0,99 €
Weihnachtliche Stimmung am Fuße des Kölner Doms, eine besinnliche Abendfahrt auf dem Rhein, Schlittschuhlaufen in der Altstadt oder einfach mit vielen netten Menschen zusammen singen und Spaß haben. Köln in der Advents- und Weihnachtszeit ist auf jeden Fall eine Reise wert. Dieses Buch ist aber nicht nur für Touristen gemacht. Es zeigt auch den Kölnern selbst neue und traditionelle Ecken in ihrer Stadt, die es sich in der Advents- und Weihnachtszeit lohnt, zu besuchen. Obendrein gibt es noch Geschichten und Anekdoten von früher und heute. Kennen Sie zum Beispiel die Geschichte von der Geistermesse in St. Maria in Lyskirchen? Oder wissen Sie, wo Kölns größter Adventskranz steht? Nein? Dann würde ich mich freuen, Ihnen diese Geschichten erzählen zu dürfen.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 29
Veröffentlichungsjahr: 2017
Die Adventszeit beginnt frühestens am 27. November und spätestens am 3. Dezember. Sie endet am 24. Dez. Das Wort Advent stammt von dem lateinischen Wort „adventus“ ab und bedeutet „Ankunft“. Den Brauch, in dieser Zeit einen Adventskranz aufzustellen, haben wir dem Hamburger Johann Hinrich Wichern, einem evangelisch-lutherischen Theologen zu verdanken. 1839 befestigte er auf einem Wagenrad 20 kleine und 4 große Kerzen, um den Kindern die Wartezeit bis Weihnachten zu verkürzen. Um 1860 entstand daraus der aus Tannengrün geflochtene Kranz mit 4 Kerzen, wie wir ihn heute kennen. 1925 stand der erste Adventskranz in einer Kirche in Köln.
Heute gibt es Adventskränze in allen möglichen Formen und Farben. Wie wäre es beispielsweise mit einem gepflanzten Kranz? Für die Kölner natürlich in Rot und Weiß.
Der 4. Dezember ist der heiligen Barbara gewidmet. Es ist Brauch, an diesem Tag Zweige (Barbarazweige) ins Haus zu holen und ins Wasser zu stellen. Das können, je nach Region, Zweige der Forsythie, Kirsch-, Apfel- oder auch Birkenzweige sein. Fangen diese Zweige Weihnachten an zu blühen, verspricht dies eine positive Zukunft. Natürlich ist es sinnvoll, das Wasser regelmäßig zu wechseln, um der blühenden Zukunft ein wenig auf die Sprünge zu helfen.
