Bitte wenden! - Silke Briedl - E-Book

Bitte wenden! E-Book

Silke Briedl

0,0

Beschreibung

BITTE WENDEN! Damit sind nicht hellhäutige Touristen gemeint, die brutzelnd in der Sonne liegen und auf ihren Sonnenbrand warten. Nein, auch nicht das Fleisch in der Pfanne und auch nicht die Stimme aus dem Navigationsgerät! Hören Sie lieber auf Ihre innere Stimme, besonders wenn Sie der Meinung sind, dass Dinge eine WENDE nötig haben! Unser Alltag verläuft in der Regel automatisch und hektisch. Oft sind wir unzufrieden und jammern, statt dies zu ändern! Meist ver-WENDEN wir unsere kostbare Zeit dafür, über das Negative zu schimpfen, anstatt das Positive in unserem Leben zu finden. WENDEN Sie Ihre Aufmerksamkeit den Dingen zu, die wohl selbstverständlich scheinen, es aber durchaus nicht sind! Machen Sie auch eine gedankliche WENDE vom allgemein gültigen, vermeintlich Wichtigen, zu dem, was Ihnen wirklich wichtig ist! Wenn Sie dies ab und zu anWENDEN, werden Sie auch ab und zu glücklich sein! Sie können sich auch diesem Buch zuWENDEN und dabei Starthilfe fürs Schmunzeln und vielleicht auch für Ihr Glück finden! WENDEN Sie die einzelnen Seiten, wenn Sie diese gelesen haben und freuen Sie sich über den lustigen Inhalt! Lassen Sie sich aufheitern oder unterhalten, je nachdem. Wenn Sie was dagegen einzuWENDEN haben, können Sie das Buch immerhin als Stütze für ein zu kurzes Tischbein verWENDEN!

Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:

Android
iOS
von Legimi
zertifizierten E-Readern

Seitenzahl: 116

Veröffentlichungsjahr: 2015

Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:

Android
iOS
Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Inhalt

Reich und schön

Gefühlsecht

Die hängenden Gärten vom Burgenland

Irgendwo im Nirgendwo

Ooooh!

Eisprung

Zwiegespräch

„I“

My Home is my Garden

Feng Shui

Schnell, schneller, ..?

Burn in

Plug an Play

Enten

In Rauch aufgelöst

In vollen Zügen

(endlich) Urlaub!

Erfolgreiche Zukunft

Die Wende?

Vegan

Eingekocht

Rede und Antwort

Schmerzfrei

Auto

Zusatzstoffe

Viel, mehr, am meisten

Ver)irren ist menschlich

Lieferland

Man soll den Tag nicht vor dem Vortragsabend loben!

Erfahren

Die Tücke der Technik

Verbindlichst

Karrieregeil

Frei!

Umgefragt

Lemminge

Wellness

Lasst uns kaufen!

Der tägliche Mist

Alle sparen

Wer hat den Durchblick?

Renovieren mit Harry

Alkohol

Die perfekte Welle

Ruhestand

Still

Weihnachtsbesorgungen

Weihnachtsbesorgungen II

Weihnachten

Kalorienbombe

Traumland Morgenland

Gratulation!

Sie haben es geschafft!

Sie haben zwar noch nicht das Buch ausgelesen, aber immerhin halten Sie es in Ihren Händen und haben somit schon mal den ersten Schritt dazu getan!

Die Entscheidung das Buch zu kaufen oder – sollte es sich um ein Geschenk für Sie handeln – es anzunehmen, war goldrichtig!

Nun müssen Sie es sich nur mehr gemütlich machen, entspannen und zu lesen beginnen! – Wie? Sie haben nicht wirklich Zeit für ein Buch? Sie haben sogar nie Zeit? Dann lesen Sie einfach einzelne Geschichten nach Bedarf, Lust und Laune. Die kurzen Erzählungen eignen sich hervorragend als Instant-Gute-Laune-Macher mit Abschaltund Entspannungsautomatik! Schneller als bei einem Halbmarathon, weniger schweißtreibend als beim Kampfshoppen vor und nach Feiertagen, billiger als Alternativen zu Alternativmedizin bringen Sie die einzelnen Geschichten zum Lächeln und zu der Erkenntnis:

Meine Welt ist in Ordnung!

Reich und schön

In der heutigen Zeit streben wir alle danach möglichst reich und möglichst schön zu sein. Mir ist leider bisher weder das eine noch das andere gelungen, darum versuche ich es hartnäckig mit ehrlicher Arbeit und kaltem Kaffee. Irgendwann geht meine Rechnung auf. Irgendwann wird das Schicksal auf mich aufmerksam, dann gibt es einen Knall und eine Rauchwolke und ich stehe da, behangen mit Gold und Silber in der Optik eines Supermodels!

Oder auch nicht. Selbst das Schicksal kann sich mal irren und dann bin ich nicht berühmt und geliebt, sondern zickig und hässlich. Das wäre nicht schön, sondern viel mehr schön blöd!

Aus Angst vor so einer fatalen Verwechslung mache ich das Schicksal auch nicht auf mich aufmerksam. Ich halte mich lieber im Hintergrund. Selbst wenn das Schicksal mich mit Sendungen wie „Die große Chance“ oder „DSDS“ sucht. Nein, darauf falle ich nicht herein!

Selbstverständlich kann ich singen; aber ich behalte mir diese Gabe für ungestörte Momente wie zum Beispiel einsame Autofahrten vor! So kann ich selbst durch meinen geschlossenen PKW meine unmittelbare Umgebung erreichen und bewegen!

An Kreuzungen ziehe ich zuerst die Blicke der nebenstehenden Autofahrer auf mich, damit sie bei Grün sofort und sichtlich motivierter diesen Ort wieder verlassen, wenn ich lauthals singe. Der Effekt verstärkt sich, wenn ich bei offenen Fenstern durch einsame Wälder kutschiere und dabei gemeinsam mit Eros Ramazzotti italienische Schnulzen schmettere!

Nicht nur Menschen, die sich im näheren Umkreis aufhalten, verlassen fluchtartig das Gelände; praktisch alles was kreucht und fleucht prescht aus meiner Hörweite. Ich habe kein Problem mit Wildschäden am Auto!

Es tut einfach gut, wenn man mit seinem Umfeld kommuniziert, nicht nur ständig nimmt, sondern anderen auch was gibt! Und sei es das Gefühl, es plötzlich eilig zu haben!

Sie verstehen das bestimmt: Darum habe ich auch keine Zeit reich und berühmt zu werden.

Gefühlsecht

Authentisch, sprich „gefühlsecht“ aufzutreten, beweist wahre Größe eines Menschen. Andererseits gibt es Situationen, da darf man sein Gegenüber einfach nicht würgen, selbst wenn man später von jedem Gericht auf der Welt Zustimmung zu dieser Tat erhalten würde.

Trotzdem kann ich mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, jede ausweglose Situation zu belächeln und alle Idioten in Schutz zu nehmen. Das haben sie nicht verdient! Umgekehrt hilft mir ein unmissverständliches „Schleich di!“ (Womit der Österreicher liebevoll ausdrückt:

„Du kannst dich von mir aus entfernen!“) orientierungsmäßig mehr weiter als zuckersüß geflötete Hinterfotzigkeit. Bei der ersten Aussage weiß ich woran ich bin und schätze das ehrliche und in der Regel prompte Feedback. Bei Hinterfotzigkeit, die meist mit Klatsch, Tratsch und dem regen Weiterspinnen von angeblichen Gerüchten einhergeht, bin ich leider ein langweiliger Zeitgenosse. Gerüchte vertrocknen bei mir wie Blumensträuße und Topfpflanzen, die ich geschenkt bekomme. Bei den Gewächsen tut mir das leid, aber bei den Tatsachen, die mir von Generationen von Augen- und Ohrenzeugen weitergegeben wurden nicht. Manchmal ist es jedoch praktisch zu erfahren, in welcher Situation man sich selbst befindet. Hätte man nicht zuverlässige Bekanntschaften, deren Sinn des Lebens darin besteht erhaltene Nachrichten schneller umzuwälzen als die APA, wüsste man gar nicht was man selbst gerade tut! Gott sieht alles, die Nachbarn aber noch mehr! Mit dieser Tatsache muss man sich abfinden!

Gefühlsecht betrachte ich auch jede Fernsehausstrahlung. Es reicht, wenn ich den Raum betrete und im Fernsehen läuft gerade Krambambuli. Alleine beim Gedanken daran zieht bei mir massive Gänsehaut auf und wenn ich nur die Filmmusik höre, muss ich schon heulen! Das kann ich nur durch Umschalten auf den Musikantenstadl stoppen. Dort bekomme ich ein Gefühl der Übelkeit.

Ein Gefühl der Unendlichkeit zieht sich von Montagmorgen bis Montagfeierabend. Kennen Sie das? Die rasende Geschwindigkeit eines ganzen Wochenendes wird am Montag im Umkehrschub kompensiert. So rasch die Zeit auch nach Freitagabend verging, so langsam zieht sie sich von Montagvormittag bis zu den Abendstunden des gleichen Tages. Hier habe ich oft das Gefühl, dass der Montag besser noch zum Wochenende dazugerechnet werden sollte. Echt!

Die hängenden Gärten vom Burgenland

Nicht nur im Burgenland, überall sind sie zu finden: Die hypen Gärten auf Dachterrassen, Balkone und das, was die Bevölkerung schlichtweg für einen Balkon hält – also jedes äußere Fensterbrett.

Darauf wird nun Natur pur geschmissen und gegossen, bis die Nachbarn zwei Stockwerke tiefer sich noch über den hinunter gespülten Humus freuen dürfen.

Doch das Grün bzw. Braun auf den Balkonen (und solchen die es einmal werden wollen) hat einen bestimmten Auftrag: Es soll zum sogenannten „Naschgarten“ mutieren und möglichst mehr als eine Erdbeere oder Tomate hervorbringen!

Früher hat man sich mit Kresse am Fensterbrett innen begnügt. Doch mittlerweile sind wir draufgekommen, dass einerseits Kresse-Naschen ein eher lasches Vergnügen ist und andererseits sind unsere grünen Daumen gewachsen. (Scheinbar haben sich unsere Daumen evolutionär vergrößert durch das viele SMS-Schreiben. Wer dabei zu fest niedergedrückt hat, wird wohl blaue und grüne Finger bekommen haben.)

So haben wir nun das dringende Bedürfnis uns die Sicht aus dem Fenster mit einem selbst gezüchteten Dschungel zu verstellen, wo wir nun einmal in der Woche außen am Fensterbrett mit dem Rasenmäher eine kleine Runde drehen, in der Hoffnung zwischen saurem Regen und Co2-Ausstoß der Flugzeuge und Autos vitaminreiche Früchte züchten zu können.

Vermutlich wäre es in den Großstätten gesünder die Würmer zu essen, die sich vor den herumfliegenden Schadstoffen in der Blumenerde verstecken. Aber so lange bei uns noch die westliche Kultur vorherrscht, stehen Würmer nicht auf unserer Speisekarte.

Also gießen, düngen, mähen, beschatten, bestrahlen, bestaunen und beschützen wir unseren selbst inszenierten Mini-Dschungel in den Großstätten in der Hoffnung auf reiche Ernte. Am Ende der Gartensaison haben wir es geschafft: Wir haben uns der Zivilisation widersetzt und der Natur großzügiger Weise einen halben Quadratmeter zurückgegeben! Als Dank gibt uns nun die Natur auch etwas zurück! Mit Freudentränen in den Augen pflücken wir ehrfürchtig die Früchte unserer Arbeit: zwei kleine, sauer schmeckende, wurmstichige Kirschtomaten!

Irgendwo im Nirgendwo

Wandern ist das neue Aerobic, Wellness statt Fitness, Wohlbefinden statt schwitzen, Natur statt Beton.

Um aus dem Betondschungel herauszufinden, ist ein Navigationsgerät von Hilfe. Vorausgesetzt man besitzt so eines. Ein Freund ersetzt jedoch alles, vorausgesetzt dieser besitzt Orientierungsvermögen (oder man hat es selbst). Es kann dieses Manko jedoch mit viel Zeit, Geduld und zwei Tankfüllungen wettgemacht werden. So nimmt man zum Wanderausflug nicht die direkte Linie mit dem Auto ans Ziel, sondern genießt einen 260 km Umweg durch die schöne Gegend Österreichs. Das entschleunigt und man lernt dabei Land und Leute kennen. Die ursprüngliche Mission: Ins Grüne fahren, dann zu einer kleinen Kapelle talwärts wandern, die Natur genießen, Sonne tanken, sich draußen bewegen und abschalten.

Letzteres haben wir zuerst gemacht. Jegliches Denken haben wir bereits auf dem Weg ins „Grüne“ aufgehört und sind gleich einmal ins „Blaue“ gefahren. Mit der zweiten Tankfüllung haben wir aber endlich das „Grün“ erreicht, das wir gesucht hatten und wagten uns nun per Pedes weiter zu der kleinen Kapelle talabwärts.

Der steile Anstieg dorthin machte uns nicht stutzig (wir hatten ja längst abgeschaltet), eher brachte er uns ins Schwitzen und zu einer Stoßatmung ähnlich einer Gruppentherapie in einem Geburtsvorbereitungskurs. Da diese Kapelle als „Geheimtipp“ unter Wanderern galt, sahen wir es als selbstverständlich, dass es hierzu keine Wanderwege gab. Vielmehr wurden unsere Urinstinkte geweckt und wir sahen freudig der Herausforderung entgegen unseren eigenen Weg zu finden. Wie verkümmert unsere Ur-Instinkte waren, sollten wir in Folge noch feststellen.

Unser Weg begann harmlos quer über eine Kuhweide mit ausreichend Kuhfladen und bösartigen Kühen, die gerne auf harmlose Wanderer losgingen. Danach führte unser „Weg“ bergauf durch einen dichten Wald und endete plötzlich vor einem Abgrund.

Überrascht aber für alles gerüstet, was das Leben bereit hält, seilten wir uns diesen Abgrund hinunter, die Kapelle war ja schließlich talwärts. Unten angekommen, mussten wir einen reißenden Fluss überqueren.

Abgekämpft und in zerschlissener Kleidung schafften wir es mit unserem selbst geschnitzten Einbaum ans andere Ufer wo uns mit verstörten Blicken eine Biberfamilie empfing. Die verwunderten Nager ignorierend stampften wir weiter durch das Dickicht, kämpften uns Tannenzweig für Tannenzweig durch einen Nadelwald bis wir bei einer Lichtung mit einem Toilettenhäuschen ankamen. Da wir leider den Zweck des Häuschens nicht erkannten, hielten wir dieses für die gesuchte Kapelle. Wir genossen den Augenblick des Triumpfes und ließen uns und unsere Ur-Instinkte von den Eichhörnchen und Vögeln des Waldes feiern. In unserer ausgelassenen Stimmung tanzten wir mit Freudentränen in den Augen eine Runde um die gefundene „Kapelle“, bekreuzigten uns und traten wieder den Rückweg an.

Um im gewohnten Rhythmus zu bleiben, fuhren wir auch wieder 260 km nach Hause zurück, der direkte Weg wäre nur anspruchslose 20 km gewesen. So aber konnten mein Freund und ich noch mehr Zeit miteinander verbringen und über unser fulminant geglücktes Abenteuer diskutieren. Wir waren uns einig, uns und unserer Umwelt etwas Gutes getan zu haben und bekräftigten die entspannende Wirkung eines naturverbundenen Wandertages!

Ooooh!

Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir zwei eigene „Ooooh!“s besitzen. Sie sind so niedlich, so süß, leider auch so verfressen, aber einfach „oooh!“!

Sie kennen keine „Ooooh!“s? Eigentlich heißen unsere beiden „Speedy“ und „Charly“, zumindest hießen sie so, als wir sie bekommen haben. Liebevoll nennen wir Speedy auch gerne „Citronella Vladimir Klitschko“ und Charly „Bettelsack“. Und natürlich „Oooooh!“. Diesen Ausruf haben beide vermutlich als Namen akzeptiert. Denn selbst wenn Charly seine Krallen an unseren Vollholzmöbeln wetzt und sich nachts zu uns ins Bett schleicht, erntet er dafür kein Geschimpfe, sondern nur einstimmiges „Ooooh!“. Das ist sicherlich Musik in den Ohren eines Katers. Schuld daran sind hauptsächlich die riesengroßen Kateraugen, die, kombiniert mit dem Profi-Bettelblick, sogar Beutetiere wie Mäuse und Vögel dazu bringen, freiwillig tot umzufallen, damit der arme, geplagte Kater keine Arbeit hat.

Auch seinem Cousin, Speedy Citronella Vladimir Klitschko Ooooh!, geht es da nicht anders. Speedy ist der ursprünglich bürgerliche Name eines ursprünglich fetten und bissigen Katers. Dieser Kater, der zu Beginn bei uns alles Fressbare und Nichtfressbare aufsaugte wie ein Schwamm, zählt zu den Abnehmern des Jahres und verlor alleine durch Schlafen geschätzte 50 kg. Bewundernswert! Ich habe das auch versucht, aber dabei leider die verlorenen 50 kg des Katers gefunden und mir zunächst einmal um Bauch und Hüfte gehängt.

Vielleicht lag der Abnehmerfolg auch an dem stark nach Gelsengift duftenden Flohhalsband von Speedy. Der leichte Zitrusduft (daher der Beiname „Citronella“) soll ja schlankmachend und stimmungsaufheiternd wirken. Letzteres können wir auf alle Fälle bestätigen, denn Citronella Vladimir Klitschko wurde zu einer richtig schnurrenden, zufriedenen Seele. Mitsamt seinen „Followern“, den Flöhen. Und jeder, an dem der Kater vorbeischleicht, wird von dieser positiven Stimmung angesteckt!

Auf der Reise zu uns hat Speedy noch die Zähne zusammengebissen (selbst wenn so manchen Menschenhand kurzzeitig dazwischen war) und selbst wenn er ab und zu niedliche, freundliche Nachbarskater mit einer unwahrscheinlichen Links-Rechts-Kombination an Kinnhaken vermöbelt hatte bevor diese überhaupt mitbekamen, dass ein Wesen ihresgleichen vor ihnen stand, ist Speedy Citronella Vladimir Klitschko nun im inneren Gleichgewicht und immer noch Erster beim Fressnapf. Er strahlt jetzt eine ungemeine Ruhe aus, vor allem kommt diese Ruhe aus der Gewissheit, dass er „der Capo“, also der Boss, hier im Umkreis ist. Freunde, die uns besuchen, müssen Schutzgeld an ihn zahlen, nur so kommen sie auch heil wieder nach Hause. Fremde Katzen verehren ihn und sein Cousin wird geduldet, da er die Bücher führt.