9,99 €
Blackout- und Krisenvorsorge - Sinnvolle Krisenvorsorge - Verhalten im Krisenfall - Strategien in der Krise - Schutz und Sicherheit Dieses Buch unterstützt die persönliche Blackout-, Notfall- und Krisenvorsorge. Es zeigt pragmatische Möglichkeiten der Vorbereitung, sowie Strategien und Tipps für die Notfallversorgung und das Verhalten in einer Krise und bei einem Stromausfall. Es richtet sich an Menschen und Familien, welche sich im Spagat zwischen Zeit, Budget, und den persönlichen Umständen, sinnvoll auf einen Blackout oder eine Krise vorbereiten möchten. Sie sollten Sie nicht nur auf die Regierung verlassen, denn der Notfallplan der Regierung hat als wichtige Komponente die Eigenverantwortung der Bürger. Die Beschäftigung mit dem Thema unterstützt ebenfalls die mentale Vorbereitung. Anstatt im Ernstfall in Panik oder Unsicherheit zu geraten, haben sie mit ihrem persönlichen Notfallplan eine effektive Handlungsstrategie für sich und ihre Familie, um die Krise bestmöglich zu überstehen.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Veröffentlichungsjahr: 2022
Inhaltsverzeichnis
01 - EINLEITUNG
02 - KATASTROPHEN UND DEREN AUSWIRKUNGEN
03 - LOKALE UND GLOBALE KATASTROPHEN
04 - MENTALE VORBEREITUNG
05 - DER PERSÖNLICHE NOTFALLPLAN
06 - VERHALTEN IM KRISENFALL
07 - ORIENTIERUNG IN DER UMGEBUNG
08 - TREFFPUNKTE IM KRISENFALL
09 - WASSER & TRINKEN
10 - ESSEN & NAHRUNG
11 – STROMAUSFALL & BLACKOUT
12 - KOCHEN & ZUBEREITEN
13 - LAGERN & NOTFALLVORRAT
14 - NOTFALLPLÄNE DER BUNDESREGIERUNG
15 - VORRÄTE PRÜFEN UND ERSETZEN
16 - WENN DIE VORRÄTE AUFGEBRAUCHT SIND
17 - KÄLTE & HEIZEN
18 - HYGIENE
19 - ABFALLENTSORGUNG
20 - GELD, WERTE UND TAUSCHHANDEL
21 - MOBILITÄT & TRANSPORT
22 - WERKZEUG & HILFSMITTEL
23 - KOMMUNIKATION & NACHRICHTEN
24 - SCHUTZ, VERTEIDIGUNG UND SICHERHEIT
25 - ERSTE HILFE, GESUNDHEIT UND KRANKHEIT
26 - MANGELERSCHEINUNGEN
27 - VERGIFTUNGSERSCHEINUNGEN
28 - BABYS UND KINDER
29 - GEBURT IN EINER KRISENSITUATION
30 - FREIZEIT, HOBBIES & ABLENKUNG
31 - HAUSTIERE
32 - BEZIEHUNGEN, KONFLIKTE UND ÄNGSTE
33 - ARBEIT & BERUF IN DER KRISE
34 - WICHTIGE DOKUMENTE
35 - KLEIDUNG
36 - NOTFALLRUCKSACK & FLUCHTPLAN
37 - STRATEGIEN FÜR DIE WOHNUNG
38 - STRATEGIEN FÜR EIN HAUS MIT GARTEN
39 - STRATEGIEN FÜR DIE STADT
40 - STRATEGIEN FÜR DAS LAND
41 - STRATEGIEN FÜR JUNGE LEUTE
42 - STRATEGIEN FÜR ALTE MENSCHEN
43 - JAHRESZEITEN & KLIMA
44 - ABLÄUFE & ROUTINEN
45 - GLAUBE & GOTT
46 - DURCHHALTEN, LOSLASSEN UND ANPASSEN
47 – DIE EIGENE STRATEGIE FÜR DIE VORSORGE
48 – ÜBERSICHT ZUM VERHALTEN IN DER KRISE
49 - PROBELAUF & SIMULATION
50 - QUELLEN & REFERENZEN
DANKE & KONTAKT
DISCLAIMER & HAFTUNGSAUSSCHLUSS
URHEBERRECHT
Blackout- und Krisenvorsorge
Sinnvolle Krisenvorsorge
Verhalten im Krisenfall
Strategien in der Krise
Schutz und Sicherheit
Sven Malabago
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie, detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
ISBN: 978-3-949732-04-1 (Print)
ISBN:978-3-949732-05-8 (Ebook)
ISBN: 978-3-75466282-3 (E-Book)
Umschlagsgestaltung: Sven Biller
1. Auflage 2022
Der Author wird vertreten durch Sven Biller,
Methfesselstraße 65, 20257 Hamburg
Copyright © 2022 Sven Biller, Methfesselstraße 65, 20257 Hamburg.
Alle Rechte vorbehalten.
Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers.
www.malabago.de
Dieses Buch unterstützt die persönliche Blackout-, Notfall- und Krisenvorsorge. Es zeigt pragmatische Möglichkeiten der Vorbereitung, sowie Strategien und Tipps für die Notfallversorgung und das Verhalten in einer Krise.
Es richtet sich an Menschen und Familien, welche sich im Spagat zwischen Zeit, Budget und den persönlichen Umständen, sinnvoll auf einen Stromausfall oder eine Krise vorbereiten möchten.
Sie sollten Sie nicht nur auf die Regierung verlassen, denn der Notfallplan der Regierung hat als wichtige Komponente die Eigenverantwortung der Bürger.
Die Beschäftigung mit dem Thema unterstützt ebenfalls die mentale Vorbereitung. Anstatt im Ernstfall in Panik oder Unsicherheit zu geraten, haben Sie mit ihrem persönlichen Notfallplan eine effektive Handlungsstrategie für sich und Ihre Familie, um die Krise bestmöglich zu überstehen.
Schlimme Krisen gab es zu fast jeder Zeit in fast allen Regionen. Die ca. 70 Jahre Frieden, Ordnung und Wohlstand, die wir vom Ende der Wehen des zweiten Weltkrieges bis zum Beginn des Corona-Ausbruchs 2020 hatten, sind geschichtlich gesehen nicht die Normalität, sondern die Ausnahme. Das Leben und die Geschichte verläuft nicht linear, sondern ist ein auf und ab von Krisen, Katastrophen und Neuanfängen. Diese lange Zeit der Stabilität und des Friedens haben eine Krisenvorsorge lange nicht als notwendig erscheinen lassen. Bunker in Deutschland wurden abgeschafft und mit stets gut gefüllten Lebensmittelläden denkt im Alltag kaum noch jemand an eine Krisenvorsorge.
Die Coronakrise, die Meldungen zu möglicherweise zusammenbrechenden Lieferketten, Stromausfällen wegen des instabilen Stromnetzes und die steigenden politischen Spannungen lassen das Thema Krisen- und Notfallvorsorge zurück in die Medien und den Alltag kommen. Damit stellen sich auch mehr Menschen die Frage, ist eine Notfall- und Krisenvorsorge wichtig? Und was kann ich machen, um mich darauf vorzubereiten?
Schauen wir uns kurz an, was eine Krise ist. Sie kann viele Ursachen und unterschiedliche örtliche und zeitliche Ausdehnungen haben.
KRISEStaatskrise
Ausfall der Infrastruktur
Politische Krise
Umweltkatastrophe
Wirtschaftskrise
Seuchen und Pandemien
Krieg
Terror
Die verschiedenen Aspekte einer Krise können sich gegenseitig bedingen und verstärken oder im Idealfall auch abschwächen. Es gibt viele Formen und Auswirkungen von Krisensituationen. Und dieses Buch soll Ihnen helfen, die für Sie richtigen und passenden Maßnahmen zu definieren und umzusetzen. Krisenvorsage kann aufwendig, aber auch einfach, günstig und schnell umsetzbar sein, je nach Umfang der Vorbereitung. Und im Ernstfall hilft jedes bisschen an Vorsorge und Vorbereitung. Hier ein paar Beispiele von Krisen:
Energiekrise oder Energieausfall (Strom, Gas, Öl)
Politische Spannungen und Krieg
Wirtschaftskrise
Versorgungsengpässe und -ausfälle (z.B. Microchips während der Corona-Krise)
Störung der Produktions- und Lieferketten
Feuer und Brände
Flut- und Wasserschäden
Unwetter und Naturkatastrophen
Evakuierungen (z.B. beim Fund einer Bombe aus dem zweiten Weltkrieg, einem Gasleck, einem Feuer, etc.)
Freisetzung von Gefahrstoffen
Unruhen und Aufstände
Plünderungen
Pandemien und Seuchen
Cyberattacken
Terroranschläge
Sie sehen schon, es gibt lokale Notfälle und überregionale Krisen.
Je nach Ausmaß und Auswirkung einer Krise ist sie eher als lokal, regional, national oder global einzustufen.
LokalNational und GlobalFlut, Übertritt eines Flusses.
Evakuierung wegen Bergung einer Bombe aus dem zweiten Weltkrieg.
Gasleck, Gasexplosion.
Chemieunfall
Schäden durch Sturm oder Tornados.
Schnee-/Schlammlawine oder Erdrutsch.
Vulkanausbruch
Feuer und Waldbrände.
Lokale Erdbeben.
Lokaler Stromausfall.
Wasserrohrbruch im Versorgernetz oder Verunreinigung des Leitungswassers.
Lokaler Ausfall des Handynetzes, des Internets und der Kommunikation.
Lokale Aufstände und Plünderungen.
Überregionale Flut.
Weltwirtschaftskrise.
Blackout bzw. landesweiter Stromausfall.
Landesweiter Ausfall des Handynetzes und der Kommunikation.
Krieg/Weltkrieg.
Seuche, Pandemie.
Cyberattacke auf die nationale Infrastruktur.
Atomunfall
Zusammenbruch der Produktion-, Lieferketten und Versorgung als Folgeursache einer Krise.
Starker Sonnensturm mit Ausfall der Elektronik.
Überregionale Aufstände und Plünderungen.
Nationale Streiks mit Auswirkung auf die Versorgung.
Für allen Arten von Krisen ist es sinnvoll, einen persönlichen Notfallplan und Notfallvorräte zu haben, insbesondere für die ersten Tage. Bei einer lokalen Krise können Sie nach kurzer Zeit mit Hilfe von außen rechnen, z.B. bei einem Hausbrand. Bei einer regionalen oder überregionalen Krise wird Hilfe von außen wohl erst nach mehreren Tagen eintreffen. Bei nationalen, internationalen und globalen Krisen ist die Situation evtl. so komplex, dass Sie gar nicht mit Hilfe von außen rechnen können (z.B. bei einem Krieg). Je größer die Krise ist, desto weniger können Sie also mit Unterstützung von extern rechnen und die eigene Vorsorge und Notfallstrategie wird wichtig zum Überleben.
LokalRegionalÜberregionalNationalInternationalGlobalAuf die Hilfe des Staates sollten Sie sich bei größeren Krisen nicht verlassen, denn das zuständige Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BBK) in Deutschland setzt als wichtigen Baustein der Krisenvorsorge u.a. auf die Eigenverantwortung der Bürger. Konkret sagt das Bundesamt: „Die persönliche Notfallvorsorge ist ein wichtiger Baustein, um Krisen und Gefahrenlagen besser zu überstehen.“ [01].
Bei einer lokalen Krise können Sie nach gewisser Zeit mit Hilfe und Unterstützung von außen rechnen, da die Infrastruktur in der nahen, nichtbetroffenen Umgebung voll einsatzfähig ist. Aber insbesondere bei überregionalen und globalen Krisen und Katastrophen ist es weniger wahrscheinlich, dass ausreichend Hilfe, Lebensmittel und Wasser von außen kommen wird, da die umgebenden Regionen ebenfalls selbst betroffen sind. Auch bei lokalen Krisen wird es evtl. ein paar Tage dauern, bis Hilfe von außen organisiert ist. Aus diesem Grund empfiehlt das deutsche Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) einen Notfallvorrat für 10 Tage zu haben, für alle Personen und Haustiere. Die private Vorsorge ist also wichtig, um im Ernstfall nicht mit leeren Händen dazustehen.
Eine Krise kann sehr plötzlich kommen und einen Dominoeffekt auslösen. Um nicht in Panik zu geraten, ist es dann vorteilhaft, sich mit dem Thema vorab gedanklich zu beschäftigen und einen persönlichen Krisenplan zu haben, um die gesamte Familie bestmöglich durch diese Krise zu bringen.
Strom Wasser Kommunikation Infrastruktur Lieferketten Produktion Versorgung Abfallentsorgung
Ein größerer Stromausfall kann z.B. zum Ausfall der Wasserversorgung, des Handynetzes, der Kommunikation, der Versorgung (Läden und Banken bleiben geschlossen) führen, sowie zum Ausfall des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs und auch zum Ausfall der individuellen Mobilität, da auch Tankstellen bei einem Stromausfall nicht mehr funktionieren.Wenn Sie sich beim plötzlichen Eintritt einer Krise mit Kommunikationsfall als Folge eines Stromausfalls nie beschäftigt haben, die Szenarien nie gedanklich durchgespielt haben, ist Panik, Hilf- und Planlosigkeit die natürliche Reaktion. Alle unvorbereiteten Menschen und Familien stehen vor sehr schwierigen Fragen und Entscheidungen:
Wie komme ich von der Arbeit nach Hause, wenn ich auf den öffentlichen Verkehr angewiesen bin und dieser wegen Stromausfall oder Sturm eingestellt wurde?
Wer holt die Kinder vom Kindergarten oder der Schule ab? Warten Ihre Kinder dort oder versuchen Sie sich selbst durchzuschlagen oder werden sie in guter Absicht von befreundeten anderen Eltern mitgenommen? Ohne vorherige Absprache ist das beim Ausfall des Handynetzes schwierig abzusprechen und Sie werden sich vermutlich einiges an Gedanken und Sorgen machen.
Wie kommen Sie an Essen und Trinken, wenn wegen eines Stromausfalls die Läden zubleiben, das Leitungswasser nicht mehr fließt oder wegen einer Krisensituation die Lieferketten zusammenbrechen?
Haben die eigenen, evtl. in die Jahre gekommen Eltern einen Notvorrat oder brauchen sie dringend Hilfe?
Solche Fragen sind schwer zu lösen, wenn die Kommunikation nicht funktioniert und die Krise da ist. Vorab lassen sich solche Fragen aber unkompliziert absprechen. Mit einem einfachen persönlichen Notfallplan sind Sie nicht nur mental vorbereitet, sondern statt in Panik und Hilflosigkeit zu geraten, verfolgen Sie zusammen mit Ihrer Familie Ihren Notfallplan.
Ein persönlicher Notfallplan hilft Ihnen in einer Krisensituation, notwendige Schritte in einer sinnvollen Reihenfolge abzuarbeiten. Auch wenn die Kommunikation ausgefallen ist, wissen alle Familienmitglieder was zu tun ist. So ist sichergestellt, dass Sie sich am vereinbarten Ort treffen und die Krise gemeinsam durchstehen können. Der persönliche Notfallplan sollte sich in zwei Abschnitte aufteilen:
Persönlicher NotfallplanVorbereitungVerhalten in der KriseNotfallvorrat
zum Treffpunkt begeben
Mentale Vorbereitung
Last Minute Vorsorge
Notfallplan mit der Familie besprechen
Strategien in der Krise
Vorbereitung und Anlegen eines Notfallvorrates vor Eintritt der Krise:
Mentale Vorbereitung durch das Beschäftigen mit dem Thema, um im Ernstfall einen Plan zu haben und nicht in Panik zu geraten.
Absprache mit der Familie zum Treffpunkt in einer Notfallsituation und Möglichkeiten dorthin zu kommen, auch bei Ausfall von Transportmitteln wie dem öffentlicher Nahverkehr, Straßensperrungen, Stromausfall, Zusammenbruch der Kommunikation oder Evakuierungen und Straßensperrungen.
Anlegen eines Notfallvorrats, um die ersten Tage der Krise sicher überstehen zu können.
Essen und Trinken, um versorgt zu sein, wenn das Einkaufen nicht möglich ist.
Wasservorrat zum Kochen, Trinken und für die Hygiene. Bei einem Blackout (die Wasserpumpen für die Leitungswasserversorgung benötigen ebenfalls Strom) fällt auch die Versorgung mit Leitungswasser aus und damit auch die Toilettenspülung.
Alternative Kochmöglichkeiten, wie z.B. ein Campingkocher, um bei Strom- bzw. Gasausfall einfache Gerichte kochen zu können.
Taschenlampen und Kerzen, um etwas Licht bei Stromausfall zu haben.
Warme Kleidung und Decken, um bei Ausfall der Heizung nicht zu frieren.
Notfallkommunikation, wie z.B. ein Batterie- oder Kurbelradio, um bei Stromausfall und Ausfall des Internets Informationen und Durchsagen zur Situation empfangen zu können.
Hilfsbedürftige Verwandte bei der Anlage eines Notfallvorrats unterstützen, damit sie in der Krise ggf. auch alleine zurechtkommen.
Sicherheit und Schutz, um gegen Plünderungen gewappnet zu sein, insbesondere, wenn Sie in der Stadt oder in Ballungsräumen leben.
Gepackter Notfallrucksack, um bei plötzlicher Evakuierung (z.B. ein Gasleck oder Fund einer Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg) das wichtigste für die ersten Stunden oder Tage mitnehmen zu können.
Verhalten während der Krise:
Das Verhalten während der Krise hängt von Ihrer persönlichen Situation ab. Sind Sie alleine und nur für sich selbst verantwortlich oder haben Sie eine Familie mit Kindern und Haustieren? Ihr persönlicher Krisenplan für das Verhalten in einer unerwarteten Notfallsituation sollte alle Familienmitglieder einbeziehen und mit ihnen durchgesprochen sein, damit alle richtig und abgestimmt handeln und Sie als Familie ohne große Schwierigkeiten zusammenfinden, auch wenn die Kommunikation und Infrastruktur ausgefallen ist.
Der erste Schritt bei einem plötzlich eintretenden Blackout oder einer Krise, ist es sich zum Treffpunkt zu begeben, der mit allen Familienmitgliedern abgesprochen ist:
Zum vorher festgelegten Treffpunt begeben (vermutlich Ihr Zuhause), ggf. auch zu Fuß, wenn andere Verkehrsmittel ausgefallen sind oder nicht zur Verfügung stehen.
Ggf. Kinder am abgesprochenen Treffpunkt abholen.
Last Minute Vorsorge:
Wenn der Strom ausfällt, sofort einen zusätzlichen Wasservorrat anlegen, sollte die Leitungswasserversorgung noch funktionieren.
Versuchen Sie Informationen zu beschaffen über ein Batterieradio, Durchsagen oder Mobilnetz, wenn es noch funktioniert.
Kontakt mit den direkten Nachbarn aufnehmen.
Haben Sie Informationen zur Situation?
Ihren Nachbarn Tipps geben, z.B. Wasservorrat anlegen.
Das Zuhause sichern. Wenn die Läden wegen Stromausfall geschlossen bleiben, können Menschen ohne Vorrat quasi nur durch Hilfe oder Plünderungen überleben.
Fensterläden und Rollläden schließen (Möglichkeit Rollläden auch ohne Strom zu schließen ist hilfreich).
Ggf. Fenster und Türen zusätzlich sichern, wenn mit Plünderungen zu rechnen ist (z.B. mit einem Tür-Panzerrigel).
Abb.: Tür mit zusätzlichen Panzerrigel
Zuhause abwarten und die Situation beobachten und bewerten.
Bei Stromausfall können die Läden nichts mehr verkaufen, die Polizei ist überlastet und nicht erreichbar, die Sicherheit kann schnell zusammenbrechen.
Viele Menschen, die nicht vorgesorgt haben und auch mental nicht vorbereitet sind, geraten evtl. in Panik. Für sie ist es lebensnotwendig, Nahrung und Lebensmittel zu organisieren. Das geht bei einem Stromausfall möglicherweise nur noch durch Plünderungen, Raub oder Gewalt. Es wird vermutlich auch Menschen geben, die die Situation ausnutzen und andere Sachen plündern. Die Lage wird also sehr unübersichtlich sein.
Das Sicherheitsgefühl nimmt ab und es ist gut, zu Hause einen Vorrat zu haben, so dass Sie nicht sofort raus müssen, sondern die Situation aus Ihrem sicheren Heim erst einmal beobachten und bewerten können.
Auch wenn es in Deutschland Notfallbrunnen und Kornspeicher für die Notfallversorgung gibt, sollten Sie nicht nur auf die Regierung vertrauen, denn der Notfallplan der Regierung hat als wichtige Komponente die Eigenverantwortung der Bürger und empfiehlt für eine Krisensituation das Anlegen eines Notfallvorrats für jede Person, um 10 Tage ohne Hilfe überleben zu können. Auch im Idealfall wird es mehrere Tage dauern, bis die Nothilfe der Regierung anläuft.
Ich teile die Krisenzeit in 4 Phasen ein, in Abhängigkeit der Dauer:
1 Phase - Kurze Krise: Die ersten 10 bis 14 Tage.
2 Phase - Ausgedehnte Krise: Die dritte und vierte Woche.
3 Phase - Langzeitkrise: Ab der vierten Woche, Fokus auf die Existenzgrundlagen und Grundversorgung.
4 Phase - Neuanfang: Stabilisierung und Neuanfang nach der Langzeitkrise.
Die Herausforderungen und das Verhalten in den 4 Phasen ist unterschiedlich.
