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Eine Beschreibung eines Spaziergangs durch das Bergedorf des Jahres 1925. Anlässlich der Gartenbauausstellung 1925 wurde eine Veranstaltungskatalog für Besucher erstellt, in dem eine detailgenaue Beschreibung eines Spaziergangs quer durch das alte Bergedorf/Sande veröffentlicht wurde. Diese historisch wertvolle Beschreibung habe ich mit Bildern des betreffenden Zeitraums illustriert, sodass der Leser/in die beschriebene Wanderung virtuell mitmachen kann. Der 6. Teil meiner "Bergedorf"-Serie
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Seitenzahl: 17
Veröffentlichungsjahr: 2019
Vorwort
Kapitel: Bergedorf als Ausflugsort
Kapitel: Wanderung durch Sande
Eigentlich wollte ich eine kleine Pause mit dem Bücherschreiben einlegen. Als ich vor kurzem alte Unterlagen aus meiner Zeit im genealogischen Verein im Bergedorfer Schloss bei Herrn Richert sichtete (80er Jahre), fielen mir Kopien von fünf eng beschriebenen Seiten über eine Führung durch Bergedorf und Sande in die Hand, die sehr detailliert in Sütterlin beschrieben war.
Ich fand die Beschreibung schon damals so faszinierend, dass ich mir diese kopierte. Da mein Wissen über Bergedorf damals noch nicht sehr ausgeprägt war, verschwanden die Kopien in einem meiner zahlreichen Bergedorf-Ordner und gerieten in Vergessenheit. Jetzt stolperte ich wieder zufällig, beim Aufräumen, über diese Kopien, war fasziniert und letztendlich sehen Sie hier das Ergebnis.
Ich hielt also die eng beschriebenen Seiten, die in der Anlage im Buch abgebildet sind in meinen Händen und versuchte mich erst einmal an einer Übersetzung von Sütterlin in die mir gebräuchliche lateinische Schriftform.
Mit meinem heutigen Wissen über Bergedorf machte ich die Beschreibung der Führung als Kopfkino erneut mit. Ich verschwand in Gedanken praktisch im Bergedorf der 20er Jahre. Der Vorteil meiner Sammelleidenschaft seit den 80er Jahren bis heute ist, dass jetzt viele alte Bilder vorhanden sind, die die engbeschriebenen Seiten mit neuem Leben füllen.
Irgendwie war ich von der Idee fasziniert, den beschriebenen „Spaziergang“ so zu zeigen, als wenn man tatsächlich selbst unterwegs gewesen ist und das Beschriebene gesehen hat.
Kopfkino in Buchform – kann das klappen?
Ich hielt also die Textseiten mit meiner Übersetzung in der Hand und recherchierte erst einmal, wo dieser Bericht seinen Ursprung hatte und welchen Zweck er haben sollte.
Nach längerer Suche fand ich heraus, dass der Text anlässlich der Gartenbauausstellung 1925 in Bergedorf in der Festschrift veröffentlicht wurde und für Besucher und Touristen eine Art „Führer/Guide“ darstellen sollte.
