Behavioral Finance - Jörg Orgeldinger - E-Book

Behavioral Finance E-Book

Jörg Orgeldinger

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Beschreibung

Die heutige Investitionspolitik erfordert ein besseres Verständnis von Fehleinschätzungen und ein Bewusstsein für die Strukturierung der Vermögensanlage. Investor:innen müssen sich genauer damit befassen, warum sie ihre Entscheidungen treffen und ob ihr Anlageverhalten modifiziert und/oder an ein sich veränderndes Anlageumfeld angepasst werden muss. Es geht also darum, sich mit Behavioral Finance zu befassen und damit mit der Frage, wie Entscheidungsträger:innen in der Finanzwirtschaft ihre Emotionen vom Prozess der Investitionsentscheidung trennen können, um damit bessere Entscheidungen mit erfolgsversprechenden Renditen zu erzielen.

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Seitenzahl: 362

Veröffentlichungsjahr: 2022

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[7]Inhaltsverzeichnis

Hinweis zum UrheberrechtImpressumEinleitung1 Das traditionelle Finanzparadigma und seine Kritik1.1 Kapitalmarktkosten unter Unsicherheit – das Modell der Kapitalmarktlinie1.2 Das Kapitalgutpreismodell CAPM (Capital Asset Pricing Model) ÜBUNGSTEIL1.3 Können Kapitalkosten unter Unsicherheit als Entscheidungsinstrument genutzt werden?ÜBUNGSTEIL1.4 Die Fragwürdigkeit des Kapitalkostenkonzepts1.5 Kritik am Kernmodell und an den Randbedingungen des Kapitalmarktgleichgewichtsmodells1.6 Gibt es empirische Tests für das Kapitalmarktgleichgewichtsmodell?ÜBUNGSTEIL1.7 Der empirische Gehalt der drei Formen der InformationseffizienzÜBUNGSTEIL2 Der Aufstieg der Behavioral Finance2.1 Entscheidungen auf den Finanzmärkten treffenÜBUNGSTEIL2.2 Die Transformation von der »Traditional Finance« zur »Behavioral Finance«ÜBUNGSTEIL3 Überblick über die Prospect-TheorieÜBUNGSTEIL4 Psychologische VorurteileÜBUNGSTEIL4.1 Verzerrung durch Verlustaversion (Loss Aversion)ÜBUNGSTEIL4.2 Selbstüberschätzung (Overconfidence Bias)ÜBUNGSTEIL4.3 Bestätigungsfehler (Confirmation Bias)ÜBUNGSTEIL4.4 Kontrollillusion (Illusion of Control Bias)ÜBUNGSTEIL4.5 Selbstwertdienliche Verzerrung (Self-Attribution Bias)ÜBUNGSTEIL4.6 Basisratenfehler (Base Neglect Bias)ÜBUNGSTEIL4.7 Kognitive Dissonanz (Cognitive Dissonance) 4.8 Herdenverhalten (Herd Behavior) ÜBUNGSTEIL4.9 Verzerrung der Rückführbarkeit (Returnability Bias)ÜBUNGSTEILErste Musterklausur4.10 Konservatismus (Conservatism Bias)ÜBUNGSTEIL4.11 Mehrdeutigkeitsaversion (Ambiguity Aversion Bias)ÜBUNGSTEIL4.12 Besitztumseffekt (Endowment Bias)ÜBUNGSTEIL4.13 Verzerrung der Selbstkontrolle (Self Control Bias)ÜBUNGSTEIL4.14 Verzerrung durch Optimismus (Optimism Bias)ÜBUNGSTEIL4.15 Mentale Buchführung (Mental Accounting Bias)ÜBUNGSTEILÜbungsklausur4.16 Rückschaufehler (Hindsight Bias)ÜBUNGSTEIL4.17 Aktualitätsverzerrung – Erinnerungsverzerrung (Recency Bias)ÜBUNGSTEILZweite Musterklausur4.18 Dispositionseffekt (Disposition Effect) ÜBUNGSTEIL4.19 Bedauernsvermeidung (Regret Aversion Bias)ÜBUNGSTEIL4.20 Bedeutungsrahmenverzerrung (Framing Bias)ÜBUNGSTEIL4.21 Istzustandsverzerrung (Status quo Bias)ÜBUNGSTEIL4.22 Vernachlässigung der Stichprobengröße (Sample Size Neglect)ÜBUNGSTEIL4.23 Unfähigkeit, mit mathematischen Konzepten umzugehen (Innumeracy)5 HeuristikenÜBUNGSTEIL5.1 Repräsentativität (Representativeness Bias)ÜBUNGSTEIL5.2 Spielerfehlschluss (Gambler’s Fallacy)ÜBUNGSTEIL5.3 Verfügbarkeitsverzerrung (Availability Bias)ÜBUNGSTEIL5.4 Verankerungs- und Anpassungsverzerrung (Anchoring and Adjustment Bias)ÜBUNGSTEIL5.5 Begrenzte Selbstkontrolle (Bounded Self Control)ÜBUNGSTEIL6 Andere Phänomene6.1 Momentum ÜBUNGSTEIL6.2 Verhaltensorientierte PortfoliosÜBUNGSTEIL6.3 Sonstige Marktanomalien6.4 Dividendenheuristiken7 Allgemeine Strategien zur Überwindung psychologischer Verzerrungen8 Wie kann Behavioral Finance genutzt werden, um die Ertragsstruktur von Finanzinstituten zu verbessern?ÜBUNGSTEIL9 Ausblick: Behavioral Finance und ImmobilienÜBUNGSTEILDritte Musterklausur (Multiple Choice) 10 Zusammenfassung und SchlussfolgerungAnhangBehavorial Finance im weltweiten ÜberblickWichtige Forschung zur Behavioral FinanceFür den Überblick empfohlene TexteZur Vertiefung: Ausgewählte FallstudienKurse auf Internetplattformen ab dem 10.08.2021 Coursera und edX etc.Beispielhafte Vorurteile und deren finanzielle KonsequenzenAusgewählte Definitionen als Fragen und AntwortenGlossarLiteraturBildquellenverzeichnisStichwortverzeichnisDer Autor
[1]

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Jörg Orgeldinger

Behavioral Finance

1. Auflage, April 2022

© 2022 Schäffer-Poeschel Verlag für Wirtschaft · Steuern · Recht GmbH

www.schaeffer-poeschel.de

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Bildnachweis (Cover): Open Studio, AdobeStock

Produktmanagement: Alexander Kühn

Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, insbesondere die der Vervielfältigung, des auszugsweisen Nachdrucks, der Übersetzung und der Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen, vorbehalten. Alle Angaben/ Daten nach bestem Wissen, jedoch ohne Gewähr für Vollständigkeit und Richtigkeit.

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[5]Das Buch ist meinen lieben Eltern Felicitas und Gerhard gewidmet

[11]Einleitung

Sowohl die Standardfinanzierung als auch die traditionelle Finanztheorie geht davon aus, dass die Akteure im Finanzsystem rational sind. Anleger handeln jedoch im Allgemeinen rational oder auch nicht. Bei der Behavioral Finance geht es darum, die Erklärungskraft von ökonomischen Theorien zu verbessern, indem sie eine solidere psychologische Grundlage erhält. Behavioral Finance lockert wichtige Annahmen des Standardmodells, um eine Vielzahl von Anomalien innerhalb dieses Modells zu erklären. Verhaltensökonomen verwenden viele Methoden, die sowohl auf die traditionelle Ökonomie als auch auf die Psychologie oder Instrumente anderer Wissenschaften zurückgreifen. Daher werden häufig erweiterte Methoden wie Beobachtungsstudien, experimentelle Studien, Computersimulationen und Gehirnscans verwendet. Zur Beschreibung und Analyse des Finanzverhaltens werden auch psychologische Konzepte angewendet. Behavioral Finance kann auf zwei Arten analysiert werden: Mikrobeurteilung i. e. Auswahl durch Unternehmensmanager und Investoren und durch Marktbeobachtungen als Marktanomalien oder -rätsel. Die Untersuchung des Anlegerverhaltens ist aus zwei Gründen relevant. Es wirkt sich einerseits auf das Wohl des Anlegers aus, also auf die Einzelperson, andererseits auch auf den Markt, der auf der allgemeinen Bevölkerung basiert und somit das Makroargument darstellt. Das Anlegerverhalten ist durch ein von Selbsttäuschung und Trägheit beeinflusstes Handelsverhalten sowie ein von Heuristiken und Emotionen beeinflusstes Kaufverhalten gekennzeichnet. Auch das Verkaufsverhalten spielt eine entscheidende Rolle, das von Framing, Emotionen und eingeschränkter Selbstkontrolle beeinflusst wird. Eine traditionelle Finanzportfoliozusammensetzung kann auch durch Framing, Heuristiken und Emotionen beeinflusst werden.

Das folgende Fachbuch bietet einen umfassenden Überblick über einige der am häufigsten vorkommenden Verhaltensverzerrungen, komplett mit leicht zugänglichen Beschreibungen praktischer Anwendungen und deren Diagnostik. Vorausgesetzt werden Grundkenntnisse der Finanztheorie (Introduction to Finance). Dieses interaktiv ausgerichtete Buch richtet sich an Anleger und Studierende. Es enthält viele didaktische Tools und zusätzliche Literaturangaben. Das Buch basiert auf mehr als 200 Quellen und viele der Übungen und Problemstellungen sind denen von international renommierten Universitäten angepasst.

Literatur

Zur Einführung in die Grundkonzepte

Brealey, R. A., Myers, S. C., Allen, F. und Mohanty, P. (2018). Principles of Corporate Finance. 12 ed., McGraw-Hill Education.

Geyer, A., Hanke, M., Littich, E. und Nettekoven, M. (2020). Grundlagen der Finanzierung: verstehen – berechnen – entscheiden. 6. Aufl., Linde Verlag GmbH.

Perridon, L., Steiner, M. und Rathgeber, A. W. (2014). Finanzwirtschaft der Unternehmung. 16. Aufl., Vahlen.

[12]Zur Einführung in Behavioral Economics

Altman, M. (2012). Behavioral Economics for Dummies. John Wiley & Sons.

Shefrin, H. (2007). Behavioral Corporate Finance: Decisions that Create Value. McGraw-Hill.

Über Rationalität

Thaler, R. H. (1994). Quasi Rational Economics. Russell Sage Foundation.