Bewerbung als Hure - Amber Alpenaar - E-Book

Bewerbung als Hure E-Book

Amber Alpenaar

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Beschreibung

Sie hat genug von diesen üblichen Jobs und gehört, dass sie hier Karriere als Model machen kann. Vielleicht geht es zu Beginn nur um Unterwäsche für irgendwelche Werbung, aber dieser Mann erkennt gleich ihr Talent. Doch bald wird klar, wohin das führt. Entweder, sie geht gleich wieder, oder ...

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Seitenzahl: 38

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Bewerbung als Hure

TitelseiteDas BuchErstes KapitelZweites KapitelDrittes KapitelViertes KapitelFünftes KapitelAnhangImpressum

Amber Alpenaar

Bewerbung als Hure

Das Buch

Sie hat genug von diesen üblichen Jobs und gehört, dass sie hier Karriere als Model machen kann. Vielleicht geht es zu Beginn nur um Unterwäsche für irgendwelche Werbung, aber dieser Mann erkennt gleich ihr Talent. Doch bald wird klar, wohin das führt. Entweder, sie geht gleich wieder, oder …

Erstes Kapitel

Irgendwann hatte sie so etwas auf Bildern gesehen, jetzt war sie wirklich hier. Dort oben sah sie eine stattliche Villa, und sicher hatten die hier auch einen Pool. War sie wirklich an der richtigen Adresse? Beim Eingang hatte sie doch „Agentur“ gelesen, oder? Doch das Tor hatte sich gerade für sie geöffnet. Die hatten zwar sehr schnell geantwortet, aber trotzdem sah sie schon die Warteschlange vor sich. Andererseits …

Sie folgte weiter dem leicht ansteigenden Weg und ließ ihren Blick über den Garten schweifen. Noch immer bemerkte sie hier niemand, und vielleicht kam sie doch gleich dran. Sicher gab es hier ein paar Stellen, die sich gut für Probeaufnahmen eigneten. Dort vorne war eine Terrasse mit Gartenmöbeln. Ein Mann saß dort und wurde auf sie aufmerksam. Er sah nicht übel aus, und sie spürte irgendwie dieses „Prickeln“, als er in ihre Richtung lächelte. Sie kam auf ihn zu und deutete etwas wie ein Händeschütteln an.

„Hallo, äh … Rebecca, oder?“, fragte er.

„Ja, ich habe heute diesen Termin, und …“

„Du kannst mich ruhig Johnny nennen. Ja, also … wir machen dann heute ein Casting. Du kannst schon einmal dort drüben …“

„Ja, also wie gesagt, ich habe schon ein paar Erfahrungen, und …“

„Ganz ruhig, ganz ruhig! Das spielt erst einmal alles keine Rolle. Ich weiß, du hast Talent!“

Es wunderte sie nicht, dass es etwas lockerer zuging als bei diesen üblichen Bewerbungen in Büros. Was sie so gemacht hatte, fragten die immer, wo sie sich in fünf Jahren sah – und irgendwann hatte es ihr gereicht. Vielleicht ging es hier wieder nur um Werbung für billige Unterwäsche, wie bei dieser anderen Agentur. Die hatten ihr gleich einen Vertrag mit einem „Kostenbeitrag“ vorgelegt und sie dann eben noch einen dringenden Termin gehabt, anstatt das zu unterschreiben. Aber das hier hatte sich doch etwas anders angehört.

Neben ihr bemerkte sie so etwas wie eine große Luftmatratze, oder doch eine dicke, feste Matte. Von der leichten Anhöhe hier konnte sie einen Teil der Umgebung sehen. Die Ecke dort war von einer üppig wachsenden Hecke vor jeglichen Blicken geschützt. Wie so ein Casting ablief, hatte sie nur einmal gehört, aber das war dann vielleicht genau dort. Zumindest erkannte Rebecca sonst nichts, das er gemeint haben könnte … und sein Blick wies sie immer noch dorthin. Dann setzte sie sich eben hin – und der leichte Luftzug vertrieb die aufkommende Hitze immer noch recht gut.

„Ja, also …“, holte dieser Johnny zu einer Erklärung aus, „… dort drüben wäre dann die aktuelle Kollektion.“

„Wovon bitte?“

„Unterwäsche.“

„Ach so, ja.“

„Komm schon, Schätzchen!“

Schätzchen? Das ging jetzt aber ein wenig weit! Aber gut, so redeten die hier vielleicht. Er zeigte auf eine dünne Wand. Natürlich musste sie hier einmal mit etwas beginnen und zeigen, was sie konnte. Aber dann …

„Such dir einfach was aus, und zieh einmal den Oberteil und den Slip an“, setzte Johnny fort. „Dann …“

„Ja, also …“

Hinter der Trennwand, die mit Seilen aufgespannt war, sah Rebecca eine kleine Auswahl an Unterwäsche. Ihr fiel sofort etwas ins Auge, das ihm wohl … an ihr gefallen könnte. Sie legte ihr T-Shirt und den BH ab und probierte einmal den hier. Der passte doch perfekt! Sie legte auch noch den Rest ab, zog das passende Höschen an, und trat hervor.

Johnny sagte nichts, als sie sich langsam bewegte, ein bisschen herumdrehte und lächelte. Irgendwie hatte sie sich ein richtiges Casting etwas anders vorgestellt, aber immerhin gefiel ihr sein Blick. Vielleicht würde der richtige Teil noch kommen. Er trat noch etwas näher und machte Andeutungen, wie sie sich drehen sollte. Dann auf einmal eine, dass er kurz weggehen würde. Rebecca glaubte nicht, dass sie nervös wurde, aber sie atmete trotzdem tief ein und aus und beobachtete das Spiel des leichten Windes mit den Blättern.

Ungefähr zwei Minuten später kehrte er mit einer riesigen Kamera zurück, die wohl für den professionellen Einsatz gedacht war. Dieser Johnny war hier auch der Fotograf? Er deutete an, sie solle sich dort drüben hinstellen, die Hand etwas nach unten bewegen … und eine endlose Reihe von Fotos folgte. Einige betrachtete er offenbar auf dem Bildschirm der Kamera und schien recht zufrieden damit zu sein. Aber was … wenn in einer Viertelstunde bereits die Konkurrenz auftauchte, eine weitere Bewerberin? Was, wenn sie nichts Besonderes bieten konnte?

„Sehr gut, sehr gut“, kommentierte er, „aber ich muss dir ganz ehrlich etwas sagen.“

Ein kalter Schauer lief über ihren Rücken, um innerhalb von Sekunden wieder zu verschwinden. Bevor sie fragen konnte, worum es ging, redete er weiter.