das Konzept der Ball-Pressure-Helpside-Defense
Teil 2
Grundlagen
Eins-gegen-Null, die Verteidigungsgrundstellung
Verbalisierung der Verteidigung durch Kommandos
Eins-gegen-Eins am Ball
Eins-gegen-Eins-plus-Eins einen Pass entfernt
Eins-gegen-Eins-plus-Eins in der Helpside
Eins-gegen-Eins-plus-Eins im Low-Post
Eins-gegen-Eins gegen den Low-Post mit Ball
Eins-gegen-Eins-plus-Eins im High-Post
Übergang zur gruppentaktischen Verteidigung
Defensive Rotation – Help the Helper
Verteidigung des „Give-and-Go“
Verteidigung des direkten Blocks
Verteidigung des indirekten Blocks
Doppeln des tiefen Flügelspielers
Run-and-Jump in der Halbfeldverteidigung
Doppeln des hohen Flügels
Zurück in die Passwege
Abschließende Gedanken
Teil 3
Über die Übungen
Übungen 1-0
Übungen 1-1
Übungen 2-2
Übungen 3-2
Shell-Drill
Spiel
Anhang
Glossar
Literatur und Medien
Danksagung
Diesem Buch liegen viele verschiedener Handouts und Übungsreihen zum Thema Defense zugrunde, die ich in meiner Funktion als Jugendtrainer über die Jahre hinweg erstellt oder von anderen Trainern bekommen habe. Diese Sammlung habe ich versucht in einer Broschüre logisch zu ordnen, dabei ist dieses Werk herausgekommen. Ich hoffe, es macht dem geneigten Leser genauso viel Spaß, dieses Buch zu lesen, wie es mir Spaß gemacht hat, es zu schreiben.
Es kann sein, dass ich an der einen oder anderen Stelle den Plural benutze. Gemeint ist immer der Trainerstab einer Mannschaft.
Nicht nur an Trainer und Spieler, sondern auch an interessierte Laien, die mehr über Basketball und insbesondere über die Verteidigung erfahren wollen, richtet sich dieses Buch. Dennoch werden zahlreiche Fachbegriffe, teilweise aus dem Englischen übernommen, ohne weitere Erklärung verwendet. Im Anhang befindet sich ein kleines Glossar, in dem ich auf die meiner Meinung nach erkläarungsbedürftigen Begriffe eingehen werde. Sollten trotzdem noch Fragen offen bleiben, scheuen Sie sich nicht zu fragen. Sollten Sie keinen Ansprechpartner im örtlichen Basketballverein finden, besuchen Sie mich auf einer meiner Internetseiten:
http://www.FullCourtPress.de/
http://Dr.Pocke.Layups.de/
In der langjährigen Arbeit mit Jugendlichen in fast allen Altersklassen und auf verschiedenen Leistungslevels haben wir immer wieder erleben müssen, dass Mannschaften, die in den Altersklassen bis 16 Jahren auf Grund der Regeln gezwungenermaßen eine Mann-Mann-Verteidigung spielten, nach dem Erreichen der Altersklasse U18 plötzlich all das gelernte Verteidigungsverhalten über Bord warfen, sich nach einem von ihrem Trainer favorisierten Schema aufstellen, die Hände nach oben nehmen und ihre Verteidigung Zone nennen. Man hat das Gefühl, dass einige Trainer im Jugendbereich geradezu darauf warten, endlich Zone spielen zu dürfen, als ob die Mann-Mann-Verteidigung, die der DBB zu Recht für die Altersklassen unter 16 vorschreibt, ein Übel sei.
An dieser Stelle wird bewusst das Wort Zone anstatt Ball-Raum-Verteidigung benutzt, denn eine gute BRV ist sicherlich mehr als das, was solche Mannschaften teilweise praktizieren, wenn sie sich mit einem Mann in der Mitte im Quadrat aufstellen und ihre Arme als Scheibenwischer benutzen. Doch eine effektive BRV an dieser Stelle zu beschreiben, sprengt dann sicher doch den Rahmen dieses Buches. Vielleicht werde ich darüber zur gegebenen Zeit ein weiteres Werk verfassen.
Zurück zur MMV, diese ist wie gesagt zum Zeitpunkt, zu dem ich dieses Buch schreibe, im DBB im Jugendbereich Pflicht. Dieser Regelung liegt unter anderem die Erfahrung zu Grunde, dass in der MMV das individuelle Verteidigungsverhalten und -techniken besser erlernt werden als in einer Ball-Raum-Verteidigung, in der schlechte Verteidiger, schlechte Technik und falsches Verhalten leichter versteckt werden können oder weniger auffallen. Zum anderen liegt die Verpflichtung zur MMV an der Auffassung, dass die Wurftechnik in den jungen Jahren noch nicht gefestigt und kräftig genug ist, um mit offenen Distanzwürfen eine BRV für ihr Fehlverhalten zu bestrafen.
Das Buch teilt sich in drei Teile auf. Um einen Einstieg in die Materie zu bekommen, wird im ersten Teil das Konzept der „Ball-Pressure-Helpside-Defense“ an Hand von Begriffsdefinitionen und Arbeitsanweisungen vorgestellt. Im mittleren Abschnitt werden dann die Verteidigungstechnik und die Verteidigungstaktik beschrieben, die im vorgestellten Konzept angewendet werden. Der abschließende Teil bietet eine kleine unvollständige Sammlung von Übungen an, mit denen man eine Mannschaft an die „Ball-Pressure-Helpside-Defense“ heranführen kann. Im Anhang befindet sich ein Glossar, in dem die wichtigsten Begriffe, detailliert beschrieben, aufgelistet werden.
Die Illustrationen wurden ausschließlich von mir erstellt. Ich bin kein Grafiker und bestimmt kein Künstler, dennoch habe ich mich dazu entschlossen, die Skizzen – und mehr sind es nicht – zur Veranschaulichung mit in das Buch aufzunehmen. Im ersten Anlauf habe ich mit Strichmännchen gearbeitet und teilweise kann man die Ansätze noch sehen, doch auch wenn das eine oder andere Bild noch unfertig oder im Detail unstimmig erscheint, so erfüllt es doch, so denke ich, seinen Zweck.
Die Basketballdiagramme wurden ebenfalls von mir mit „Jes-Soft Basketball Playbook v8“ erstellt und nachträglich in GIMP an die neuen Linien angepasst.
Dieses Buch wurde mit LATEX gestaltet und gesetzt.
Die in den Diagrammen verwendeten Symbole entsprechen den allgemein anerkannten Konventionen.
Das Konzept der Ball-Pressure-Helpside-Defense
„Jeder bleibt bei seinem Mann!“
„Und wenn der in die Umkleide rennt, du bleibst dran!“
„Nach dem Spiel will ich von dir wissen, wonach sein Kaugummi schmeckt!“
Das sind keine ausgedachten Sprüche, sondern tatsächliche Anweisungen, die Trainer so ihren Spielern in Bezug auf die MMV gegeben haben und wahrscheinlich noch immer geben. Offensichtlich sitzt in vielen Köpfen die Idee fest, dass Mann-Mann-Verteidigung bedeutet, dass es Mann gegen Mann geht, dass also die individuelle Anweisung „Stoppe Deinen Mann“ an die Spieler ausreicht, um die Angriffsbemühungen des Gegners zu stoppen.
Doch so einfach ist es leider nicht. Einerseits benutzen die Angreifer Partnerhilfen, um an ihr Ziel zu kommen, folglich müssen auch die Verteidiger in ihrem Versuch, einen Angriff zu stoppen, kooperieren. Andererseits bedeutet die Arbeitsanweisung „Stoppe den Mann“, dass darauf gewartet wird, dass der „Mann“ etwas tut und die Reaktion des Verteidigers im Anschluss ist, das -was der „Mann“ da tut -zu stoppen. Aber eine Verteidigung, die immer nur auf die Aktion des Angreifers wartet, um dann darauf zu reagieren, wird von den Angreifern diktiert und hat deshalb geringere Chancen auf Erfolg als eine Verteidigung, die sich aktiv vornimmt, den Ball zurückzuerobern. Nehmen also die Verteidiger das Heft in die Hand und greifen fen die ballbesitzende Mannschaft an, dann bringen sie die Gegner von eigenen Aktionen ab. Die Initiative wechselt. Die Verteidiger sind keine Opfer mehr, sondern werden zu Jägern. Wie man nun eine ballbesitzende Mannschaft angreift und die Jagd auf den Ball erfolgreich gestaltet, darum geht es in dem Verteidigungskonzept der Ball-Pressure-Helpside-Defense.
Zu Deutsch bedeutet „Ball-Pressure-Helpside-Defense“ in ungefähr „Verteidigung, die Druck auf den ballführenden Spieler ausübt, indem sie Hilfe aus der ballentfernten Seite bezieht.“ Damit ist die grundlegende Idee des Konzepts grob umschrieben. Um nun die Funktion dieses Verteidigungssystems zu erarbeiten, müssen wir im Vorfeld einige Begriffe einführen und erklären. Teilweise sind das dem Basketballer geläufige Fachbegriffe, dennoch müssen sie für unseren Kontext neu definiert werden.
Ein primäres Vorhaben der Verteidigung ist es, eine sogenannte Ballside zu etablieren.
Ballside und Helpside
Unter Ballside verstehen wir die Hälfte des an der Korb-Korb-Linie geteilten Feldes, in der der Gegner den Ball hat. Aus der ballfernen Seite beziehen wir die Hilfe, deshalb wir nennen diese Seite Helpside. Das Begriffspaar Ballside und Helpside wird oft mit Strongside und Weakside gleichgesetzt, wir bevorzugen allerdings, diese Begriffspaare zu trennen und sprechen in der Verteidigung von Ballside und Helpside, während wir im offensiven Kontext die Begriffe Strongside und Weakside benutzen.
Die Ball-Korb-Linie ist die gedachte direkte Linie, die den Ball und den angegriffenen Korb verbindet.
Der Passstrahl ist die gedachte direkte Linie, die den Ball und einen Angreifer ohne Ball, einen möglichen Passempfänger, verbindet. Sie wird auch Ball-Mann-Linie genannt.
Passstrahl und Korb-Korb-Linie
Unter Passweg verstehen wir eine Passdistanz zwischen ca. drei bis sechs Metern um die Zone herum.
Passwege
Wie wir später erfahren werden, sind Pässe in und durch die Zone tabu, deshalb ist ein Pass parallel der Grundlinie von einer Seite der Zone auf die andere mehr als einen Passweg entfernt.
Spieler in der Zone sind immer einen Passweg entfernt.
Wie bei dem Begriffspaar „Ball- / Helpside“ ist es bei dem Begriff Containment am besten, man bleibt beim Englischen. Unter einem Container verstehen wir in diesem Konzept ein Rechteck, welches durch die Grundlinie und die nächstgelegene Seitenauslinie einerseits und den Spieler mit Ball als Winkel der beiden gegenüberliegenden Seiten definiert ist.
Container und Containment
Von Containment sprechen wir, wenn es gelingt den Container des Balles immer kleiner zu machen. Containment hier im Sinne der Eindämmung, Beherrschung und Einkapselung.
Als Pistol-Pete bezeichnen wir die Verteidigungsstellung des in die Hilfeposition abgesunkenen Spielers, der mit seinen Zeigefingern gleichzeitig auf den von ihm gedeckten Angreifer und auf den ballführenden Spieler zeigen muss. Auf die Ausführung dieser Technik gehen wir in Teil 2 ein.
Mittels dieser Begriffsdefinitionen erklären wir nun eine Reihe von Handlungsanweisungen an die Verteidiger.
1. Kommunikation
Das A und O jeder Kooperation ist Kommunikation. Ebenso wichtig wie die Aufrechterhaltung der eigenen Kommunikation ist die Störung der Kommunikation der Gegenseite. Deshalb versuchen wir unseren Spielern beizubringen, laut zu sein, so soll unsere eigene verbale Kommunikation sichergestellt und die des Gegners möglichst erschwert werden. Laute Spieler sind aktive, fokussierte Spieler. Die lauten, kontinuierlichen Informationen und Anweisungen helfen nicht nur den Mitspielern, sondern auch dem rufenden Spieler selbst, da die Verbalisierung (Bewusstmachung) einer Situation die Initialisierung einer darauf passenden Aktion darstellt.
2. Bewege Dich mit dem Ball und dem Dir zugewiesenen Angreifer
Wie die erste Regel gilt auch diese Regel universell für jede Verteidigungsform. Aufgabe eines jeden Verteidigers ist es, kontinuierlich sein Verteidigungsverhalten zu kontrollieren und zu korrigieren. Geschieht dies, dann ist er zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Fleck, bleibt aber die ständige Korrektur aus, dann muss er, wenn ein Angreifer durchbricht, eine „große Korrektur“ vornehmen, was meistens in einem Foul oder in leichten Punkten für den Gegner endet. Voraussetzung einer jeder Verteidigung ist also der Wille des einzelnen Verteidigers, ununterbrochen an sich, seiner Position und seinem Verteidigungsverhalten zu arbeiten.
3. Halte den Ball vor Dir und bleibe zwischen Mann und Korb
Wir werden in der Folge viel über defensiven Hilfen und Sicherungen erfahren. Leider haben einige Spieler die Tendenz, sich auf den Leistungen ihrer Mitspieler auszuruhen und ihren Mann ziehen zu lassen, weil die Hilfe ja kommt. Dieser Ansatz ist fatal. Denn die Hilfe soll die Verteidigung am Ball stärken und nicht retten. Primäre Aufgabe des Verteidigers am Ball ist es, seinen Mann, so gut er kann, vor sich zu halten. Es sei denn, eine andere Aufgabe hat eine höhere Priorität, zum Beispiel gegen einen guten Schützen eng am Mann zu sein, so dass dieser nicht frei zum Wurf kommt. Es gilt immer: „Don’t gamble on defense!“ - Kein Glücksspiel in der Verteidigung!
4. Der Ball darf die Seite nicht wechseln
Da wir auf der Ballside immensen Druck auf den Ball ausüben wollen und dazu die Hilfe aus der ballfernen Seite - der Helpside - beziehen, gibt es für unsere Verteidigung nichts Schlimmeres als einen Wechsel der Ball-/ und Helpside. Bei einem Wechsel müssen alle Spieler ihre Position und ihr Verhalten erheblich korrigieren, was die Gefahr eines Zusammenbruchs des Verteidigungsdrucks in sich birgt. Die Spieler sollen einen ballführenden Angreifer also dazu bringen, den Ball entweder durch ein Dribbling oder durch einen Pass auf eine Seite zu bringen. Ist der Ball einmal auf einer Seite, ist alles daran setzen, dass der Ball nicht auf die andere Seite kommt.
5. Forciere den Ball zur nächsten Auslinie
Aus dem vorherigen Punkt folgt diese Anweisung. Die Regeln besagen: „Berührt ein Gegner mit Ball oder der Ball vom Gegner weg eine Auslinie, wird uns der Ball zugesprochen.“ Folglich wollen wir den Ball zu diesen Linien bringen. Deshalb sind Dribblings und Pässe, die den Ball näher an die Auslinie bringen, prinzipiell erlaubt, und Ballbewegungen in Richtung Korb-Korb-Linie, von den Auslinien weg, müssen verhindert werden.
6. Passempfänger sollen möglichst mit dem Rücken zum Korb den Ball annehmen
Geht ein Pass in Richtung Seitenlinie und macht den vorgestellten Container kleiner, dann ist das von uns so gewollt, spielt doch das Angreiferverhalten in diesem Fall durchaus in die Hände der Verteidigung. Doch kleinerer Container ist nicht gleichzusetzen mit erfolgreichem Containment. Beide Pässe in folgender Grafik verkleinern zwar den Container, doch ist der Pass auf der linken Seite der Grafik, bei dem der Angreifer den Ball in einer Bewegung zum Korb erhält und so eine schnelle Anschussaktion ausführen kann, gefährlicher als die Passsituation in dem rechten Beispiel, in der sich der Angreifer in einer Bewegung vom Korb weg befindet und somit erst mit einer Anschlussaktion, dem „face-the-basket“, den Korb bedrohen kann.
unterschiedliche Pässe in den Container
Entscheidend ist auch, wie groß der Druck des Verteidigers auf den Passempfänger zum Zeitpunkt der Ballannahme ist. Denn die Zeit, die der Angreifer nach Passfang braucht, um den Korb tatsächlich zu bedrohen, ist die Zeit, die die anderen Verteidiger brauchen, um ihrerseits ihre Verteidigungspositionen zu korrigieren.
7. Aktionen aus dem Container werden verhindert
Jede Aktion, die den Container größer macht, muss verhindert oder so gut wie möglich erschwert und damit verlangsamt werden. Direkte Pässe, die den Container vergrößern, werden im Deny verteidigt, Dribblings, solange Punkt 2 nicht vernachlässigt wird, werden erschwert.
8. Verteidiger der ballfernen Seite stellen Hilfe
Ist eine Ballside etabliert, beziehen wir aus der ballfernen Seite Hilfe. Maßgeblich für die Position des hilfestellenden Verteidigers sind der Passstrahl und die Korb-Korb-Linie. In Ligen, in denen eine Mann-Mann-Verteidigung zwingend vorgeschrieben ist, darf ein Verteidiger auf der ballfernen Seite meist nur bis zur Korb-Korb-Line absinken, es sei denn, er hilft aktiv bei einem durchgebrochenen Angreifer aus (so zum Beispiel in den Richtlinien zur MMV des DBBs). Des Weiteren wollen wir, dass der Verteidiger seine Hilfe in dem Passstrahl spielt, anstatt sich im sogenannten flachen Dreieck aufzustellen.
Das flache Verteidigungsdreieck ist die Anweisung, die Pistol-Stellung einen guten Schritt von dem Passstrahl in Richtung Korb einzunehmen und hat den Hintergrund und vermeintlichen Vorteil, dass der Spieler in der Hilfestellung sowohl den ballführenden Angreifer als auch den zu deckenden Spieler ohne Kopfbewegungen aus den Augenwinkeln sehen
