Breeds - Tabers Versuchung - Lora Leigh - E-Book

Breeds - Tabers Versuchung E-Book

Lora Leigh

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Beschreibung

Als Kind fand die junge Roni in dem attraktiven Taber einen Beschützer, der ihr Herz schneller schlagen ließ. Inzwischen ist Roni erwachsen, und ihre Leidenschaft für Taber ist nur noch stärker geworden. Doch Taber gehört zu den Breeds und ist ständig auf der Flucht. Da findet das Militär heraus, dass Roni von Taber als seine Gefährtin gekennzeichnet wurde, und eröffnet die Jagd auf die junge Frau ...

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Seitenzahl: 336

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LORA LEIGH

BREEDS

TABERS VERSUCHUNG

Roman

Ins Deutsche übertragen von

Anna Martin

Prolog

Juni

Sandy Hook, Kentucky

»Roni, verdammt, in was für Schwierigkeiten hast du dich jetzt schon wieder gebracht?«

Roni Andrews verkniff sich ihr Grinsen, als sie Tabers Stimme durch den Flur vor den Zellen im Bezirksgefängnis hallen hörte. Sie lehnte sich auf der unbequemen Pritsche zurück und versuchte, lässig auszusehen. Auf keinen Fall würde sie ihn merken lassen, wie sehr er sie einschüchtern konnte. Denn darin war er wirklich verdammt gut.

Er war mehr als einen Meter neunzig groß und muskulös, und mit seinem oft wilden, unnahbaren Gesichtsausdruck konnte er ihr Herz vor Angst und Erregung schneller schlagen lassen. Mit der Angst konnte sie umgehen. Es war die Erregung, die ihr oft Probleme bereitete. Sie hatte sie zum ersten Mal gespürt, als sie gerade sechzehn geworden war. Und vor ein paar Monaten, nach ihrem zweiundzwanzigsten Geburtstag, war es schlimmer geworden. Es gab Nächte, in denen sie bei dem Gedanken an ihn brannte, und das machte ihr furchtbare Angst.

Sie genoss das Gefühl des kalten Steins in ihrem Rücken, weil es die erdrückende Hitze um sie herum linderte. Ebenso wie die Hitze, die nun in ihrem Inneren aufstieg. Die Klimaanlage war in der Nacht ausgefallen, und in den Zellen war es stickig und heiß. Zum Glück hatte der alte Gefängniswärter Mort das Fenster geöffnet, anstatt sie leiden zu lassen.

Das harte Klacken von Tabers Stiefeln auf dem Steinfußboden ließ sie zusammenzucken. So ging er nur, wenn er wütend war. Sie versuchte, eine Miene aufzusetzen, die amüsierte Langeweile ausdrückte. Er durfte auf keinen Fall herausfinden, dass sie richtig Schiss vor ihm hatte, wenn er wütend war.

Nicht dass Taber ihr wehtun würde. Instinktiv wusste sie, dass er niemals Hand an sie legen würde. Aber er hatte so etwas an sich, wenn er wütend war. Etwas Primitives, Raubtierhaftes. Sie wollte diesen Mann einfach nicht zu oft wütend machen. Leider schien sie Schwierigkeiten magisch anzuziehen, und Taber musste ihr häufig auf die ein oder andere Art aus der Klemme helfen. Sie hatte Angst, dass er es eines Tages leid sein würde, ihr Ritter in der schimmernden Rüstung zu sein, und sie endgültig abschrieb.

Innerhalb von Sekunden stand er an der Zellentür, mit seinem sonnengebräunten Gesicht, die Hände auf seine schlanken Hüften gestützt und die Stirn gerunzelt.

Verdammt, sie wollte sich an ihm reiben wie eine Katze. Er war groß, hatte breite Schultern und eine muskulöse Brust, die in ein flaches Sixpack mündete, welches sie so gerne berühren wollte.

Lange, kräftige Beine steckten in einer engen Jeans, und auf gar keinen Fall würde sie ihren Blick … oh, zur Hölle. Diese Beule zwischen seinen Beinen war zu gut, um wahr zu sein. Hastig richtete sie ihren Blick wieder auf sein Gesicht.

Er hatte die Augen zusammengekniffen, und die jadegrüne Iris funkelten zornig. Sie schluckte. Er war ihr nicht besonders wohlgesonnene heute Morgen.

»Ich habe gar nichts gemacht«, fuhr sie ihn an und nutzte den Aufruhr der Gefühle, den er in ihr weckte, um ihre Wut zu befeuern. »Ich habe nur dagestanden, Taber. Ehrlich. Der Sheriff ist verrückt geworden.«

Sie kämpfte gegen ein Lächeln an. Natürlich wusste er, dass sie log. Er wusste es immer, wenn sie nicht die Wahrheit sagte.

»Ich sollte dich hier drin verrotten lassen.« Sie liebte dieses Knurren in seiner Stimme, wenn er wütend war. Sie wurde dann leiser und vibrierte … wie die einer Katze. Sie mochte Katzen sehr.

Sie verdrehte die Augen, obwohl ihr Unterleib sich zusammenzog. Sie konnte förmlich spüren, wie ihre Brüste größer wurden und ihre Nippel sich bei dem Klang seiner Stimme aufrichteten, und sie wusste, dass ihm diese Reaktion nicht entging.

Sofort wurde sein Gesicht ausdruckslos. Keine Wut, kein Zorn. Wie ein verdammter Roboter. Seine Züge schienen zu erstarren, kalt zu werden, und sie zitterte bei dem Anblick. Sie hasste es, wenn er das tat, hasste es, wenn er seine Reaktionen vor ihr verbarg.

»Holst du mich jetzt hier raus oder was?«, herrschte sie ihn an, verletzt von seinem Rückzug. »Es ist verdammt heiß hier drin, Taber, und es wird immer heißer.« In mehr als einer Hinsicht.

Er seufzte und schüttelte den Kopf, als hätte er nichts anderes von ihr erwartet, als dass sie sich schon so früh am Morgen in Schwierigkeiten brachte. Zumindest war es nicht dieser ausdruckslose Ich-kenne-dich-nicht-Blick, den sie so hasste.

»Ich sollte dir den Hintern versohlen.« Er trat beiseite, als der Gefängniswärter, der weit über fünfzig war und sie wissend angrinste, die Zellentür aufschloss.

Roni wehrte sich nicht gegen den Schauder, der ihr bei seinen Worten durch den Körper rann. Er konnte ihr jederzeit den Hintern versohlen, wenn er wollte. So lange er sie überhaupt berührte. Vielleicht würde er sie später küssen, um es wiedergutzumachen? Bei diesem Gedanken musste sie ein Lächeln genauso unterdrücken wie ihre erregte Reaktion darauf.

»Schlag mich, Daddy«, sagte sie leise, während sie sich von der Pritsche erhob und auf die geöffnete Tür zuging.

Er schnaubte angewidert.»Dein Vater hat dir offenbar zu viel durchgehen lassen, wenn er mal da war, sonst würdest du mich nicht so provozieren.«

Roni lief an ihm vorbei zu der Stelle neben dem Schreibtisch des alten Mort, wo der Sheriff am Abend zuvor ihren Rucksack hingeworfen hatte. Sie drehte Taber den Rücken zu, bückte sich, um ihn aufzuheben, und spürte seinen Blick wie ein Streicheln auf ihrem Po.

Als sie sich erhob, steckte sie den Arm durch den Gurt und drehte sich mit einem fröhlichen Lächeln wieder zu ihm um. »Ich wäre dann fertig. Denkst du, Sherra lässt mich eine Weile bei sich übernachten? In unserem Haus ist es diesen Sommer so langweilig.«

Um ehrlich zu sein, bekam sie allmählich schreckliche Angst dort. Sie wusste nicht, wer ihr in letzter Zeit diese kleinen Streiche spielte, aber sie würde es herausfinden. Sie hatte zwar schon ein- oder zweimal falschgelegen mit ihrer Vermutung, wer die Schuldigen waren, so wie letzte Nacht, aber irgendwann würde sie denjenigen auf die Schliche kommen.

Der harte Blick, den er ihr zuwarf, bestätigte ihr, dass ihm selbst diese kleine Lüge nicht entgangen war. Er wusste verdammt gut, dass sie ihn nicht bitten würde, bei seiner Schwester wohnen zu dürfen, wenn sie nicht vor Angst halb wahnsinnig wäre. Sie überlegte einen Moment, ihn zu fragen, ob sie bei ihm bleiben konnte. Doch angesichts ihrer Schwäche für ihnhatte sie Angst, dass sie ihn anflehen würde, sie anzufassen. Die ruhige Einsamkeit und die Intimität seines Hauses würden die Beherrschung, um die sie so kämpfte, nur endgültig ins Wanken bringen. Sie wollte nicht um seine Berührungen betteln. Sie wollte nicht riskieren, dass er ihr mit seiner Ablehnung das Herz brach.

Ihre Reaktionen auf ihn liefen langsam aus dem Ruder, wie sie sich eingestehen musste. Sie schob es auf ihre fehlende Sozialkompetenz und auf ihre Angst davor, sich auf Männer einzulassen. Sie wusste nie, ob ein Kerl wirklich mit ihr ausgehen wollte oder ob er nur nach einer Möglichkeit suchte, es ihrem Vater heimzuzahlen. Leider bezahlte sie oft so oder so für die unzähligen kleinen und großen Verbrechen, die ihr Vater Reginald begangen hatte.

»Sherra ist diese Woche nicht in der Stadt.« Taber hielt sie grob am Arm fest, als sie an ihm vorbeigehen wollte. »Wie lange ist es her, seit du etwas gegessen hast?«

Ihr war klar, dass sie während der vergangenen Monate abgenommen hatte. Die Angst und die Sorge nahmen ihr sogar an guten Tagen den Appetit.

»Gestern, wieso?« Sie versuchte erneut zu lügen, doch als er seinen Griff um ihren Arm verstärkte, wusste sie, dass es ihr nicht gelungen war. »Komm schon, Taber. Du hast mich aus dem Gefängnis geholt, was sehr nett von dir war. Jetzt werde ich nach Hause gehen und ein paar Tage lang Däumchen drehen, bis du nicht mehr wütend auf mich bist. Habe ich noch einen Job?« Sie blickte ihn an, als ihr dieser Gedanke kam. Sie brauchte den Job.

»Du solltest lieber deine Ausbildung fortsetzen, anstatt in einer schmierigen Werkstatt zu arbeiten«, fuhr er sie an, während er sie nach draußen zu seinem Pick-up führte. »Wann kommt dein Vater zurück?«

»Woher soll ich das wissen?«, seufzte sie und verdrängte ihr Bedauern bei dem Gedanken ans College. Es war nicht so, dass sie nicht gerne weiter studiert hätte, verdammt. Aber sie musste auch von irgendetwas leben, und das war eben nicht miteinander zu vereinbaren. »Er ist letzte Woche gegangen. Hat eine Nachricht hinterlassen, dass er sich melden würde. Seitdem habe ich ihn nicht mehr gesehen.«

Im Grunde war es ihr völlig egal, ob sie Reginald bald wiedersah. Selbst wenn er zu Hause war, war sie allein. Es sei denn, er brauchte Geld und sie hatte keins, das sie ihm geben konnte. Dann wurde die Sache wirklich interessant.

Taber riss die Tür zu seinem Pick-up auf, ohne ihren Arm loszulassen. Sie blickte ihn an und schluckte hart, als sie den Ausdruck in seinen Augen sah. Sie waren dunkler als sonst und glitzerten auf eine Weise, bei der ihr heiß wurde. Ihre Schenkel prickelten, und ihr Unterleib zog sich zusammen. Zum ersten Mal sah er sie an, als wäre sie für ihn mehr als ein lästiges kleines Kind.

»Was ist gestern Abend passiert?« Oh-oh. Wenn er diesen Tonfall anschlug, duldete er keinen Widerspruch, und zugleich schlug ihr Herz schneller und ihr Blut rann schwer durch ihre Adern.

Sie zuckte mit den Schultern. »Wahrscheinlich haben mir ein paar Jungs einen Streich gespielt. Du weißt ja, wie sie sind.«

Er schwieg einen langen Moment. »Was – ist – passiert?« Da war wieder dieses komische Knurren. Sie erschauderte, als sie es hörte.

»Jemand hat versucht, ins Haus einzubrechen, okay?« Sie versuchte sich loszureißen, aber Taber gab sie nicht frei. »Ich habe sie bis zur Hauptstraße verfolgt, bevor ich freie Schussbahn hatte. Dann habe ich geschossen. Leider ist Pastor Gregory entweder unter die Einbrecher gegangen, oder ich habe auf den falschen Wagen geschossen. Ich weiß immer noch nicht, wie die Kerle mir entkommen konnten.«

Sie hatte nicht geschossen, um sie zu töten. Sie wollte die Typen nur ein bisschen verstümmeln. Zum Glück schien der Pastor Sinn für Humor zu haben und hatte nur verlangt, dass man sie eine Nacht in eine Zelle sperrte, um ihr eine Lektion zu erteilen. Es war nicht ihre erste Nacht dort gewesen, und sie bezweifelte, dass es ihre letzte sein würde.

»Geschossen?« Verdammt. Jetzt war er wirklich wütend. »Warum hast du mich nicht einfach angerufen, Roni? Wieso zur Hölle besitzt du überhaupt eine Waffe?« Seine Stimmlage war mit jedem Wort tiefer geworden, nicht höher. Das war meistens kein gutes Zeichen.

»Ich weiß, wie man schießt.« Sie wand sich aus seinem Griff, doch ihr war mehr als bewusst, dass er die Entscheidung getroffen hatte, sie gehen zu lassen, nicht umgekehrt. »Verdammt, Taber, ich bin es leid, dass diese Bastarde versuchen, mich zu quälen. Jedes Mal wenn Reginald nicht da ist, fangen sie wieder mit dieser Scheiße an.«

Sie machten ihr Angst – die Anrufe, von denen Taber nichts wusste. Sie konnte ihm auch die kurzen Nachrichten nicht zeigen, die erschreckend anschaulich waren. Sie wurde blass, wenn sie daran dachte, wie unmissverständlich und Furcht einflößend sie waren.

»Steig in den Wagen.« Sie hatte diesen Tonfall noch nie gehört. Die Luft um sie herum vibrierte vor Gefahr, und der Schauder, der ihr durch den Körper lief, hatte nichts mit Erregung, sondern nur mit nackter Angst zu tun.

Sie tat, was er verlangte, beobachtete ihn jedoch genau. Die Tür schlug hinter ihr zu, und Taber schlich – ja, er schlich, es gab kein anderes Wort dafür – vorne um das Auto auf die Fahrerseite.

»Was hat er diesmal getan?« Sie nahm an, er meinte ihren Vater.

Vorsichtig zuckte sie mit den Schultern. »Ich weiß nicht. Erkam letzte Woche spät nach Hause, warf ein paar Sachen in eine Tasche, sagte, ich solle bei Freunden übernachten, und ging.«

»Und warum bist du dann immer noch in eurem Haus?«, knurrte er.

Oh Mann, wenn er wütend ist, wird er echt zum Tier, dachte sie besorgt. Diese tiefe Stimme würde sie noch in den Wahnsinn treiben.

»Wo soll ich denn hin?« Ihr Lachen klang bitter. Sie hatte wahrlich nicht viele Möglichkeiten. »Ich habe Sherra angerufen, aber sie ist nicht drangegangen. Ich habe dich ein- oder zweimal angerufen, aber du warst auch nicht da. Da blieben nur die Pistole und ich. Die Pistole ist immer da.«

Der Ausdruck, mit dem er sie ansah, gefiel ihr nicht. Wild und … hungrig. Er sah aus, als wäre er auf der Suche nach Nahrung und würde sie plötzlich für eine geeignete Beute halten. Er schüttelte den Kopf, und Verblüffung blitzte in seinen Augen auf.

»Du musst verrückt sein«, seufzte er schließlich. »Absolut verrückt. Verdammt, Roni, warum hast du mir denn keine Nachricht hinterlassen?«

»Wie viele soll ich dir denn hinterlassen?«, schrie sie ihn an. Sie hatte seit einer Woche nicht geschlafen. Sie hatte Hunger und war es leid, Angst zu haben. »Ich habe dich an drei Tagen hintereinander angerufen, Taber, und dir Nachrichten hinterlassen. Warum hast du den verdammten Anrufbeantworter denn nicht abgehört? Oder noch besser, knurr doch die verdammten Leute an, die den Handyempfang in diesem Land noch nicht verbessert haben. Selbst dein Handy konnte ich nicht erreichen, aber da war ich es auch schon leid, dich um Hilfe anzuflehen.« Miserabler Handyempfang war nichts Ungewöhnliches in der einsamen, bergigen Gegend, in der er wohnte.

Er erstarrte und umklammerte das Steuer. »Da waren keine Nachrichten.« Sein Knurren wurde bedrohlicher, und er wirkte von Sekunde zu Sekunde wütender.

»Dann hat einer deiner Brüder sie gelöscht«, erklärte sie ihm genauso wütend. »Ich habe Nachrichten hinterlassen, Taber. Ich bin überrascht, dass du heute Morgen gekommen bist. Als der Sheriff sagte, er habe dir auf den Anrufbeantworter gesprochen …«

»Da waren keine Nachrichten.« Seine Stimme wurde noch tiefer. »Der Sheriff war in der Werkstatt, als ich heute Morgen kam.«

Sie schnaubte. »Da hast du es. Hat er dir gesagt, dass er dir gestern eine Nachricht auf Band gesprochen hat?«

»Nein. Aber ich werde ihn danach fragen.« Mit diesem Tonfall würde er sicherlich auch Antworten bekommen.

Sie wich seinem Blick aus, als er sie zornig anstarrte. Seine Augen waren unglaublich dunkel und sahen sie mit einer Intensität an, die Roni ihre Weiblichkeit bewusst machte. Sein Blick weckte eine Sehnsucht ihr, und allein der Gedanke an gewisse Dinge ließ sie erröten. Auf die Art sah er sie selten an, und dass er es jetzt tat, warf sie völlig aus der Bahn.

»Du kannst bei mir wohnen, über der Werkstatt.« Er startete den Motor und fuhr vom Gefängnisparkplatz. »Da oben gibt es ein gutes Bett und eine kleine Küche. Niemand wird dich dort stören.«

Aber sie wollte nicht allein sein. Sie war es leid. »Hör zu, bring mich einfach zu unserem Haus zurück. Ich bin sicher, dass Reginald bald zurück sein wird.«

Er schnaubte, als er das hörte. »Ich habe nicht jeden Morgen Zeit, dich aus dem Gefängnis zu holen, Roni. Wir holen jetzt deine Sachen, und du ziehst über die Werkstatt. Im Herbst gehst du wieder aufs College …«

»Ich habe das Geld dafür noch nicht …«

»Ich zahle es, okay?«, fuhr er sie an. Sein Blick streifte sie, und seine Wut war jetzt fast fühlbar. »Halt endlich die Klappe und hör mir ausnahmsweise zu, bevor dein verrückter Vater noch dafür sorgt, dass du draufgehst.«

Seine Stimme wurde mit jedem Wort lauter. Roni sah ihn misstrauisch an. Sie hatte noch nie erlebt, dass er laut wurde.

»Ich brauche deine Almosen nicht.« Sie verschränkte die Arme vor der Brust und starrte aus dem Fenster, die Brust eng vor Wut und Schmerz. »Ich bin eine erwachsene Frau, Taber. Ich brauche nur diesen verdammten Job.«

»Du handelst dir da was ein, das du bereuen wirst und ganz sicher im Moment nicht brauchen kannst.« Ihr Kopf fuhr herum, als der Wagen mit einem Ruck hinter der Werkstatt zum Stehen kam.

Er verlor die Geduld. Sie konnte es spüren. Wie Elektrizität begann die Spannung zwischen ihnen Funken zu schlagen und nahm ihr fast den Atem.

Es war immer noch früher Morgen, Stunden, bevor die Werkstatt öffnen würde. Der hintere Parkplatz war verlassen, umgeben von einem hohen Zaun, der sie vor neugierigen Blicken schützte. Die Intimität traf sie wie eine Tonne Ziegelsteine. Sie war plötzlich ganz atemlos, spürte überall ein Ziehen und war sich der Anwesenheit des Mannes neben ihr nur allzu bewusst.

Er beobachtete sie mit diesem Ausdruck, der seine erregende Wirkung auf sie nie verfehlte. Und es war Erregung. Roni war noch Jungfrau, aber sie war nicht dumm.

»Würde ich es bereuen?« Die Worte kamen über ihre Lippen, bevor sie sie zurückhalten konnte.

Das Blut schoss heiß in ihre Wangen, sodass sie sich schnell von ihm abwandte und sich genauso unreif und dumm fühlte, wie sie es in diesem Moment ganz sicher war.

»Vergiss es.« Sie schüttelte den Kopf und starrte auf den verlassenen Parkplatz. »Ich bin sicher, dass ich das nicht so gemeint habe.«

Aber sie hatte es so gemeint. Sie war ehrlich genug zu sich selbst, um das zu wissen.

»Roni.« Seine Stimme war jetzt sanfter. Eine Kraft schwang darin mit, ein leidenschaftliches Gefühl, bei dem ihr Herz schneller schlug.

»Hör zu, ich brauche keine aufmunternden Worte«, sagte sie, während sie gegen das Schamgefühl ankämpfte. Verdammt, wann würde sie endlich lernen, den Mund zu halten? »Warum fährst du mich nicht einfach nach Hause, und wir vergessen, dass ich überhaupt etwas gesagt habe …«

»Denkst du, ich würde nicht liebend gerne mit dir ins Bett gehen? Und dir das geben, von dem ich weiß, dass wir es beide wollen?«

Sie erstarrte. Sie stöhnte. Oh Gott, dieser erbärmliche kleine Laut war nicht aus ihrer Kehle gekommen, oder? Sie drehte sich um und sah ihn an, spürte, wie die Verzweiflung, gegen die sie ankämpfte, an die Oberfläche drängte.

Es stand ihm deutlich ins Gesicht geschrieben. Seine Miene zeigte tiefes Bedauern und jenen Hunger, den sie nur manchmal in seinen Augen sah.

»Aber du wirst es nicht tun«, flüsterte sie und fühlte, wie ihr das Herz brach. »Oder?«

»Sieh dich an«, sagte er sanft, obwohl seine Stimme rau war. »So unschuldig und süß. Du hast ja keine Ahnung, was für ein Tier du gerade versuchst freizulassen.«

»Du wirst mir nicht wehtun.« Sie wusste das. Womöglich würde er ihr das Herz brechen, wenn sie sich ihm hingab, aber er würde ihr niemals körperlich wehtun.

»Da kannst du dir nicht sicher sein, Roni.« Er hob die Hand vom Steuer und berührte ihre Wange.

Die Wärme seiner rauen Fingerspitzen, die Berührung seines Daumens auf ihren Lippen ließ sie einen schluchzenden Seufzer ausstoßen. Sie musste ihn berühren, ihn schmecken. Mit der Zunge fuhr sie über seine Haut, und sie stöhnten beide auf. Die Laute klangen heiß und hungrig, und die Spannung im Wagen war förmlich greifbar. Jede Zelle ihres Körpers stand unter Strom.

»Ich sehne mich so nach dir, dass es wehtut.« Sie konnte die Worte nicht mehr zurückhalten. »Manchmal kann ich es nicht aushalten, Taber, weil ich dich so brauche. Ich liebe dich.«

Sie waren seit Jahren befreundet. Sein Haus stand nicht weit von ihrem entfernt, und es gab ihn schon so lange in ihrem Leben, dass sie sich fragte, wie sie ohne ihn überleben sollte.

Er schluckte hart. »Du weißt nicht, was du sagst.«

»Ich liebe dich, seit ich elf bin, Taber. Seit du mich von dem verdammten Berg runtergetragen und ins Haus deiner Mutter gebracht hast. Weißt du nicht, dass ich dir gehöre?« Sie hasste diesen Gedanken. Sie hasste es, wie sehr sie ihn brauchte, wie sehr sie sich nach ihm sehnte. »Bin ich so furchtbar, Taber, dass selbst du mich nicht willst?« Hatten all die prüden Spießer recht, die sie für Reginalds Taten verurteilten? War sie irgendwie verdorben? Hatte sie Liebe nicht verdient? Der Gedanke quälte ihre Seele.

In Tabers Augen leuchtete das Verlangen, als hätten ihre Worte etwas in ihm befreit, das er nicht länger beherrschen konnte. Hoffnung keimte in ihr auf. Die Erregung wurde stärker, ließ sie noch feuchter werden.

»Dich nicht wollen?«, knurrte er fast. »Verdammt, Roni, es würde dir furchtbare Angst machen, wenn du wüsstest, was ich von dir will.«

Es gab nichts, was sie ihm jemals verwehren würde.

»Du kannst es haben«, flüsterte sie, als sein Daumen über ihr Kinn strich und sich langsam ihren Lippen näherte. »Alles, Taber. Ich würde für dich sterben.«

»Du bist noch ein Kind«, stöhnte er, und sein Daumen presste sich gegen ihre Lippen, bis sie ihn in ihren heißen Mund aufnahm. »Gott, Roni …« Sie biss darauf, hielt ihn fest, während sie mit der Zunge über die raue Spitze fuhr.

Roni hatte ihre fehlende Selbstbeherrschung immer verflucht. Ihr drängendes Verlangen brachte sie immer wieder dazu, sich selbst wehzutun, ihre Gefühle auf eine Weise offenzulegen, die es anderen ermöglichte, sie zu verletzen. Sie war hungrig und sehnte sich nach Taber auf eine Weise, die völlig neu für sie war. Sie brauchte ihn jetzt dringender als die Luft zum Atmen.

»Lass los«, flüsterte er, während seine andere Hand sie näher zu sich zog. »Lass mich sehen, ob ich deinem Mund, verdammt noch mal, nicht mehr Lust bereiten kann.«

Bevor sie wusste, was geschah, drückte er sie in den Sitz und war über ihr. Er zog seitlich an dem Hebel und schob den Sitz weiter nach hinten, damit er mehr Platz hatte. Roni wimmerte und starrte in ungläubigem Staunen zu ihm auf, während er sich zwischen ihre Schenkel schob. Die steinharte Hitze seines jeansbedeckten Schafts passte perfekt zwischen ihre Beine.

»Taber …« Ihr Unterleib zog sich zusammen, und das Gefühl raubte ihr schlagartig den Atem, ließ sie aufkeuchen.

»Fühl mich, Roni«, befahl er ihr heiser und rieb sich an ihr. Seine Augen wurden noch dunkler, während sie spürte, wie sich die Nässe in ihrer Spalte ausbreitete. Ihn fühlen? Was sonst konnte sie tun?

Es war zu intensiv. Ein gebrochener Schrei löste sich aus ihrer Kehle, als sie sich ihm entgegenbog. Sie spürte, wie ihre Brüste pochten, wie ihre Klitoris anschwoll. Ihre Hände umklammerten seine Arme, als er sich über ihr aufstützte und mit schmerzverzerrtem Gesicht auf sie herunterblickte.

»Ich wette, du bist so verdammt eng, dass ich in einer Minute komme, wenn ich in dir bin.« Seine Stimme war rau, erregte ihre Sinne auf eine Weise, die sie sich niemals hätte vorstellen können.

»Finde es heraus.« Sie konnte kaum atmen, vom Sprechen ganz zu schweigen, aber sie zwang die Worte über ihre Lippen, denn sie brauchte ihn jetzt mit einem alles verschlingenden Hunger, den sie nicht mehr zurückdrängen konnte.

Eine Berührung. Mehr war nicht nötig gewesen. Nur eine Berührung von ihm hatte jegliche Selbstbeherrschung zerstört, die sie vielleicht besessen hatte.

Ihre Hände wanderten zu seiner Hüfte, rissen sein Hemd aus der Jeans in dem verzweifelten Wunsch, ihn zu berühren, zu schmecken. Sie wollte mit den Finger über seine Brust streicheln, die harten Bauchmuskeln fühlen, seine Jeans öffnen und nachsehen, ob sein Schwanz genauso dick und hart war, wie er sich anfühlte.

»Drinnen.« Er senkte den Kopf an ihren Hals. Seine Lippen fuhren daran entlang, und sie spürte seinen Atem heiß und schwer an ihrer Haut. »Ich weigere mich, dich wie ein Jugendlicher in diesem verdammten Pick-up zu nehmen.«

»Ich muss dich berühren.« Ihre Hände legten sich an seine Haut, und ihre Finger krallten sich hinein, als sie die Hitze spürte. Ihre Sinne wurden überflutet von dem seidigen Gefühl der kleinen, weichen Härchen auf seiner nackten Brust.

Er zuckte, und ein pures animalisches Knurren entrang sich seiner Kehle, als ihre Hände über seinen Bauch und dann zum Bund seiner Jeans wanderten. Ihre Finger erreichten die breite Gürtelschnalle, und ihr Blick versank in seinem, als sie das Leder des Gürtels durch den Metallring zog.

»Nein. Nicht so.« Er legte die Hände auf ihre, obwohl seine Hüften sich fest an ihre Schenkel pressten. »Nicht so, Roni. Beweg deinen Hintern in die Werkstatt und denk drüber nach. Denk ganz genau darüber nach, Baby, damit du dir sicher bist. Weil ich dir verspreche, dass ich dich hart und tief und ohne Gnade nehmen werde, sobald wir drinnen sind. Und ich werde nicht zulassen, dass du mich jemals wieder verlässt, wenn ich es getan habe. Also solltest du dir besser verdammt sicher sein, dass es das ist, was du willst.«

Er löste sich von ihr und stöhnte, weil es ihn offensichtlich so viel Anstrengung kostete. Er wollte sie. Der Gedanke erfüllte ihren Kopf mit Freude und rauschte durch ihren ganzen Körper. Roni sah zu ihm auf, überrascht, ein bisschen verängstigt, aber mehr als willens, ihm zu geben, was immer er von ihr wollte.

»Ich muss hier weg, bevor ich über dich herfalle.« Er setzte sich wieder auf seinen Sitz und beobachtete sie vorsichtig, während auch sie sich wieder aufsetzte. »Mach die Werkstatt für mich auf. Ich komme später. Und tu, was ich gesagt habe, Roni. Sei dir sicher. Denn wenn ich dich nehme, gibt es kein Entkommen mehr. Denk daran. Das ist deine letzte Chance, Baby. Ich werde nicht die Selbstbeherrschung aufbringen, dir noch eine weitere zu geben.«

»Ich will nicht fliehen.« Sie schwor sich, nicht zu betteln, aber Gott allein wusste, dass sie nur noch Sekunden davon entfernt war.

Er atmete schwer. Sein Gesicht war gerötet, und in seinen Augen glitzerte ungezähmte Lust. »Ich komme heute Abend zurück. Wenn das hier passiert, dann soll es richtig passieren, Baby. Ich will, dass du dir sicher bist.«

Sie drehte sich um und wollte die Tür öffnen, um aus dem Fahrerhaus zu stolpern. Doch er umfasste von hinten ihre Hüfte und presste seinen Mund an ihren Hals.

»Taber.« Ihr gesamter Körper wurde schwach, ihre Augen schlossen sich, als sie ihn an ihrem Rücken spürte, seine Arme, die sie umschlossen, seine Zunge, die über ihre Haut strich.

»Ich muss dich schmecken.« Sie konnte hören, wie sehr er innerlich mit sich kämpfte.

Seine Zunge war rau, fast wie die einer Katze. Sie sandte sinnliche Schauder durch ihren Körper. Er leckte über ihren Hals,über die Stelle, wo er in die Schulter überging. Dann kratzten seine Zähne über ihre Haut, und sie stöhnte erstickt auf, als er fester zubiss und der lustvolle Schmerz sie überwältigte, zerstörte.

Mit den Händen umfasste er ihre Brüste und zog sie enger an seine Brust, während er sanft an ihrer Haut saugte, dann mit einem zufriedenen Knurren darüberleckte.

»Mein Gott, du schmeckst himmlisch«, flüsterte er an ihrem Ohr. »Wirst du genauso gut schmecken, Roni, wenn ich dich dort unten koste? Wird deine Süße mich wahnsinnig machen vor Lust?«

»Oh Gott.« Ihr Kopf fiel zurück auf seine Schulter, während seine Lippen und seine Zunge weiter ihre sensibilisierte Haut folterten.

»Du solltest dich heute ausruhen«, flüsterte er und ließ sie widerwillig los. »Ruh dich gut aus, Roni, denn wenn du immer noch da bist, wenn ich zurückkomme, dann wirst du vielleicht tagelang nicht mehr schlafen.«

Roni rang nach Atem und versuchte, genug Kräfte zu sammeln, um den Pick-up zu verlassen. Sie wollte ihn nicht gehen lassen, wollte ihm keine Chance geben, es sich anders zu überlegen und sie damit zu zwingen, sich für immer nach ihm zu sehnen.

»Ich muss nicht darüber nachdenken.« Sie sah ihn nicht an, weil sie Angst hatte, dass sie ihn dann anflehen würde, sie zu nehmen. »Ich will dich jetzt, Taber.«

»Dann wird das in ein paar Stunden nicht anders sein.« Seine Stimme war erstickt, rau. »Geh. Bevor ich die Beherrschung verliere.«

Sie stieg langsam aus dem Wagen und drehte sich dann noch mal zu ihm um. »Du kommst wieder? Ganz bestimmt?«

»Oh, ich komme wieder«, sagte er leise. »Wir werden das später vielleicht bereuen, Roni, aber ich komme wieder.«

Sie schloss die Tür, trat zurück, um ihn fahren zu lassen, damit sie über die kommende Nacht nachdenken und sich darauf freuen konnte.

Die Nacht kam, aber Taber nicht. Am nächsten Morgen hielt sein Bruder Dayan die Zerstörung aller ihrer Träume in den Händen. Der Brief, den Taber ihr geschrieben hatte, ließ ihr Innerstes in tausend Stücke zerspringen.

Du bist immer noch ein Kind, Roni. Ich bin ein Mann. Ich brauche eine richtige Frau, um meine Bedürfnisse zu befriedigen. Jemanden, der alt genug ist, diese Bedürfnisse zu verstehen, keine geile kleine Jungfrau. Geh nach Hause. Du bist nur ein kleines Mädchen, das mit etwa spielt, von dem wir beide wissen, dass du nicht damit umgehen kannst. Ich habe nachgedacht und beschlossen, dass es besser ist, unsere Freundschaft zu beenden. Ich bin es leid, dich zu retten. Ich bin die Verantwortung leid, die ich ständig für dich übernehmen muss, um dich zu schützen. Lerne, auf dich selbst aufzupassen, und werde erwachsen. Ich habe keine Ahnung, wie man ein Kind großzieht, und ich will wegen dir nicht damit anfangen. Taber.

Sie kehrte nach Hause zurück, in die Stille, zu der Angst und dieser Sehnsucht nach Taber, die nun fast qualvolle Ausmaße annahm. Ebenso wie die Wut. Süße, heiße Wut erfüllte sie, sowohl auf Taber, als auch auf sich selbst. Kleines Mädchen. Die Worte verfolgten sie. Er hatte vielleicht nicht mit ihr geschlafen, aber er hatte dafür gesorgt, dass sie schnell erwachsen wurde. Eines Tages, das schwor sie sich, würde er schon allein dafür bezahlen.

1

Fünfzehn Monate später

»Sehen Sie hier, diese kleine Wunde auf ihrer Schulter, die wie ein Knutschfleck aussieht.« Der Reporter deutete auf einen Schatten auf dem Foto von Merinus Lyons’ Schulter, der wie ein blauer Fleck aussah, direkt am Hals. »Wir haben noch keine Bestätigung dafür, aber es heißt, es sei ein Paarungsmal. Es scheint ein instinktives Erkennen möglich zu sein zwischen dem Tiermenschen Callan Lyons und seiner Frau. Dazu gehört dieses Mal, ebenso wie eine hormonelle Veränderung seines Spermas und seines Speichels. Beides wirkt wie ein Aphrodisiakum auf die Frau. Die Breeds, wie wir sie nennen, leugnen dies, aber die Berichte, die aus den Labors dringen, wo die Tests durchgeführt wurden, belegen die Annahme«

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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