Bericht vom Weltende - Leo Brescia - E-Book

Bericht vom Weltende E-Book

Leo Brescia

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Beschreibung

Dieser Bericht ist reine Fiktion und basiert auf einem Gedanken, den schon manche Häretiker des Altertums kannten. In dieser Geschichte wird die Existenz eines Gottes vorausgesetzt. Allerdings sind die Rollen von Gut und Böse radikal verschoben. Nicht Gott hat die Welt geschaffen. Ein minderer Demiurg ist für die Schöpfung verantwortlich. Die Seelen der Menschen sind in einem Kerker aus Fleisch gefangen. Nun schickt sich der Allmächtige an, die Seelen zu retten. Dafür muss die Welt, diese Schöpfung des Demiurgen, allerdings erst zerstört werden. Ein Liebespaar weigert sich allerdings standhaft, den Untergang einfach hinzunehmen.

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Seitenzahl: 13

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Leo Brescia

Bericht vom Weltende

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

Ein letzter Brief zum Weltende

Impressum neobooks

Ein letzter Brief zum Weltende

Diese Aufzeichnungen der Ereignisse sind in erster Linie für unsere Kinder, die heute noch ungeboren sind, die es aber vielleicht bald geben wird. Sie sollen Bescheid wissen über alles, was war. Ich will ihnen so gut Auskunft geben, wie es mir möglich ist. Mit Details werde ich sie verschonen, dafür werde ich sie über die wichtigsten Eckpunkte unseres Lebens aufklären.

Diese Aufzeichnungen sind auch für mich und meine Frau, damit wir das Leid nicht vergessen, das hinter uns liegt, und damit wir das Leid nicht vergessen, das uns womöglich noch bevor steht.

Meine Gefährtin und ich, wir haben uns entschieden, das Leben nicht aufzugeben. Das Schicksal der Welt mag besiegelt sein, doch unsere Entscheidung, den Kampf trotz der Aussichtslosigkeit nicht aufzugeben, steht fest.

Dies ist wohl der letzte Bericht der Menschen, denn viele gibt es nicht mehr von uns. Möglicherweise ist es sogar das letzte Stück Papier, das je mit einer Nachricht an die Nachwelt beschrieben werden wird. Wobei sich die Frage stellt, welche Nachwelt denn gemeint ist.

Diese Worte klingen dunkel und hoffnungslos, doch ihr – meine Kinder und wer sonst sie lesen möchte – mögt sie mir verzeihen, denn zum jetzigen Zeitpunkt, zum Zeitpunkt der Niederschrift dieser Aufzeichnungen, erscheint die Lage tatsächlich finster und hoffnungslos.