Erhalten Sie Zugang zu diesem und mehr als 300000 Büchern ab EUR 5,99 monatlich.
Nachdem Steven auf seiner Lieblingswebseite einen Sex-Film angesehen hat, gewinnt er dort ein »Blinde Sex Date« mit einer Darstellerin der Webseite. Steven kann sein Glück kaum glauben, bis er sich tatsächlich in dem Gebäude befindet, wo er auf seine sexy Lady trifft. Allerdings soll das Ganze im Dunklen mitgefilmt werden. So hat er sich das nicht vorgestellt. Aber es winkt ein zusätzliches Preisgeld und eine sehr geile und willige Profi-Sex-Lady ... Keine Zeit für einen langen Roman? Macht nichts! Love, Passion & Sex ist die neue erotische Kurzgeschichten-Serie von blue panther books. Genießen Sie je nach Geldbeutel und Zeit erotische Abenteuer mit den wildesten Sex-Fantasien. Egal ob Sie nur noch 5 Minuten vor dem Schlafen Zeit haben oder 30 Minuten Entspannung auf der Sonnenliege brauchen, bei uns finden Sie jederzeit die richtige Geschichte! Hinweis zum Jugendschutz Das Lesen dieses Buches ist Personen unter 18 nicht gestattet. In diesem Buch werden fiktive, erotische Szenen beschrieben, die nicht den allgemeinen Moralvorstellungen entsprechen. Die beschriebenen Handlungen folgen nicht den normalen Gegebenheiten der Realität, in der sexuelle Handlungen nur freiwillig und von gleichberechtigten Partnern vollzogen werden dürfen. Dieses Werk ist daher für Minderjährige nicht geeignet und darf nur von Personen über 18 Jahren gelesen werden. Diese Ausgabe ist vollständig, unzensiert und enthält keine gekürzten erotischen Szenen.
Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:
Seitenzahl: 36
Veröffentlichungsjahr: 2022
Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:
Impressum:
Blind Sex Date | Erotische Geschichte
von Ruby Tyler Reese
Lektorat: Nicola Heubach
Originalausgabe
© 2022 by blue panther books, Hamburg
All rights reserved
Cover: © MillaF @ shutterstock.com
Umschlaggestaltung: Matthias Heubach
ISBN 9783750768994
www.blue-panther-books.de
Blind Sex Date von Ruby Tyler Reese
Für Steven war es ein Tag wie jeder andere. Die Arbeit als Spieleentwickler und Programmierer erfüllte ihn nicht im Geringsten, spülte aber genug Geld in seine Tasche, um seinen bescheidenen Lebensunterhalt zu sichern. Das Apartment in San Francisco war teuer und verschlang den größten Teil seines Lohns. Sein Kühlschrank war nur spärlich gefüllt, was aber eher an seinen mangelnden Kochkenntnissen lag. Ein paar Dollar für das Abo des Pornokanals waren daher noch locker drin – immerhin.
An diesem Nachmittag saß Steven wieder einmal gelangweilt an seinem Schreibtisch im Büro, den Kopf auf einen Arm aufgestützt. Mit der anderen Hand schob er seine Maus unmotiviert hin und her – hier und da mal ein Klick, zu mehr Aktivität konnte er sich einfach nicht aufraffen. Als ein Sonnenstrahl ihm durch das gekippte Bürofenstern direkt ins Gesicht schien, fing er an zu gähnen. So spektakulär es für Gamer war, wenn ein neues Computerspiel auf den Markt gebracht wurde, so sehr ödete es Steven an. Er galt als Nerd, und eigentlich machte er seinen Job wirklich gut, doch da es nichts anderes in seinem Leben gab, empfand er seinen Alltag als überaus ermüdend und langweilig. Steven beschloss, eine Stunde früher Feierabend zu machen, damit er nicht am Rechner einschlief.
»Vince, ich klinke mich für heute aus. Hier passiert eh nichts mehr. Ich bin müde und schmeiß mich lieber zu Hause auf die Couch. Okay?«, kündigte Steven seinen vorzeitigen Feierabend an.
»Klar, ist kein Problem. Wir sehen uns dann morgen. Mach dir einen netten Nachmittag«, erwiderte sein Kollege.
Steven schnappte sich seine Tasche, schlurfte zum Fahrstuhl, fuhr nach unten und verließ den Bürokomplex. Eigentlich hatte Steven immer den Traum gehabt, irgendwann eine Erfolgskarriere in Silicon Valley hinzulegen, doch weiter als bis zum Entwickler für Strategiespiele und Ego-Shooter hatte er es nicht gebracht. Das große Geld verdienten andere. Auf der Fahrt mit dem Bus Richtung Hyde Street überlegte er sich, was er heute wohl essen könnte. Doch diesen Gedanken verwarf er schnell wieder, denn er würde sich sowieso wie fast jeden Tag für Spaghetti mit Ketchup entscheiden. Nicht besonders schmackhaft, aber es machte satt.
***
Zu Hause angekommen, schmiss Steven seine Tasche und die Schuhe in die Ecke. Während er sich seine Mahlzeit, bei der jeder Italiener die Hände über dem Kopf zusammenschlagen würde, zubereitete, schaltete er seinen Computer ein. Endlich konnte er sich mit Dingen beschäftigen, die ihm deutlich mehr Spaß bereiteten, als das trockene Programmieren. Nach dem Genuss seiner in Ketchup ertränkten Nudeln öffnete er den Erotikkanal, der nur zahlenden Usern zur Verfügung gestellt wurde. Reizvolle Pornovideos brachten wenigsten etwas Licht in seinen eintönigen Alltag. Er genoss es, wenn sich hübsche Frauen vor der Kamera rekelten und sich von muskulösen Kerlen beglücken ließen. Diese frivolen Einlagen waren eine willkommene Abwechslung zu den ganzen Monstern, Helden und Kämpfern, denen er im Rahmen seines Jobs Leben einhauchte. Diese Frauen waren echt. Sie hatten lustvollen Sex, und sie ließen sich gern dabei zuschauen und filmen. Es gab tausende Videoclips, die er je nach Stimmung und Neigung auswählen konnte. Schlanke Frauen, die aussahen wie Topmodels oder Damen reiferen Alters, die ihre sexuellen Erfahrungen überzeugend an jüngere Stecher weitergaben. Frauen in sinnlichen Dessous waren auf dieser Plattform ebenso zu finden wie Damen in kernigem Leder oder glänzendem Latex. Für jeden Geschmack die passende Szene. So hatte der Sex-Streamingdienst damals auf sich aufmerksam gemacht, und Steven war diesem Ruf gefolgt. Er zahlte brav jeden Monat seinen Beitrag, um sich selbst mit abwechslungsreichen Wichsvorlagen zu verwöhnen.
