Blickwinkel Ü50 - Reiner Kult - E-Book

Blickwinkel Ü50 E-Book

Reiner Kult

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Beschreibung

Lassen Sie sich von den schelmischen Beobachtungen eines erfahrenen Lebensgenießers entführen, während er die Tücken und Kuriositäten des modernen Alltags mit einem Augenzwinkern betrachtet. In "Blickwinkel Ü50" zeigt der Autor auf humorvolle Weise, wie er mit Gelassenheit, einer Prise Sarkasmus und einem Hauch von Weisheit die Stolpersteine des Lebens abfedert. Von Technologie-Irrungen bis hin zu zwischenmenschlichen Verstrickungen – dieses Buch ist ein kurzweiliger Begleiter für alle, die über den Tellerrand ihrer eigenen Erfahrungen hinausblicken möchten

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
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Seitenzahl: 48

Veröffentlichungsjahr: 2023

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Blickwinkel Ü50

Von reiner Kult

Verlag: epubli GmbH, Berlin, www.epubli.de

Copyright: © 2023 reiner Kult

German

Inhalt

Vorwort

Doppelmoral

Kindergeplapper im Café:

Ein Drama in drei Akten –

oder wie man sich die Rente versaute

Fußballtrainer

Das Verschwinden des Zuhörens:

Eine Kritik am Selbstbezogenheits-Trend

Die absurde Werteskala:

Handwerkskunst entlohnt, Laberei belohnt.

Das Leben als Dauerwerbesendung:

Zwischen Inszenierung und Inhalt

Die vergessene Weisheit der Kindheit:

Lektionen des Lebens,

die uns unsere Kinder lehren

Prioritäten des Lebens:

Zwischen Luxus und Verantwortung

für unsere Kinder

Vom Windel-Hacker zum Strafzahler: Die absurde Welt der Kinderkriminalität

im Internetzeitalter

Kinder oder Knete:

Ein Dilemma der modernen Elternschaft

Von Süßigkeiten und Pensionen:

Ein satirischer Blick auf die seltsamen

Prioritäten unserer Gesellschaft

Der traurige Schatten der Unschuld:

Missbrauch in kirchlichen Einrichtungen

Politiker-Rücktritte:

Die Kunst des finanziell schadlosen Abgangs Zwischen Kreide und Chaos:

Ein Blick auf Bildungspolitik mit einem

Augenzwinkern

Der Preis der Lebenszeit

Zwischen Existenzminimum und Luxus:

Kritische Betrachtung der Witwenrente

und ihre Auswirkungen auf moderne

Beziehungen

Ungerechtigkeiten im Rentensystem:

Ein Blick auf die harte Realität der Bauarbeiter

Von Helden zu Kreditprüfern: Eine humorvolle Reise durch die wandelnde Welt von Ärzten, Wirtschaft und Politik

Zwischen medizinischer Brillanz und

organisatorischen Herausforderungen:

Eine kritische Betrachtung der Uni-Klinik und die Sehnsucht nach verbessertem

Management

Jammer-Symphonie: Zwischen Acker und Teller -

Ein Blick auf die heitere Welt des Klagens in Landwirtschaft und Gastronomie

Solidarität in der Gesundheitsversorgung: Zwischen Sparfuchs und Systembrüchen

Vom Wettlauf mit Zahlen:

Eine ironische Betrachtung des digitalen

Mess-Wahnes

Digitales Dilemma:

Zwischen Selbstinszenierung und stiller Genuss –

Warum das wahre Leben keinen Followern bedarf Die nachhaltige Ironie des Lebens

Die Zukunft der Arbeit:

Home-Office als Chance für Innovation

und Nachhaltigkeit

Das Phänomen der "Smart"-Geräte

Von Bällen, Runden und T-Shirts: Die absurde Welt der Gehälter und

Prioritäten

Arbeit mit Freude und Hingabe:

Ein Plädoyer für die positive Motivation

in Beruf und Privatleben

VORWORT

Liebe Leserinnen und Leser,

nach einer beeindruckenden Anzahl von Jahren auf diesem Planeten, in denen ich mehr erlebt habe als so mancher Geologe auf der Suche nach versteckten Fossilien, bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass das Leben eine bunte Mischung aus Erfahrungen und Beobachtungen ist. Manchmal ist es so, als würde man einen Zirkus besuchen, aber leider ohne das Popcorn.

In dieser Zeit habe ich vieles gesehen, manches verstanden und noch mehr kopfschüttelnd hingenommen. Menschen sind erstaunliche Wesen, und die Gesellschaft entwickelt sich schneller als eine Horde wilder Gänse im Gleitflug. Es gibt Momente, in denen ich mich frage, ob ich auf einem anderen Planeten gelandet bin - vielleicht einem, auf den vernünftigen Entscheidungen und logisches Denken nicht nur Raritäten sind.

Nun, ich bin kein Hellseher, aber ich habe beschlossen, meine Gedanken und Beobachtungen auf Papier zu bringen. Ich gebe zu, dass das Schreiben nicht unbedingt zu meinen natürlichen Talenten zählt. Aber wer kann schon von sich behaupten, ein Meister des Federkiels zu sein? Ich jedenfalls nicht. Deshalb habe ich mir etwas Unterstützung gegönnt, und zwar von einer KI. Ja, Sie haben richtig gehört, einer Künstlichen Intelligenz. Wenn also Rechtschreib- und Grammatikfehler auftauchen, schieben Sie sie ruhig der

Technologie zu. Die KI ist schließlich dafür da, die Welt zu erleichtern, oder?

Es ist mir wichtig zu betonen, dass meine Gedanken und Worte keineswegs die Weisheit letzter Schlüsse sind. Ich bin eher ein Durchschnittsbürger, der das Bedürfnis verspürt hat, seine Ansichten mit der Welt zu teilen. Wenn dabei der ein oder andere Leser zum Nachdenken angeregt wird oder sich vielleicht sogar zu einer kleinen Verhaltensanpassung entschließt, dann hat sich mein Abenteuer des Schreibens schon gelohnt.

Bitte bedenken Sie stets, dass es sich hier um meine subjektiven Meinungen und Beobachtungen handelt, und dass die Wahrheit oft viele Facetten hat. Man sollte nicht alles glauben, was man liest und hört. Das Leben ist komplex, und meine Perspektive ist nur ein kleiner Ausschnitt davon.

Und wenn nebenbei ein paar Euro in meine Tasche wandern, sage ich sicherlich nicht Nein. Denn wie jeder normale Mensch wünsche auch ich mir eine Belohnung für investierte Zeit. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen, Schmunzeln und gelegentlichen Kopfschütteln über das bunte Chaos namens Leben.

Herzlichst,

reiner Kult

Doppelmoral?

In einem beschaulichen Städtchen, wo der Kirchturm die Silhouette prägt, ereignete sich kürzlich eine kleine Episode, die so manches Augenbrauenhochziehen verursachte. Der örtliche Pfarrer, normalerweise für seine wohlwollenden Predigten bekannt, fand sich plötzlich in einer weniger gottgefälligen Situation wieder – er lästerte über eine private Baustelle. Seine Worte, die eher aus einem Moment der Frustration zu stammen schienen, warfen ein Licht auf eine bemerkenswerte Doppelmoral.

Die Baustelle, so verriet der Pfarrer, sei in seinen Augen ein

"ewiger Schandfleck", der unweigerlich die Diskrepanz zwischen den Anliegen der gewöhnlichen Bevölkerung und die Gedankenwelt der Geistlichkeit aufzeige. In einer Zeit, in der viele Menschen mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen haben, fand der Pfarrer offenbar wenig Verständnis für eine private Baustelle.

Es ist jedoch wichtig, das Gesamtbild zu betrachten. Pfarrer, in dieser Gemeinde als Seelenhirten bekannt, erhalten oft eine Wohnung als Teil ihrer Vergütung. Diese Wohnung wird in der Regel kostenfrei gestellt, und wenn Reparaturen oder Verbesserungen notwendig sind, genügt in der Regel ein Anruf, um die Dinge in Ordnung zu bringen. Diese Form der Unterstützung steht im starken Kontrast zu den Mühen vieler anderer, die sich um ihre eigenen Baustellen kümmern müssen – sei es beruflich oder privat.

Die Ironie liegt auf der Hand: Während der Pfarrer predigt und betet, sind es andere, die die tatsächliche Arbeit erledigen, sei es auf Baustellen oder in anderen Lebensbereichen. Die Diskussion über die Balance zwischen Wort und Tat, zwischen Predigen und Handeln, bekommt hier eine gewisse Bedeutung. In einer Welt, in der gute Rhetorik oft mit Bewunderung und Belohnung einhergeht, könnten einige Menschen, die im Stillen hart arbeiten, durchaus ein Gefühl des Unverständnisses verspüren.